Blödes Verhalten einer Lehrerin - bei der Schule beschweren?

    • (1) 13.03.17 - 13:52

      Hallo!

      Ich weiß, die Überschrift klingt etwas blöd, mir fällt aber keine bessere Formulierung ein.

      Aber jetzt einmal zum Problem:
      Meine Tochter hat sich am Mittwoch abend beim Sport das Knie irgendwie verdreht und konnte auch am Donnerstag nicht richtig auftreten bzw. erst nach Anlegen eines Stützverbandes ganz leicht auftreten. Sie ist dann aber - auf eigenen Wunsch - so in die Schule gegangen. Das war soweit auch kein Problem, die Klassenlehrerin hatte verständnis und sie in der Pause auch dringelassen. Allerdings sah die Lehrerin in der 3. Stunde (hier stand "Bewegung" auf dem Stundenplan) anders, sie hat meine Tochter quasi gezwungen, am Bewegungsunterricht teilzunehmen, obwohl deutlich war, dass die Kleine überhaupt nicht auftreten konnte. Das war schon einmal der erste Vorfall.

      Wir waren dann am Donnerstag noch beim Arzt, aber da hier Schäden an Bändern, Meniskus und Knochen ausgeschlossen wurden, ist sie natürlich am Freitag wieder in ganz normal in die Schule gegangen. In der Pause wurde sie dann von anderen Kindern geärgert und teils auch geschubst, wodurch sie - da sie ja nur auf einem Bein richtig stehen konnte - sogar hingefallen ist. Meine Tochter ist daraufhin zur Pausenaufsicht (gleiche Lehrerin wie am Vortag) gegangen, und die hat nur gemeint "Dein Pech, regel das alleine!" Fazit war dann, dass die Kleine am Freitag mittag gar nicht mehr laufen konnte!
      Normalerweise sehe ich das zwar auch so, dass Kinder soetwas alleine regeln können, aber in diesem Fall war meine Tochter aufgrund der Verletzung hilflos. Außerdem ist den Lehrern bekannt (es gab deswegen sogar eine außerordentliche Klassenkonferenz), dass meine Tochter von einigen Klassenkameraden in einer Form geärgert wird, dass sie - obwohl sie eine sehr gute Schülerin ist - ständig morgens über Bauchschmerzen klagt und erstmal nicht in die Schule möchte. Darum hat sie von der Klassenlehrerin sogar den "Auftrag" bekommen, sich immer an einen Lehrer zu wenden, wenn etwas ist. Solche Lehrer sind da aber wenig hilfreich.

      Ich würde meinen Ärger über diese Lehrerin gerne der Schule mitteilen, bin mir aber nicht sicher, ob und in welcher Form das sinnvoll ist. Was würdet ihr machen? Die Klassenlehrerin informieren? Oder gleich die Schulleitung? Oder würdet ihr gar nichts unternehmen? Die Lehrerin selbst kenne ich nicht, weil sie nur diese eine Unterrichtsstunde in der Klasse hat und auch eine Aushilfslehrerin ist.

      LG

      • Ich finde es ehrlich gesagt übertrieben, wegen eines relativ kleinen Vorfalls, den Du nur aus der Sicht Deiner Tochter kennst, gleich zur Schulleitung zu gehen.
        Deine Tochter hatte eine Verletzung am Fuß. Wieso wird sie dann nicht vor kurze Zeit vom Sportunterricht befreit? Das ist schonmal der erste Punkt, den ich nicht ganz verstehe.

        Dann schreibst Du, dass Deine Tochter den Streit mit ihren Mitschülern nicht regeln konnte, weil sie wegen der Fußverletzung hilflos war? Aber sie konnte doch noch reden oder nicht?

        Viel eher sehe ich ein Problem darin, dass Deine Tochter von einigen Schülern grundsätzlich geärgert wird. Dagegen sollte etwas unternommen werden. Da es schon eine außerordentliche Klassenkonferenz deswegen gab, gehe ich davon aus, dass Du deswegen sowieso im Kontakt mit der Klassenlehrerin stehst? Gibt es einen Vertrauenslehrer, Streitschlichter an eurer Schule? Hat Deine Tochter einen Selbstverteidigungskurs besucht? Ich meine damit nicht, dass sie sich körperlich wehren soll, sondern in diesen Kursen lernt man ja auch viel über selbstbewusstes Auftreten etc.
        Hat sie ansonsten Freundinnen in ihrer Klasse, mit denen sie Zeit verbringt?

