Gruppenarbeit Kl. 9

Hey, meine Tochter besucht die 9. Klasse eines Gyms. Es gibt viel Gruppenarbeit. Es passiert immer häufiger, dass sich einige rausziehen.
A (Junge) sagt, aaaach, das machen die Mädels schon, B (Mädchen) muss DRINGEND zum Tanzen und sagt Mitarbeit ab. Meine Tochter hockt bis 22 Uhr alleine an einer Powerpoint Präsentation und ist stinkesauer. A ist das sch***egal, B wird heute nachfragen, ob meine Tochter ihr die Präsentation schickt.
Zum Lehrer rennen will meine Tochter nicht, aber ich überlege, mal den Sinn von Gruppenarbeit zu hinterfragen bei dem Fachlehrer. Schon sehr ärgerlich......
Wie gehen eure mit solchen Klassenkameraden um?
Grüssle

Moin!

Augen zu und durch. Und als Eltern nicht zum Lehrer gehen.

Das Thema Gruppenarbeit zieht sich durch die Schullaufbahn wie ein roter Faden. Wird hier auch als extrem ätzend empfunden, hilft ja aber nichts. Es sind immer wieder Kandidaten dabei, die das von dir beschriebene Muster aufweisen.
Und weil es eine Gruppenarbeit ist, wird eben auch die Gruppe als Ganzes bewertet.
Einzelne profitieren dabei von Wenigen und umgekehrt.

Es hilft nur, dass der/die aktiv arbeitende Schüler das nächste Mal eine Gruppenarbeit mit den Faultieren und Profiteuren ablehnt. Aber dann wird einem wahrscheinlich mangelndes Sozialverhalten zur Last gelegt.

Ich sehe mittlerweile den Sinn einer Gruppenarbeit nur darin, auf die spätere Arbeitswelt vorzubereiten. In der man nämlich mit den Menschen auskommen muss. Ob sie nun fleißig oder faul sind.

Mit Gruß
vom Klos

Hi, oft wird durchgezählt und dann arbeiten alle 4er und alle 3er usw. zusammen, also nicht selbst gewählt. Da kann man nichts ablehnen.
Meine Tochter hat jetzt unter IHRE Präsentation "von XY" druntergeschrieben, ich vermute, das wird dem Lehrer gar nicht auffallen.
Ich finde es verdammt ärgerlich. Sie reißt sich echt den ***** auf und soll dann anderen die fertige Präsentatin schicken, damit die sich 20 min vorher noch schnell vorbereiten 😡?

Bei uns wird die Arbeit bei solchen Gruppenarbeiten immer gut verteilt. Jeder bekommt seine Themen und muss die bearbeiten und vortragen.

Außerdem haben die Schüler zumindest ein Mitspracherecht, mit wem sie zusammen arbeiten wollen bzw können (teilweise wohnen die Schüler einfach viel zu weit auseinander). Mit jemanden, der sich immer rauszieht, macht meine Tochter keine Gruppenarbeit.

bei meiner Freudin gibt es eine letzte Seite zur "Dokumentation" bei den "Quellen"
-- da steht auch sowas, wie Recherche zu einzelnen Punkten, - Grafik, - Logik, Aufbau, Gestaltung, Ausformulierung je Kapitel ..... usw...... und dahinter stehen die Namen, wer was gemacht hat und wer wo beteiligt war .... manchmal stehen 4 Namen da, - öfter 1-2 usw.....

fand ich ne ganz nette Lösung, um faule Mitläufer und fleissige Bienchen zu dokumentieren.

Hallo,

mir ging dieser Blödsinn schon in meiner Schul- und Unizeit auf die Nerven.
Wenn man sich die Gruppe nicht aussuchen kann, hat man fast immer irgendwelche Faulpelze dabei, die von der Note profitieren, die die fleißigen Leute erarbeitet haben. #aerger
Team heißt eben "Toll, ein anderer machts!".

