Vollzeitjob und Üben mit Kids (Grundschule)

Hallo Ihr Lieben,

gibt es hier Mamas, die Vollzeit arbeiten und Kinder in der Schule haben?
Wenn ja:
Wie und wann übt Ihr mit den Kindern? Bei uns im Ort gibt es nur Vormittagsschule mit anschließender Betreuung. Es werden Hausaufgaben zwar betreut, aber zT stimmen sie nicht, so dass man zuhause selbst schauen muss und Üben muss man zuhause fast täglich mit den Kindern.

Noch sind wir im KiGa, aber ich soll jetzt schon Feinmotorik und Logopädie täglich üben und komme an meine Grenzen und die der Kinder. Die Zeit reicht nie.

Mit 2 Kids, Einkaufen, Kochen, Spiel/Freundenachmittage und Hobbies (jedes Kind 1 Sport für sich, dann noch beide zusammen in einem anderen) schaffe ich selbst die täglichen 10min Feinmotorik und 10min Logopädie nicht wirklich und rotiere eigentlich nur.
Mein Sohn hat zudem nie Lust, er will nur spielen und es ist wenn ich überhaupt dazu komme (alle 3 Tage mal) ein riesiger Kampf trotz dass ich es ihm immer spielerisch mit seinen Lieblingsthemen verpacke, mir Geschichten dazu ausdenke und Belohnungen zT ansetze. Er bockt total. Jetzt habe ich schon große Sorgen wie das nur mit Schule wird.

Mein Mann ist nie vor 19/20 Uhr zuhause, dh ich mache alles was anfällt weitestgehend alleine.

Wie machen das andere voll berufstätige Mütter?
Wann übt ihr mit den Kids? Vor allem wenn sie eben auch Unterstützung brauchen?

Vielleicht gibt es ja auch Alleinerziehende, die mir berichten können?
...mache mir derzeit große Sorgen dass ich meinen Job aufgeben muss oder einen neuen suchen muss...:-(


Danke im Voraus!

Ehrlich? Es wird schlecht gehen. Wenn die Kinder den ganzen Tag in der Betreuung sind, sind sie abends fertig. Da braucht man nicht mehr anfangen. Und wer einmal in der Schule war weiß, dass man dort nicht das gleiche Umfeld wie daheim vorfindet. Keiner kann dort erwarten, dass jedes Kind 15 Minuten lesen übt. Wer soll das leisten? Es ist schon anstrengend, alle ruhig zu halten und das sie was arbeiten. Ich arbeite nur Teilzeit und werde das beibehalten, bis meine Kinder alt genug sind nachmittags alleine daheim zu lernen. Danach werde ich erst voll gehen. Es geht sonst auf Kosten der Kinder. Dann lieber weniger Geld verdienen.

Hi,
ich arbeite auch Vollzeit.
Folgende Tipps: Üben kann man wunderbar, wenn man gemeinschaftlich zur Schule oder Kiga hinläuft oder die Kids abholt. Ansonsten sind auch Wege zum Sport super geeignet. Zum Beispiel habe ich mir bei einer 20 minütigen Straßenbahnfahrt immer vorlesen lassen. Einkauf, Haushalt am Wochenende bzw. in den späten Abendstunden.
Ansonsten zwischen Hortabholung um 15 Uhr 30 und Sport um 17 Uhr. Notfalls auch am Wochenende mit Kids hinsetzen.

Hallo,

Danke für Deinen Beitrag.
Wir sind leider auf den Wegen immer mit dem Auto unterwegs, wohnen ländlich. Und da kann ich leider weder schreiben üben (da hapert es am meisten) oder die Logopädie-Übungen prüfen... #kratz

Wie alt sind Deine Kinder?

Liebe Grüsse

Schreiben üben? Im Ausgangstext liest es sich, als sei dein Kind noch im Kindergarten.

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dann muss die Mittags-Betreuung das Üben übernehmen. Und wenn der Hort das nicht leistet oder HA-Betreuung nur als "gesehen" abhakt, dann muss man vielleicht mit denen sprechen.

Fakt ist: ich selbst dachte auch, dass ich mehr arbeiten kann, wenn die Kinder grösser werden.... Pustekuchen ... ich habe mittags seit Grundschule viel MEHR mit den Kindern zu tun (Hobbies, Taxi, lernen) als zu Kindergartenzeiten. Entweder, die Kinder sind gut und wuppen das alleine, -- oder man muss Lösungen für Üben usw... finden...

Bei uns war es z.B. jeden Tag nochmal ne halbe Stunde nach dem Abendessen....

Die Kinder gehen ja auch immer später ins Bett und somit wird hier ein Fenster frei ...

