Französisch oder Latein?

    • (1) 05.02.18 - 15:30
      Inaktiv

      Hallo --
      nach welchen Vorlieben oder mit welchen Gedanken wählt man denn bei der Schulanmeldung Gymnasium schon die zweite Sprache? Leider ist das bei uns so. Gymnasiumanmeldung in ein paar Wochen will schon wissen, was die zweite Sprache ab der 6ten Klasse sein soll. Französisch oder Latein.

      super ... woher soll man denn wissen, was einem Kind besser liegt? Das Kind weiß es jetzt auch noch nicht, .... hat ja keine Idee davon .....

      Wie habt ihr das entschieden? (wo es vorab sein musste).

      • (2) 05.02.18 - 15:49

        Das war bei uns auch so!
        Spanisch, Latein oder Französisch standen zur Auswahl. Es gab aber einen Sprachwahlnachmittag.
        Bei uns würde es dann Spanisch.

        Die Schüler werden in der Regel in Sprachklassen eingeteilt und bleiben länger gemeinsam im Klassenverband.
        Lg

        • (3) 05.02.18 - 15:54

          Zur Ergänzung:
          Unser Sohn hat die Entscheidung getroffen, was die zweite Fremdsprache werden soll.
          Wir hätten auch eine andere Sprache gewählt.
          Wir haben ihm aber klar gemacht, dass er die Sprache lernen muss und nicht wir.
          Wenn wir die Sprache vorgegeben hätten und es würde nicht gut laufen, wären wir die Blöden gewesen, weil wir ja die Sprache ausgesucht haben😉

      (4) 05.02.18 - 15:51

      Hallo!

      Ich wuerde Franzoesisch waehlen, wenn ihr nicht wisst, was dem Kind besser liegt.
      Das Gehirn wird so oder so trainiert;-).

      LG von einer ehemaligen Lateinschuelerin

      • Hallo!

        ich hatte auch Latein in der Schule und ich würde - sofern ihr keine Beziehungen zu Frankreich (Ferienhaus, Freunde, Familie) habt - zu Latein raten. Mit Latein lernt man Grammatik und damit letztendlich Deutsch. Ich finde Französisch so was von sinnlos (habe es selbst 5 Jahre gelernt und alles wieder vergessen), mit Spanisch käme man in der Welt immerhin noch weiter.

        LG Sabine

        • Es passt nicht zum TE Beitrag, aber ich hatte auch 5 Jahre Französisch... und auch ich habe es leidenschaftlich gehasst. Ich habe mich quasi durchgequält und durchgeschummelt. Ich kann nichts mehr. Es ist nichts hängen geblieben außer: Je ne comprends pas.

          Wie Latein für mich gewesen wäre, weiß ich leider nicht.

          Aber es kommt auch viel auf den Lehrer oder die Lehrerin an, zu mindest dann, wenn einem Sprachen nicht besonders liegen.

          • (8) 05.02.18 - 19:23

            Für mich war es in Französisch schier unlösbar an einem vorgelesenen Wort die schreibweise zu erkennen oder an einem geschriebenen Wort die Aussprache. Ich hatte da überhaupt kein Gefühl dafür.

            Vielleicht hilft das bei der Entscheidung.
            Hat dein Kind dieses Talent...dann wird es auch mit Französisch klar kommen.

        Entschuldige bitte, aber wie beschränkt muss man sein, um eine lebende Sprache las "sinnlos" zu bezeichnen? Es hat immer Sinn, eine Sprache zu können und selbst in unserem Dorf mit 500 Einwohnern und weitab von Massentourismus habe ich in den letzten 2 Jahren 2x Franzosen getroffen. Selbst wenn ich nicht nach Frankreich reise, offenbart mir die Fremdsprache die Möglichkeit, mich mit anderen Leuten (z.B. auch aus dem Maghreb) auf Französisch zu unterhalten. Es erweitert in jedem Fall den Horizont.

