Hausaufgaben 1. Klasse

    • (1) 24.10.18 - 10:31

      Hallo,

      mein Kleiner geht seit knapp 7 Wochen in die Schule und eigentlich auch recht gern.

      Nur das Thema Hausaufgaben ist mittlerweile echt schwierig geworden. Das Erledigen an sich ist überhaupt kein Problem. Leider vergisst er oft seine Arbeitsblätter oder Bücher in der Schule. Die Lehrerin (hatte bisher eine 4. Klasse) mahnt jetzt schon an und lässt mich unterschreiben, dass ich die Hausaufgaben gesehen habe. Ich habe ihr dazu auch heute einen Zettel mit ins Hausaufgabenheft gelegt, dass ich die Aufgabenstellung schon überprüfe und mit ihm bespreche, aber ich ja die Hefte bzw. Bücher nicht herzaubern kann und den Klassenraum betreten wenn ich ihn abhole um da eventuell noch was einzupacken ist nicht möglich, da abgesperrt ist. Ich weiß auch von anderen Eltern, dass sie sehr viel Selbstständigkeit voraussetzt, weil sie bisher ja 4. Klässler unterrichtet hat.
      Junior ist jetzt arg traurig, dass er da soviel geschimpft bekommt und verspricht seit 2 Wochen Besserung und dass er dran denkt. Leider klappt es halt nach wie vor überhaupt nicht. Langsam bin ich ratlos was ich machen kann um ihm zu helfen, da es sich doch auf die Freude über die Schule überträgt und diese abnimmt. Dabei war er immer recht motiviert endlich Lesen zu lernen #schmoll

      Wie erinnert Ihr eure Kleinen an sowas? Ich bin für alle Vorschläge offen #danke

      • (2) 24.10.18 - 10:41

        Hallo,

        Kennst du Kinder bzw. Eltern aus der Klasse? Ich würde sonst bei vergessenen Büchern oder Heften fragen ob jemand die Seite fotografiert für euch oder kurz vorbei kommt mit dem Buch oder Heft.

        LG

        • (3) 24.10.18 - 10:46

          Das ist ein toller Lerneffekt für das Kind. Wenn es nicht daran denkt, kümmert sich Mama schon darum, dass es keine Schwierigkeiten bekommt. Motiviert bestimmt ungemein sich selbst darum zu kümmern.

          (4) 24.10.18 - 12:34

          Ja kenn ich, aber ich glaube, dass ich ihm keinen Gefallen tu, wenn er merkt, dass ich das für ihn übernehme. Mehr Selbstständigkeit schadet nicht, ich würde ihn nur gern unterstützen. :-)

          • (5) 25.10.18 - 12:47

            Naja, wir reden hier von 1.Klässlern.
            Als mein Sohn in der 1. Klasse war, kamen solche Fragen auch öfter von anderen Eltern, wir hatten Glück, mein Sohn hat seine Hausaufgaben nie vergessenn, dafür aber Stifte, Lineale, Radiergummis, Handschuhe, Mützen, sogar Jacken.#augen

            Mit der Zeit sind diese Fragen immer seltener geworden und jetzt in der 4. kam es bis jetzt nicht 1x vor...wohingegen mein Sohn immer noch (wenn auch vieeeel seltener), Handschuhe, Mütze, Turnbeutel etc., vergisst.

            Du musst selbst wissen, was dir wichtiger ist. Hat für dich Vorrang, dass er jetzt schon zu 1000% zuverlässig ist, trotz der für ihn neuen Situation und neuen Herausforderungen, oder ist es dir wichtiger, dass er den Unterrichtsstoff übt und lernt.
            Mir wäre der Unterrichtsstoff wichtiger und ich würde mich entsprechend darum kümmern, dass er die Hausaufgaben erhält, mit der Zeit wird die Vergesslichkeit seltener, da bin mir sicher!

      Hat ja jetzt nichts damit zu tun, das die Lehrerin (selbstständige) 4.Klasse hatte, aber wenn sie nicht ernsthaft dahinter ist, würde er es nie lernen und würde ja noch weniger funktionieren, um euch Nahe zu legen, Lösungen zu finden.Weil wenn ich ehrlich bin, sollte er es nach 7 Wochen bereits begreifen.Soviele Fächer haben sie ja nicht mit Bücher. Mathe , deutsch und HSU, oder? Notfalls musst du ihn täglich ein Post-it ins Hausaufgabenheft legen. Bücher und Arbeitsblätter nicht vergessen.