Es nervt trotzdem .... und seit ich wieder etwas zurück geschraubt habe, und wieder nur morgens arbeite, gehts einigermassen mit der vielfachbealstung (Arbeit, Kinder, Haushalt, Hobbies, eigene HObbies und mal eigene Interessen verfolgen).

Leider ist eine Hausaufgabenbetreuung nicht verpflichtet die Hausaufgaben zu Korrigieren. Sie achtet nur darauf das die Kinder ruhig am Tisch sitzen und ihre Hausaufgaben machen. Eine Hausaufgabenbetreuung ist keine Hausaufgabenhilfe. Wir haben mit unserer Hausaufgabenbetreuung glück.. sie schaut schon wenn sie Zeit hat oder Kinder fragen haben.. machen muss sie es nicht.

"dann muss die Mittags-Betreuung das Üben übernehmen. Und wenn der Hort das nicht leistet oder HA-Betreuung nur als "gesehen" abhakt, dann muss man vielleicht mit denen sprechen."

Das nicht die Aufgabe der Betreuung und zudem wäre es auch nicht machbar. Während der HA kann zwar schon auf die Richtigkeit geachtet werden, aber es ist kein Garant und die Eltern sind in der Pflicht, ab Abend einen Blick auf die dort gemachten HA zu werfen. Zusätzliche Übungen (Lesen, 1x1 etc), Auswendiglernen von Gedichten etc. sind dort ebenso nicht möglich.

"ich habe mittags seit Grundschule viel MEHR mit den Kindern zu tun (Hobbies, Taxi, lernen) als zu Kindergartenzeiten. "
Aber es sind doch DEINE Kinder. Natürlich muss du da DEINE Zeit investieren. Und keiner hat versprochen, dass diese Zeit nach dem Kindergarten weniger wird...

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Ich kenne nur Vollzeit Mamis, die mit ihren Kindern nie üben mussten und ihre Kinder trotzdem es mit 1 er auf Gymnasium geschafft haben. Manche, wo Übung notwendig war, haben auf Teilzeit umgestellt. Ansonsten, wenn ihr vollzeit arbeitet, könnt ihr Kinderfrau / Nanny einstellen, die dann Kinder intensiver betreut als eine Hausaufgabenbetreuung in der Schule.

Warum ist dein Mann erst um 19/20 Uhr zuhause?

Schon mal etwas von Arbeitszeiten und/oder Fahrtwegen gehört?

Schon mal was davon gehört, dass auch der Vater Verantwortung trägt und auch er schauen könnte, ob er nicht irgendwas daran ändern könnte?
Es wurde ja nicht gesagt, dein Mann hat da zu sein. Sondern es wurde gefragt, warum er erst so spät kommt. Vielleicht geht es nicht anders, vielleicht hat der Herr aber auch Gleitzeit, kommt morgens schlecht aus dem Bett, fängt erst um halb 10 an und sitzt deshalb ewig im Büro.
Zumindest die Frage, ob nicht auch der Vater was dazu beitragen könnte, muss doch erlaubt sein, ohne so angepflaumt zu werden.

Moin,

auch wenn Du es derzeit nicht hören willst, in meinen Augen geht es nicht wirklich in einer für Mutter und Kinder vertretbaren Art. Natürlich "machen" es bestimmt welche, die dann wie schon vorgeschlagen im Auto die Übungen machen. Aber erstens kann man viele Logo Übungen nicht nebenbei im Auto machen, zumindest nicht ernsthaft und zielführend, und dann brauchen Kinder auch mal ihre Auszeiten. Man kann doch ein Kindergartenkind nicht schon so zuballern und zeitoptimieren dass es nach nem ganzen Tag Kindergarten dann auf dem Weg zum Handball noch schnell die Übungen macht. Wenn ein Kind Förderung braucht sollte auch darauf der Fokus liegen während man es macht und es nicht zwischen Vordermann anhupen und schnell Spurwechseln
einbauen ala "Haupsache abgehakt".
Dass Dein Sohn die Übungen nicht gerne macht ... sorry, aber was erwartest Du? Dass er nach nem vollen Tag Kindergarten und seinem Sport noch voller Elan Übungen macht, in den Dingen die ihm eh schon überdurchschnittlich schwer fallen? Unser Sohn ist ein Extremfrühchen mit Förderbedarf ähnlich wie bei Euch. Ich habe reduziert, mir einen anderen Job gesucht mit dem ich alles unter einen Hut bringe und bereue nichts. Gerade die Zeit jetzt legt die Gundlagen, jetzt kann man mit Förderung noch einiges abfangen. An den beiden Tagen wo er bei den Therapien ist hole ich ihn um 13 Uhr aus dem Kindergarten, damit er ne ordentliche Pause machen kann und dann mit voller Kraft zur Logo und Ergo kann. An den anderen Tagen hole ich ihn zwar später, lasse ihn aber nie "bis Ende" damit er eben auch die Übungen noch ordentlich machen kann.
Wie man Übungen richtig verpackt bzw in Spiele oder den Alltag einbaut kann Euch die Therapeutin nicht erklären? Hat die keine Tipps? Vielleicht auch mal ne andere Therapeutin versuchen?