        • Für den Bewegungsunterricht wollte ich ihr morgens noch eine Entschuldigung schreiben, aber meine Tochter meinte, das wäre nicht notwendig. Und wenn ein Kind so offensichtlich nicht auftreten kann, gehe ich eigentlich davon aus, dass Lehrer dafür Verständnis haben und sie eben nicht durch die Gegend springen lassen - zumal es sich nicht um den regulären Sportunterricht in der Turnhalle handelte sondern um die 3. Sportstunde, die hier aus logistischen Gründen in der Schule entweder auf dem Schulhof oder im Musikraum abgehalten wird.
          Und was den Streit mit Mitschülern angeht: Natürlich kann meine Tochter sich durchaus verbal wehren und tut es auch. Aber sie geht in die zweite Klasse und hat leider Mitschüler und Mitschülerinnen, denen es scheiß egal ist, wenn ein anderes Kind sagt "Hör auf, ich möchte das nicht, du tust mir weh". Und wenn Kinder andere Kinder schubsen und körperlich angehen, finde ich schon, dass da ein Lehrer noch dazwischen gehen könnte - zumal wenn das Kind zu dem Zeitpunkt körperlich beeinträchtigt ist.
          Das "Mobbing-Problem" tut da natürlich sein übriges, da sind wir natürlich dran. Selbstverteidigungs- oder Selbstbehauptungskurse gibt es bei uns in der Gegend leider nur für Teenie-Mädchen, für Grundschüler gibt es da sehr wenig, allenfalls könnte ich sie zum Kampfsport anmelden, aber zum einen möchte sie das nicht, zum Anderen ist auch hier das Angebot sehr dürftig. Freundinnen hat meine Tochter durchaus, die halten auch zu ihr. Allerdings sind das Mädchen, die selber eher ruhig sind, darüber hinaus ist das eine Mädchen auch noch sehr zart gebaut, daher können ihre beiden besten Freundinnen ihr in solchen Situationen nicht beistehen.

          • (4) 13.03.17 - 17:36

            im Zweifel gebe ich meinem Kind eine schriftliche Entschuldigung mit.

            "offensichtliches nicht Können" halte ich für schwierig.
            1. eine Prellung oder Zerrung tut zwar saumäßig weh, sieht man aber nicht sofort.
            nicht auftreten können ohne schriftliche Entschuldigung wird u.U. als wehleidig ausgelegt.

            (wundert mich nicht, da es schon zu meiner Zeit Schüler/innen gab, die mal eben nicht auftreten konnten, um sich vor Aufgaben zu drücken)

            Entschuldigung = Eltern stehen dahinter, wissen Bescheid. Keine Mogelei.

            so ist auch für den Lehrer der Schweregrad einsehbar.
            Was darf das Kind

            - mitmachen, wenn es möglich ist (auch das kann man in eine Entschuldigung reinschreiben)
            - striktes Verbot für bestimmte Übungen (auch dann, wenn das Kind sich gut fühlt)
            - was kann passieren, wenn der Lehrer sich nicht dran hält (z.B. dass sich eine Verletzung vergrößert, entzündet oder sonstiges)

            2. die meisten Lehrer hielten sich bei uns damals (wie auch bei meinem Kind) an schriftliche Entschuldigungen. Und sei es nur für bestimmte Bewegungen.

            und dann gab es die Ausnahmen, wo ein Attest zusätzlich zum Attest gefordert wurde.
            wo ein Gipsbein kein ausreichender Grund war, um nicht anteilig am Sport teilzunehmen. (Rennen war klar, aber mal eben über den Sportplatz laufen und Sachen zu tragen, sollte gemacht werden :-[ auf Krücken)

            kurz: da half alles nichts und selbst ärztliche Anweisungen wurden in Frage gestellt. Grundsätzlich.

          • (5) 14.03.17 - 09:22

            Hallo,

            also, dem Argument mit dem "zart gebaut" möchte ich hier mal widersprechen.
            Meine Tochter und eine ihre Freundinnen sind die Drittkleinste und die Kleinste in der Klasse und beide sehr schmal.

            Die Freundin sieht aus, wie ein zartes Elfchen und ist sehr temperamentvoll. Sie prügelt sich immer wieder mal mit anderen, wobei sie nicht unbedingt den kürzeren zieht. Also, wenn ich mir als Kind hätte aussuchen können, wer mir gegen andere beisteht, wäre sie nicht die schlechteste Wahl.