Ich habe unserer Tochter gesagt, sie sollen diese Arbeiten nach Themen aufteilen, und wer zu faul oder zu beschäftigt mit privaten Dingen ist, um sein Thema zu bearbeiten, kassiert eben verdient eine schlechte Note.
Anders kann man damit nicht umgehen. Man hat ja gegen faule Klassenkameraden sonst nichts in der Hand.

Gruppenarbeit abschaffen, wollen Lehrer nicht. Irgendwie meinen die, das sei pädagogisch wertvoll.

Der Vergleich mit der Arbeit hinkt übrigens. Wenn Leute da nicht in Wallungen kommen, bleibt es eben liegen. In meiner Abteilung können die Kollegen das häufig aus fachlichen Gründen gar nicht übernehmen, selbst, wenn sie wollten.
Da ist es Aufgabe des Chefs sich darum zu kümmern, warum es hakt und nicht die der Kollegen.

LG

Heike

Gruppenarbeit abschaffen, wollen Lehrer nicht. Irgendwie meinen die, das sei pädagogisch wertvoll.

Ist es ja auch. Schüler*innen, die sich projektiert ein Thema erarbeiten, lernen davon meist mehr als im normalen Unterricht. Für größere Projekte (also Gruppenarbeiten, die nicht nur innerhalb einer Stunde stattfinden) lasse ich Gruppen aber eigentlich immer frei wählen.

Aus Sicht einer Lehrerin:

Deine Tochter tut gut daran, die anderen auflaufen zu lassen. Es gibt nichts Schlimmeres als diese Faulheit dann noch zu unterstützen.
Es hat auch nichts mit "zum Lehrer rennen" zu tun, sondern eher damit, für sich selbst einzustehen.

Meine Kinder sind noch nicht in dem Alter, aber ich würde empfehlen:
Wenn es eine nette Freundin ist, die einen Termin hat und es eine Ausnahme bleibt, ok. Dann soll sie beim nächsten Mal die Hauptarbeit machen.

Wenn es öfter vorkommt, oder pure Faulheit ist würde ich sie auflaufen lassen. Also abends nichts mehr rüberschicken. Entweder entsprechende Anfragen ignorieren oder schreiben "hab den ganzen Tag dran gesessen. Hab jetzt auch keinen Bock mehr/bin müde, bringe es morgen mit".

Sie könnte natürlich auch einzelne Aufgabenbereichen gezielt delegieren - aber meist macht das nur zusätzliche Arbeit, da etwas sinnvolles zu finden. Und wenn es dann nicht gemacht wird, hat man selbst das Problem...

Hallo,
bei meinem großen Sohn, er ist jetzt in der EF, gibt es schon lange keine Gruppenarbeiten mehr, die nach der Schule gemacht werden. Aber auch eher aus dem Grund, weil alle weit auseinander wohnen, da sind 15 bis 20 km von der Schule und das in entgegengesetzten Richtungen keine Seltenheit. Dazu ein schlechter ÖPNV, zumindest in die kleinen Örtchen...
Die Gruppenarbeiten werden jetzt im Unterricht angefertig, Handynutzung ist dafür erlaubt und das läuft wohl dann ganz gut. Wehe dem allerdings, wer das Handy dann zwischendurch zu privaten Zwecken nutzt....die Lehrer gehen wohl dann auch zwischendurch durch den Klassenraum und schauen den Schülern zwischendurch über die Schulter...
Ich würde Deiner Tochter raten, sich mit dem Lehrer auseinander zu setzen und den beiden anderen bestimmt nicht die Unterlagen zur Verfügung zu stellen. Faulheit muss nicht noch belohnt werden.
LG
Elsa01

Ich glaube deine Tochter lässt sich ein bisschen zu sehr über den Tisch ziehen.

Beim nächsten mal sollten sie sich in der Gruppe nur Gedanken machen, was in den Vortrag gehört und diese Einzelthemen dann verteilen, wobei jeder etwas übernehmen muss. Wenn es an die Frage geht, wer die Präsentation macht oder das Plakat, kann sie sich auch einfach mal zurückhalten und andere vortreten lassen.