LG

Moin,

"sorry, aber was erwartest Du? "
--> mir ist schon klar dass die Kinder durch sind nach einem langen Tag. Geht mir ja auch so. Deswegen möchte ich ja auch von anderen Vollzeit-arbeitenden Müttern wissen, wie sie mit so einer Situation umgehen.

Die Therapeutin hat leider keine Tipps außer "Zeitnehmen" oder es dauert eben länger bis der Erfolg sich einstellt.

Aber Danke für Deine Gedanken.
Die decken sich mit den Einschätzungen aller Mütter hier im Ort.

Liebe Grüsse

Hast du die Chance einmal zumindest ne andere Therapeutin zu sprechen?

Wir haben ja die selben Baustellen und unsere Therapeutin kann ALLES so verpacken dass es Spaß macht. Feinmotorik ... was genau übt ihr da? Es gibt z.B. das Spiel "Speed Colours" in dem man ausmalen muss und sich die Farben merken muss, Dessineo regt gut zum Malen an, es gibt so Magnetbretter auf denen man die Kugeln mit einem Stift in ein vorgegebenes Ziel steuern kann (auch das kann man mit korrekter lockerer Stifthaltung verbinden), generell gut für Freinmotorik sind Ringlding, Stapelspiele, Balancierspiele, Dessineo, Labyrinthbälle, Bügelperlen. Aber auch Alltagstätigkeiten wie Plätzchen verzieren.

Auch In der Logo geht vieles spielerisch, je nachdem was man gerade übt, aber es gibt viele Spiele für Mundmotorik aber auch phonetische Wahrnehmung.
Wir spielen z.B. ein Leiterspiel mit Memo oder Quartett-Karten. Man würfelt nicht sondern zieht eine Memo-Bildkarte, man sagt das darauf abgebildete Wort und versucht die Silben zu klatschen. Man kann natürlich dabei auch versuchen lange Wörter zu finden (Statt Tuch zählt "Tischtuch" auch wenn es nicht 100% abgebildet ist aber dann ist es auch noch ne Wortschatz-Übung) Und man zieht dann soweit vor wie man (natürlich richtig) Silben geklatscht hat. Oder wir legen auf die Leiter-Felder Scrabble-Buchstaben auf das Spielfeld die ich dann vorlese und man muss die Leitern mit dem Würfelwurf nicht treffen sondern sobald man auch nur vorbeiziehen würde zieht man eine Bildkarte, und im Wort das man zieht (wieder Bildkarte) muss man z.B. zählen wie viele der geforderten Buchstaben im Wort enthalten sind, wer richtig zählt darf über die Leiter abkürzen ...Natürlich kann man viele Spiele umbauen, je nachdem was Deinem Kind am besten thematisch gefällt kann man natürlich auch ein Autorennspiel nehmen oder sowas.
Und darüber hinaus gibt es von Ravensburger und Haba vor allem aber auch anderen Verlagen genug Spiele für die Vorschulzeit.

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Liebe TE,

wenn die Kinder in der Kita ganztags im Kindergarten ist, ja dann ist es noch einfacher zu Vollzeit zu arbeiten. Aber in der Schule, dann wird's schwieriger. Als mein Großer in der Schule war mit 2x die Woche pädagogischen Mittagstisch bis 16 Uhr und der Kleine ganztags betreut bis max. 16:30 Uhr (kam vielleicht ein paar mal im Jahr vor) arbeitete ich 2 bis 3 ganze Tage bis 15:30 Uhr. Der pädagogische Mittagstisch fand ich wie eine Aufbewahrungsstelle. Hilfestellung geben, was eigentlich vorgesehen war, dafür gab es nur eine Kraft für 20 Kinder. Meistens wurde Mathe komplett erledigt. Und alles andere wie Deutsch und Sachkunde musste nach der Schule gemacht werden. Der Große hatte noch Legasthenie und der Kleine Autismus. Das einzigste, dass der Kleine bis auf Logopädie sämtliche Therapien in der Kita bekam. Und der Große brauchte Hilfe in Deutsch und zwar nicht zu knapp in der Grundschule. Da kam noch Ergotherapie, Schwimmen im Verein dazu. Und mein Mann war häufig auch erst abends zu Hause. Vieles blieb an mir hängen. Ich fande die 2 bis 3 ganzen Tage schon recht viel (ging nicht anders, wurde erwartet das man an den Tagen Vollzeit da ist) und war an meiner obersten Belastungsgrenze. Zeit für mich, Luxus.

