Kann der neue Ehepartner minderjähriges Stiefkind aus dem Haus werfen

Die Situation ist etwas verzwickt.

Mein Sohn und mein Ehemann verstehen sich mitlerweile nicht mehr miteinander.
Eigentlich sind wir schon fast das ganze Leben meines 15 jährigen Sohnes zusammen und bisher gab es nie Probleme. Nun haben wir noch zwei gemeinsame Kinder und mein Mann fängt an emotional deutliche Unterschiede zu machen.

Die Pubertät die so ihre Problemchen mitsich zieht gestaltet es nicht harmonischer.

Ich glaube manchmal mein Mann würde es gutheißen , wenn mein Erstgeborener zu seinem Vater zieht.

Weder mein Sohn noch ich wollen das.

Wir haben in der Ehe ein gemeinsames Haus gekauft. Allerdings ist es zu 2/3 durch eine Erbschaft meiner Schwiegereltern bezahlt. Den Rest haben wir gemeinsam als Kredit aufgenommen.

Jetzt zu meiner eigentlichen Frage, könnte mein Mann meinen Sohn einfach rausschmeissen, da das Haus ja finanziell gesehen zum größten Teil ihm gehört und ich da keinen Anspruch drauf hätte?! Wenn wir uns trennen würden, würde es defintiv an ihm gehen. Oder geht das bei Minderjährigen nicht so einfach wenn ich als Mutter nicht damit einverstanden wäre? Klar könnte ich mit ausziehen, aber es sind ja noch weitere, gemeinsame Kinder da.

Leider habe ich im Internet keine ausreichende Information darüber gefunden.

Vielleicht kennt sich jemand aus!?

Nein...darf er nicht.

Du trägst zu einem Drittel den Kredit mit. Wer steht im Grundbuch?

Andererseits wäre der Mann,der mein Kind rausschmeissen will,die längste Zeit mein Mann gewesen.

Hat er das denn echt vor...oder willst du dich nur in alle Richtungen absichern?

Lg

Im Grundbuch steht nur er, da ich im Falle einer Trennung das Haus nicht halten könnte, bzw. ihn diesen großen Betrag auszahlen könnte.

Macht aber solange wie wir verheiratet sind keinen Unterschied, da ich gleiches Wohnrecht an dem Haus habe wie er (weiß nur nicht ob das für meinen Sohn auch zu 100% zählt) Diesbezüglich habe ich mich nur auf die einnamige Grundbucheintragung eingelassen.

Nur im Falle einer Scheidung (nicht mal im Trennungsjahr) müsste ich ausziehen und hätte keine Recht an das Haus, bzw. müsste mein Mann mir den kleinen gemeinsamen Betrag auszahlen.

Ich möchte mich nur in alle Richtungen absichern.

Wenn mein Mann meinen Sohn tatsächlich rausschmeissen würde dann würde ich ihn natürlich nicht so gehen lassen. Das hätte Konsequenzen für die Ehe. DA müsste sich mein Mann schon entscheiden.

Er hat es bisher auch noch zu keinem Zeitpunkt geäussert. Nur gehen die Streiterein inzwischen so weit das ich mir gut vorstellen könnte das er es irgendwann mal ausspricht. Ich kann mich irren....aber ich möchte auf alles vorbereitet sein und neige leider auch schnell zur schwarzmalerei.

Ich glaube hätte ich nicht noch gemeinsame Kinder mit ihm dann hätte ich schon über eine Trennung nachgedacht. Aber seinen Kindern gegenüber kann ich ihm echt nichts vorwerfen, er ist bisher immer ein sehr liebevoller Vater gewesen. Wenn ich mich für den einen entscheide und mich trennen würde, mache ich definitiv andere damit unglücklich. Eine doofe Situation in der ich mich zur Zeit im Kreis drehe. Habe das Gefühl wie ich es mache, mache ich es falsch. Leider sind keine vernünftigen Gespräche möglich. Beide sind sehr stur und ich stehe zwischen den Stühlen .....

Naja und die Pubertät macht es eben nicht leichter, habe selber oft Schwierigkeiten mit meinem Großen...aber nur deswegen kann ich ihn ja nicht vor die Türe setzen.

Was die Beziehung zu meinem ersten so verändert weiß ich auch nicht. Es macht einfach nur traurig zu sehen wie unterschiedlich ungerecht er die Kinder behandelt.

Ich hätte das niemals gedacht.

Weiß aber auch nicht wie es ist ein "Stiefkind" zu haben, da nun mal alle drei meine eigenen sind.

