Spielverabredungen - kleinere Geschwister dabei?

    • (1) 22.02.17 - 09:26

      Guten Morgen, ihr Lieben!

      Neben vielen ernsthaften Themen, die hier diskutiert werden, beschäftigt mich eine banale Frage, ich würde trotzdem gerne einmal eure Meinung hören.

      Meine Tochter ist 10, mein Sohn knapp 6, wenn sie allein sind, d.h. keine Spielverabredungen haben, kommen sie prima klar. Die Grosse wird wieder mehr "Kind", der Kleine muss öfters mal herhalten zum Schule spielen, ausserdem gemeinsam Rad fahren zum Spielplatz, etc.

      Wenn meine Tochter eine Freundin eingeladen hat, ist ihr Bruder abgemeldet. Das fand ich bisher immer ok, neben drei mal in der Woche am Nachmittag Schule und zusätzlich Hobbys und Hausaufgaben bleibt nicht immer viel Zeit, also sollte sie diese mit den Freundinnen geniessen.

      Der Kleine verabredet sich auch öfters, logisch hat die ältere Schwester keine Lust mitzuspielen. Auch wenn er bei anderen ist, spielt er mit dem jeweiligen Kind eher allein, es sind bei keinem Freund jüngere Geschwister in der Familie.

      Gestern war er zum ersten Mal bei einem Kindergartenfreund, der einen dreijährigen Bruder hat. Als ich ihn abgeholt habe, war die Mutter entsetzt, wie wenig er mit Kleinen klarkommt, sie hat darauf bestanden, dass der Bruder immer dabei ist. Dann haben sich beide gegen den Kleinen verschworen, Theater ...

      Vielleicht hätte ich das vorher klären sollen mit ihm, ich habe gar nicht daran gedacht. Wie wird das bei euch mit kleineren Geschwistern gehandhabt?

      Falsches Forum? Vielleicht, aber die beiden kommen im Sommer zusammen in eine Klasse.

      Liebe Grüsse, Lill

      • (2) 22.02.17 - 09:41

        Hallo,

        das ist wirklich immer ein schwieriges Thema - unser Großer ist 8 (bald 9), der Kleine noch 4 (bald 5). Wenn Freunde des Großen da sind, dann will der Kleine IMMER auch mitmischen. Sein Bruder ist sein ein und alles und auch dessen Freunde ....
        Manchmal mögen das die Großen gar nicht. Das ist dann wirklich schwierig. Wir versuchen dann einen Kompromiss zu finden (klappt allerdings nicht immer). Der Kleine könnte gut mit den Großen mithalten, ist aber natürlich noch nicht ganz so weit was das soziale Miteinander angeht ...

        Der beste Freund des Großen hat auch einen kleinen Bruder, der nur 1 Jahr älter als unser Kleiner ist - die beiden passen sehr gut zusammen "wie A... auf Eimer". So habe ich häufig dann beide zu Besuch - allerdings ärgern die Kleinen dann gerne auch mal die Großen ....

        Kurzum versuche ich schon, dass die Großen sowohl ihren Freiraum haben als auch die kleinen Geschwister mal mit zu integrieren. Häufig kommt der Große direkt nach der Schule mit seinem Freund und haben hier dann 2 Stunden Zeit nur für sich, ehe ich den Kleinen von der Kita abhole und er dann mitmischt.

        VG
        B

        (3) 22.02.17 - 09:42

        Mein Sohn ist 9 und meine Tochter 1,5.

        Wenn er Besuch hat, ist die Kleine meistens mittendrin dabei. Wenn die Jungs im Wohnzimmer PlayStation spielen, guckt sie meistens zu. Das stört ja nicht.
        Wenn die Jungs im Zimmer sind, hole ich sie schon mal raus, wenn es zu wild wird. Sie hat noch kein eigenes Kinderzimmer, daher ist das immer etwas schwierig. Aber wir sitzen dann halt im Wohnzimmer in ihrer Spielecke und spielen was zusammen.
        Wenn die Jungs rausgehen auf den Hof gehen wir manchmal mit. Sie versucht dann immer hinterher zu rennen und merkt dann schnell, dass das noch nicht so klappt und wir bleiben im Sand. ;-)

        Das klappt also soweit alles ganz gut. Trotzdem freut sich mein Sohn auch manchmal zu einem Freund ohne Geschwister gehen zu können. ;-)

        (4) 22.02.17 - 09:44

        Hallo
        Bei uns ist das genauso . Meine 2 großen Stieftöchter (13 & 10) spielen total gern mit ihren kleinen Brüdern (2.5 & 6 Monate) aber wenn sie Freunde da haben sorge ich dafür das sie alleine mit ihnen sein können . Klar ist das nOch mal ein größerer Abstand aber so mache ich es auch mit den 2 großen. Hat die eine nur eine Freundin da und sie wollen alleine sein dann ist es ihr recht und ich spiele ein Spiel mit der anderen oder sie spielt mit ihren Brüdern ! Das klappt super und ich finde auch wenn man viele Kinder hat hat jedes seine Privatsphäre verdient.

