Handy zur Einschulung?

    • (1) 12.07.19 - 22:11

      Hallo,
      Ich habe schon Google bemüht aber finde immer nur Empfehlungen ab wann man seinem Kind ein Smartphone geben sollte. Mir geht es hier um ein einfaches Tastentelefon mit dem man nur telefonieren kann.

      Folgende Überlegungen warum ich meinem Sohn gerne ein Handy schenken würde:
      - dass er mich in einem Notfall anrufen kann (und zwar meine ich da auch einen Notfall der FÜR IHN ein Notfall ist, zb: ich hab zwar gesagt ich schaffe es heute das erste mal alleine nach Hause, traue mich aber doch nicht so ganz) ich denke nicht dass er das Handy brauchen wird aber ZU WISSEN, dass er mich anrufen KÖNNTE würde ihm denke ich Kraft geben (zumindest wäre das bei mir so und wir sind uns ziemlich ähnlich vom Typ)
      - ich selbst gehe auch nicht gerne ohne Handy raus, darum finde ich kein Argument warum er ohne eins rumlaufen sollte
      - es gibt keine Telefonzellen mehr, er müsste sich an fremde wenden. Das will ich einerseits nicht wenn es nichts Mega dramatisches ist und andererseits würde er das wohl auch nicht wollen/machen und sich dann vielleicht unwohl fühlen
      - ich würde ihm gerne (bevor mal die Smartphone-zeit gekommen ist) ein richtiges Telefonierverhalten beibringen
      - er hat Interesse daran seine Omas und Opas anrufen und wäre total stolz. Im Hinblick darauf dass er großen Respekt vor der Schule hat (er wird bei Einschulung sogar noch 5 sein) hoffe ich darauf dass es sein Selbstvertrauen stärkt („ich kann das schon, ich bin alt genug für ein Handy!“)

      Sollte er das Handy in irgendeiner weise benutzen wie er es nicht soll (in der Schule rausholen, irgendwelche Leute anrufen ohne das vorher mit mir abzusprechen, usw) würde ich es wieder wegnehmen.

      Hauptgrund für meine Idee war wirklich dass ihm das Handy Sicherheit geben soll. Wenn er mich jeden Tag anrufen würde, würde ich versuchen das Problem an sich anzugehen, also das soll nicht Sinn der Sache sein, er soll selbstständig werden, aber immer mit dem Wissen, dass ich da wäre.

      Und noch was: es geht mir NICHT darum IHN anrufen zu können, sondern dass er jederzeit mich/den Papa/die Oma anrufen kann, wenn er Hilfe braucht.

      Nun bitte ich euch um sachliche Argumente und keine persönlichen Angriffe à la „du bist bestimmt auch so eine Mutter, die...“

      Danke

      • Puh, was haben wir früher nur ohne Handy gemacht.....

        Ich denke nicht, dass es für ein Grundschulkind nötig ist, ein Handy zu haben.
        Die Grundschulen sind meist fußläufig zu erreichen und ein Handy sollte ja kein Instrument sein, unsicheren Kindern Sicherheit zu geben.

        Das kommt alles noch früh genug, meine Meinung!!!

        • „Puh, was haben wir früher nur ohne Handy gemacht.....“

          Wir hätten zur Telefonzelle gehen können mit 50 pfennig einstecken.

          Ich selbst fühle mich einfach sicherer mit Handy und es erleichtert einfach so vieles. Zb auch „ich habe Freund A auf dem Spielplatz getroffen, darf ich noch ne halbe Stunde länger bleiben als ursprünglich ausgemacht?“

            • Ja, das ist schon richtig.
              Ich kann mich auch nicht mehr genau erinnern, wie es bei mir früher war. Ich kann mich jetzt an keine Situation erinnern in der Grundschule wo ich es gerne gehabt hätte.

              Aber ich kann mich an eine Situation aus der 5.Klasse erinnern: Ich bin mit dem Fahrrad in die Schule gefahren und die ersten Tage hat mich meine Mutter begleitet. Am 5.Tag hat sie vergessen mich abzuholen. Ich hab dann eine Weile gewartet und bin dann selbst gefahren. Keine Ahnung ob mich dieses Erlebnis jetzt stärker gemacht hat. Das was mir aber in Erinnerung geblieben ist, dass ich ziemlich sauer auf meine Mutter war und nicht der Stolz es alleine geschafft zu haben...
              Natürlich hätte ich ins Sekretariat zurückgekonnt.
              Wenn es aber ein Handy gegeben hätte, hätte ich einfach anrufen können. Was wäre daran schlimm gewesen, "es sich leicht zu machen"? Dann hätte meine Mutter vielleicht gesagt "Ach Mist, ich hab vergessen dich abzuholen, aber probier es doch mal alleine, falls du es nicht schaffst, kannst du ja nochmal anrufen." Dann wäre ich sicher auch alleine zu Hause angekommen und hätte nicht nochmal angerufen.


