Sind eure 3.Klässler auch schlechter geworden--NRW

    • (1) 05.10.18 - 13:26

      Hi,

      mein Jüngster hat uns in der 2. Klasse echt verwöhnt, was Noten angeht--nur 1er und 2er. Trotz strenger Lehrerin--diese hat er auch behalten und die hat jetzt nochmal aufs Gaspedal getreten ;-)
      Mein Jüngster hat Mathe und 2 mal Deutsch geschrieben und es waren 3er. Mathe war sehr lang und viel, da ließ die Konzentration sehr nach. Deutsch war eine Lesearbeit, wo eher Transferleistung gefragt war, da die Kinder Schlüsse aus dem Text ziehen sollten. Die andere war eine RS Arbeit, wo die Lehrerin schon Punkte abgezogen hat, da mein Sohn nicht vernünftig a und o schreibt, so dass beides zu ähnlich aussieht.
      Er war natürlich geknickt. Wie ist das bei euren Kindern? Speziell NRW?

      LG

      • Naja, ab der 3. Klasse zieht der Lehrstoff deutlich an und wird enger gesehen bewertet.
        Man sagte uns damals auch , dass die 3.Klasse in der GS die schwierigste ist...und die 4.Klasse dagegen wieder entspannder läuft, also nicht mehr der Sprungunterschied kommt....

        • Ich kann mich blöderweise nicht mehr erinnern, wie das bei den Großen damals war...;-)

          • Im Enddefekt kommt in der GS nur das in den Tests dran, was sie in ihren Heften und Büchern gelernt und geschrieben haben, mit 1-2 Transferaufgaben aus dem Theorieunterricht...Mathe kapiert man oder nicht, HSU reines Auswendiglernfach, mit evtl. kurzen nachdenken bei Alternativbeispielen einer Transeraufgabe und Deutsch ist eigentlich noch das Schwerere, der eine tut sich in der Rechtschreibung schwer, andere sich im Umsetzen der Grammatik, andere in der Wortwahl oder Ausdrucksweise bei Aufsätzen. Meine Tochter hatte in HSU und Mathe meist nee 1, selten mal nee zwei, Grammatik und Rechschreibung nee 1-2, aber Aufsätze oft nee 3, sie halt wenig Phantasie und Poesie, sie ist ein Faktenmensch, tat sich deshalb in Vorgangsbeschreibung , Berichte und sachlichen Briefen leichter.....Erlebniserzählung, Märchen, Fabeln oder Phantasiegeschichte war nicht ihr Ding...bei ihr steht halt kein pompöser Baum im Garten, sondern ein großer Baum, bei ihr war es keine listige Katze , sondern getigerte Katze.

    (6) 05.10.18 - 14:38

    Ich komme zwar aus einem anderen Bundesland, aber uns wurde bei Schuljahresbeginn gesagt, dass es völlig normal ist wenn die Kinder am Anfang um 1-2 Noten abrutschen.

    LG

uns haben alle gesagt, die dritte Klasse in NRW wird die schwierigste. Wir haben unseren Sohn mental ein bisschen drauf vorbereitet in den Sommerferien davor, also ihm davon erzählt, dass es nun nicht mehr soooooooo leicht ist wie davor, und was war??
Alles heiße Luft!#schock Nix passiert, aber auch gar nichts!
Ende der dritten, haben sich dann einige Eltern beschwert, übrigens in allen drei dritten Klassen und siehe da, die letzten vier Wochen, wurde es ETWAS schwerer.
Nun aber scheint man in der Schule in den Sommerferien nachgedacht zu haben. Sie haben seit Ende der Sommerferien schon ettliche Arbeiten geschrieben und haben Mengen an Hausaufgaben und es geht ENDLICH mal richtig vorwärts!
Also bei uns ists die vierte Klasse.
Lg

  • War bei den Großen glaube ich auch so. Der Große hatte eine Lehrerin, die dauernd krank war, so dass sie im Stoff immer hinter her hingen. Er kist glaube ich notenmäßig nicht angerutscht, musste aber auf dem Gym eine Menge nachholen.
    Der Mittlere hatte in der 3. Klasse auch nicht wirklich eine strenge Lehrerin, aber er meinte grade, dass er in der 3. Klasse auch eher schlecht war.
    Die Lehrerin vom Kleinen ist echt heftig, aber da lernen die Kinder was.

(10) 05.10.18 - 17:43

Hallo,

anderes Bundesland aber am Elternabend hieß es: das Niveau der 3. Klasse würde dermaßen anziehen, dass Einsen ungewöhnlich sind, Zweien selten, Dreien normal, Vieren auch noch normal sind und die Lehrer sich erst ab Note 5 anfangen Sorgen zu machen.