Gruß
Lexi

Hallo Lexi,

in meinen Augen ist die einnamige Grundbucheintragung ein genialer Schachzug von deinem Mann. Im Fall einer Scheidung gehst du so gut wie leer aus. Vielleicht kam die Begründung die du hier anführst von deinem Mann.

Ich denke das Wohnrecht was du hast wird für deinen erst-geborenen nur so lange nützen bis er volljährig ist. Durch den Verzicht mit im Grundbuch eingetragen zu werden hast du auch eventuelle Erbansprüche deines erst-geborenen am " gemeinsamen" Haus ausgeschlossen.

MfG blaue Rose

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Weisst du, das Haus wäre für mich in der Situation sekundär. (Abgesehen davon dass für mich zu einer Ehe gehört, dass beim Hauskauf BEIDE im Grundbuch stehen, egal von wo das Eigenkapital kam) Primär ginge es mir darum, dass ich nicht akzeptieren könnte, dass mein Partner solche Unterschiede zwischen seinen biologischen Kindern und seinem Stiefsohn macht. Mir würde es auch zu denken geben, dass er als erwachsener Mensch scheinbar nicht in der Lage ist einen angemessenen Umgang mit einem Teenager zu pflegen, den er schon fast sein Leben lang kennt.
Vielleicht ginge es deinem Sohn ja tatsächlich besser beim leiblichen Vater, Ablehnung ist Gift für einen Heranwachsenden, gerade in der Pubertät.
Vielleicht musst du dir aber auch die Frage stellen, wem DEINE Loyalität in erster Linie gelten muss, deinem Kind als Schutzbefohlenen oder einem Erwachsenen der sich nicht altersentsprechend verhält.

Hm, irgendwie scheinst Du mich falsch verstanden zu haben.

Das Haus spielt in der Geschichte doch gar keine Rolle...lediglich das Wohnrecht, vor allem für meinen Erstgeborenen.

Das ich nicht im Grundbuch stehe find ich überhaupt nicht schlimm... ich habe bisher keinen Grund gesehen mir da etwas draus zumachen, da ich es im FAlle einer Trennung eh nicht halten könnte und es mir somit egal ist, ob ich ein Recht hätte das Haus zu behalten.

Und was die Loyalität angeht... da brauche ich mir überhaupt gar keine Frage stellen. Nur machst Du es Dir zu einfach. Ich halte nicht Loyalität gegenüber meines Mannes anstelle zu meinem Erstgeborenen, sondern zu meinen drei Kindern die ich alle drei gleich lieb habe.

Der eine hat das Pech, das der Mann im Haus nicht sein leiblicher Vater ist, die anderen haben das Glück den tollsten Papa der Welt zu haben. Das sich das erst in den letzten Jahren gezeigt und entwickelt hat, konnte ich nicht vorhersehen oder ahnen. Mein Mann war noch nie der Gefühlsweltmeister nach aussen hin, somit bin ich eher erstaunt was er seinen eigenen Kindern entgegenbringt. Natürlich macht mich das im Nachhinein traurig das mein Sohn diese Art von Liebe und Zuneigung von seinem Stiefvater nie erfahren hat.

Du machst es dir mit Deinen Gedanken zu einfach. Die Sache ist aber wesentlich komplizierter da noch andere mit dran hängen.

Ob es meinem Sohn bei seinem Vater besser erginge weiß ich nicht. Sicherlich spräche nichts dagegen. Er ist sogesehen kein schlechter Vater. Ob sie noch mal einen intensiven Bezug aufbauen können zueinandern, wo sie Jahrelang nur eine 14tägige "Beziehung" gefplegt haben ist eine andere Sache. Und auch ob sein Vater dies überhaupt wollen würde.

Fakt ist das mein Sohn nicht zu seinem Vater möchte. Das Thema habe ich nun schon mehrfach in Ruhe mit ihm besprochen. Seine Worte: Du bist meine Mutter, bei Dir bin ich mein ganzes Leben gewesen und auch von meinen Geschwistern will ich mich nicht trennen. Punkt.... da gibt es für mich gar nichts zu überlegen ob er es dort besser hätte oder nicht, er will nicht und ich werde ihn nicht zwingen.

Und zu den Unterschieden zwischen leiblichen und nicht leiblichen Kindern möchte ich mich gar nicht soweit aus dem Fenster lehnen. Ich kann nicht beurteilen wo einen die Gefühle hinführen und ich möchte von mir auch nicht behaupten das ich ein "Stiefkind" tatsächlich genauso lieben würde wie meine eigenen. Das kann nicht jeder und das sollte einem auch nicht zum Vorwurf gemacht werden.Allerdings darf man deswegen nicht ungerecht den anderen gegenüber werden, das ist wohl wahr.