        Als mathematisch begabter Mensch muss ich sagen: Deutsche Grammatik ist keine Hexerei und auch ohne Latein durch den Deutschunterricht zu verstehen. Wer dafür Latein braucht, wird entweder mit Latein auch kämpfen oder/und es wird ihn auch im Deutschen nicht weiterbringen. Denn wenn man keinen Sinn für Logik hat, lernt man das durch Latein auch nicht.

        Naja, Frankreich ist einer unserer größten Wirtschafts und Handelspartner...in vielen großen Firmen und Banken ist französisch zum Vorteil.
        Es kommt drauf an, für welche Art Gymnasium er tendiert....Naturwissenschaftliches-technologisches , sprachliches , wissenschafftliches-sozialwissenschaftliches, humanistisches , musisches ect.
        Wenn Kinder Berufwünsche bereits hätten oder welche komplett ausschließen könnten, wäre die Vorauswahl um einiges leichter.

Für Latein.
Fand ich für mich sehr hilfreich, da man sich viele Begriffe, auch für andere Sprachen, ableiten kann.
Zudem hat man dann ohne extra Prüfung sein Latinum, was bei verschiedenen Studiengängen hilfreich ist.

Liebe Grüße

(12) 05.02.18 - 16:26

Hey, Hier gab es Französisch, Spanisch und Latein. Fast alle wollten Spanisch, so auch mein Kind. War ihre vollkommen eigene Entscheidung. Lass sie doch mal etwas hören und zeige ihr auf der Landkarte, wo Französisch überall gesprochen wird. Grüsse

(13) 05.02.18 - 16:32

Wir haben auch gerade die Anmeldung hier liegen.
Zur Wahl steht ebenfalls Latein oder Französisch.
Mein Sohn nimmt Französisch, sein Freund auch und die beiden kommen dann hoffentlich zusammen in eine Klasse.

Ich bevorzuge lebendige Sprachen. Man kann Urlaube machen, Sprachreisen, Schüleraustausch und es gibt Musik Bücher und Filme.

Auch sind die Themen in Latein so eine Sache. Sklaven, Krieg etc. Da gefallen mir Englisch und Französisch deutlich besser.

LG

(14) 05.02.18 - 17:04

Macht Deinem Kind deutsche Grammatik Spass? Hat es Spass daran, Sätze auseinander zu nehmen, zu analysieren? Löst Dein Kind gerne Denkaufgaben? Arbeitet es methodisch?

Falls alles obige zutrifft, kann es ruhig Latein nehmen. Falls nein, bekommt es mit Latein spätestens nach einem halben Jahr einen Nervenzusammenbruch ;).

Grüsse
BiDi

Man hat uns, als grobe Richtschnur mitgegeben: liegt dem Kind eher Mathematik, dann Latein, liegt dem Kind eher Sprache, dann Französisch.

So hat mein Sohn es getan, Mathe ist ihm näher als Sprache und er kommt gut klar im lateinischen.
Ich selber hatte franzöisch und habe es leidenschaftlich gehaßt.

  • Das stimmt, wurde uns auch so gesagt.

    Persönlich kann ich das gar nicht bestätigen.
    Mathe war mein absolutes Hassfach ab Klasse 5. Latein hingegen habe ich sehr gerne gemacht und da auch durchweg sehr gute Noten.

    Ich würde es eventuell noch auf das Sprechen beziehen.
    Latein spricht man nicht, bei Französisch muss man noch eher die Aussprache lernen.

    Blödsinn, dass mit Mathe und Sprache. Ich war auf einem Sprachgymnasium, ich komme super mit Sprachen klar, kann schnell im Urlaubsland ein paar Sätze, ABER Französisch ist die Pest. Eine Regel, tausend Ausnahmen, nichts logisch und die Sprache klingt auch noch Scheisse.
    Ich könnte nach 3 Wochen Thailand mehr Thai als nach 3 Jahren Französisch.

    Schliesse mich also an, leidenschaftlicher Französisch Hasser!

    • (18) 06.02.18 - 10:28

      Ich sehe das ähnlich wie du #schein

      Ich hatte allerdings nie Französisch, kann aber mit der Sprache Null anfangen.

