Kind akzeptiert neuen Partner nicht

    • (1) 16.02.17 - 13:26

      Hallo,

      ich habe mich von meinem Mann getrennt und relativ schnell nach der Trennung jemanden kennen gelernt. Nun lief das am Anfang super mit meinem Kind und ihm.

      Leider ist es jetzt so, dass mein Kind ihn nicht akzeptiert, frech zu ihm ist und auch mir gegenüber so Dinge sagt wie "warum hast du dir so einen blöden neuen Mann gesucht" oder "der soll nicht bei uns schlafen"....
      Ich muss dazu sagen, mein Mann ist ziemlich viel arbeiten gewesen und wirklich oft weg auch nachts. Daher war ich mit meinem Kind viel allein. Er hat immer bei mir geschlafen, was aber auch daher kam, dass er einfach nicht in seinem Bett liegen geblieben ist und die Nacht zum Tag gemacht hat und damit ich auch irgendwann mal schlafen konnte, hab ich ihn mit zu mir genommen. Ich war ja eh meist allein im Bett. Nun ist es so, dass er erstmal in seinem Bett einschlafen soll, er kommt dann aber jede Nacht irgendwann zu mir.
      Ich gebe mir wirklich Mühe ihm zu zeigen, dass er der Wichtigste ist in meinem Leben und wir verbringen auch mal Zeit allein. Trotzdem ist er so abweisende zu meinem neuen Partner.
      Zu meinen Eltern oder auch bei meinem Mann betitelt er meinen neuen Partner auch als Arschloch.

      Ich weiß, dass er seinen Papa vermisst und das es alles schwierig ist für ihn. Ich hab auch ein schlechtes Gewissen, weil ich mich getrennt hab. Vielleicht hätte ich doch warten sollen bis er groß ist. Ich muss dazu sagen er sieht seinem Papa mehrmals die Woche und alle 2 Wochen am Wochenende und wenn er so mal zwischendurch hin will kann er das. Wir verstehen uns trotz Trennung super.

      Was kann ich nur machen um das Verhältnis zwischen meinem Kind und meinem neuen Partner zu verbessern? Er ist übrigens 6 Jahre alt.

      • (2) 16.02.17 - 13:26

        Mein Partner hat übrigens zwei Kinder mit denen will mein Sohn auch nicht zu tun haben.

        (3) 16.02.17 - 13:41

        Huhu

        das ist hart, vor allem mit den Beleidigungen....Einen Rat habe ich dir nicht obwohl ich in der gleichen Situation bin schnell neuer Partner beide Kinder aber eben kleiner als deiner.....wünsche euch das es sich irgendwann löst und er ihn etwas leiden kann

        (4) 16.02.17 - 14:43

        Ich würde ihm viel Zeit und positive Aufmerksamkeit schenken, damit sich seine Eifersucht und Verlustängste lindern.

        Gleichzeitig würde ich
        - konsequent die Beschimpfungen unterbinden
        - erklären, dass du dir deine Freunde nicht verbieten lässt und er da keine Entscheidungsgewalt hat
        - ihm erklären, dass du auch nett zu seinen Freunden bist
        - gemeinsame Kontakte mit dem Freund und deinem Kind/allen Kindern dosiert starten (also nicht gleich ganze Wochenenden, aber mal einen Nachmittag zum Schwimmen, Indoor oder so).

        Vielleicht legt sich das, wenn er realisiert, dass dein Freund ihm nichts weg nimmt.

        LG Küstenkönigin

      • (5) 16.02.17 - 15:55

        Meinst du nicht das du von deinem Sohn zuviel verlangst?

        Erst Trennung - schnell neuer Partner - aus deinem Bett ausquartiert.

        Das ist ziemlich viel in kurzer Zeit für so einen kleinen Zwerg. Ich hätte mir an deiner Stelle voel mehr Zeit gelassen, bis ich ihm den neuen Freund präsentiert hätte. Dein Sohn begreift erst jetzt was sich dadurch für ihn ändert und reagiert dementsprechend. Aus meiner Sicht ist sein Verhalten nachvollziehbar.

        Du kannst nur abwarten und deinem Kind die notwendige Zeit und Zuwendung geben, damit klarzukommen.

        • (6) 16.02.17 - 16:37

          Mein Freund hat auch schon mit ihm gesprochen und gesagt, dass er ihm die Mama nicht wegnimmt und ich hab ihm auch oft gesagt, dass ich ihn viel mehr lieb habe.