Lediglich das kindliche Verhalten mache ich zum Vorwurf. Er könnte sich meiner Meinung nach einfach mehr zurückhalten und ihn in Ruhe lassen, bzw. sich an mich wenden wenn irgendwas nicht passt. Sich einfach nicht wegen jedem Mist den er von ihm erwartet so provozieren lassen und der Meinung sein das seine Kinder mal nicht so "schwierig" werden....hahahaha #rofl ....ich glaube Pubertätsengel gibt es nicht, da sollte er nicht so naiv sein und ihn deswegen einfach aufgeben weils einfacher ist gemeinsam durch diese Zeit zugehen

Gruß
Lexi

da sollte er nicht so naiv sein und ihn deswegen einfach aufgeben weils einfacher ist !als! gemeinsam durch diese Zeit zugehen

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Hallo!

Zu Deiner Frage! Nein, Weder Dein Stiefsohn noch gemeinsame Kinder können vor dem 18. Lebensjahr rausgeschmissen werden sofern ein Elternteil dies nicht befürworten. Bis zum 18. geburtstag besteht Sorgerecht und somit Sorgfaltspflicht. Alle Kinder haben diesbezüglich gleiches Wohnrecht wie die Eltern. Das Haus, egal wer im Grundbuch steht ist ein Ehe-gemeinsames Haus woran ihr, solange ihr verheiratet seid beide gleiches Wohnrecht habt. Dies würde sich erst ab Scheidungstag ändern, selbst im Trennungsjahr gibt es keine Rechte. an Deinem Mann Euch vor die Tür zu setzten. Da gibt es ein Gesetz für. Ich gehe aber davon aus das ihr das gar nicht vorhabt.

Wenn die Kinder 18 Sind unabhängig von Stiefkind oder eigenes Kind besteht kein Sorgerecht mehr und jeder Elternteil hätte somit die Möglichkeit sein Kind aus dem Haus zu werfen, müsste aber für dessen Unterhalt aufkommen. Auch Dein Mann für sein Stiefkind!!! sollte er mit seinem Ausbildungsgehalt nicht in der Lage sein sich selbst zu versorgen und Du kein eigenes Einkommen haben.

Du kannst diese Antworten alle unter Online-Anwaltsberatungen oder Gesetzten finden....google einfach mal!

Wenn die Situation für dich nicht tragbar ist, was ich jetzt hier nicht wirklich rauslesen kann, hast Du schon mal über eine Familienberatzung nachgedacht?

Pubertät ist sicher nicht einfach, da kommen mehrere Faktoren ins Spiel und es muss nicht zwingend immer daran liegen woran man selber denkt. Bleib mit Deinem Sohn im Gespräch und höre genau hin, vielleicht fühlt er sich aus anderen Gründen gerade nicht wohl in seiner Haut.

Alles Gute für euch

liebe Grüße

Der Unterhalt würde allerdings nur im Rahmen eines Dir zustehenden "Taschengeldanspruchs" den Dein Mann Dir von seinem Gehalt zahlen müsste berechnet.... das muss ich noch mal korrigieren bevor ich hier Steine ins Rollen bringe.
Musste mich kürzlich auch mit dem Thema "Unterhalt" auseinander setzten. Kann Dich gerne informieren über PN.

DAnke für Deine sachliche und ausführliche Antwort!

Gruß

Lexi

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Hallo,

wenn man das jetzt unemotional betrachtet, "kann" er das natürlich tun. Das muss man getrennt von deiner Sorgepflicht sehen. Allerdings hast du, auch wenn dir das Haus nicht gehört, Rechte, wenigstens vergleichbar den Rechten eines Mieters und somit im Verbund auch dein Sohn.

Angenommen es käme zum Äußersten, würde es darauf hinauslaufen, dass der Verbleib im Haus geklärt werden müsste.

- er alleine
- er mit seinen Kindern
- du mit allen Kinderm
Fakt ist, es würde darauf hinauslaufen, dass du dich entscheiden müsstest, ob du den Sohn beim leiblichen Vater unterbringst oder mit dem Kind/den Kindern gehst.

Man kann aber deinen Mann nicht zwingen, mit dem Stiefkind zusammen zu wohnen.

Ich würde vielleicht eine Elternberatung aufsuchen und ihn auch mal darauf hinweisen, dass auch die leiblichen Kinder in der Pubertät zu Kotzbrocken mutieren können. Will er die dann auch auf die Straße setzen?

