Zusammenziehen - wie war das bei Euch?

Hallo Ihr Lieben.

Mich würde mal interessieren wie das bei Euch mit dem zusammenziehen so war.

Wann seid Ihr zusammen gezogen? Wer ist zu wem gezogen oder gabs was gemeinsames Neues?

Wie weit weg wart Ihr nachher von Eurem ehemaligen Zuhause?

Bei uns steht das jetzt grad an.

Wir haben beide ein Haus. Ca. 25 km voneinander entfernt. Ich und meine Kids haben hier unseren Lebensmittelpunkt, mein Freund natürlich bei sich.

Mein Haus ist zu klein für alle, seins ist auch etwas zu klein, aber er hat die Möglichkeit auszubauen um für alle genügend Platz zu schaffen!

Wir haben überlegt alles zu verkaufen und neu zu bauen. Aber Bauplatz suchen, Haus bauen usw....ist halt auch nicht ohne....vor allem finanziell.

Ich arbeite da wo ich wohne, mein Arbeitsweg würde sich nachher erheblich verlängern. Die Kids müssten die Schule nicht wechseln. Zumindest vorerst nicht. Der Große geht ins Gymnasium und das liegt genau zwischen unseren jetztigen Wohnorten. Macht also keinen Unterschied von wo aus er nachher in die Schule geht.

Der Kleine kann die Grundschule auch hier fertig machen, da ich ja auch hier arbeite und jeden Tag her fahre.

Was nachher ist sieht man dann.

Die meisten sind der Meinung, dass es die Beste Lösung wäre bei Ihm auszubauen.
Einzig meine Mum (wohnt auch im selben Ort wie wir) versucht immer wieder mir einzureden, dass das die falsche Entscheidung ist.

Ich weiß, dass am Ende ich das entscheiden muss, aber mein Gefühl wäre um einiges Besser wenn Sie das auch so sehen würde wie alle anderen.

Bin mal gespannt wie das bei Euch so ist bzw. war.

lg
Sabrina

Wie lange seid Ihr zusammen?
Hat er auch Kinder?

Hey.

Wir sind jetzt 2 Jahre zusammen.

Er hat auch 2 Kinder. Die sind aber nur 4-5x im Jahr hier, da
sie 600 km entfernt leben.

lg
Sabrina

Hi

Ich würde das Zusammenleben erstmal testen!
Von daher neu bauen erstmal gar nicht. Vermiete dein Haus, zieh zu ihm.

Welche Punkte bringt deine Mutter denn dagegen? Manchmal haben Mütter ja auch recht oder hat sie nur Angst das sie die Enkel weniger sieht.
Der Umbau seines Haus würde bei einem eventuellen Verkauf ja auch eine Wertsteigerung bedeuten, von daher wäre das wohl sinnvoll.
25km fahre ich auch täglich mein Mann sogar 50km, einfache Strecke, finde ich völlig normal die Fahrstrecke und ich arbeite nur halbtags.

Hey.

Der Plan wäre sowieso, dass ich mein Haus vermiete. Ich möchte nicht verkaufen, da ich sehr dafür gekämpft habe es zu behalten.

Ich denke meine Mutter hat Angst, dass der Kontakt weniger wird. Was bestimmt auch so sein wird. Aber ich denke, wenn die Kinder älter werden, wird der Kontakt zu Oma und Opa sowieso weniger. Da haben Sie dann andere Dinge im Kopf.

Jetzt bin ich halt auch oft noch froh, meine Eltern als "Babysitter" in der Nähe zu haben. Seit meiner Scheidung helfen sie mir wo es nur geht.

Aber ich kann doch nicht nur Ihnen zuliebe hier bleiben. #gruebel

Hab grad nochmal nachgeschaut, sind bei mir nachher 19km Strecke.

Mein Freund fährt auch seit 15 Jahren jeden Tag 50km einen Weg.

Da seh ich auch kein Problem drin.

Ich glaube Mütter machen sich einfach ein Leben lang Sorgen um Ihre Kinder. Egal wie alt die sind. :-D

Hallo, ich kann Dir von mir berichten. Wir waren ca. 3 Jahre zusammen, als wir beschlossen haben, zusammenzuziehen. Ich wollte an meinem ursprünglichen Wohnort bleiben, da ich hier arbeite, mein Sohn hier zur Schule geht und unser komplettes soziales Netz hier ist. Mein Lebensgefährte wohnte damals im Haus seiner Oma, welches er einmal erben würde und er wollte dieses auf keinen Fall verlassen. Da wir nur ca. 15 Kilometer voneinander entfernt lebten, habe ich mich darauf eingelassen, allerdings schon mit etwas Bauchschmerzen und leider haben sich meine Befürchtungen bestätigt :-(

Ich habe kein Auto und war auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, d.h., unser Weg morgens hierher und am Nachmittag zurück nach Hause war um ein Vielfaches länger. Bis wir dort waren, ich gekocht und mein Sohn Hausaufgaben gemacht hatte, war es zu spät, um ihn nochmals zurückzubringen, damit er sich mit seinen Freunden treffen kann. Wir haben zwar regelmäßig Kinder nach der Schule mit zu uns genommen, aber jegliche Spontanverabredung war nicht mehr möglich.

Dann bin ich krank geworden, mein Sohn hatte zu der Zeit Angst alleine mit Öffentlichen zu fahren, d.h., ich musste ihn trotzdem morgens zur Schule bringen und am Nachmittag wieder abholen, spätestens da habe ich gemerkt, wie wertvoll unser soziales Netz war.

Das ganze ging ca. 1 Jahr, mein Sohn hat sich immer mehr zurückgezogen, war nur noch traurig, in der Schule vermehrt auffällig, es folgte die Diagnose einer kindlichen Depression und mein Entschluss, meine Zelte abzubrechen und wieder zurück an unseren eigentlichen Wohnort zu ziehen. Ja, und da sind wir wieder.

Bei dem Ganzen haben natürlich auch noch andere Faktoren eine Rolle gespielt, aber das war der Hauptgrund.

Ich würde an Deiner Stelle wirklich jedes Für und Wider abwägen. Für mich war wie gesagt von Anfang an klar, dass es nicht einfach werden wird, aber ich wollte dem ganzen eine Chance geben.

LG Dani