Vielleicht kannst du ja reduzieren auf einen hohen Teilzeitanteil (z.B 30 bis 35 Stunden). Musst du natürlich selber wissen.

LG Hinzwife

Hi, ehrlich gesagt würde ich diesen Übungsquatsch vor Beginn der Schulzeit nicht mitmachen. Dein Sohn wird das in der Schule schon lernen. Wenn du ihn mit solchen Aufgaben jetzt schon malträtierst, wird er vorab schon jegliche Lust auf Schule verlieren.
Ich habe auch Abitur mit vielleicht 25 % gemachten Hausaufgaben. Meine Eltern (beide Vollzeit) hatten auch nie Zeit uns bei den Hausaufgaben zu helfen. Mach dich da mal nicht verrückt. Grundschule ist eh nur für die Grundkenntnisse in schreiben, lesen und rechnen da. Wichtig ist Schule erst ab der 11 Klasse.
Lg TanteLillifee

Blöd nur wenn man nie richtig lesen lernt und schon in klasse 3 völlig angehängt ist. Das hilft dann Politik, Gedichtinterpretation und Algebra auch nicht.
Und es gibt auch genug Kinder die in der Grundschule kämpfen und am Ende trotzdem Abitur machen und eine spannende und sehr gute Promotion.
Wichtig ist dass man die Basics beherrscht und dem dem sie nicht zu fliegen der muss üben. Lesen, Kopfrechnen und Rechtschreibung das braucht man die ganze Schulzeit.

Angehängt soll abgehängt heißen...

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Ich kann dir leider deine Angst nicht nehmen. Wir haben eine sehr gute Hausaufgabenbetreuung die auch Fragen beantwortet und drauf schaut und auf Fehler hinweißt oder mal nen Satz wieder wegradieren lässt weil es schlampig ist. Aber lesen und Kopf rechnen das kann eine Betreuung nicht leisten. Ich habe tatsächlich meine Arbeitszeiten umgestellt so dass er zwei Nachmittage früher zu Hause ist und einen Tag meine Schwiegermutter eingespannt. So fahren wir ganz gut. Betreuung bis 13.30uhr, einen Nachmittag Unterricht bis 15 Uhr und einen mit AG. Was gerade fehlt ist der zusätzliche Sport aber das fangen wir jetzt wieder an wo die Schule wieder läuft.
Und ich würde sagen mein Kind ist nicht doof aber warum lesen üben wenn es Hörbücher gibt ...

Ich habe 4 kinder. Vollzeit arbeitend. Da meine kinder bis 17 Uhr im Hort sind gibt es keine spielenachmittage daheim unter dr Woche . Sie.spielen mit ihren Freunden im Hort. Einkaufen gibt es nur am WE. Bei uns wird viel vorgekocht. Bzgl. Sport haben wir Elterntaxis. Hausaufgaben vom Freitag werden am WE gemacht. Ich wuerde den Mann am WE.einspannen.

Oh wow! Kompliment.
Bin beeindruckt! Also gehts doch irgendwie. Danke Dir!

Und welchen Förderbedarf haben Deine Kinder?

Sorry, aber ihr vergleicht hier gerne Äpfel mit Birnen. Wenn Kinder schon im Kindergarten ihre Baustellen haben, umsonst verschreiben Ärzte keine Logopädie weil sie dafür begrenzte Budgets haben und sich im Ernstfall sogar rechtfertigen müssen, kann man das nicht nur am Wochenende abdecken!

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Hallo,

Während der Grundschulzeit,finde ich, kann man das Üben noch sehr gut in den Alltag integrieren.
Mein Sohn ließ uns z.B. morgens nach dem Frühstück immer eine Geschichte vor. Abends liest er leise alleine so lange ich bei meiner Großen Vokabeln abfrage. Kopfrechnen/ Einmaleins kann man gut im Auto abfragen wenn man mal unterwegs ist oder abends mal noch 3-5 Minuten. Schreiben geht auch der Einkaufszettel oder eine Postkarte an die Großeltern/ Freunde im Urlaub. Oder eben am Wochenende.

Mit der weiterführenden Schule wird es schwieger. Zumindest hatte meine Tochter da plötzlich Hausaufgaben für die sie meine Hilfe brauchte (Zeitstrahl von sich mit Meilensteine wie laufen lernen, erste Wörter etc., mit Datum und Fotos ) und die man nicht mal eben abends in 5 Minuten erledigt.