Dann stellen sie bei der Präsentation zuerst den Aufbau des Vortrags vor. Zuerst spreche ich zu.....dann sagt Tom was zu..... Annika erklärt dann....

Und dann sind es im Prinzip kleine Einzelvorträge die zusammengeschweißt wurden. Wenn dann einer seinen Teil nicht gemacht hat, würde ich einfach ein Faulpelz Bild in die Präsentation setzen, an die Stelle wo Tom seinen Teil hätte tun müssen.

Und das auch im Vortrag durchaus erwähnen, dass es so abgesprochen war, aber nicht geleistet wird, weil einer nix tut.

Zwar wird sich das auf die Gruppennote auswirken, aber dass sich das Schüler öfter trauen, dann noch gar nichts zu machen, ist nach meiner Erfahrung nicht der Fall. Das wird dann nämlich sehr ungemütlich, wenn die ganze Klasse weiß, dass man seine Gruppe voll hat hängen lassen und der Lehrer wird da sicher nicht demjenigen eine noch ganz gute Gruppennote geben, sondern
in der Bewertung differenzieren.

Ansonsten sollte man bestimmte Leute versuchen zu meiden, wenn man es kann.

Hier ist die Erfahrung, dass die Lehrer davon auch gar nichts wissen wollen. 1 x bei einem Physikwettbewerb erlebt. Da ist die Gruppe weil 2 nicht mitmachten, zum Lehrer. Antwort: Klärt das alleine und dann haben alle die gleiche Zensur erhalten. Ich könnte mir vorstellen, dass deine Tochter so eine Haltung erwartet und daher in den sauren Apfel beißt. Übrigens nicht nur Jungs ziehen sich aus solchen Dingen heraus...Gruppenarbeiten sind hier sehr unbeliebt

Ich würde sowas als Lehrerin wissen wollen. Ich gebe aber meist auch nicht einfach eine Gruppennote.

Das kommt auf den Lehrer an!

Im Zweifel fragen, was genau benotet wird.

Wir hatten einige Lehrer, die direkt dazu sagten, dass sie nicht nur das Endergebnis bewerten würden!
Klar, das Verhalten der Einzelnen zu Hause, würden sie nicht mitbekommen.

Aber bei der Präsentation würden sie schon merken, wer wie viel davon gemacht hätte.
Für die erstellte Datei gäbe es dann zwar die gleiche Note.
Für den Vortrag, das Präsentieren vor der Klasse könnten die Noten zwischen 1 und 6 schwanken.

Bsp. A hat weder mitgearbeitet noch kann er konstruktives dazu beitragen. Dann wäre das eine 6. Mit der gemachten Präsentation/Datei ein Durchschnittswert.
Könnte er sich selbst aber gut darstellen und an sich gut präsentieren (nur inhaltlich nicht), gäbe es einen kleinen Pluspunkt.

B hat nicht mitgearbeitet, aber sich das ganze mal vorher durchgelesen. Wäre zumindest eine 4. Da sie auf Detailfragen nicht antworten könnte, bliebe es bei der 4. Oberflächliches Lesen, bringt eben doch nicht.

C hat alles alleine gemacht, ist vor der Klasse aber schüchtern.
Gute Note für hohes Detailwissen und offensichtlich sich hervorragendes damit auseinadersetzen. Kleiner Minuspunkt, weil nicht gut im Darstellen vor der Klasse.


Manche Lehrer beobachten auch während des Unterrichts, wer sich wie miteinbringt innerhalb einer Gruppe. Das wiederum kann sich dann auf Verhalten, Mitarbeit, mündliches etc. auswirken, bzw. kann bei manchen Lehrern noch einen Teilbereich bei Gruppenarbeit ausmachen.


Ich hatte aber auch schon Lehrer, denen es relativ egal war. So lange eine präsentation erstellt wurde, gab es eine 1-4. Pluspunkte/Minuspunkte für technische Details. Fertig.


