Schulbegleitung: Darf das jemand Bekanntes sein?

    • (1) 27.06.18 - 21:11

      Hallo! In der Klasse meines Sohnes wird dringend eine Schulbegleitung für einen Jungen gesucht, was sich als sehr schwierig gestaltet. Ich hätte Interesse und erfülle auch die notwendigen Voraussetzungen. Ich kenne den Jungen, aber nicht näher, mein Sohn hat mit ihm nicht viel zutun.
      Ob das ein k.o.-Kriterium ist, dass mein Sohn dort in der Klasse ist? Es wäre für 20 Schulstunden pro Woche (Klasse hat zz. inkl. Essenspause 44-45 Schulstunden).
      Danke für Fachmeinungen, vielleicht von Lehrern oder Schulbegleitern.
      Grusse

      • (2) 27.06.18 - 21:59

        Hallo,

        ich würde von der Idee 20 Std. Schulbegleitung in der Klasse des eigenen Kindes zu machen, ganz schnell Abschied nehmen.

        Das geht meiner Meinung nach garnicht. Also Schulbegleitung ist man, unter Umstände, auch mal mit der Klasse alleine (z.B. Vertretungslehrerin kommt nicht) und muss sich auch durchsetzen können. In der Doppelrolle als "Mutter von X" und "Schulbegleitung von y" stelle ich es mir schwierig vor.

        Für das eigene Kind ist es vielleicht "peinlich"- je nach alter des Kindes.

        In einer Parallelklasse, würde es vielleicht noch gehen, aber fast ständig dabei, würde ich nicht machen.

        LG

        (3) 27.06.18 - 22:20

        Würdest du das ernsthaft wollen?

        Abgesehen davon bezweifel ich stark, dass die Lehrerin deines Sohnes eine Mutti im Unterricht haben möchte.

        Meine Kinder würden sich bedanken, Wenn ich mit so einer Idee um die Ecke kommen würde!

          • (5) 28.06.18 - 19:50

            Ich arbeite seit 7 Jahren in dem Bereich und ich würde nicht mal ansatzweise auf die Idee kommen. Ich bin auch ehrlich gesagt froh, dass ich während meiner Arbeitszeit mal nicht meine Kinder um mich herum habe.

            Ich hätte an der Schule meiner Kinder arbeiten können, habe es aber mehrmals ausgeschlagen und ich stelle mir das im Klassenverband, mit Freunden etc. sehr schwer vor.

            (6) 29.06.18 - 06:43

            Da braucht man keinen fachlichen Rat. Es reicht der gesunde Menschenverstand!

            • (7) 29.06.18 - 07:29

              Es ging nicht darum, was DU denkst, was MAN braucht. Die Frage war an Leute mit FACHwissen gerichtet, einige andere haben das ja auch richtig verstanden :-).

              • (8) 29.06.18 - 13:39

                Ich habe das durchaus verstanden.Doch wollte ich dir nur verdeutlichen, dass man für diese Situation gerade eben nicht unbedingt Fachwissen braucht,sondern dass einfach gesunder Menschenverstand reicht, um deine Frage zu beantworten 😊

      (10) 27.06.18 - 22:33

      Hallo,
      Ja, das ist ein ko Kriterium.
      LG
      Delfinchen

    (12) 28.06.18 - 06:34

    Hi,
    ob man das darf, weiß ich nicht. Für deinen Sohn wäre es doch blöd, wenn Mama da mit drin säße.
    Als Lehrerin wäre ich wahrscheinlich zunächst mal etwas befangen, wenn eine Mutter mit im Team wäre. Ich habe zwei Schulbegleiter in meiner Klasse und die bekommen ganz zwangsläufig Dinge von anderen Schülern der Klasse mit. Dinge, die Eltern von Mitschülern nichts angehen...
    Ich fände die Konstellation eher ungeschickt.

    vlg tina

    (13) 28.06.18 - 11:05

    Ich bin weder Lehrer noch THA. Jedoch haben meine Kids beide jeweils eine THA schon seit dem Kiga. Bei uns sind Familienmitglieder ein K.O.-Kriterium.

    Bei uns ist es schon ein absolutes Ausschlusskriterium wenn ein Familienmitglied als THA für das behinderte Kind arbeiten will. Was du planst, geht ja noch weiter. Hast du das mal durchgedacht? Du verlangst also von deinem Sohn dann was genau? Er soll dich ignorieren? Vor allen Schulfreunden "Mama" nennen? ...das ist so peinlich. Alle anderen werden dich beim Vornamen nennen. Du wirst höllisch aufpassen müssen, dass du eben nicht auf deinen Sohn aufpasst, sondern auf dein I-Kind. Was immer dein Sohn in der Schule macht, hat dir vollkommen egal zu sein - nur dein I-Kind ist wichtig für dich. Kannst du das wirklich trennen? Du bist THA in der Schule, keine Mutter. Verwechselst du das, ist es höchst wahrscheinlich, dass dein I-Kind in grosse Schwierigkeiten gerät. So ein Kind bekommt nicht grundlos eine THA genehmigt. Ehrlich gesagt ist es sogar ziemlich schwer das durchzubekommen. Der Papierkram ist nicht ohne und die HPGs sind nicht gerade erbauend.
    Falls du soetwas wirklich machen willst, melde dich bei einem Träger. Die können dich an eine Schule vermitteln wo dein Sohn eben nicht gerade ist.

    • (14) 28.06.18 - 11:13

      Wie unbeliebt Eltern in der Klasse sind als THA nur Amt Beispiel:

      In der ersten Klasse war die THA meines Jüngsten für längere Zeit ausgefallen, da sie einen schweren Unfall hatte. Der Träger konnte erst ab der 2. Woche eine reguläre Vertretungskraft stellen. Da mein Sohn ohne THA unbeschulbar ist, würde ich gefragt, ob ich unser AuPair mitschicken könne. Das klappte bis Donnerstag - Freitag hatte sie frei. Es war nicht möglich, dass da mein Mann oder ich für einen Tag (!) nur vertretungsweise mitgehen, damit er zur Schule gehen könnte. Er musste zu Hause bleiben.

Ich würde mich bewerben !

Ich arbeite an der (Ex-) Grundschule meiner Kinder.

Das war nie ein Problem für sie, nur für ihre Freunde, wenn die bei uns zu Hause waren und jetzt nicht wußten, wie sie mich ansprechen sollten....

Meine Kinder fanden es cool.:-D

  • Ich darf nicht mal an der Ex Grundschule meiner Kinder arbeiten. Der Direktor möchte das nicht. Also nicht wegen uns persönlich, sondern weil er einfach keine Angehörigen, oder Ex Angehörigen an der Schule möchte.

    • (18) 29.06.18 - 07:32

      Interessant. Das spielt sicher auch nochmal eine Rolle! Hier hat der Schulleiter nichts dagegen, ich wurde sogar explizit angesprochen. Na mal schauen, was sich ergibt, es gibt wohl mehrere Klassen in verschiedenen Jahrgängen, wo jemand benötigt wird. Ich höre mir das erstmal an. Schönes Wochenende

      Datenschutz gilt natürlich auch noch nachdem frau irgendwo gearbeitet hat.

      Ich sehe das Problem nicht.

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