              Das Einzige, was sich wohl an der Situation verändert hätte, wäre wahrscheinlich gewesen, dass ich nicht den ganzen Nachhauseweg böse auf meine Mutter gewesen wäre, dass sie mich vergessen hat.

              • (6) 13.07.19 - 13:38

                Versteh ich jetzt nicht ganz.
                Die Tatsache vergessen zu werden, ist mit und ohne Handy genau gleich verletzend.
                Du warst zu Recht sauer, ein Handy hätte höchstens an der Wartezeit was geändert, aber die war ja nicht das Problem.

            (7) 14.07.19 - 21:55

            Genau.
            Bei mir war eine Telefonzelle in der Nähe der Grundschule, wo sich aber auch Lehrer gekümmert hätten, falls nötig.
            Die nächste war dann oberhalb unseres Hauses.
            Deren Benutzung war für mich auch eher sinnfrei. ;-)

    Ja, meine Jungs haben aus den Gründen ein einfaches Tastenhandy, welches sich ausgeschaltet in der Tasche befand bekommen,als "Telefonzellenersatz".

    Was wir früher ohne Handy gemacht haben?

    Ich hatte eine Pappkarte, auf der die Telefonnummer von zu Hause drauf stand und 30 Pfennig drauf geklebt waren.
    Da stand aber auch an jeder zweiten Ecke eine Telefonzelle.

    Guten morgen!

    Du hast doch für dich bereits argumentiert. Da sehe ich gerade gar nicht, wo du noch Hilfe benötigst. Wenn du der Meinung bist, dass dein kind ein Handy benötigt, dann solltest du ihm eines besorgen.

    Ich kenne einen jungen, der jeden tag allein fast 3 km zur schule laufen muss. Da finde ich ein Handy sinnvoll und er nutzt es auch, damit er keine angst hat. Für meine Tochter, die nach max. 200 m ins Auto springt, finde ich ein Handy überflüssig. Aber so ist eben jede Situation verschieden und das kannst nur du für euch entscheiden.

    Von Handys zum spielen würde ich abraten, aber das scheint ja nicht dein Plan zu sein.

    Liebe grüße
    Hopsi

(11) 13.07.19 - 05:15

Aus den von Dir genannten Gründen würde ich meinem Sohn KEIN Handy mitgeben. Du suggerierst ihm damit, das er auf Situationen treffen wird, die nur Mama oder Papa für ihn lösen können. Wäre ich ein Kind, würde mir das erst Recht Angst machen.
Ausserdem würdest Du Deinem Kind auch noch die Verantwortung für das Handy aufdrücken. Und natürlich würde er es seinen Kumpels zeigen. Und natürlich würde es durch die Reihen gehen 'Hey, zeig' mal', 'Hey, wo sind denn die Spiele?' und natürlich würde er vergessen, es wieder einzustecken.

Als meine Jungs in der 1. / 2. Klasse waren, hatten nur einige Buskinder ein Handy. Und die aus gutem Grund, weil es nämlich gar nicht so selten vorkam, das sie statt an ihrer geübten Bushaltestelle ein paar Haltestelle später ausstiegen (es liess sich nie endgültig klären, ob der Busfahrer den Haltewunsch übersah oder die Kinder vergaßen zu drücken).
Und diese Handys waren ständig verschwunden.

Telefonierverhalten kann man ebensogut am Festnetztelefon oder am elterlichen Handy üben.