LG

PS: NICHT im Grundbuch/Kredit zu stehen sondern nur die eigene Einlage abzusichern finde ich übrigens schlau. Wenn die Beziehung krachen geht, bist du hauslos, schuldenfrei und finanziell flüssig. Besser geht es nicht.

Hi,

die Problematik Mann-Stiefkind ist komplex. Männer bilden tendenziell weniger tiefe Bindungen zu nicht leiblichem Nachwuchs (Ausnahmen bestätigen die Regel). Das aus-dem-Haus-werfen ist hier nur ein Symptom eines zwischenmenschlichen Konflikts und es ist sicherlich ganz schwer, hier Urteile zu fällen, wenn man nicht in der Situation von Stiefvater und Stiefsohn ist.

Du als Mutter bist jedoch absolut unabhängig davon meiner Meinung nach in jeder Situation verpflichtet, deinen Sohn zu schützen, denn im Gegensatz zu deinem Mann ist er noch nicht erwachsen und kann - rein hormonell - zur Zeit einfach nicht "vernünftig" handeln. Er selbst hat keine Chance, die Situation zu klären, das ist zuviel verlangt von einem Kind.

Da die Situation durch die weiteren Kinder sich nicht einfach lapidar auflösen lässt und ich aus deinen Posts heraus lese, dass dein Mann aus unerfindlichen Gründen sich in den Konflikten nicht mehr erwachsen verhält, kannst du nur deinen Sohn unterstützen zu lernen, mit dem Stiefvater klar zu kommen - und da wirst du mit ran müssen. Das heißt genauer: sucht euch Hilfe, z.B. bei der Erziehungsberatung o.ä. .Entwickle zusammen mit deinem Sohn Strategien, wie Konflikte mit deinem Mann vermieden werden können oder wie er in der aktuellen Situation seinen Platz finden kann.

Das ist natürlich ein seltsamer Ansatz, aber wenn dein Mann nicht in der Lage ist, erwachsen zu agieren und du dein Kind nicht durch Auflösen der Beziehung schützen kannst (da noch weitere Kinder vorhanden, die auch Rechte haben), kannst du nur deinen Sohn stärken, um eine Eskalation zu vermeiden.

Ideal wäre eine Erziehungsberatung von euch dreien, ich hatte jedoch verstanden, dass dein Mann an einer Lösung nicht interessiert ist.

Ich würde gerne noch erwähnen, dass dein Sohn, solltest du ihm nicht helfen und die Stärke zeigen, als Mediator zwischen allen Beteiligten zu agieren (was herausfordernd ist), dies dir als Verrat anrechnen wird. Glaube mir: es ist schwer, mit diesem Vorwurf zu leben und du musst dir bewusst sein, welchen emotionalen Schaden dieser Verrat anrichten kann ihn ihm.

Es hängt an dir: bist du stark genug, die Situation zu meistern und zwischen den Parteien zu vermitteln (idealerweise mit Hilfe)? Oder lässt du es tatsächlich eskalieren, damit verlierst du allerdings nicht nur deinen Sohn, sondern im Grunde auch deinen Mann (respektieren wirst du ihn im Zweifel niemals wieder und damit ist die Ehe am Ende - das merken dann auch die kleineren Kinder).

Ich wünsche dir da viel Glück und Kraft!

C.

Hallo, das ist der Patchwork- Klassiker.

Bei einer Freundin ist der Streit eskaliert und das Kind tatsächlich zum Vater gezogen. Es wollte aber auch.

Ich bin näher zum Vater gezogen, damit mein Sohn im Ernstfall sich mal vorübergehend zu ihm zurückziehen kann.

Mein Kind gehört aber zu mir, ich würde mit ausziehen, das weiß mein Mann. Wir haben aber hoffentlich noch ein paar Jahre bis zur richtigen Pubertät.

Wir waren schon wegen anderen Problemen bei der Erziehungsberatung, das kann ich euch empfehlen.

LG

Ja, da gebe ich Dir Recht, kommt gar nicht so selten vor.

Bin in einer sehr ähnlichen Situation, nur mit bald 3 gemeinsamen Kindern.

Hier ist es auch ein auf und ab mit dem Verhältnis zwischen Stiefvater und Stiefsohn.

Und mein Mann ist leider so ein Beratungs-Resistenter-Besserwisser.... manchmal zum verzweifeln.

Ich springe auch immer zwischen beiden hin und her, es ist nicht einfach wenn man beide Menschen liebt.