    • (7) 24.10.18 - 12:18

      alle Arbeitsmaterialien zuhause? also nix in den Klassenzimmer-Regalen lassen?
      Klar: der Schulranzen ist schwerer,... aber er wird ja leichter, wenn er zukünftig nix mehr vergisst und wieder die restlichen Sachen in der Schule lagern darf?

      Sorry, - aber bei unseren Erstklässlern hat sich die Lehrerin etwas mehr um die Unterlagen gekümmert, die für die Hausaufgaben mit nach Hause mussten... sprich: sie sagt am Ende der Stunde klar, ob das Zeug auf dem Tisch in den Ranzen oder ins Regal weggeräumt werden soll.
      Alles eine Frage der Stundenorganisation... und Organisation der Abläufe im Unterricht...

      Für die ersten Wochen sicher die bessere Methode, als alles den Kindern alleine zu überlassen... -- das kann ja dann stückchenweise kommen... Am Anfang können die Kinder bei dieser Masse, die auf sie einstürmt noch nicht so weit denken, welche Hefte und Bücher sie jetzt für HA brauchen.... --

      okay: wenn die Lehrerin es sagt und Dein Kind nicht aufpasst, - dann liegt das Problem wo anders... und dann muss sie halt die Folgen spüren. Mit Nachholarbeit oder sonstwas....

      jetzt direkt meinem Kind helfen kann ich nicht... ich bin in der SChule nicht dabei ... das müssen die Kinder halt echt lernen, -- aber anfangs gehört da schon etwas Einsatz der Lehrerin dazu... da können die Eltern, wenn es mittag ist ja nicht wirklich was dazu.......--- aber das ist meine Meinung...

      • (8) 24.10.18 - 12:38

        Das war ehrlich gesagt auch schon meine Überlegung, es hat mich dann aber doch die Masse etwas abgeschreckt (4 dicke Bücher plus diverse Schnellhefter). Andererseits trägt er den Ranzen kaum, da er mit dem Bus fährt. Vielleicht doch mal ausprobieren. #danke

        Es kommt leider doch bei mehreren Kindern vor, daher geh ich von aus, dass er nicht träumt. Er scheint ja auch sonst im Unterricht gut mitzukommen und schreibt die Hausaufgaben brav von der Tafel ab. Nur welche Hefte/Bücher dazugehören scheint er noch nicht rauszuhaben. Vielleicht kommt es noch, aber ich glaub für den Anfang alles mitnehmen ist gar nicht so verkehrt. :-)

        (9) 24.10.18 - 13:08

        "Sorry, - aber bei unseren Erstklässlern hat sich die Lehrerin etwas mehr um die Unterlagen gekümmert, die für die Hausaufgaben mit nach Hause mussten... sprich: sie sagt am Ende der Stunde klar, ob das Zeug auf dem Tisch in den Ranzen oder ins Regal weggeräumt werden soll."

        Selbst wenn sie das 5x sagt, garantiert das noch nicht, dass jedes Kind das tatsächlich so mache.
        Das eine Kind macht es ohne, dass sie es sagt.
        Das andere Kind, wenn sie es 1x mal sagt.
        Ein weiteres, wenn sie es mehrmals sagt und wieder andere Kinder machen es nicht, auch wenn sie es 10x sagt.
        Und bei 25 +x Kindern KANN sie es nicht bei jedem kontrollieren.

        Da ist in der Tat ein gewisses Maß an Selbstständigkeit gefragt.

    (10) 24.10.18 - 12:23

    Unsere Tochter hatte auch lange so eine Phase... Da sie aber mit ihrer Lehrerin zu der Zeit auch nicht klar kam, war es wohl eher ein Mix aus Vergessen und keine Lust mitzunehmen...