            Unsere Tochter wehrt sich auch körperlich, falls nötig und ist sehr energisch. Die Rabauken an der Grundschule haben alle Respekt vor ihr, und den hatten sie auch schon, als sie in der 2. Klasse war. ;-)
            Mittlerweile ist sie in der 4. Klasse und, wenn überhaupt, gehen irgendwelche Erstklässler auf sie los, die sie nicht kennen - aber dann kennen lernen. ;-)

            LG

            Heike

        Hallo sonnenscheinchen,

        mein Mittlerer hatte mal eine Verletzung am Fuss, mit Verband, ging aber zur Schule. Trotz Attest des Arztes meinte die Sportlehrerin dann, "ach, das geht schon" und er musste mitturnen. Soviel zum Thema Entschuldigung bzw. Attest *grummel* . Er war damals in der 6.Klasse und traute sich nicht, gegen die Lehrerin zu reden.

        LG Claudia

    Hallo,

    Ich finde es wichtig und höflich den üblichen Weg einzuhalten (auch wenn du die betreffende Lehrerin nicht kennst): zuerst zur betreffenden Lehrerin in die Sprechstunde! Es ist immer äußerst nervig, wenn Eltern gleich zum Direktor rennen und dass man sich selbst äußern kann.

    Erst wenn sich hier nichts tut zur Klassenlehrerin und nur zur Not zum Direktor.

    Viel Erfolg!

    • Ich geb Dir recht, im Grunde ist es am Besten zunächst direkt mit der Lehrerin zu sprechen. Nur leider hat diese Lehrerin - weil sie eben eine Aushilfslehrerin ist - keine feste Sprechstunde. Und ich weiß leider auch so nicht, wie ich sie erreichen könnte. Wie schon gesagt, meine Tochter hat die besagte Lehrerin nur eine Stunde in der Woche, und übers Sekreteriat ist es auch schwierig, das ist nur 2 Vormittage in der Woche geöffnet, da erreich ich erst am Mittwoch wieder etwas.

      LG

      • (9) 13.03.17 - 20:14

        Hallo,

        morgens anrufen zu der Zeit, in der du auch dein Kind krankmelden würdest und den Lehrer der am Telefon ist bitten, Frau XY weiterzugeben, dass sie dich bitte zurückrufen soll zwecks Terminvereinbarung.

        LG

Hallo,

ich würde die Klassenlehrerin informieren. Die weiß am Ehesten Bescheid über Dein Kind und die besondere Situation und das ist sicher der kürzere Weg. Direkt zur Schulleitung scheint mir ne Nummer zu groß.

Außerdem würde ich - falls das Problem mit dem Bein weiter besteht - ein Attest vom Arzt erbitten, dass Dein Kind von bestimmten Aktivitäten einfach entschuldigt ist. Dazu gehören mMn Bewegungsunterricht, Sport und Pausen auf dem Pausenhof, wo naturgemäß Kinder spielen, rennen und toben und wo es immer mal zu Rempeleien kommen kann. Womit ich nicht den Übergriff der Mitschüler relativieren möchte, klar.

Denn klar kann sie zur Schule gehen, wenn keine gravierenden Schäden am Bein sind. Aber das heißt ja noch lange nicht, dass sie auch an allem teilnehmen kann, was ein normaler Schultag so bereit hält.

Viele Grüße und gute Besserung!

  • Hallo!
    Vielen Dank für Deine Antwort, ich denke auch, dass es nicht unbedingt die Schulleitung sein muss, eigentlich würde ich am liebsten mit der Lehrerin sprechen - aber die ist schwer zu erreichen, da sie keine feste Sprechstunde hat.
    Ein Attest vom Arzt wird wohl nicht mehr notwendig sein, die Kleine kann das Bein schon immer mehr belasten und wird wohl die Woche schon wieder am Bewegungsunttericht teilnehmen können. Für den regulären Sportunterricht morgen werde ich ihr noch eine Entschuldigung schreiben, die wird sicher ausreichen (ist ne andere Lehrerin).

    Und für den Schulhof hat sie jetzt erst einmal Gehhilfen, da kann sie sich im Zweifelsfalle abfangen und hat außerdem noch eine Art "Welpenschutz" (auch wenn das Wort natürlich nicht so passt).