Grüße
Jojo

Wir arbeiten beide Vollzeit und haben 2 Grundschulkinder. A ist ein Selbstläufer, macht alle Hausaufgaben in der Betreuung und lernt weitgehend eigenständig. Wir fragen nur vor Tests ab.
B braucht viel Unterstützung, bis vor kurzem auch Ergotherapie. Sobald er nach Hause kommt (meist gegen 16.15 Uhr) soll er uns Hausaufgabenheft und Hausaufgaben zeigen. Dann wird geübt und die Hausaufgaben fertig gemacht. Das ist leider jeden Tag so und dauert auch oft länger, geht aber. Zum Glück hat er viel Ehrgeiz. Wir üben auch oft beim Autofahren und spielerisch im Alltag.

Wir sind sehr froh, nicht2x „B“ zu haben. Das wäre schwierig.
Schau doch erstmal, wie es so wird.

Bei uns ist erst ein Kind in der Schule, 2. Klasse, aber er wuppt es besser als gedacht... Wir arbeiten auch beide Vollzeit und er hat noch jüngere Geschwister die noch nicht wirklich zurück stecken können.

In de Mittagsbetreuung wird nur eine freiwillige Hausaufgabenzeit eingeräumt und er schaut selbst dass er es in der Zeit schafft. Abends gehen wir aber trotzdem alles noch einmal durch, schon alleine weil er stolz darauf ist- und wir wollen ja auch immer wissen wie der Lernstand ist. Extra üben müssen wir nichts, aber er ist ja auch noch nicht in den höheren Klassen... Ich lese ihm z. B immer noch jedem Tag vor. Er liest selbst nur für sich oder uns vor wenn er das möchte. Ich wollte von Anfang an vermeiden dass da ein Zwang dahintersteht... Aber klar, da kommt viel auf das Kind darauf an...

Lass es erst mal auf so auf dich zukommen. Ich hätte z. B nicht gedacht dass es bei uns so gut läuft. Ich dränge ihn zu nichts - und wir hatten z. B auch Logo im Kindergarten und kamen mit den Übungsaufgaben kaum hinterher... Fand ich aber nicht so wild. Gelernt hat er es trotzdem...

Danke, beruhigt mich ein wenig!#blume

Hallo, ich habe 5 Kinder. Vier davon gehen zur Schule, ich arbeite Vollzeit und bin verwitwet. Die großen üben mittlerweile schon mal mit den Kleinen und ab und an kommt die Tochter einer Freundin vorbei (Schülerin) und macht mit den Kids Hausaufgaben und übt mit ihnen. Leider eher selten. Da sie gerade Abitur macht. Aber wenn große Arbeiten anstehen, ist sie meist zur Stelle.

Die Hausaufgaben werden im Großen und Ganzen im Hort erledigt und da ich einen sehr guten Draht zu den Erziehern habe und die meine Situation kennen, kontrollieren sie die Hausaufgaben auch auf Richtigkeit. Sie sind dazu nicht verpflichtet, tun es aber zum Glück.

Am Wochenende bleibt übrigens genug Zeit zum lernen und üben. Da übernehme ich. Könntest du nicht am Wochenende intensiv üben?

Hallo,

Du schaffst ja viel, Kompliment!!
Das mit der Freundin finde ich gut (ich frage mal in der Nachbarschaft ggf).
Doch WE haben wir natürlich auch.

Danke Dir!

Ja, mach das mal. Das Mädel freut sich auch total über das zusätzliche Taschengeld. Sicher findest du da jemanden. Oder in der Kita/ Schule mal nen Aushang machen.

Hallo

Ich bin zwar momentan in Elternzeit aber mein Sohn hat bis 16 Uhr Tagesheim. Bei uns werden in der Betreuung Hausaufgaben kontrolliert. Was er in der Betreuung nicht schafft wird gleich erledigt wenn wir zu Hause sind. Lesen üben wir kurz bevor er ins Bett geht. Man soll jeden Tag so 10-15min lesen üben. Schreiben und rechnen übt mein Sohn mit einer App. Das normale Schreiben üben wir am Wochenende.
16 Uhr ist auch unsere Abholzeit wenn ich wieder arbeite. Mein Mann bringt dann frühs die Kinder weg damit ich besonders zeitig mit arbeiten anfangen kann (Gleitzeit ab 6:30 Uhr).
Momentan geht mein Sohn noch zur Logopädie. Das wird wenn ich wieder arbeite etwas schwieriger aber das liegt an der momentanen Logo. Zur Kita Zeit hatten wir nach 16 Uhr logo (haben gewechselt).

Moin 🙋🏻‍♀️ ☕

Ich bin in Elternzeit, habe aber auch schon VZ gearbeitet mit Kind in der Grundschule.

Ich kann meine Arbeitszeiten zum Glück gut einteilen und von daher auch mal nachmittags lernen (statt Hausaufgaben) und abends dann meinen Rest von der Arbeit erledigen.
Wenn es mal nicht ging, dann habe ich es auch am Wochenende gemacht. Gleich Samstag morgen, damit das Kind dann Wochenende hat.