Im Zweifel würde ich den Lehrer fragen, was benotet wird.
Manche machen es, weil Gruppenarbeit im Lehrplan so vorgegeben wurde
und manche Lehrer befassen sich umfänglicher damit und benoten eben auch mehrere Teilbereiche, die sie eben dadurch herausfiltern, wer sich wie intensiv damit auseinandergesetzt hat.
Z.B. auch durch Fangfragen (selten) oder einfach spezielleren Fragen. Wer es gemacht hat, kann diese eher beantworten oder sagen "das weiß ich nicht, weil...." während die anderen, die es "nur" gelesen haben, aus der Wäsche gucken oder eben zum Ersteller ;-)

Irgendwie muss es ja präsentiert werden. Wenn sie es komplett alleine gemacht hat, wird es natürlich nicht an die anderen weitergegeben. Die Präsentation trägt dann nur ihren Namen.

Aber: in der 9. Klasse braucht man eigentlich keine Mutti mehr. Andere treten da ins Berufsleben über.

Erziehe sie zur Selbständigkeit. Dann kann sie sich auch in solchen Situationen behaupten und selbst durchsetzen.

Interessant wäre auch, wie intensiv die Gruppenarbeit gewertet wird.

Zu meiner Zeit war es so:
Gruppenarbeit hatte einen hohen Stellenwert und wurde z.B. wie eine Klassenarbeit gewertet, dann waren das meist auch Lehrer, die (wie beschrieben) sehr differenziert bewertet hatten.

Einer der Gruppe beschwerte sich dann direkt: die anderen haben aber Note x, warum ich schlechter?
Antwort Lehrerin: weil die anderen sich offensichtlich mit dem Inhalt befasst haben, sich vorbereitet haben? Mal ehrlich, wie viel hast du konkret dafür getan? Mehr als nur noch mal durchlesen, was die anderen erarbeitet haben?
Dafür ist deine Note noch echt gut!


Dann, wenn Gruppenarbeit zwar im Lehrplan stand, verpflichtend war,
nicht wirklich differenziert bewertet wurde,
waren die Anforderungen meist auch nicht so hoch / die Wertung nicht so hoch.

Zählte wie ein Test
oder als Pluspunkt, wenn jemand dann auf der Kippe stand


Begründung: wenn man es nicht so differenziert bewerten kann, kann man das ja auch nicht Klassenarbeit werten. Das wäre ungerecht. Für die, die die Arbeit machen und für die, die es machen lassen.
Das könne man den Eltern und Schülern gegenüber nicht rechtfertigen und es gäbe zurecht Nachfragen
(zu einer Zeit wo es pro Klasse/Jahrgangsstufe 1-2 Helikoptereltern gab und die meisten meinten, die schüler sollten das alleine mit den Lehrern klären)

Gruppen seien oft davon geprägt, dass einer macht und die anderen machen lassen. Das könne man nicht bewerten und daher könne es auch nicht so hoch bewertet werden (wie Klassenarbeit/Test etc.).



Von daher würde ich ganz klar fragen, was der Lehrer als Ergebnis erwartet.
Sowohl inhaltlich
als auch Notentechnisch/Teilbereiche

Manchmal lohnt es sich die anderen auflaufen zu lassen (zählt weniger als ein Test) und manchmal lohnt es sich darum zu kämpfen (differenzierte Benotung der Teilnehmenden)


Nicht auflaufen lassen, kann auch den Effekt nach sich ziehen, dass man gerne/allzugerne von anderen wieder gewählt wird. Gruppenarbeit? und man hat einen Pulk um sich, den man gar nicht möchte....

Wenn das einmal passiert, okay, dann ist das so, wired aber ständig und durch die Fäche durch so gearbeitet wird es Zeit sich zu wehren, aber nicht du, sondern dein Kind.

Da helfen nur Gespräche mit dem eigenen Kind über Strategien, wie man soetwas machen kann: "Wer kann mir helfen?, Wie bekomme ich zuverlässigere Kinder in meiner Gruppe? Wer teilt die Arbeit ein ? Was tun, wenn Teile fehlen? usw.