    LG

(12) 13.03.17 - 14:58

Ich würde zu allererst mit dieser Lehrerin sprechen.
Auch wenn sie keine feste Sprechstunde hat, so würde ich hingehen und mir entweder einen Termin geben lassen oder das direkt in dem Moment klären.

Da brauchts ja keine halbe Stunde dazu.

Man muss sich ja einfach darüber im Klaren sein, dass jeder andere Weg, egal ob über Klassenlehrer, Elternbeirat oder Schulleitung nicht gleichermaßen erfolgreich sein wird. Denn von den anderen Instanzen wird ihr das vermutlich "wohlwollend verpackt" dargelegt und dann geht es natürlich darum, dass eine Krähe der anderen...Du weisst schon.

Was ich damit sagen will: der Ärger, den du in dir trägst, der wird über einen Dritten niemals so vermittelt werden können wie durch dich selbst. Und vielleicht ist es grade diese Emotion, die dein Gegenüber zum Nachdenken bewegt.
Wenn ihr gesagt wird dass Du gesagt hast dass..usw usw

Was soll das in der Lehrerin bewegen ?

Deshalb: direkt das Gespräch suchen und zwar immer gleich, also nicht erst eine Woche später.

Aber natürlich nur wenn dein Kind das auch möchte. Ab einer gewissen Klassenstufe würde ich da wirklich sagen: Kind, soll ich mit deiner Lehrerin sprechen oder willst Du es auf sich beruhen lassen. Ich denke so ab der 3. Klasse würde ich da wirklich nachfragen bzw. mache es so.

Und das mit dem Ärgern/Mobbing durch die Schüler ist meiner Ansicht nach eine ganz andere Baustelle. Die gehört zur Klassenlehrerin getragen sofern die nicht Bescheid weiss. Aber auch hier das Kind einbinden und parallel dazu das Kind stärken.

Hast du deine Tochter schriftlich vom "Bewegungsunterricht" befreit? Wenn nicht, dann kann ich verstehen warum sie mitmachen mußte....

Streitigkeiten auf dem Schulhof: Ja, das sollen die Kinder (nach Möglichkeit) selber regeln. Wenn sie trotz allem nicht richtig laufen kann, dann solltest du darum bitten, dass deine Tochter weiterhin die Pause im Gebäude verbringt.

  • Ich kann mir die Situation auf dem Schulhof nach der Schilderung meiner Tochter relativ klar vorstellen: Die anderen Kids haben wieder blöde Sprüche gemacht wie "Die S. hat einen Gehfehler!", haben sich über sie lustig gemacht und meine Tochter hat - mit Worten - entsprechend reagiert. Und dann fangen einige Klassenkameraden meiner Tochter leider gerne an zu treten und zu stoßen - was würdest Du Deinem Kind sagen, wie es dann reagieren soll? Zurückschubsen? Das kann jawohl nicht die richtige Lösung sein, abgesehen davon, dass die Kleine durch das Schubsen hingefallen war. Ist es da wirklich zuviel verlangt, wenn die Lehrerin ein paar tröstende Worte zu dem Kind spricht und vielleicht ein Auge auf die Gruppe hat. Lt. meiner Tochter hat die Lehrerin zu ihr gesagt "Das ist halt Pech, klär das alleine!" Wir sprechen hier von einer erwachsenen Pädagogin und einem 7-jährigen Mädchen. Meine Tochter ist weiß Gott keine Petze, selbst jetzt, nachdem die Klassenlehrerin sie aufgrund der diversen Beschimpfungen, die die Kleine ertragen musste, ermuntert hat, ihr alles zu sagen, tut sie sich schwer, zur Lehrerin zu gehen, weil sie nicht als Petze dastehen will. Wenn sie dann sich einmal ein Herz fasst und sich absolut nicht zu helfen weiß, muss eine solche Abfuhr doch nun wirklich nicht sein. Und das ist es einfach, was mich am meisten ärgert.

    LG

    • (15) 13.03.17 - 20:17

      Bist du denn sicher, dass deine Tochter gesagt hat: "Die schubsen mich"? Vielleicht hat sie ja gesagt: "Die ärgern mich." Da wäre: "Schau mal, ob du das selbst regeln kannst" angemessen - vor allem von einer Aushilfslehrerin, die nur wenige Stunden pro Woche da ist und womöglich gar nichts von den Mobbing-Problematik deiner Tochter weiß.