        Die Interessen sind bei unterschiedlichen alter doch auch ganz unterschiedlich.
        Liebe grüße lena

      • (5) 22.02.17 - 09:49

        Natürlich übertreibe ich jetzt, aber für mich geht das Ignorieren des intimen Bedürfnisses von Kinder die Zeit alleine in ihrer 'geheimen Kinderwelt' nur mit ihren Freunden zu verbringen , ohne störende Kleingeschwister, schon ein wenig in Richtung Kindesmißhandlung.

        Die andere Mutter hat nen Knall!

        Wenn du kannst, nicht aufregen! :-)

        Niemals hätte ich meine Kinder gezwungen das Geschwisterkind bei Spielbesuch ins Spiel zu integrieren.

        Manchmal hat es sich ergeben, das ist dann ja auch o.k, aber davon selbstverständlich auszugehen finde ich unmöglich!

        Hallo!

        Ja kenne ich aus einer Familie auch so und konnte feststellen, dass es eine Frage des Alters ist. - Lehne Dich zurück, die Zeit wird es richten ....#cool

        Hier ist es so, dass in besagter Familie die Kinder 1 Jahr auseinander sind und solange die beiden im KiGa waren, MUSSTEN sie untereinander immer zusammenspielen und Gäste udn Verabredungen EINES Kindes gab es nicht - immer alles zusammen! Kaum waren sie dann mit einem Jahr Abstand in der Schule haben beide gemeutert und haben seither getrennte Freundeskreise.

        Klar sollten Kinder auch mit jüngeren und auch mit älteren zurecht kommen, aber denselben Freundeskreis als Pflicht zu machen finde ich nciht i.O.

        LG, I.

      • Hallo,
        meine Sohne sind genau 4,5 Jahre auseinander. Wenn der Große Besuch hat, hat der Kleine dabei nichts zu suchen. Mal eben gucken, wer da ist und "Hallo" sagen ist o.k., das war's dann aber auch. Alles andere habe ich immer unterbunden. Als der Große noch jünger war und mit seinen Freunden bei schönem Wetter im Garten gespielt hat, war der Kleine allerdings auch draußen, da hat es sich dann schon mal ergeben, dass alle zusammen gespielt haben. Aber alles auf freiwilliger Basis und nicht aufgezwungen.
        Hier galt eigentlich immer "mein Spielbesuch, Dein Spielbesuch".

        LG
        Martina75

        (8) 22.02.17 - 11:08

        Hallo Lill #blume

        da der Kleine (4) nicht verkauft werden kann in der Zeit, ist er eben da. Dann spielen die Großen (12+14) incl. Besuch (wenn sie nicht sowieso unterwegs sind, was meist der Fall ist) mit ihm oder eben nicht. Rennt der Kleine dauernd hin und geht den Großen auf den Keks, muss er eben anderweitig beschäftigt werden. Unabhängig davon, ob Besuch da ist oder nicht;-). Meist decken sich die Freunde der Großen, so dass es da wenig Abgrenzungsprobleme gibt.

        Hier wird niemand gezwungen, mit seinem Bruder, egal wie alt, zu spielen und schon gar nicht, wenn Besuch da ist.;-)

        #liebdrueck
        Sanne #sonne

        Huhu,

        meine Söhne sind 10 und 7. Hat der Große einen Freund da, darf der Kleine ab und zu mitspielen und ist dann stolz wie Oskar :-). Ebenso oft darf er nicht oder wird nach 10 Minuten aus dem Zimmer gemobbt :-)

        Niemals würde ich darauf bestehen, dass die Großen mit dem Kleinen spielen müssen. Ich verstehe es völlig, wenn die Großen unter sich bleiben wollen und keine Lust auf den Kleinen haben. Daraus irgendwas ablesen zu wollen (z.B. ein Fehlverhalten oder eine soziale Inkompetenz) finde ich total daneben.