Grüsse
BiDi

(12) 13.07.19 - 05:40

Hi,

für mich erschließt sich die Notwendigkeit des Handys aus deinen Schilderungen jetzt nicht wirklich.
Wenn er sich doch nicht traut alleine heimzulaufen wird das in der Schule auffallen. Bin selbst Lehrerin (Klasse 1/2) Vielleicht fängt er ja an zu weinen oder verlässt einfach das Schulgelände/ Klassenzimmer nicht. In solchen Fällen werden dich die Lehrer kontaktieren. Also braucht er gar kein Handy. Bring ihm bei, dass die Lehrer in Ansprechpartner sind in der Schule und er sich dort Hilfe, Zuspruch oder was auch immer holen kann.
Bei uns gab es Telefonzellen, aber hatte ich Geld dabei? Nein.
Seine Omas und Opas anrufen - kein Thema. Aber warum vom Handy aus? Das geht ja auch von zu Hause.
Bei Buskindern ist es etwas anderes, finde ich.
Insgesamt würde ich mein Handynummer ihm irgendwo im Ranzen deponieren, damit er zur Not diese dabei hat.

LG

Isabel

(13) 13.07.19 - 06:18

Ich finde ein einfaches Handy in deinem beschriebenen Fall genau richtig. Du weißt doch selber am besten wie dein Kind tickt und ob er dafür bereit ist / ob es ihm helfen wird. Ich finde deine Einstellung sehr gut.
Wie gesagt, damals gab es noch Telefonzellen die mit Kleingeld zu bedienen waren. Wir haben die auch durchaus genutzt in dem Alter.

Unsere Tochter wird keines bekommen, weil wir sie sowieso fahren müssen (keine Busverbindung) und sie auch überhaupt nicht schüchtern ist und sich im Notfall ohne Probleme an Erwachsene wenden würde.

(14) 13.07.19 - 06:42

Bei uns an der Schule sind auch ausgeschaltete Handys verboten.

A.

(15) 13.07.19 - 07:58

Antworten habe ich nicht alle gelesen. Aber

1. In der Grundschule sind Handys verboten
2. Übe den Heimweg vorher, aber spätestens. nach 14 Tagen ist das normal.
3. Wenn er sich nicht traut, soll er sich an die Lehrerin wenden, die hat ein Handy. Keiner lässt ein Kind auf dem Schulhof stehen.
4. eine Sache meistern macht stark (Schulweg)
5. Mit Option Handy ruft er garantiert an.
6. Ich nehme an, er ist Buskind, denn für maximal 2 km Fußweg würde man nicht über sowas nachdenken (sie Punkt 2). Lehrer bringen die Kindern anfangs an den Bus. Und ab der Bushaltestelle gilt wieder Punkt 2.

Stärke dein Kind - ohne Handy.

  • (16) 15.07.19 - 09:54

    Zu Punkt 1 und 2 kann ich dir sagen, dass es nicht unbedingt stimmt!

    In unserer Grundschule herrscht kein Handyverbot, sie müssen zwar während der regulären Schulzeit ausgeschaltet sein, aber sie dürfen sie dabei haben. Unsere Kinder durften sogar ihr Handy mit zur Klassenfahrt nehmen. Dort haben zwar die Lehrer sie eingesammelt, allerdings haben die Kids die eins dabei hatten sie auch ausgehändigt bekommen, wenn das Heimweh so groß war und sie mit ihren Eltern telefonieren wollten.
    Für das ein oder andere Kind war das auch in den ersten 1-2 Tagen sehr gut so, spätestens ab dem 3. Tag hat kein Kind mehr sein Handy verlangt.

    Zu Punkt 2, kann ich auch sagen, dass es sehr stark Kindabhängig ist. Ich kannte sogar noch 3. Klässler, die nicht gerne alleine zur Schule oder Heim gegangen sind und ihre Mütter gebraucht haben, wenn kein Schulfreund mit laufen konnte. Das lag auch keinesfalls an den Eltern, denn die waren schon ab der 1. Klasse sehr bemüht ihre Kinder dazu zu bekommen es alleine bewältigen zu können.
    Kinder sind sehr verschieden und man kann nicht alle über einen Kamm werfen! Ich finde es viel schlimmer, wenn Eltern sich über diese Ängste hinwegsetzen und ihren Kindern nicht die Zeit geben die sie brauchen!

    Mein Sohn war immer sehr selbstbewusst und für ihn war der Schulweg nie ein Problem. Er wäre auch in den Kindergarten alleine gegangen, wenn er gedurft hätte. Er ist auch sehr offen und kann in Angstsituationen die Nerven behalten und sich auch Hilfe holen! Als er noch klein war, hatten wir ihn 2x aus den Augen verloren, bzw. er uns. Beide Male hat er die Nerven behalten und hat sich Hilfe bei Erwachsenen geholt. Aber er hat einige Freunde, die sooo schüchtern sind, dass sie niemals einen Fremden angesprochen hätten und durch ihre Angst nicht gewusst hätten, was sie tun sollen. Wahrscheinlich wären sie in eine Ecke stehengeblieben und hätten nur noch geweint.