      LG

      Ohje das tut mir sehr leid. Ich glaube du hast in meinem Mobbing Thema auch geantwortet? Da ging es um meinen Sohn der ebenfalls Probleme hat mit seinen Klassenkameraden.
      Er hat sich ja die letzten Wochen mit einem Mädchen aus seiner Klasse angefreundet das bisher auch eher Außenseiterin war, bisher aber nicht das Ziel irgendwelche Kommentare oder Aktionen.
      Jetzt ist sie mit meinem Sohn befreundet und muss mit Krücken laufen. Auch sie durfte sich einiges anhören, hier haben aber die Lehrkräfte eingegriffen. Bisher konnten wir das ganze leider noch nicht ganz unter Kontrolle bringen, trotz Hilfe der Lehrer und einsichtigen Eltern. Ich bin mittlerweile auch etwas ratlos sollte sich in den nächsten Wochen nichts ändern :-(

(17) 13.03.17 - 15:22

Bei uns muss man bei einer von den Eltern gewünschten Befreiung vom Sportunterricht mit dem Schulleiter reden. Alternative ist ein Attest vom Arzt. Woher sollte die Lehrerin das Wissen? Du hast das doch nur mit der Klassenlehrerin abgeklärt.
Bei uns auf dem Schulhof gibt es nicht nur die Möglichkeit zu toben, sondern auch sich hinzusetzen - warum hat sie das nicht gemacht?

  • (18) 13.03.17 - 16:19

    Hallo!

    Ich hatte mit überhaupt keinem Lehrer etwas abgeklärt - die Klassenlehrerin ist clever genug, so etwas selber einzuschätzen. Sie kennt meine Tochter und weiß, dass die nicht simuliert. Offensichtlich wird ihr das aber von anderen Lehrerin unterstellt. Aber ich hätte natürlich eine Entschuldigung schreiben sollen.
    Und warum sich meine Tochter in der Pause nicht auf die Bank gesetzt hat - vermutlich wollte sie einfach nicht eine halbe Stunde lang alleine neben der Eingangstür sitzen. Da steht nämlich bei uns die einzige Bank, und ihre Freundinnen wollten vermutlich die Pause zur Bewegung nutzen. In der Nähe der Spielgeräte gibt es aber keine Sitzgelegenheiten.

    LG

(19) 13.03.17 - 16:10

Hallo,
normalerweise bin ich auch die letzte Person, die immer sofort zur Leitung rennt.

Allerdings finde ich das ganze Verhalten der Lehrerin komisch. Aber vielleicht ist sie auch einfach nur blöd. Soll ja auch unter Lehrer vorkommen. Ich denke, den Schuh mangels Entschuldigungsschreiben muss du dir anziehen.
Da die Klassenlehrerin keine Vorgesetzte ist, kann diese ja auch nichts machen.

Ich würde gerade wenn bekannt ist, dass deine Tochter von Mitschülern geschubst wird ein Gespräch mit der Leitung suchen.

Das Gespräch muss von dir ja nicht vorwurfsvoll gegen diese eine Lehrerin formuliert werden. Aber nach Wunsch einer generellen Lösung wie deine Tochter sich in solchen Situationen verhalten soll. Ich würde das Gespräch suchen, nicht wegen: - sie war hilflos wegen einer Verletzung am Bein, - sondern Mitschüler gegen deine Tochter. Und sie hat schon Bauchweh!

Wie weit soll das Ganze denn gehen?

Das sind eher die Probleme, die ich sehe.

Die Leitung soll für deine Tochter eine Lösung aufzeigen, wenn sie Ärger in der Pause hat, was sie tun soll. Und an diese Lösung sollten sich alle Lehrer (also auch besagte komische Person) halten.
Gruß

Also bei uns , wenn das Kind nicht beim Sport ect. mitmachen darf /kann und vom Arzt nichts vorliegt, schreiben zumindest die Eltern eine Entschuldigung. (Befreiung vom Sport)
Ich bin der Meinung, man sollte immer erst das Gespräch zu der betreffenden Lehrerin (oder Klassenleitung) suchen, denn es gibt meist unterschiedliche Versionen. Ich persönlich kann mir solche Aussagen "Dein Pech, regel das alleine!" von einem Lehrer gar nicht vorstellen, außer man ist auf einer Brennpunktviertelschule oder der Schüler fällt stets negativ auf, wo Lehrer sich anders gar nicht mehr zu helfen wissen.
Falls deine Tochter ein Mobbingopfer ist und die Lehrer wegsehen, dann ist sie auf der falschen Schule.
Bei unseren Schulen (weiterführende) nehmen Lehrer Mobbing sehr ernst, beim dritten Verweis, wird da der Schüler von der Schule verwiesen (ausser die staatlichen Schulen, da sie nicht so leicht mal einen Schüler werfen können, zwecks Schulpflicht, da muss schon Straftaten oder schwere Körperverletzung vorfallen).

