Einschulungstest in die Grundschule in Baden Würrtemberg

    • (1) 16.04.16 - 00:21

      Ich hätte einige Frage bezüglich der Einschulung der Grundschule in Baden Württemberg. Eine Bekannte von mir muss den Einschulungstest machen ob sie auf die Grundschule oder Förderschule kommt. Wie läuft so ein Grundschultest ab? Gibt es sozusagen Basics die sie in dem Test hundert Prozent können sollte? Oder schwer Zusatzaufgaben die sie nicht können muss, aber andere Fragen ausgleichen könnten? Gerne auch Beispiele dafür :) Findet auch ein Seh- und Hörtest statt? Falls ja ist der Sehtest mit Buchstaben?

      Gerne auch Erfahrungsberichte.

      Am besten wäre es natürlich wenn eine Grundschullehrer diese Fragen mit Erfahrung beantworten würde ????

      (4) 16.04.16 - 09:08

      Du willst jetzt aber nicht für den Einschulungstest mit deinem Kind üben oder? #kratz

    (7) 16.04.16 - 09:29

    Es gibt die ESU Teil 1
    Aber das ist der Reguläre Vorschultest mit 3D Sehen, Formen und Farben erkennen, nach Vorgabe was zeichnen

    Wenn es aber um einen Test geht wo der IQ getestet wird läuft das über eine/einen Sonderpädagogin/-pädagogen. Mein Sohn hatte den Test im Kindergarten im gewohnten Umfeld. Da kam raus eher Sonderschule aber da war er gerade mal ca 4 Jahre alt. Wir hatten vor ihn noch 1 Jahr im Kindergarten zu lassen mit seiner I-Kraft. Tja es eskalierte und wir entschieden uns für die Grundschulförderklasse. Und siehe da uneingeschränkte Regelschulempfehlung bekommen.

    Somit:

    Wie alt ist das Kind?
    Weshalb soll geschaut werden ob Sonderpädagogischer Bedarf besteht?

    Da ist einiges an Fragen

    • (8) 16.04.16 - 10:37

      Sie ist 6 Jahre alt. Sie spricht kein gutes deutsch, da zuhause nicht viel deutsch geredet wird.

      • (9) 16.04.16 - 21:21

        Dann sollte das Kind am besten in eine Grundschulförderklasse plus die Eltern verpflichten dass das Kind in einen Deutschsprachkurs kommt und auch die Eltern die Sprache lernen.

        Bei meinem Sohn in der GFK hat es 1 Ungarisches Mädchen und 2 Persische Flüchtlingsmädchen die sind 5,5 Jahre die 2 und sie sollen so auf die Regelschule vorbereitet werden zzgl Sprachkurs für die ganze Familie bei allen 3 Kindern sonst ist eine Regelbeschulung nicht möglich sondern nur Förderschule

        Denke um das gehts bei ihr.

        Lege deiner Bekannten dringend nahe die Deutsche Sprache zu lernen. Ich finde es persönlich unmöglich in unser Land zu ziehen alle Vorzüge genießen wollen aber NICHT unsere Sprache lernen zu wollen. Solche Verweigerer dürften von mir aus direkt ins eigene Land wieder zurück.
        Alle die sich bemühen herzlich willkommen

(10) 16.04.16 - 10:26

So einen Einschulungstest gibt es nicht.

Frischlingsfrage?

Lass mich raten...ein Fake?

  • (11) 16.04.16 - 10:29

    Kein Fake ;)

    • (12) 16.04.16 - 10:38

      Tja, dann frag doch die Bekannte besser nochmal, welchen Test Sie genau machen soll. Diesen Test gibt es zu diesem Zweck definitiv nicht...und zwar in ganz Deutschland nicht.

      Den Einschulungstest macht jeder Schüler.
      Einen Test welcher Schüler in eine Förderschule und welcher Schüler in eine Grundschule kommt, gibt es nicht.

(13) 16.04.16 - 12:06

Hallo,

es ist glaube ich im Ermessen jedes Schulleiters ... Eines meiner Kinder musste auch zum Einschulungstest - in unserer hiesigen Grundschule. Hier heißt das "Schulspiel".

Da wurde erst mal beobachtet, ob sich das Kind gut von der Mutter löst, die Kinder blieben alleine. Begonnen wurde damit, dass das Kind Name, Adresse, Telefonnummer und Geburtsdatum nennen sollte (glaube ich). Dann musste ich gehen.