Ich habe das immer als Vorbereitung auf´s Studium gesehen, da muß man eben schauen, mit wem man was macht etc. Und wenn es nicht anders geht auch mal den Lehrer informieren, als SchülerIn.

Ja, die ganzen Tipps habe ich mit meinem Sohn abgespult

- Und?

Er macht, zum Glück mit einem andern Mädchen, die Gruppenarbeit von 6 Leuten und sagt nichts dazu. - Seine Entscheidung.

Huhu!
Gruppenarbeiten werden bei uns in der Schule im Unterricht erarbeitet und Aufgaben, die dann eventuell noch zu Hause erledigt werden müssen gerecht verteilt.
Für Präsentationen stehen den Kids Computer zu Verfügung und ein USB Stick gehört zur Schulausstattung
Vg Basket

Hallo
Das war schon immer so und das wird auch leider schon immer sein. Schaue ich bei meinen Kindern, haben das zumindest heute mehr Lehrer bei der Bewertung im Blick als bei mir damals.
Auch ist das definitiv eine Sache, bei der man wenn nichts mehr hilft mit dem Lehrer sprechen kann. Fühlt sich vielleicht nicht so angenehm an und es kommt auch drauf an wie man es angeht. Aber einfach schweigen und alles alleine machen? Das ist doch doof und fliegt ohnehin schnell auf.

LG

Hallo,

das ist für uns ein heikles Thema geworden...

Ganz selten ist es hier so, dass ein Lehrer Gruppenarbeit in der Schule machen lässt. Wunderbar!

Hier wird idR Gruppenarbeit mit nach Hause gegeben und wer die erledigt, interessiert nicht. Auch wenn das Kind den Lehrer drauf anspricht, kommt keine Unterstützung. Nichts! Im Englisch-Unterricht bei seiner letzten, wirklich sehr guten Lehrerin wurde über Monate in einer separaten Stunde in Gruppen gearbeitet. Dennoch schaute sie nicht drauf, wer hier wirklich was macht/mitbringt wie auch immer.
Unser Sohn war 2,5 Wochen nicht in der Schule und als er kam, hatte seine Gruppe nichts (wirklich nichts!!!) weitergearbeitet. Darauf sprach er auch die Lehrerin an: "Dein Problem, dass musst Du in Deiner Gruppe regeln!"#schein#schwitz Hä?
Das kann man doch keinem 11-jährigen Kind auferlegen? So ein Verhalten geht m. M. nach gar nicht.
Und es ist bei wirklich 95 % aller hiesigen Lehrer genauso.

Also: Der machts, der eine gute Note haben möchte bzw. seine Note durch die Gruppenarbeit nicht verschlechtern möchte.
Zuletzt selbst in Religion: Auftrag Gruppenarbeit Dienstag erteilt, bis Donnerstag abgeben. 3 Kinder die zwischen 20-30 km auseinander wohnen. ÖPNV nicht nutzbar, Eltern arbeiten nachmittags, so dass Elterntaxi ausfällt. Wie soll das gehen? Interessiert den Lehrer nicht. "Ihr habt das zu klären". Soziales Miteinander lernen. (Wie bitte?)

Dazu kommt, dass man sich hier nicht die Gruppen aussuchen kann und zugeteilte Mitglieder ablehnen geht auch nicht.

Es machen irgendwie immer die selben Kinder was... höre ich auch von befreundeten Familien.

Hatte erst neulich eine Mutter, selbst Lehrerin aus benachbartem Bundesland, hierauf angesprochen. Sie sagte, dass ihr Sohn, jetzt 11. Klasse, sich gar nicht mehr aufrege. Er mache die komplette Gruppenarbeit... wenn's ginge, sei er (alleine) "die Gruppe". Das ginge auch oft durch. Aufregen würden sie und er sich nicht mehr.

Natürlich mache sie das nicht so in ihren Klassen, aber.....#augen

Übereinstimmende Aussage hierzu von so vielen Eltern/auch Lehrereltern: Diese Lehrer wollen halt alles abdrücken.
Sorry, ich möchte keinen beleidigen. Aber so kann man das nur sehen. Bislang habe ich bei uns nur 1 Ausnahme gesehen.