5 Tage die Woche Betreuung bis 16 Uhr und dann Hausaufgaben kontrollieren und ggf verbessern finde ich ehrlich gesagt sehr viel für Kinder zwischen 6 und 10 :-(
Aber wenn es so sein muss, geht es ja nur abends und größere Baustellen würde ich auf Samstagmorgen verlegen.

LG Nele
Mit Junge (12) und 3 Mädchen (9, 22 Monate und 8 Wochen)

Hallo,

ich kann Dir da leider keinen Mut machen.

Die Grundschulen erwarten heutzutage, dass alles mögliche zu Hause von den Eltern aufgefangen wird.

Die Nachmittagsbetreuung fängt gar nichts auf. Die gucken nur, ob die Kinder die Aufgaben vollständig erledigen. Die haben überhaupt keine Zeit, sich mit den Kindern hinzusetzen und zu üben.
Hier gab es teilweise auch Kräfte, die zwar toll mit den Kindern umgingen, aber mit dem Stoff selbst überfordert waren. Hier haben manche sogar schon Fehler in die Hausaufgaben unserer Kinder hinein praktiziert. #schwitz

Ich habe mit beiden Kindern am Anfang viel Lesen pauken müssen, bis sie über den Berg waren.
Die Rechtschreibung musste bei unserem Sohn zu Hause aufgefangen werden, weil seine Lehrerin so ein merkwürdiges Modell mit Lernworten, anstatt mit Regeln praktizierte.
Das 1x1, Englisch-Vokabeln und ähnliches muss zu Hause geübt werden.
Es werden Referate vergeben, aber die Kinder wissen gar nicht, wie man so etwas macht. Wenn man die mit Kindersuchmaschinen hinsetzt, findet sich häufig nicht das Gesuchte. Da muss man sich daneben setzen und mit Google oder so suchen.
Wie man das Zeugs dann speichert, in einem Textdokument verarbeitet oder ein Foto auf die richtige Größe bringt, erklärt den Kindern auch keiner, außer den Eltern.
Wenn die Kinder etwas nicht verstanden haben, muss man hinterher sein, weil die Lücken sonst immer größer werden. In der Schule kümmert sich keiner darum
Unsere Überflieger-Tochter mit lauter Einsen am Gymnasium hatte in der Grundschule anfangs Textaufgaben nicht verstanden. Das war ein Drama! #schwitz

Unser Sohn (9, 5. Klasse) ist allgemein sehr "lernintensiv". Der ist zwar sehr intelligent, hat aber leichtes ADS. Da muss man hinterher sein.

Ich arbeite 20 Stunden, 25-30 würde vielleicht auch noch gehen, aber mehr auf keinen Fall.

Abends sind die Kinder nicht mehr aufnahmefähig. Außerdem möchten die ja auch noch Freizeit haben und nicht nur Schule, Lernen, Schlafen.
Wann hat man denn im Leben Zeit für sich, wenn nicht in der Schulzeit?

Man selbst macht dann den Haushalt, Einkaufen etc. ab 20.30 Uhr oder am Wochenende und hat so selbst keine Freizeit mehr.

Wie das Alleinerziehende ohne Oma nebenan oder viel Geld, so dass sie sich ein Kindermädchen leisten können, machen sollen, ist mir auch schleierhaft.

LG

Heike

Ich arbeite Vollzeit und habe ein Kindergartenkind. Der lernt ein Instrument und da gheört tägliches üben dazu. Da wir die Nachmittage verspielen, übt er am Abend. (Ich muss dann halt am späten Abend oder nachts nacharbeiten.) Der große Unterschied ist natürlich, dass er das selbst möchte. Würde er nicht wollen, könnten wir jederzeit aufhören. Am einfachsten ist es aber, finde ich, wenn man eine feste Zeit dafür hat. Routinen sind viel einfacher einzuhalten.

Warum reduzierst du nicht deine Arbeitsstunden?

Na wahrscheinlich weil sie auf die Kohle angewiesen ist. Ich könnte auch nicht auf Teilzeit gehen.

Da dies nicht im Eingangstext erwähnt wurde, frage ich nach. Raten oder Spekulieren ist wenig hilfreich.