Getestet wurden dann Zahlenkenntnisse (zählen lassen, Mengen erfassen, Mengen vergleichen, Muster logisch ergänzen), Buchstabenkenntnisse (Namen schreiben, einzelne Buchstaben erkennen. vorgemalte Buchstaben nachmalen), Feinmotorik (verschiedene Schwingübungen, verschiedene Muster nachfahren), Malentwickelung, Grobmotorik (Ball fangen, Hüpfen, ...), Geschichten mit Bildimpulsen erzählen, es wurde eine Geschichte vorgelesen und das Kind musste Fragen beantworten.

Es wurde eben auch beobachtet, ob sich das Kinder dauerhaft konzentriert, wie es sich in der Gruppe verhält, wie es Anweisungen umsetzt ...

GLG
Miss Mary

(15) 16.04.16 - 12:12

Soweit ich weiß, wird doch erst einmal ganz normal bei der Vorstellung an einer Regelschule "getestet": Mein Sohn durfte ein Bild malen und seinen Namen darauf schreiben, eine Bildergeschichte aus einzelnen Karten in eine sinnvolle Reihenfolge bringen und erzählen, Formen und Farben zuordnen und Mengenverhälrnisse benennen sowie zählen. Hör- und Sehtest, Motorik etc. waren ausführlich bei der Schuleingangsuntersuchung vom Gesundheitsamt dran - die war aber erst einige Monate nach der Vorstellung in der Schule. Mit ASOF kenne ich mich nicht aus.

Liebe Grüße
Anja (aus NRW)

(16) 16.04.16 - 12:39

Hi,
Ich verstehe den Sinn deiner Frage nicht. Zum Verständnis: das Kind ist 6, hat also die reguläre Schuleingangsuntersuchung im letzten Jahr schon hinter sich gebracht und wurde für nicht schulfähig eingestuft? Weil große sprachliche Defizite auftraten? Oder weil es große Defizite in anderen Bereichen gab? Stimmt das so?
Es bringt ja herzlich wenig, zu wissen, was das Kind in der Untersuchung erwartet, weil es schlichtweg kontraproduktiv ist, einen Förderbedarf "wegzuüben", wenn das überhaupt gelingen sollte, dem Kind ist damit nicht geholfen. Es sollte die bestmögliche Förderung erhalten dürfen.

Vlg tina

(17) 16.04.16 - 13:37

Mein Kind war in der ersten Klasse in einer Diagnose-Förderklasse (auch BW). Die Entscheidung liegt übrigens bei den Eltern, egal, was die beratenden Pädagogen empfehlen oder was bei irgendeinem Test rauskommt.

Rückblickend bin ich sehr froh, dass wir uns damals für die Förderklasse entschieden haben, das Jahr hat meinem Kind sehr gut getan. Anschließend hat es in der örtlichen Grundschule seine vierjährige Grundschulzeit gemacht und in der Vierten eine klare G8-Gymnasialempfehlung bekommen.

Es ist kein Stigma auf der Förderschule zu sein (obwohl uns die Entscheidung damals auch nicht leicht gefallen ist, viel lieber hätten wir ihn mit seinen Freunden eingeschult, andererseits wollten wir nichts "versäumen", was ihm ggf. gut tun würde). In der Förderschule wird wirklich gefördert, d.h. das Kind profitiert VIEL mehr als bspw. von einem weiteren Jahr Kindergarten oder einer wiederholten Grundschulklasse.

Was ich sagen will: es kann eine sehr gute Sache sein die Erfahrung und Kompetenz der Förderschullehrer anzunehmen. Keine falschen Berührungsängste!

LG d.

(19) 17.04.16 - 11:04

Hallo,

einen Einschulungstest muss doch jedes Kind machen. Bei uns waren die Kinder bei einer Untersuchung, die im Kindergarten vom Gesundheitsamt glaube ich gemacht wurde. Dort wurde der allgemeine Entwicklungsstand, natürlich auch Seh- und Hörtest und vorallem wird die Sprache geprüft. Desweiteren wird geschaut, ob die Kinder bestimmt Dinge zuordnen können oder die Zahl 5 simultan erfassen (also ohne Abzählen). So war es bei meiner Tochter, die in Ba-Wü eingeschult wurde. In der Schule hatte sich auch noch einen Test. Sie musste Bilder ordnen und dazu eine passende Geschichte erzählen. Sie musste auf einem Würfel die Augenzahl benennen können.

Mein Sohn sollte auch damals eine Förderschule besuchen, nur weil er die Zahl 5 nicht simultan erfassen konnte (war in Brandenburg). Wir haben ihn zurückstellen lassen und er besucht seither mit Erfolg eine Regelschule.

LG

Carola

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