        LG, Cherish

        ich finde bei spielverabredungen, sollten die geschwister nicht mit eingebunden sein. es sei denn, die verabredeten kinder bestehen drauf. ich finde es nicht gut, von der mutter, dass sie den kleinen mit zu den grossen schickt. die grossen haben doch ganz andere interessen. klar, fuer die mutter ist es billiges babysitten aber schoen ist sowas nicht.

        (11) 22.02.17 - 11:44

        also wenn jemand bei uns zu besucht ist, darf die kleinere Schwester nicht geärgert und tyrannisiert werden (er 8, sie 6), bzw. ich versuche es .. -- leider gibt es doch oft die ärger-versuche von links nach rechts und wirklich harmonisch zusammen spielen funktioniert nicht bei jedem Spielbesucht .. -- der Altersabstand ist auch klein genug, dass das oft klappt... aber eben nicht immer ... aber das muss es auch nicht... -- klar: ich bin froh, wenn es klappt: aber wenn nicht, dann wird kein "muss" draus gemacht und ich hole das zweite kind zu mir oder biete was eigenes zum spielen an ...

        trotzdem: meist versuche ich für mein zweites kind ebenfalls am gleichen mittag etwas auszumachen, damit das andere auch die spielverabredung zu zweit ausnutzen kann... -- ist für alle beteiligten am stressfreiesten....

        bei einem grösseren Altersunterschied würde ich gar nicht erst versuchen, alle zusammen spielen zu lassen -- gibt nur stress.... (ausser draussen, klar... - aber da funktioniert es ja in jeder Konstellation irgendwie immer....)

        (12) 22.02.17 - 15:15

        Hallo,

        ich hatte als Kind eine Freundin, bei der die Mutter immer darauf bestand, dass die kleine Schwester mitspielen durfte. Wir haben es gehaßt!

        Erstens konnte die Schwester vieles nicht, was wir spielen wollten bzw. hat es nicht richtig kapiert, und zweitens war sie ein Biest. Wenn es nicht nach ihrer Nase ging, rannte sie heulend zu Mama, dass die bösen, bösen Großen sie drangsalieren würden. Dann gab es immer automatisch Ärger für meine Freundin, denn die mußte immer groß und vernünftig sein. #aerger
        Ich habe mir geschworen, dass ich meinem älteren Kind sowas nicht antue.

        Wir haben die Regel, dass unsere Kinder mit ihrem Besuch bei ihnen im Zimmer das Recht haben, alleine zu spielen. Im Wohnzimmer oder im Garten darf sich das Geschwisterkind natürlich auch aufhalten. Da müssen die anderen sich überlegen, ob sie das "riskieren" wollen.

        In der Praxis spielen sie eher selten zu dritt. Was noch schlechter funktioniert, ist, wenn beide Besuch haben. Dann ärgern die Jungs häufig die Mädchen oder umgekehrt.

        LG

        Heike

        Hallo ,

        Wie passend, dass du das gerade schreibst , ich denke nämlich gerade aus gegebenen Anlass auch über diese Frage nach . Ich habe zwei Kinder, Mädchen (11) und junge (5). Nun ist die große gerade in die Gesamtschule gekommen und baut sich dort einen neuen Freundeskreis auf ; was ich normalerweise auch unterstütze.

        Letzte Woche hab ich sie von der schule abgeholt und da es regnete , fragte sie ob ich ihre neue Freundin auch schnell nach Hause fahren könnte ; das hab ich dann gemacht und es kam auch schnell das Thema auf ; dass die beiden sich verabreden wollen . Nun berichtet das Mädchen dann aber ; das sie immer! ?
        Auf ihren kleinen Bruder aufpassen müsste und der würde dann mitkommen. Die beiden Mädchen stellen sich das dann so vor , dass die beiden Brüder , die sich noch nie gesehen haben , dann schon miteinander spielen werden.

        Also , dass fand ich jetzt wirklich seltsam, oder? Deswegen habe ich bislang auch noch nicht darauf reagiert...Ich meine , falls das alles klappen sollte und alle vier vielleicht miteinander spielen , wäre ja toll , aber zwischen den beiden Jungs sind ja nun auch nochmal drei Jahre Altersunterschied. Ausserdem finde ich es echt heftig, dass sich das Mädchen laut ihrer Aussage, nicht ohne ihren Bruder verabreden darf. Ich denke , ich werde aber dann sowieso erstmal Kontakt zur Mutter aufnehmen, manchmal übertreiben Kinder ja auch.