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Hi, ich hab mit Schulbeginn meiner zwei bei der Arbeit reduziert, da ich selbstständig bin, war es einfach. Meine zwei tun sich mit dem Lernen sehr leicht, aber die zwei Tage die sie in den Hort gehen gibt es auch immer wieder Probleme mit der HÜ und an diesen Tagen arbeite ihc bis 16 oder 17 Uhr. Dann noch HÜ ausbessern ist natürlich kein Spaß. Ich habe jetzt sogar den Hort auf einen Tag reduziert. So haben wir Zeit für Mittagessen, Hausaufgaben und noch Spielen am Nachmittag, die Kinder genießen es sehr.
Als ich Kind war, war meine Mutter alleinerziehend und ich war jeden Tag im Hort. Mir hat das aber Spaß gemacht und es hat gut geklappt. Ich denke dennoch, dass es für die Kinder oftmals besser ist, wenn ein Elternteil/Großelternteil oder ähnliches Zeit hat. Den ganzen Tag in der Gruppe Schule und Hort ist doch anstrengend und die Förderung findet im Hort sicher nicht statt. Vielleicht kannst du ja bei deiner Arbeit ein paar Stunden reduzieren oder kannst Großeltern oder ähnliches miteinbeziehen. Die Tage die ich lang arbeite sind die Kinder nur bis 14:30 im Hort und anschließend bei den Großeltern. Bis 5 würde ich sie nicht lassen. Der Sohn meiner Freundin ist in einer GAnztagesschule aber nach dem ersten Jahr kam schon die Rückmeldung dass das Schreiben nicht passt und sie jetzt eine Ergo machen sollen... Die beste Förderung ist oftmals zuhause wenn die Eltern das können.
Du kannst natürlich auch einfach mal schauen wie der Schulstart läuft. Ich hab mir aber vorher auch total den Kopf zerbrochen bezüglich Hort und meine ARbeitsstunden. Ich bin mit meiner Entscheidung zu reduzieren sehr zufrieden.
LG

Ich finde es sehr fragwürdig, dass im Jahr 2019 eine große Anzahl an Müttern die Empfehlung aussprechen, dass du weniger arbeiten sollst! Mit Emanzipation und Gleichstellung scheinen sich viele Frauen nicht mehr oder noch nicht zu identifizieren.

Ich arbeite mehr als Vollzeit, habe zwei Kids, davon ist eins in der Grundschule. Mein Mann arbeitet auch Vollzeit.
Es klappt, ist anstrengend, erfordert sehr viel Organisation und ist gleichzeitig nicht anders vorstellbar.

Meine Empfehlungen:
- Schau, was dein Kind wirklich braucht. Ich finde diese vielen vorschulischen Therapien schrecklich. Kinderärzte haben meiner Erfahrung nach oft einen reflektierten Blick auf die „Empfehlungen“. Was sagt dein Kinderarzt zu den Defiziten?

- Stärke dein Kind hinsichtlich Selbständigkeit. Schau, dass es z.B. den Schulweg alleine meistert etc. Es ist eine Unsitte in unserer Zeit, dass wir Kinder wie rohe Eier behandeln. Schulkinder können für sich und ihre Umwelt durchaus schon Verantwortung übernehmen.

- Binde deinen Partner ein. Auch Männer können ihre Arbeitszeit reduzieren, putzen, einkaufen, kochen, Hausaufgaben machen...

- Binde Freunde und Familie ein. Wenn die Oma einmal pro Woche sich um die Kinder kümmert, entspannt es vieles.

- Schau dir die Schule und Betreuungseinrichtung genau an. Mir ist es sehr wichtig, dass meine Kinder nicht nur aufbewahrt werden sondern fürsorglich betreut werden. Die Hausaufgaben werden bei uns auch meistens korrigiert. Lange Betreuung schadet nur, wenn die Umgebung nicht zu deinem Kind passt.

- Eignet Euch Routinen an. Nach dem nach Hause kommen, werden die Hausaufgaben kontrolliert und über die Schule gesprochen. Es wird täglich beim Schlafengehen Lesen geübt und danach vorgelesen.

- Am Wochenende wird an mindestens einem Vormittag geübt und Hausaufgaben gemacht.

- Du und Dein Partner, Ihr seid Vorbilder: wenn Du Deinem Kind Fleiß und Zielstrebigkeit in Deiner Berufstätigkeit und Privatleben vorlebst, dann tust Du ihm was Gutes

- Liebe Dein Kind mit allen angeblichen Defiziten und stärke seine Stärken mit passenden Hobbies

- Gleichzeitig sollten die Hobbies in Euer Leben passen. Ich kann meine Kinder nicht umherfahren. Entweder mein Schulkind kommt selber hin oder es muss ggf ein andere Alternative her.

- Kinder sind keine Projekte sondern gehören in unser Leben wie unsere Arbeit, Familie, Haushalt und Freunde. Sie sind ein wichtiger Teil aber nicht alles... was ich damit sagen will: Kinder werden stark, wenn wir loslassen können und ihnen die Möglichkeit geben, Fehler zu machen und auch negative Gefühle zu erleben. Dann werden die schönen Erlebnisse umso mehr wertgeschätzt.

Last but not least: lass dir von deiner Umwelt und besonders anderen Frauen nicht ins Gewissen reden! Du bist auch in Vollzeit eine gute Mutter!!