Hallo,

es tut mir leid für deine Tochter und ich hoffe, es geht ihr bald wieder gut!

Aber ich sehe da den Fehler bei dir. Du hast dich nicht um eine Entschuldigung oder Sportbefreiung gekümmert, dann muss sie mitmachen beim Sport.

Es gibt genügend Kinder, die jammern und simulieren (allen voran mein Kind ;-) ), da würden die Lehrer nicht mehr fertig werden.

LG

Da ich eine Vertretungslehrerin bei uns gar nicht direkt ansprechen könnte, weil ich nicht wüsste, wie ich sie erreiche, würde ich mich vertrauensvoll an die Klassenlehrerin meiner Tochter wenden. Bei uns würde dann ein Gespräch zwischen den Kollegen stattfinden, und nur wenn das Problem unlösbar bliebe, würde es weitergehen.

Bei zwei Vorfällen innerhalb von zwei Tagen, würde ich davon ausgehen, dass da ein grundsätzliches Problem vorliegt, und das muss gelöst werden.

Lehrer sind auch nur Menschen, da gibt es tolle und weniger tolle. Wenn die weniger tollen Lehrer keinen Gegenwind bekommen, bleiben sie weniger toll.

Sollte es weiterhin Vorfälle mit der Lehrerin geben, würde ich das dokumentieren und auch den Schulleiter einschalten.

Und zur Entschuldigung: Natürlich wäre es klüger gewesen, eine Entschuldigung mitzugeben, aber wenn ein Schüler sagt, er hat Schmerzen, dann sind die Lehrer verpflichtet, das erst mal auch zu glauben.

Wenn Deine Tochter Mobbingprobleme hat, die sich vor Ort nicht lösen lassen, würde ich beizeiten über einen Schulwechsel nachdenken. Ich höre oft von Schülern, sie wünschten, sie hätten das einfach schon früher gemacht und das Mobbing nicht jahrelang ausgehalten.

(23) 14.03.17 - 08:29

Hallo,

ganz kurz und knapp...wenn Deine Tochter kaum laufen kann, gehört sie nicht in die Schule.

LG

(24) 14.03.17 - 08:41

Hi,

wenn sie nicht gehen konnte, geht man sofort zum Doc.
Oder im Zweifelsfall schreibe ICH meiner Tochter eine Entschuldigung, das sie kein Sport mitmachen sollte, bis es abgeklärt ist.
Wieviele Kinder sind Schauspieler, nur um kein Sport mitzumachen.

Und Schubserein auf dem Schulhof ist normal.....dann muss man halt lernen, das die Kids sich durchsetzen und nicht für jeden Pups zur Lehrerin laufen,

lg
lisa

Ich würde mich auf jeden Fall bei der Lehrerin beschweren, einfach, dass sie sieht, dass ihre Entscheidung nicht richtig war.
Hier wird so getan, als ob Kinder immer vernünftig reagieren, miteinander reden, es keine Bosheiten gibt.

So ist das aber nicht, weder bei Kindern, noch bei allen Erwachsenen.
Wenn also Deine Tochter auf Grund ihrer Verletzung geärgert wurde, deshalb sogar zu Boden ging, ist die Antwort der Lehrerin "regelt das alleine" mehr als armselig. Es war doch offensichtlich, dass diese Regelung nicht funktioniert hat, es gehört zur Aufgabe der Lehrerin, in solchen Fällen einzuschreiten, sonst brauchte man keine Pausenaufsicht. Das stärkste Kind würde das schon regeln (wie Nelson in den Simpsons z.B. immer).

Aus diesen Gründen würde ich die Lehrerin sprechen wollen. Mir scheint, die Lehrerin mag Deine Tochter nicht. Ein Grund mehr, deutlich zu zeigen, dass Du ihr auf die Finger guckst.

Allerdings hätte mein Kind auch eine Entschuldigung mitbekommen wegen der Bewegungsfächer.
Mir wäre das auch eine Lehre, wenn in der Schule so komisch reagiert wird, bliebe mein Kind in so einer Situation beim nächsten mal zu Hause.

Gruß Bernd

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