Und noch zu einer TE: Nein, das hat nichts mit Teamarbeit im späteren Arbeitsleben zu tun. Wenn sich einer soooo drückt (oder fast alle im Team), fliegt der bzw. muss mit Konsequenzen rechnen. Es geht nicht darum, dass alle exakt gleich viel mitarbeiten müssen. Mal kann einer nicht mehr leisten (aufgrund Alter/Krankheit etc.), mal ist der andere grad überlastet.... aber es soll doch irgendwie gerecht und rücksichtsvoll betrachtet auf das ganze Team verteilt werden.

Das ist doch wirkliche Teamarbeit; jeder macht so gut und so viel er kann und leistet seinen Beitrag. Das ist Vorbereitung für's Leben und nicht das, was hier in der Schule passiert. (Auch Elterngespräche mit Lehrern haben hier - so wurde mir berichtet - nicht gebracht.)

Weiterhin fällt mir auf, dass schwache Kinder immer mit sehr guten Schülern verteilt werden. Da drängt sich mir der (böse) Gedanke auf, dass durch ein gutes Ergebnis der Gruppe die Noten der schwachen Schüler quasi künstlich gehoben (werden sollen). So muss man diesem Kind bzw. den Eltern halt nicht die schlechte Note (z. B. im Zeugnis) erklären... sprich: Man kommt um unangenehme Gespräche/Situationen (vor Eltern/Kollegen/der Schulleitung) herum. Wirklich schlechte Schüler hat "man" halt nicht. - Jetzt werden bestimmt einige über mich herfallen -
Entkräftung: Der schwächere Schüler soll von den guten Schülern lernen, wie man's macht. Was lernt der aber realistisch: Abdrücken.
Zumindest in den unteren Jahrgängen.

Ich frage mich halt, wie kann ich einen Lehrer, dem das Zustandekommen des Ergebnisses der Gruppenarbeit vollkommen egal ist, dazu bringen, wirklich auf tatsächlich geleistete Arbeit zu achten???

Grüße
mm#winke

Meine Beiden hätten mit solchen Faulpelzen nie wieder ein Team gebildet. Das denjenigen Mitschülern und auch dem Lehrer (falls zugeteilt) begründet.

Die Lehrer, die meine Kinder hatten haben übrigens die Einzelleistung und nicht nur das Teamergebnis beurteilt. Mein Sohn hat (meine, war auch in Kl. 9) mal nen faulen Mitschüler auflaufen lassen. Auch dessen Thema grob vorbereitet, dem Betreffenden aber keine Unterlagen zukommen lassen. Dann seinen eigene Teil vorgetragen und auch den des Mitschülers alsd er hilflos mit den schultern zuckte.
Dem Lehrer fiel auf, dass von 3 Lueten nur 2 geredet haben und Schüler 3 auch keine schriftlichen Unterlagen hatte. so gab es für Nr. 1+2 gute Noten, für Nr. 3 ne 5.

Dazu muß ich sagen,dass mein Sohn schon 2x diesen Jungen in der Gruppe hatte und die ersten beiden Male für ihn ausarbeitet und es dem gegeben hat. Als er ihn auflaufen ließ, war er genervt und wollte ihm einen Denkzettel verpassen.

....oft werden die Gruppen zugeteilt. Wie schon geschrieben wurde - Zuteilung gute und schlechte Schüler. Was ich auch ok finde, wenn alle etwas tun..im Moment gibt es hier 2 Gruppenarbeiten und die finden in der Schule statt. Das finde ich richtig und gut. So kann sich keiner drücken. Mit Gruppenarbeiten außerhalb der Schule gibt es nur negatives zu berichten..man muß halt selber mal erlebt haben alleine alles machen zu müssen und wie ätzend es ist, wenn die Faulen auch noch belohnt werden....eigentlich ist keine Beteiligung doch ne 6....wie man das mit der 2 begründen kann....was andere Kinder daraus lernen, such dir den richtigen Partner und lehn dich zurück