    Mein Kind hat jetzt Ende der 4. Klasse ein Handy bekommen und ist bei uns einer der Letzten, wenn nicht sogar das letzte Kind, dass endlich eins hat. Bei uns war das halt auch nicht nötig. Allerdings hätte er locker auch schon viel früher eins erhalten, wenn die Umstände anders gewesen wären. Im Fall der TE, hätte ich zum Beispiel auch über ein Tastenhandy nachgedacht wenn ich den Eindruck hätte, das würde meinem Kind mehr Sicherheit geben.

    Und zu Punkt 5, auch wenn er mit Sicherheit anruft weil er eins hat, was wäre denn so schlimm daran? Dann macht er es 1-2 Wochen verstärkt, mit der Zeit würde es mit Sicherheit sehr stark nach lassen und irgendwann wäre es kein Thema mehr. Die meisten Kinder reagieren so sobald sie endlich ein Handy haben. Was wäre jetzt so schlimm daran, wenn es ein 1. Klässler macht. Bei einem 5. Klässler ist dieses Verhalten ja auch nicht besser oder schlechter.

    Auch wenn mein Kind erst so spät ein Handy bekommen hat, verstehe ich nicht diese totale abneigung gegen Handys. Es muss kein Smartphone sein in der 1. Klasse, es müssen auch keine Spiele drauf oder Internetzugang, aber ein Telefon für Notfälle oder einfach um mal anrufen zu können, was ist daran so schlimm? Als ich Kind war, habe ich die Telefonzelle sehr oft genutzt, sei es um Bescheid zu sagen, dass es später wird, sei es um zu fragen, ob ich noch zu einer Freundin kann, oder einfach zu sagen, dass der Bus verspätung hat. Diese Option existiert für unsere Kinder heute kaum noch. Bei uns im Ort gibt es nur noch eine einzige Telfonzelle.

Jede Familie muss für sich selbst entscheiden--- die Meinungen sind gespaltet

die Schule unserer Tochter ist 2 km entfernt. Sie kommt seit der 2ten Klasse oft alleine nach Hause. Ob es mit dem Rad, Einrad, Roller, zu Fuß und auch mit dem Rad kommt sie mittlerweile. Sie fähr an einer 70 er Strasse entlang der von einem Grünstreifen getrennt ist. und muss 2 Ampelkreuzungen überqueren. Sie hat kein Handy, wenn etwas ist würde sie Fremde Leute ansprechen. Sie kommt ohne klar, und bekommt dann weiterhin zum zehnten Geburtstag ein Smartphone damit es zur weiterführenden unwichtiger wird und nicht mehr so oft in die Hand genommen wird.

LG

(18) 13.07.19 - 10:36

Ihr solltet beide an eurer Selbstsicherheit arbeiten, statt euch auf ein Handy zu verlassen. Du fühlst dich sicherer mit Handy...... genau DAS trainierst du deinem Sohn damit an, wenn du ihm eins in die Hand drückst. Nur damit bist du sicher. Für mich eine völlig falsche Botschaft!

  • Ich kann natürlich auch ohne Handy und will meinem Sohn auch nichts falsches vermitteln.
    Aber eine richtiges Argument gegen ein Handy hab ich jetzt noch nicht gelesen.
    Also mag sein dass meine Gründe für ein Handy auch nicht unbedingt nachvollziehbar sind, aber andersrum gefragt eben: was genau wäre an einem Handy schlecht?
    „Braucht man noch nicht“ ist für mich irgendwie kein nachvollziehbares Argument, denn man „braucht“ so vieles Nicht und hat es trotzdem.
    Er soll natürlich auch ohne Handy klarkommen, wenn zb mal ein Funkloch ist oder der Akku leer, aber wie gesagt: was genau würde ein Handy seiner Entwicklung Schaden?

    Oder auch nochmal auf mich bezogen: was ist schlimm daran wenn ich das Handy immer dabei haben will? (Ich nehme da wirklich gerne konstruktive Kritik an und hinterfrage mein eigenes Verhalten auch gerne mal)

du möchtest eine Begründung haben. Das wären jetzt nur meine Begründungen.

Meinst du dein Sohn vom Kopf her ist in der Lage wenn er in Gefahr ist ein Handy zu bedienen?