In Deutsch hat meine Tochter, wie viele andere Kinder, ihrer Klasse die Aufgabenstellungen nicht richtig gelesen und deshalb die Note 3 bekommen. Und wie vorher gesagt waren 3 und 4 die häufigsten Noten.
In Mathe hat sie einen Nachteilsausgleich von daher funktioniert kein Vergleich.

Gruß Sol

Hallo,

wo in NRW gibt es in den ersten beiden Klassen bereits Noten? Unsere Tochter kann nicht "schlechter" werden, weil es bisher keine Noten gab.

Liebe Grüße Andrea

Normal das in der 3. Klasse angezogen wird
. Sei froh. Wir hatten eine strenge Grundschule und manchmal habe ich mich gefragt, ob das alles so richtig ist und mich aufgeregt. Letztlich war der Übergang aufs Gymnasium dann wirklich problemlos. Das Tempo war dort entspannter als auf der Grundschule.

Meine Tochter hat keine Noten bekommen.. gehen auch in NRW zur schule...

in der 3ten klasse hat sie im Mathe eine 2+ und eine 2 in Deutsch geschrieben.

LG

(17) 06.10.18 - 13:24

Hallo,

unsere Tochter hat in der 3. Klasse (NRW) gesagt, dass sie froh sei, dass das Niveau gestiegen sei. Sie hatte weiterhin nur Einsen und ein paar Zweien.
(Vorher gab es hier Smilys, die man aber in Noten übersetzen konnte.)

Unser Sohn ist zum Halbjahr von der 2. in die 3. Klasse gesprungen. Von daher kann man das schwer vergleichen. Er hatte in der neuen Klasse aber auch Probleme, weil er zu krakelig und zu langsam geschrieben hat, und weil er die Aufgabenstellungen z.T. nicht richtig durchgelesen hat.
Wobei er das bei der letzten Mathearbeit (jetzt in der 4. Klasse) auch wieder geschafft hat. Wenn er da nicht diverse male falsch gelesen hätte, ob da plus oder minus steht, wäre das eine Eins gewesen. So war es eine 2-.

Ich finde es aber sinnvoll, wenn die Grundschullehrer das so streng handhaben. Die Kinder müssen lernen, deutlich zu schreiben und genau hinzuschauen.

Unsere Tochter ist mittlerweile in der 6. Klasse auf dem Gymnasium und da hatten einige Klassenkameraden Probleme, weil deren Grundschullehrer zu locker gewesen waren.
Der Kuschelkurs rächt sich dann.

LG

Heike

Ich komme aus Sachsen, also evtl. nicht so vergleichbar. Wobei ich denke, das wird sich von Schule zu Schule eh nochmal unterscheiden.

Unsere Schule hat den Ruf, allgemein eher streng zu sein, so werden in Mathe z.B. Punkte abgezogen, wenn man im Antwortsatz den Satzanfang klein schreibt und am Ende den Punkt vergisst.

Mein Großer ist nun 6.Klasse Gymnasium und ich konnte keine großen Unterschiede in der 3.Klasse sehen. In der 4.Klasse war bei ihm dafür etwas die Luft raus und er hat sich etwas verschlechtert, blieb aber immer im 2er-Bereich.

Der Übergang aufs Gymnasium lief ohne Probleme, was wohl sicher auch etwas an der guten Vorbereitung in der Grundschule lag. Wir haben innerlich zwar manchmal den Kopf geschüttelt, was alles als falsch bewertet wurde, aber im Endeffekt nützt es einem doch nichts, wenn ständig ein Auge zugedrückt wird, weil vielleicht schlampig gearbeitet wurde und auf dem Gymi kommt dann das große Erwachen.

Meine Kleinen sind jetzt erst in die 3.Klasse gekommen und die Einsen sind nun auch seltener geworden, was ab er zum größten Teil an Unkonzentriertheiten liegt. Sohnemann schafft es z.B. regelmäßig, einen Teil einer Aufgabe zu überlesen und schon ist die 1 weg - meistens fehlt ihm nur ein Punkt.

Da sie aber kaum was für die Schule machen / lernen, bin ich da recht entspannt bezüglich Übertritt. Mir ist es wichtig, dass alles verstanden wurde, das gründliche Arbeiten kommt hoffentlich mit der Zeit noch.

Das mit dem Abziehen von Punkten, wenn Buchstaben undeutlich sind, fällt ihm übrigens auch oft auf die Füße.

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