Sehr traurig und ratlos

Sorry, wird ein längerer Text.

Ich bin gerade wirklich traurig und etwas ratlos.

Meine Tochter ist eingeschult wurden.
So läuft es okay in der Schule.
Allerdings habe ich Sorge, was Freundschaften angeht.

Ja, ich weiß.
Keine Panik machen und erstmal warten, die machen das schon. Denke ich generell auch.
Und bin generell eher ein Freund von lieber wenige gute als viele nicht so gute Freunde.

(ihr versteht, was ich meine??)

Bei und in der Schule ist es so, daß sich dort viele aus dem KIGA wieder treffen.
Und so ist auch ein Mädchen und Freundin von der KIGA Gruppe in dieselbe Klasse gekommen.

Diese ist allerdings nur in der Pause solange bei meiner Tochter geblieben, bis die andere Freundin aus der 3 Klasse aufgetaucht ist. Und dann stand meine Tochter da.
Ja, sie hat versucht einfach mitzuspielen, wurde wohl ignoriert.
Aufgehört hat es als dieses Mädchen zu meiner Tochter sagte, sie hätte ja im KIGA schon immer mit ihr gespielt und bräuchte das jetzt nicht mehr.

Das war im Prinzip aber ganz gut, da meine Tochter sich anders orientiert hat😊
Und mir ist klar, daß in der Schule sowieso, ich sag mal, die Karten neu gemischt werden.

Jetzt zum anderen.
Ich finde Kinder sollten immer selber entscheiden mit wem sie spielen wollen.
Ich finde aber auch, daß man als Eltern etwas Initiative ergreifen muss um diese Spieldates mehr oder weniger aufrecht zu erhalten.

Momentan habe ich 4 Mütter bei denen ich nachgefragt habe ob ihre Kinder spielen wollen.

Die eine hat mich einen kompletten Monat vertröstet, da ihr Kind, 3 feste Termine wöchentlich hat und auch die anderen Tage verplant sind (beide Mädels haben schon mal zus. Gespielt, sehr schön, auch nach Aussage der Mutter) wobei ihre Tochter auch Immer mit einem anderen Mädchen zugange ist, beide kennen sich aus der alten KIGA GRUPPE, da kommt man kaum dazwischen.

Die andere wo ihr Kind selber nachgefragt hatte, hatte gesagt, sie meldet sich. Haben auch schon gespielt, war auch alles ok.

Noch eine andere erzählte mir, sie hatte momentan so einen Stress und neue Arbeit. Es klappt einfach nicht. Haben auch schon zus. Gespielt, war auch super Harmonisch. Diese nimmt nächste Woche ein anderes Mädchen mit nach Hause. Da scheint es wohl zu gehen.

Bei dem anderem Kind, war meine Tochter zum Geburtstag und beide haben gespielt, es stand übernachten an, wo ich der Mutter 2 uns mögliche Termine gegeben habe.
Es wäre eigentlich dieses Wochenende und nächstes, jedoch kam nichts mehr.

Versteht mich nicht falsch, ich will nichts erzwingen, ich nerve auch keinen mit ständigem nachfragen, die Kinder mögen sich und auch bei dem Spielen was ich beobachtet habe, gab es nie Probleme.

Aber mein Kind spielt einfach in seiner Freizeit vielleicht 1-2 mal mit irgendjemandem.

Ich finde das einfach zu wenig.
Dazu kommt eben, daß in der Klasse der Großteil aus einer anderen ehemaligen KITA Gruppe besteht, klar, die sind quasi zusammen aufgewachsen und ich verstehe da auch die Grüppchenbildung.

Wie gesagt, ich bekomme immer positive oder sehr positive Rückmeldungen.
Ich bin auch kein totaler Arsch.

Was soll ich also tun.

Oft entstehen auch über Hobbys (Sport, Verein...) schöne Bekanntschaften, an die man anknüpfen kann! Oder in der Nachbarschaft?

Ja genau, denke das werde ich auch machen.
Sie ist schon in einem Verein, da ist allerdings das erwähnte erste Mädchen plus 3Klässerin auch. Was nicht schlimm ist. Sie wird da auch bleiben.

Aber noch eins, wo sie keinen kennt, da werde ich mich mal umschauen.

Danke dir für die Antwort 😊

Beschwert sich deine Tochter denn überhaupt? Geht sie in eine Mittagsbetreuung oder in einen Hort?
Es dauert manchmal bis Freundschaften entstehen. Erzwingen kann man es nicht. Mein Sohn hatte in der erste Klasse auch kaum Kontakte zu Klassenkameraden. ich fand es selber auch sehr schade, aber ihn persönlich hat es kaum gestört. Er war zufrieden mit den Freunden aus dem Hort...