Dein Sohn währe wenn er von größeren Kindern geärgert werden sollte unterlegen... das Handy könnte man z.b super schnell abnehmen.. Kinder reagieren anders als wir Erwachsene.

Für uns wäre ein Handy nur Sinnvoll um Meldung zu geben wenn man sich verspätet.

  • Hallo,

    ich denke, wenn er wirklich in Gefahr wäre, wäre es mit dem Handy sicher schwierig. Aber da hoffe ich auch einfach auf die Mitmenschen. Mir geht es eher um "Kleinigkeiten", bei denen andere vielleicht keine Probleme hätten, mein Sohn aber schon.
    Zum Beispiel: An der Ecke stehen 5 große Hunde mit ihren Herrchen, er nimmt deshalb einen anderen Weg zurück und hat sich dann verlaufen.
    Mir geht es auch nicht darum, dass er sein Handy jeden Tag benutzen soll und dass ich denke, dass solche von mir konstruierten Szenarien ständig passieren. Einfach nur das Wissen "Falls was ist, kann ich anrufen." Hat nicht jeder schon mal gedacht "Ach Mist, hätte ich doch nur xy genommen." Ich bin gerne für (fast) alles gerüstet.

    Wie gesagt würde ich wenn er ständig anrufen würde am eigentlichen Problem arbeiten.

    • (22) 13.07.19 - 13:50

      Dann würde ich meinen Kind beibringen, einfach die Straßenseite zu wechseln, den Hunden aus den Weg zu gehen und ganz normal weiterzulaufen....
      Das ist nämlich Selbstbewusstsein.

      Hallo,

      sei mir nicht böse, aber wenn er sich verlaufen könnte, falls er einen Umweg machen muss, ist es doch für beide Seiten keine Hilfe, wenn er anruft und nicht weiß, wo er sich befindet.

      Handynutzungsverhalten üben mit einem alten Tastentelefon? Das ist für mich nicht plausibel, denn mit dem Smartphone geht man ganz anders um.

      Persönlich hast du deine Entscheidung getroffen, da werden Dir Gegenargumente wenig helfen.
      Ich bin aus einigen schon aufgeführten Gründen nicht dafür und zusätzlich sehe ich erst uns Erziehungsberechtigten in der Verantwortung, dem Kind ohne Hilfsmittel eine Bewegungsfreiheit in der realen Welt zu verschaffen und Vertrauen für seine eigenen Kräfte und Möglichkeiten entwickelt.

      VG, midnatsol

      • (24) 15.07.19 - 11:00

        Ach, vergessen: Wenn das Kind ein Handy bekommt und es in unpassenden Situationen benutzt, wirst du es ihm wieder wegnehmen? Das finde ich nicht gut, denn daraus gewinnt ja keiner von euch einen positiven Nutzen. Sofern es klar ist, dass das Kind ein Handy bekommt, sollte es doch auch ein Gefühl dafür bekommen dürfen, wann es angebracht ist und es eben auch mal daneben geht.

(25) 13.07.19 - 13:03

Meine hat ein Tastenhandy bekommen, als sie Wege alleine bewältigte.

In Gruppen geht sie auch heute noch ohne Handy/Smartphone.
Alleine kommt es darauf an. Kurze Wege, gerne ohne. Sie möchte kein Gefühl der Abhängigkeit.

Bei größeren Wegen oder Wegen, bei denen ich sie noch begleitet hätte, waren wir beide froh, dass sie ein Tastenhandy hatte. Ganz alleine war noch zu früh, dass ich persönlich mitkam in der Übergangszeit auch nicht immer so doll.
Wege bei denen ich selbst als Erwachsene gerne ein Handy dabei habe.

Zum Bus fahren. Bus verpasst: kurze Info.
Bushaltestelle verpasst? Kein Problem. Entweder Info, dass sie warten soll, wo sie ist oder telefonische Beschreibung mit welchem Bus sie zurück findet.


Telefonzellen gibt es nicht mehr und Sekretariat hat nach Schulschluss oft zu.


Während des Unterrichts (weiterführende Schule) ist es aus.
In der Grundschule hatte sie das Handy nicht dabei. Guter Weg, Gruppe, Lehrer/Sekretariat als Ansprechpersonen da.

Telefonieren mit anderen geht zu Hause problemlos. Wir haben noch ein Festnetz und das ist das Familientelefon. Handy ist nur für unterwegs oder wenn jemand mit Freitarif aufs Handy anruft.

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