      Meinem Sohn habe ich es frei gestellt. Er hat sich aber für Latein entschieden. Gut gemacht!

      LG,
      Natalia

(19) 05.02.18 - 18:09

Für meine Tochter stand Spanisch schon in der Grundschule fest und es war die richtige Entscheidung.
Mein Neffe hat sich schwerer getan. Da er aber ein Mathecrack ist, hat sich die Familie meiner Schwester letztendlich für Latein entschieden.
Ich glaube, das wäre für meine Tochter nichts.

Hallo,

ich bin eine große Verfechterin von Französisch: Frankreich ist ein prima Urlaubsland. Hakt es mal mit der Motivation, kannst du dein Kind auch in Sprachferien schicken. Es ist einfacher - im Fall der Fälle - eine Nachhilfe zu organisieren. In Latein liest man sehr viele historische Texte.

GLG
Miss Mary

(21) 05.02.18 - 19:16

Hallo,

ich finde die Theorie mit "mathematisch begabt und gut in Latein" sehr gewagt.

Ich würde eher danach gehen, was dein Kind für ein Lerntyp ist. Es gibt viele Menschen, die Sprachen eher nach Gefühl lernen und vor allem sprechen und schreiben. Damit wären sie bei Latein völlig fehl am Platz.

Für Französisch braucht man ein gutes Sprachgefühl und ein noch besseres akkustisches Gedächtnis.

Unser Sohn hatte das Glück, noch Spanisch zur Auswahl zu haben und ist da momentan ganz Happy mit.

Lg

  • (22) 06.02.18 - 12:16

    - ich finde die Theorie mit "mathematisch begabt und gut in Latein" sehr gewagt. -

    Genau das sagt aber mein Sohn, und auch seine Lehrer. Latein ist eine sehr logische Sprache mit ganz wenigen Grammatik-Ausnahmen.

    Französisch dagegen sei eine grammatikalische Katastrophe (Zitat mein Sohn, nach zwei Jahren französisch). Da gäbe es Ausnahmen von der Ausnahme der Ausnahme. Und nichts wird so ausgesprochen wie geschrieben (im Gegensatz zu Latein).

    Ich persönlich habe nur Erfahrung mit 4 Semester Sprachkurs Französisch. Latein kann ich nicht. Französisch habe ich mir unendlich schwer getan, ich fand die Sprache ebenfalls grauenhaft. Dabei lerne ich eigentlich Sprachen auch leicht. Spanisch zb. habe ich in nur 2 Jahren flüssig sprechend gelernt - Französisch habe ich total versagt. #hicks Ich kann heute auch nix mehr davon.

    Also ich persönlich würde ganz klar zu Latein oder noch besser Spanisch (falls es angeboten wird greifen.

    • (23) 08.02.18 - 08:50

      Spanisch ist eine wirklich tolle Alternative. Mein Sohn hat jetzt ein halbes Jahr Spanisch und ich würde mal sagen, dass sie jetzt schon ganz knapp auf dem Sprachniveau sind, dass sie jetzt auch in Englisch haben, obwohl sie das seit der 1. Klasse lernen.

      Leider bieten das noch sehr wenige Gymnasien ab Klasse 6 an.

(24) 05.02.18 - 20:37

Ich finde für Französisch braucht man viel Sprachgefühl und viel Praxis, sonst wird man nicht viel anwendungssicher behalten. Bei Französisch gibt es eine Regel zur Grammatik und gefühlt 100 Ausnahmen. Am Ende bringen einem die Regeln nicht so sehr viel ;). Für logische Menschen lernt sich Latein besser. Spanisch ist glaube ich sinnvoller weil es die Sprache ist mit den 4. meisten Sprechern.

(25) 05.02.18 - 20:46

Ich schliesse mich an, Französisch war eine einzige Qual, nütz einem nix und ich hasse alles französische, hab da echt nen Schaden erlitten.
Ich würde, wenn es kein Spanisch gibt, Latein nehmen.

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