Es kommt ein Alter, da verabreden sich die Kinder von alleine...das dauert nicht mehr so lange.

lg

Huhu, danke für die Antwort.

Ich werde mal schauen, wie es ihr damit geht aktuell. Zu Beginn war sie sehr traurig über den wenigen Kontakt.

DU findest es zu wenig - und Deine Tochter?
Ich habe mich bei meinen Kindern nur eingemischt, wenn es zu Handgreiflichkeiten oder anderen Unzumutbarem kam und so hält es meine Tochter mit der ihren auch.
Nein, Mütter müssen nichts koordinieren bei den Freundinnen. Meine Tochter hatte mal unzählige Anrufe von einer Mutter, die ihr Kind unbedingt "unterbringen" wollte und Leonie immer einlud, diese wollte aber nicht. Die Mutter war dann beleidigt, finde ich ziemlich daneben. Leonie wollte auch nicht zum Geburtstag dorthin. Wenn Du dauernd vertröstet wirst, dann geh davon aus, dass das Kind nicht will, fertig.

Auf den ersten Blick hat meine Enkelin auch nur ein bis drei Freundinnen, aber am Geburtstag sind sieben Weiber durch die Bude getobt, die kaum mehr heim wollten.
Nicht einmal, wenn Dein Kind garkeine Freundin hätte, könntest Du was erzwingen, aber es hat ja jemand. Also, alles im grünen Bereich. Verein wäre eine Möglichkeit, aber Leonie hat keine Freundinnen aus dem Verein, sind alle aus der Schule und Nachbarschaft.
Hab mal Geduld. Es wird auch Zeiten genug geben, wo Dein Kind absolut alleine in seiner Bude hocken WILL. Wirst Du auch akzeptieren müssen.
LG Moni

Huhu, danke für deine Antwort.

Ganz so ist es aber eigentlich nicht.
Die Kinder verstehen sich ja und bei einem weiß ich ganz genau, das es spielen wollte.
Und auch mit den anderen spielt sie ja, zumindest in der Pause, vom anderen bekommt sie das Freundebuch.

Wie oben geschrieben, erzwingen werde und will ich nichts.
Ich persönlich finde schon, das Erwachsene Kinderfreundschaften etwas "mitpflegen", müssen/können.

Selbst wen die Kinder nicht wollen, kann man das doch einfach sagen. Das wäre sowas von kein Problem.

Zu Beginn als es sehr schwierig war, mit Freunde finden in der Schule, war sie sehr traurig. Sie wollte nicht allein sein etc.
Auch vor kurzem merkte ich, daß die traurig war, das zwei ihrer Freunde privat spielten.

Aber du hast recht, ich werde mich tatsächlich mal zurücknehmen und schauen, wie es ihr aktuell den damit geht.

Kinder ändern sich und wie du schreibst, vielleicht ist sie aktuell mit eher wenigen Kontakt zufrieden.

Danke für den Denkanstoß 👌

Hallo,

ab dem Schulalter bin ich schon der Meinung, dass Kinder ihre Spielpartner selber wählen und Verabredungen organisieren sollten.

Die Kinder die du angefragt hast scheinen kein konkretes Interesse an Deinem Kind zu haben bzw die Kinder haben offensichtlich nicht viel miteinander zu tun. Da kann ich schon nachvollziehen das diese Termine nicht zustande kommen. Hier spielen auch nur Kinder mit denen meine Kinder auch wirklich spielen wollen.

Auf einer Grundschule sind so viele Kinder... ich kann mir kaum vorstellen dass keines dabei ist, das zu deiner Tochter passt.

Sorry, aber du hast mich missverstanden.

Die Kinder, die ich Angefragt habe, haben ALLE schon privat gespielt und ich habe, wen es anderswo stattgefunden hat nur positives bis sehr positives gehört.

Zum Geburtstag wurde sie von denen auch eingeladen, Freundebuch bekommen etc.
Auch in der Pause herrscht Kontakt.

(weiß ich genau zb vom elternsprechtag)

Ich möchte natürlich Kontakt für meine Tochter, aber erzwingen werde ich nichts.
Dafür ist mir auch mein Kind zu schade.