Wenn allerdings mein Sohn nur wegen seinem Stiefvater ausziehen würde und das weil er es ihm so unterträglich hier machen würde, würde meine Ehe definitiv einen Knacks wegkriegen und eine gemeinsame Zukunft sicher schwinden.

Ich habe meinen Mann deutlich gesagt das ich nicht mit ihm hier ein auf glücklich neue Famliie machen kann, wenn mein anderes Kind nicht dazugehören kann/darf.

Schwierig , schwierig...seit ein paar Wochen ist hier auch extrem der Wurm drin. Ich kann nur hoffen das es an der Schwangerschaft und der dazugehörigen allgemeinen Anspannung liegt. Wir haben alle ein wenig Angst davor wie es wird wenn sich das kleine dazugemogelte Geschöpf auf die Welt begibt. Ich hoffe wirklich das es nur die Umstände sind, ansonsten weiß ich auch nicht weiter. Rat kann ich jedenfalls diesbezüglich keinen geben .

Alles Gute euch Allen

LG
Gypsi

ich würde ja gern sagen, schön das es nicht nur bei mir mal nicht gut läuft. würde euch aber lieber keine solch Probleme wünschen :-)
Danke trotzdem für eure Beiträge

LG
Lexi

Habt Ihr einen Ehevertrag?

Falls nicht, seid Ihr eine Zugewinngemeinschaft, das bedeutet, dass Euch alles fifty-fifty gehört. Grob gesagt.

Da Du Kinder hast, würde das Haus wohl eher Dir zugesprochen werden.

Aber in Bezug auf die rechtlichen Details kann Dich am besten ein Anwalt beraten.

Da das Stiefkind ja Dein Kind ist und nicht seines, kann er nicht darüber bestimmen wo das Stiefkind wohnt. Das können nur die leiblichen Eltern bestimmen.

nein, wir haben keine Gütertrenung falls du das meinst.
Zubringer bedeutet allerdings nur was während der Ehe gemeinsam mit eingebracht wurde. Ausgeschlossen sind vor der Ehe vorhandene Gelder, bzw Erbschaft oder Schenkung. Diesbezüglich bin ich ja informiert. Nur die Frage mit dem Wohnrecht war ungeklärt. Habe aber mitlerweile über google rausgefunden das solange mein Sohn minderjährig ist zu mir gehört und nicht rausgeschmissen werden kann :-) ....unabhängig davon ob man in solcher Situation freiwillig bleiben würde., war es ja nur eine rein rechtliche Frage

danke dir!

Gruß

Lexi

Erbe ist ein durchlaufender Posten, d.h. da hast Du natürlich kein Anrecht drauf.

Aber solange Dein Kind noch nicht erwachsen ist, kann Dein Mann gar nichts machen.

Danach kann er auch nicht alleine entscheiden, wer in dem Haus wohnt, da es ja zu Teilen auch Dir gehört.
Und die ganzen Gegenstände darin gehören Euch ja auch hälftig.

Da Du ja schon mit dem Gedanken einer Trennung spielst, wo würdest Du denn mit Deinen Kindern wohnen wollen?

Das Haus kannst Du vielleicht trotzdem halten, da Du ja Unterhalt und Kindesunterhalt bekommen würdest.

Ich glaube nicht, dass das so einfach geht, dass Dein Mann das Haus bekommt im Falle einer Scheidung und Du mit drei Kindern ausziehen müsstest. Mit nem guten Anwalt kannst Du da bestimmt einiges erreichen.

Vielleicht rechnest Du Deinem Mann mal vor wie sein Leben nach einer Scheidung aussehen würde, mit dem ganzen Unterhalt, den er zahlen müsste etc. pp.

Und dann kommt er vielleicht zu dem Schluss, dass es besser ist sich zusammen zu reißen und Deinem Sohn einfach aus dem Weg zu gehen.

Mit Deinem Sohn kannst Du ja mal besprechen, wie er sich seine Zukunft vorstellt, ob Ausbildung oder Studium.
Dann hat er ne Perspektive.
Aber eigentlich hat das auch noch Zeit, die nächsten drei Jahre kann Dein Mann nichts machen, solange Ihr beiden verheiratet seid.

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Ich möchte mich bei Allen für die Bemühungen zur Beantwortung meiner Frage bedanken.

Da ich aber eigentlich nicht regelmässiger Leser bin verabschiede ich mich nun ertsmal aus dem Forum.

Ich wünsche euch einen guten Start ins Neue Jahr und alles Gute

Grüsse

Lexi