Mir ist es egal, ob die TE oder ihr Mann weniger arbeitet. Hauptsache einer von beiden reduziert die Arbeitszeit. Da die TE hier gefragt hat, habe ich mich direkt auf sie bezogen.

Ich verstehe nicht warum man pauschal weniger arbeiten muss, nur weil das Kind in die Schule kommt?! Wo leben wir denn?

Ich verstehe, dass man bei Problemen alle Register ziehen sollte aber es gibt doch noch andere Möglichkeiten, um Schulkinder zu erziehen. Großeltern, Verwandte, Freunde, Nanny - sie alle können Belastungsspitzen abmildern.

Ich war in meiner Kindheit auch lange in der Betreuung und fand es weder belastend noch schlimm. Ich musste aber auch nicht täglich 1h gegen meinen Willen ein Instrument üben. Ich habe die Hobbies gemacht, die mit Spaß machten.

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Hallo,
Ich bin alleinerziehend und arbeite Vollzeit. Die Betreuung schaut nur dass die Aufgaben gemacht werden, nicht ob sie richtig sind. Und das soll auch so sein, die Lehrer wollen gar nicht dass die Eltern die Hausaufgaben verbessern. Ich schreite nur ein wenn etwas unordentlich gemacht ist.

Üben tun wir indem wir miteinander kommunizieren, ich weiß immer was sie in der Schule machen und dann bauen wir mal Rechnen mit ein, sagen Gedichte auf oder sprechen mal Englisch miteinander. Da meine Tochter sowieso ständig den Drang hat etwas aufzuschreiben muss ich da keinen Einfluss drauf nehmen, nur bei schriftlichen Matheaufgaben streikt sie, da muss ich dann spielerisch ran, z.B. Gegenstände dazu nehmen und ihr dann bewusst machen dass man nicht sieht wie gut sie rechnen kann wenn sie es nicht aufschreibt. Sie hat eine Konzentrationsstörung und kann bestimmte Dinge einfach nicht machen.

Ja, es ist anstrengend, aber so ist es nun einmal. Ich habe leider nicht die Wahl, könnte ich würde ich weniger arbeiten.

Nimm Dir doch mal einen Wochenkalender mit Uhrzeiten, trage da erstmal alle feststehenden Termine ein, dann die Zeiten für Mahlzeiten, schlafen, Zeit für Hausaufgaben ect, eben alles was gemacht werden muss. Dann erkennst Du die freie Zeit, in der kannst Du arbeiten. Vergiss aber nicht auch Zeit für Dich einzuplanen.

So würde ich es machen wenn ich die Möglichkeit hätte. Organisation ist alles 🙂

LG
Sunny

Das war das Modell, was ich in meiner Kindheit leben musste. Bis 16:00 Uhr Hort, danach noch mit Mama alles verbessern und dann noch täglich eine Stunde Klavier üben. Ich hatte die ersten vier Grundschuljahre das Gefühl ich hab nie Freizeit. :-( ich war abends müde und bockig und meine Mutter hat viel geschimpft. Auch dieses doppelt und dreifach an die Hausaufgaben setzen hat genervt.

Genau deswegen habe ich mich bei meinen eigenen Kindern für ein anderes Modell entschieden, obwohl ich auch sehr gerne Vollzeit arbeiten würde, aber dann würden sie so leben wie ich damals.
Es funktioniert besser: bis 13:00 in der Betreuung, Mittagessen zu Hause, gleich danach Hausaufgaben/Üben und danach ab in den freien Nachmittag.
In unserem Fall: KEIN Instrument (wollen die nicht), stattdessen Sport mit Freunden, im Team und im Verein (besser als Ausgleich) und wie gesagt, ich achte auf viel freie Zeit, auch für Treffen mit Freunden.

Meine Eltern haben es gut gemeint, aber meine Kinder sind wesentlich entspannter als ich damals.

Hallo.

Mir hat es damals sehr geholfen, dass sowohl die Logopädin, als auch eine Dame von der Frühförderstelle jeweils 1 - 2 x wöchentlich in den Kindergarten kamen und meine Tochter dort therapierten. Vielleicht wäre das bei euch ja auch möglich. Dann hättest du zumindest diese Termine schon mal weg vom Freizeitkonto.#zitter

Hallo Gutefee,

das wäre ein Traum... aber unser KiGa schafft es nichtmal, ein geeignetes Vorschulprogramm zu bieten. 1/2 Jahr lang machen sie 1h/Woche ein bisschen was, den Rest soll man halt selbst machen... Übungsblätter liegen ja aus, wenn das Kind nichts macht, selbst schuld. So die Haltung...
Unsere Logopädin hatte wohl schon 2x wegen anderen Kindern versucht, den Kiga zur Mitarbeit zu bewegen. Macht man dort nicht. #schmoll