    Ich habe sie direkt beim Abholen gefragt, ob sie ihre Hausaufgaben eingepackt hat, wenn nicht, musste sie noch einmal reingehen und sich einen Lehrer suchen, der ihr die Klasse aufgeschlossen hat, damit sie ihre Sachen holen konnte... Zusätzlich hatte sie in ihrer Federtasche einen großen roten Zettel, dass sie doch bitte an ihre Hausaufgaben denken möge...

    Es hat zwar trotzdem noch einige Zeit gedauert, aber irgendwann hatte sie kapiert, dass Hausaufgaben mitnehmen doch vorteilhafter ist als irgendwann alles nachholen zu müssen... Mittlerweile hat die Lehrerin auch gewechselt und es läuft bedeutend besser...

    Ich würde es auch mal probieren, ihn zurück zu schicken, vielleicht in Absprache mit den Lehrern... Irgendwann wird es ihm sicher auch zu doof und er denkt gleich an seine Hausaufgaben...

    LG

    • (11) 24.10.18 - 12:43

      Die Lehrerin mag er eigentlich recht gerne. Ich glaub er versteht einfach noch nicht ganz welche Hausaufgaben welches Buch bedeuten.

      Zurückschicken ist leider nicht drin. Ich hole ihn zwischen 14:00 und 14:30 Uhr aus der Mittagsbetreuung ab. Bei uns ist das ein privater Verein, der sich in der Schule aufhalten darf, aber keinen Zugang zu den Klassenzimmern hat und Lehrer sind um diese Zeit leider schon alle weg, eher schaffe ich es aber leider nicht, da ich Teilzeit arbeiten muss #schwitz

      Vielleicht ist es ja auch nur eine Phase und er hat wie deine Tochter den Dreh bald raus. ;-)

      Danke für deinen Rat.

(12) 24.10.18 - 12:55

In der 1. Klasse meiner Tochter hat jedes Schulfach eine Farbe (blau=Deutsch usw.). Wenn es bei Deinem Sohn auch so wäre, hätte ich die Idee das jeweilige Fachbuch in der entsprechende Farbe zu markieren. Welche Farbe zu welchem Fach gehört, hatte meine Tochter schnell raus. Vielleicht wäre das eine Hilfestellung für Deinen Sohn?

Mein Job bringt es mit sich, dass ich ganz viel Zeit in den ersten Klassen verbringe. Und unter nomalen Umständen hat jede Lehrerin ihre 4. Klässler angegeben und eine 1. Klasse bekommen. Da würde ich jetzt nicht ansetzen...

Dein Kind scheint unkonzentrierter zu sein als vielleicht andere Kinder, wenn es um die Hausaufgaben geht. Das Problem bekommst du alleine nicht in den Griff. Bitte mach jetzt einen Termin bei der Lehrerin und besprich das Thema, nur wenn ihr beide am selben Strang zeiht hilft das deinem Kind. Da würde ich nicht auf den Elternsprechtag warten.

In der ersten Klasse sind Kinder in der Schule oft ganz anders als zu Hause. Mach dir dazu nicht zu viele Gedanken, dass ist alles nicht schlimm, nur je eher es klare Regeln gibt, die stimmig sind, umso besser für´s Kind.

  • Danke. Ich werde nach den Ferien direkt auf die Lehrerin zugehen und mit ihr gemeinsam eine Lösung suchen. Ich merke auch, dass ich etwas auf verlorenem Posten stehe,da man von zu Hause doch nicht eingreifen kann und ich ihm ja auch nicht alles abnehmen will sondern ihn bei seiner Selbstständigkeit unterstützen

    • Nur so :

      Mein Sohn hat in der Grundschule, bis zum 3. Schuljahr regelmäßig seine Hausaufgaben in der Schule vergessen. Und ich habe immer dafür gesorgt, dass er sie machen konnte.
      Auf der weiterführenden Schule hat das schlagartig aufgehört und seit 4 Jahren habe ich mit seinen Hausaufgaben nichts mehr zu tun.

(16) 24.10.18 - 15:10

Alle Bücher und Hefte daheim haben. So war es bei uns früher auch. Die Bücher und Hefte die dann gebraucht werden muss man abends einpacken und man hat immer alles daheim zum lernen, Hausaufgaben machen usw.