        LG puschelsmum

        • Wie praktisch für diese Mutter...
          da hat sie doch tatsächlich ihre Nachmittage frei, während die ältere Schwester oder ggf. du auf den Kleinen mit aufpasst....
          Ich finde das einfach unmöglich. Wir haben hier auch so eine Nachbarin. Will meine jüngste Tochter (6 Jahre) mit ihrer 6 jährigen Tochter spielen dann muss das erstens ausschließlich bei uns sein und zweitens MUSS die 3 jährige kleine Schwester mitgebracht werden. Und dann kann ich mir nach solchen Nachmittagen auch noch anhören, dass SIE es locker schafft, mit ihren Kindern voll arbeiten zu gehen, während ich ja nur Teilzeit.....#wolke
          Mittlerweile versuche ich den Kontakt möglichst zu umgehen

          Mauseputz

          • (15) 04.03.17 - 09:08

            Verständlicherweise!

            Im Notfall wenn bei ihr was ungeplant passiert finde ich die frage (!!! Nicht ansage) ob beide kommen dürfen in Ordnung. Vorallem wenn man sich gut kennt. Aber so.... No way

      (16) 22.02.17 - 20:47

      Liebe alle,

      vielen Dank für eure Antworten! Blödes Thema, ich schwanke so zwischen "sozialem Miteinander und Toleranz", was für die Integration des kleinen Bruders spricht und andererseits "Freiraum in der Wahl der Freunde und Spielgefährten".

      Nachdem ich eure Beiträge gelesen habe, ist mir durch den Kopf gegangen, wie ich es hier machen würde, bei mir zu Hause:
      - gemeinsamer Wohnraum (Wohnzimmer, Spielkeller, Garten, Hof) wird gemeinsam genutzt.
      - eine Rückzugsmöglichkeit für Freunde sollte da sein (im Zimmer)
      - ein wenig "aufeinander zu gehen" schadet nicht.

      Liebe Grüsse und allen einen entspannten Abend, Lill

    (18) 22.02.17 - 21:04

    Tja, meine "kleine" ist 4 und immer noch ist es einfach attraktiver, bei den Schwestern (8 und 10) mitzuspielen - gerade wenn Freunde im Haus sind.
    Wenn die alleine sein wollen, versuche ich ALLES, damit sie bei mir bleibt, aber mehr als max. 30 Minuten klappt das nicht, die Anziehung der Kinder ist viel größer ... und für 3-jährige eigene Verabredungen treffen ist gar nicht so leicht, viele wollen da noch nicht ohne Mama irgendwohin.
    Meine "Größeren" arrangieren sich irgendwie damit - (der kleinen reicht meist Aufenthalt im gleichen Raum - da macht sie auch mal was ganz anderes) aber wenn jemand nicht an jüngere Geschwister gewöhnt ist, gibt es schon mal eher stress.
    Und letztlich mache ich den Großen da auch immer klar, dass ich die Kleine schon "Mal" kurz bei mir behalten kann, aber letztlich will sie auch spielen und das nicht unbedingt mit Mama, wenn Kinder da sind, ich müsste sie sonst wirklich fest binden - nach einer (Kurzen) weile funktioniert weder vorlesen, nach spielen mit Mama, noch kuscheln, noch malen, kneten, backen.. :-(
    Denke also, das ist normal, auch dass es da mal Stress gibt. Meine haben sich für "spezielle" dinge lange zeit eher bei den Freunden verabredet, wo es keine kleinen Geschwister gab, wenn sie nur verkleiden, oder malen, basteln, irgendsowas machen wollten, haben sie der kleinen irgendeine Rolle zugewiesen...

    • (19) 22.02.17 - 21:14

      wow - hab grad nochmal alles durchgelesen - und mir gedacht, das läuft bei uns scheinbar gegen die Erwartungen aller .... Ich erwarte zwar nicht, dass sie die inzwischen 4-jährige mitspielen lassen, aber dass ich sie alle 2 Minuten aus dem Zimmer trage ist auch nicht meine Aufgabe für den ganzen Tag.
      Meist malt die "kleine" dann 10 Minuten am Schreibtisch der Großen, oder sie "serviert" Kaffee, Tee und was sonst in ihrer Küche noch zu haben ist, oder baut alleine etwas an den Playmobilsachen der Großen und kommt nach spätestens 20 Minuten zu mir, wir lesen was, spielen was.... irgendwann schaut sie mal wieder zu "den Großen" - aber wenn sie das nicht dürfte, das artet nur in absolutem Stress für alle Beteiligten aus.