...irgendwie war das früher einfacher (nostalgische Pause...). Da hab ich in der ersten Klasse das Telefon genommen und die Freundin mit der ichnspielen wollte angerufen.
Vielleicht probiert ihr das ja mal aus, anrufen.
Lg

Ja, heute möchte man immer das beste für sein Kind und hat manchmal deswegen Stress. Ich bilde da absolut keine Ausnahme.

Wir haben uns schon in der Schule verabredet, da brauchten wir nicht einmal ein Telefon. Allerdings musste auch keiner von uns gefahren werden.
Bei meiner Tochter (jetzt 5. Klasse) lief es so, dass Verabredungen in der Schule getroffen wurden, zuhause wurde dann noch gefragt, ob es passt, und dann wurde noch kurz telefoniert.
Und mein Sohn (2. Klasse) muss auch selbst telefonieren. Ich bin doch nicht seine Sekretärin;-)
Abe3 wir hatten es früher tatsächlich leichter, weil wir viel weniger Nachmittagstermine hatten.
LG

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Was ich eben schade finde, daß von den Müttern, IMMER kommt ja, xy möchte gerne aber es geht nicht momentan, ich melde mich.

Mehr höre ich nicht.

Und das finde ich so ärgerlich.
Niemals wäre ich sauer, wen man mir sagt, daß entsprechende Kind möchte nicht spielen.
Klar, wäre ich enttäuscht aber das wäre MEIN Ding.

Was würdet ihr machen, konkret nachfragen warum nichts zustande kommt obwohl es im Prinzip hieß, das Kind würde gerne?

Die Antworten hier haben mich jetzt etwas "runterkommen" lassen.

Ich war heute echt traurig.

Ich werde versuchen, den ganzen Verabredungskram lockerer zu sehen und einfach mal nichts machen.

Schönen Abend noch

Hi,

sei nicht traurig. Die Erfahrungen andere sind deren Erfahrungen und Meinungen. Ich hätte die Idee deine Tochter mal bei einer Hilfsorganisation schnuppern zu lassen.
Meine waren beim Malteser Hilfsdienst in dem Alter deiner Tochter.
Da ist jede Woche Gruppenstunde wo gebastelt, gesungen oder Übungen gemacht werden. Regelmäßig gibt es Ausflüge und einmal im Jahr das Bundesjugendlager. Immer woanders und jedesmal ne tolle Woche im August. (Kosten für eine Woche etwas über 100€ inkl. Verpflegung und Anreise)

Es gibt Feste, zum Beispiel Grillfest und Weihnachtsfest und die Kinder wachsen dort schön zusammen weil es wichtig ist im Team zu "arbeiten".
Sie lernen nebenbei erste Hilfe und so mancher macht später die Sanitäterausbildung.

Vor ich glaub 3 Jahren gab es einen Wettbewerb und die Gruppe meiner Kinder haben den ersten Platz gemacht. Das war eine Woche Malta inkl. Flug Hotel, Verpflegung und Ausflüge.
(Gut, das wird wohl eher die Ausnahme sein, aber möglich ist alles)

Dort könnte deine Tochter also viel lernen was man im Leben so braucht und nebenbei lernt sie viele andere kennen mit denen regelmäßig etwas unternommen wird.
Du könntest eine Woche im August Kinderfreibetrag haben ;) und ganz nebenbei auch viele neue Leute kennenlernen.

Natürlich gibt es neben den Maltesern auch Rote Kreuz Jugend, THW oder Feuerwehr sind ebenso toll.

Und ich verstehe es dass du dir Gedanken machst und kenne es auch. Ein bisl anstupsen kann man ruhig versuchen ;)

Schau doch mal online bei den Hilfsorganisationen nach Kinder und Jugendgruppen!

Liebe Grüße
Mona

Vielen vielen Dank für deine liebe Antwort und dein Verständnis😀👍

Danach werde ich auf jeden Fall mal schauen, das ist eine gute Idee.

Dankeschön und ein schönes Wochenende😊

Ich antworte mal als Mama, die auch nicht jede Einladung annehmen kann. Ich versuche dir mal zu erklären, wieso das eventuell dazu kommt.

Wir haben 2 Mädels. Die Große hat zweimal Nachmittags Unterricht und zwei Hobbys. Die Kleine ist einen Nachmittag bei Oma und hat ebenfalls zwei Hobbys. Ich selber muss auch an zwei Nachmittagen arbeiten.
Freie Zeit ist also nicht so viel vorhanden.
Beide Mädels haben einen großen Freundeskreis. Diese sind zum Glück meist bei den gleichen Hobbys und in der Klasse, sodass sie sich oft nachmittags sehen.