  • (17) 24.10.18 - 18:03

    Zu meiner Schulzeit auch. Das wird auch zumindest für den Anfang mein Lösungsansatz sein. ;-)

    (18) 24.10.18 - 18:49

    Mit dem System bin ich aufgewachsen. Was wünsche ich mir das für meine Tochter
    Aber
    Bei meiner Tochter ist das nicht möglich, da die Lehrer ab und zu mal die Stunden tauschen ohne Ankündigung. Der Stundenplan ist nur so eine Richtlinie welcher Lehrer im Raum ist. Ob die Lehrerin nun Mathe oder Religion unterrichtet scheint egal zu sein, solange sie am Ende der Woche die jeweiligen Wochenstunden abgearbeitet hat. Und zu allem Überfluss gibt es zu jedem Fach mehrere Arbeitshefte.
    Im ersten Halbjahr der ersten Klasse standen nur 2 Lehrer auf dem Plan und daneben stand welche Fächer welche Lehrerin unterrichtet. Erst nachdem gesagt wurde was gebraucht wird wußten die Kinder was in der jeweiligen Stunde unterrichtet wird. (Zum kotzen find ich das)

    • (19) 25.10.18 - 06:44

      Das würde ich Mal ansprechen. Denn, wie soll sich ein Kind auf den Unterricht vorbereiten können wenn die Bücher und Arbeitsmaterialien in der schule sind? Geht nicht, richtig! Dann müsste man also alles doppelt kaufen, das kann man nicht verlangen.
      Finde dieses System alles in der schule lassen absolut sinnlos und nicht zielführend!

(20) 24.10.18 - 20:25

War bei uns damals auch so. Ich bin sehr oft zur Schule gefahren.....später haben wir uns von den Freunden die Unterlagen besorgt....wir waren mit diesem Problem auch nicht allein....letztlich macht die Lehrerin nur ihren Job und hier macht sie "nur den Job"

(21) 24.10.18 - 20:59

Ich habe meine Kinder umgehend zurück zur Schule geschickt (1,9 km Fußweg je Strecke), bei annähernd jedem Wetter. Dort durften sie im Hort oder bei den Reinmachefrauen oder im Lehrerzimmer nach dem Schlüssel fragen. Unangenehme Aufgabe, hat schnell zum selbst dran denken geführt.
VG

  • (22) 24.10.18 - 22:26

    Die Mittagsbetreuung hat leider soweit ich weiß keine Schlüssel für die Klassenzimmer, da das ein privat getragener Verein ist und die Lehrer sind ab 14 Uhr spätestens weg. Wenn ich halb drei komme um ihn aus der Mittagsbetreuung abzuholen ist kein Zugang mehr möglich. Ich werde besuchen mit der Lehrerin eine gemeinsame Lösung zu finden. #danke

(23) 24.10.18 - 22:16

Meine beiden Großen gehen in die 2. und 4. Klasse.

Wurde was vergessen, mussten sie zurück. Irgendeiner schließt schon die Tür auf, wenn man fragt.
Es hat nicht lange gedauert, und sie hatten immer alles im Ranzen dabei.

Ich würde mein Kind von der Schule abholen (nicht lange), vor der Tür fragen ob alles dabei ist - notfalls zurück schicken. Und gut ist.

  • (24) 24.10.18 - 22:28

    Abholen ist ein Muss, da am Nachmittag kein Bus mehr fährt und allein laufen ist der Weg doch recht weit.

    Die Mittagsbetreuung hat leider soweit ich weiß keine Schlüssel für die Klassenzimmer, da das ein privat getragener Verein ist und die Lehrer sind ab 14 Uhr spätestens weg. Wenn ich halb drei komme um ihn aus der Mittagsbetreuung abzuholen ist kein Zugang mehr möglich. Ich habe oft direkt beim Abholen kontrolliert aber wo kein Zugang, ist es natürlich sinnlos. Ich werde versuchen mit der Lehrerin eine gemeinsame Lösung zu finden. #danke

    • (25) 24.10.18 - 22:31

      Das hört sich doch nach einem guten Plan an!

      Ansonsten würde ich den Hausmeister suchen lassen. Oder eben immer alles dabei haben. Gerade wenn du ihn abholst, sollte das ja nun wirklich kein Problem sein.

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