(20) 22.02.17 - 22:09

Ich selber bin große Schwester und es war für mich immer ein Horror wenn meine Schwester mit spielen musste ein ich Besuch von einer Freundin hatte. Deshalb habe ich mir geschworen, dass mein Großer nicht seine Schwester dabei haben muss wenn er Besuch hat. Die beiden sind 10 und 7 Jahre alt. In der Realität ist es so, dass er sehr soziale Freunde hat, die alle kleine Geschwister haben und auch meine Tochter akzeptieren. Meine Tochter kann sich mit denJungs gut arrangieren, aber wenn es Zickerei gibt muss sie raus aus dem Zimmer. Überhaupt kommt es immer häufiger vor, dass mein Sohn einfach mal seine Ruhe haben möchte. Dann muss sie damit leben dass die Tür zu ist und ihr auch ganz klar gesagt wird dass sie nicht rein darf!
Und wenn mein Sohn mit einem Freund alleine spielen will, dann ist das ebenso. Mein Sohn ist ja auch nicht erwünscht wenneine Freundin meiner Tochter dabei ist. Manchmal kommt es aber auch vor dass beide Besuch haben und sie spielen auch ganz toll zu viert!#winke

(21) 22.02.17 - 23:17

Unsere Jungs sind gleich alt, zwillis halt, aber trotzdem würde ich keinen von beiden dazu anhalten “seinen Spielbesuch“ zu teilen. Teilweise ergibt sich das von alleine, manchmal laden sie sich einen gemeinsamen Freund ein oder wir machen den Babysitter für das Kind von Bekannten. Dann spielen sie auch zusammen, aber das ist hier keine Pflicht. Manchmal passt halt einer nicht dazu, dann spielen mein Mann oder ich mit demjenigen ein Gesellschaftsspiel oder so. Jüngere Geschwister würde ich den Großen eh nicht “aufdrängen“.

(22) 23.02.17 - 00:27

Hi Lill,
ich bin die Große Schwester, die die 3,5 Jahre jüngere immer dabei hatte.

Ich hasste es.

Ich konnte nie mal in Ruhe zu den Freunden. Hatte meine Schwester keine Verabredung musste sie mit. Die blöde Ausrede meiner Mutter war, daß die "Marion" ja auch immer Ihre Schwester dabei hat. Die war aber gerade mal 12 Monate jünger. Wir hatten Klassenkameradinnen die waren genauso alt.

Ich trenn auch den jeweiligen Spielbesuch ab. Sie können miteinander spielen, müssen aber nicht. Wird genervt, wird getrennt. Dafür ist der Altersunterschied viel zu groß.

Gruß Claudia

Mein Großer (5) hat die Möglichkeit ungestört mit seinen Freunden zu spielen - in seinem Zimmer. Er geht dann ganz nach oben und durch die Treppentüre kommt der Kleine (fast 3) noch nicht in das oberste Stockwerk.

Es waren jetzt allerdings die ersten Male dass der Große das so durchsetzen wollte. Vorher war es ihm egal wenn der Kleine mitmischt bzw. es hängt davon ab was gespielt werden soll und mit wem. Die ältere Cousine spielt gerne mit beiden Kindern genauso wie die Freundinnen aus dem ehemaligen Kindergarten die jetzt schon in die Schule gehen aber immer noch gerne meinen Sohn besuchen kommen. Ihnen macht es Spaß auch den Kleinen zu integrieren.

Wie gesagt, ich reagiere auf den Wunsch meines Sohnes und dessen Gäste. Aber wird unten oder im Garten gespielt, wird keiner ausgeschlossen. Dort darf auch mein Jüngster jederzeit überall hin.

Trotzdem tut es mir manchmal leid für den Kleinen. Freundschaften bei ihm entwickeln sich erst und er hat eigentlich nie alleine Spielbesuch, höchstens wenn der Spielbesuch noch jüngere Geschwister mitbringt. Ich denke, ab dem Kindergarten und wenn er seine ersten Kindergeburtstage ausrichtet wird sich das ändern. Mein Großer hat von Geburt an seine "Bauchfreunde" - d. h. die gleichaltrigen Kinder meiner Freundinnen. Da hat er einen Riesen Vorteil ;-)

(24) 26.02.17 - 10:18

Mal ja, mal nein.

Kommst auf den Besuch an und wie die "Großen" drauf sind. Oft brauchen Sie auch die "Kleinen" da Schule spielen oder Familie oder Reiterhof mit mehreren mehr Spaß macht. Aber gezwungen wird hier niemand. Wir hatten auch schon den Fall, dass die Kleinen das was tolles gespielt haben und die Großen dann mitmachen wollten...

Aber bei uns ist es nicht schlimm, wir haben drei Kids, und wenn Besuch da ist, dann spielen eben zwei und zwei. Dann ist nicht einer alleine.

ES kommt wie es kommt :-)

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