Bei uns läuft es irgendwie auch so, dass die Initiative zu Spielverabredungen immer von den anderen kommen. Wenn möglich, versuche ich es auch immer einzurichten. Mal gehen meine Kinder, mal kommen die Kinder zu uns. Da die Zeitfenster aber nicht allzu groß sind, sind diese eben auch schnell "belegt". Wenn dann noch Arzrtermine oder so dazu kommen, dann kann es auch passieren, dass ich Spielanfragen vertrösten oder absagen muss.
Das liegt dann nicht daran, dass meine Kinder das Kind nicht mögen, sondern einfach daran, dass wir keine Zeit haben.
Die Initiative für Spielverabredungen kommt auch nur selten von uns. Da sind einerseits immer schon viele Anfragen und sollte mal nichts sein, dann genießen wir einfach auch mal unverplante, freie Zeit für uns.

Habe dir das mal geschrieben, damit du nicht traurig sein musst. Oft liegt es an etwas ganz anderem. Ich verstehe, dass du dir solche Gedanken machst.
Aber wenn deine Maus sonst immer gut mit den anderen spielt, und auch zu Geburtstagen eingeladen Ist, dann liegt es bestimmt nicht daran, dass sie nicht gemocht wird.

Vielleicht sind die Terminkalender der Eltern der Freunde auch so voll? Vielleicht kannst du anbieten, die Kinder direkt nach der Schule mitzunehmen? Dass ist dann für andere Eltern eine Entlastung, kein Bringdienst der unterzubringen ist und mit Geschwisterterminen kollidiert. So läuft es mittlerweile bei der Großen auch.

Kopf hoch, es liegt bestimmt nicht an deinem Kind.

Dankeschön für deine nette Antwort.

Ja, natürlich kann das durchaus sein. Da hat man viel mit eigenen Gefühlen zu tun, gar nicht so sehr mit denen des Kindes.

Ich werde versuchen es nicht persönlich zu nehmen und auch versuchen es entspannter zu sehen.

😊👍

Das ist ein guter Plan 👍

Dein Post hat mich jetzt auch dazu gebracht, dass ich beim nächsten Vertrösten/Absagen auch nochmal deutlich sage, dass es nicht an den Anderen liegt.

Man ist immer so mit sich selbst im Hamsterrad beschäftigt, ich hoffe doch sehr, dass ich nicht auch schon ungewollt anderen vor den Kopf gestoßen habe....

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Hallo,

Du erwartest zu viel. Am Anfang der Schule dauert, bis sich die Kinder neu orientieren. Bei meiner Tochter hat es 2 Jahre gedauert. Die Hauptinitiative soll meiner Meinung nach aber Dein Kind entwickeln.
Meiner Meinung nach seid ihr aber von der Schule viel zu viel abhängig. Wie ist es mit einem Hobby ? Die besten Freundschaften sind doch unter Kindern, die etwas gemeinsam haben. Da werden Freundschaften geschlossen, man merkt es gar nicht. Und das Kind ist dann beschäftigt. Ich sehe es bei meinem Sohn. Die Kinder werden auf diese Art und Weise gemeinsam aufwachsen! Sie sind aber dann unabhängig von jeder Schule, die wieder nach 4 Jahren endet.
Diesen Weg würde ich einschlagen und in der ersten Klasse nicht viel erwarten.

#winke.

Die Initiative geht immer von meinem Kind oder einem anderen aus.
Ich sitze nicht zuhause und plane mit wem sie spielen könnte.

Meine Kinder haben ihre Verabredungen schon immer selbst organisiert - vom Kindergarten an. Sie äußern dann selbst den Wunsch, sich mal mit dem oder dem Kind zu treffen, und je nach Alter habe ich dann vielleicht noch die Koordination mit dem anderen Elternteil übernommen. Ich finde, das muss von den Kindern ausgehen. Wenn jetzt gar nie was gekommen wäre hätte ich vielleicht mal angesprochen, dass sie sich gerne verabreden dürfen, wenn sie möchten - mehr aber auch nicht.

Ich möchte umgekehrt eigentlich auch nicht, dass meine Kinder bei anderen Kindern landen, die das vielleicht nicht selbst initiiert haben und dann auch nicht dahinter stehen. Das kann dann auch nach hinten losgehen. Finde ich nicht sinnvoll.

Ja, und wie ich geschrieben habe, ist das bei uns genauso.