          Dass es zu schnell war, sehe ich auch so. Nun ist es aber leider so und ich möchte ungern zurückrudern. Ich möchte aber auch dass alles gut wird. Ich möchte nicht dass er denkt ich hätte ihn nicht mehr lieb oder so.

          • (7) 16.02.17 - 19:16

            Nett gemeint, aber dein Sohn ist kein Erwachsener der sowas richtig einordnen kann. Er empfindet es nunmal anders.

            Was meinst du mit zurückrudern? Du sollst dich ja nicht trennen, aber an deiner Stelle würde ich den Kontakt zwischen deinem Freund u deinem Sohn reduzieren.

      Sei mir nicht böse bitte, aber es hört sich so an, als hättest du vor der Trennung und bis zu deinem neuen Partner deinen Sohn (unbewusst) zu einer Art Ersatzbeziehung gemacht.
      Ich kann total gut verstehen, dass es schön und praktischer war, dass er bei dir im Bett geschlafen hat.
      Aber jetzt fühlt er sich natürlich von seinem Thron geschubst.
      Dadurch, dass ihr fast nur zu zweit Alltag hattet und jetzt plötzlich ein Dritter hinzu kommt, der aus der Sicht deines Sohnes sogar mehr Raum einnimmt als Papa davor... ist dein neuer Partner klar eine echte Bedrohung für ihn.
      Ich bin selbst Scheidungskind und habe nun selbst auch eine Patchworkfamilie.
      Kann dir nur sagen, es braucht alles extrem viel Zeit.
      Ich habe bei der Trennung meiner Eltern, und da war ich 10, geglaubt, ich könnte es verhindern. Und mich natürlich verantwortlich und schuldig gefühlt.
      Die damaligen neuen Partner meiner Eltern habe ich auch erstmal null akzeptiert.
      Bis der Freund meiner Mutter ziemlich schnell gezeigt hat, wieviel Spaß er dabei hat, was mit uns vier Kindern draußen in der Natur oder in seiner Werkstatt zu unternehmen. Auch gerne ohne meine Mum. Die brauchte Erholung und er hatte Spaß mit uns als sei er selbst noch ein Kind.
      Das hat uns so gut getan und so viel mitgegeben für unser Leben.

      Dein Freund sollte ganz arg drauf achten, dass er deinen Sohn noch nicht mit erzieht. Das solltest du machen, sehr konsequent. Beschimpfungen gehen halt nicht. Du beschimpfst ihn ja auch nicht.
      Man sollte ihm zeigen, dass man seinen Kummer versteht und dein Freund sollte ihm ruhig sagen, wenn es ihm zu weit geht - sonst verliert er sein "Mandat", noch ehe er es hatte.
      Ich würde auch den Kontakt der Beiden versuchen zu dosieren- aber wenn, dann dem Kind die Hauptaufmerksamkeit schenken und Unternehmungen machen, die ihm liegen.
      Vielleicht hat dein Freund ja auch ein Hobby, das er dem Kind zeigen könnte?
      Vielleicht entwickelt sich irgendwann etwas, das nur die Beiden zusammen haben, z.B. zusammen kicken gehen oder Rad fahren oder oder...

      Gib allen Zeit!
      Alles Gute!

      • Hallo Rasselbandenmama,

        vielen Dank für deinen Text. Du hast Recht mit dem was du schreibst. Wir waren immer zu zweit und irgendwie war er sicher wirklich ein Ersatz. Zwischen meinem Mann und mir lief ja eh nichts mehr. Das ist natürlich nun beim neuen Partner auch anders. Da gibt es doch mal Umarmungen und Zuneigung. Ich versuche es aber schon so zu machen, dass es nicht vor dem Kleinen ist.

        Mit den Unternehmungen war es jetzt im Moment nicht so, aufgrund des Wetters. Mein Freund angelt gern und möchte ihn auch mal mitnehmen und auch Fahrrad fahren (das machen sie beide gern). Da blockt der Krümel im Moment aber noch total ab. Will er nicht, macht er nicht, ist doof. Eigentlich will er immer nur alles mit mir und am schlimmsten ist es abends, wenn er schlafen soll, dann steht er noch 10 mal auf, weil er unbedingt zusammen mit mir ins Bett will. Mir zerreist es im Moment echt das Herz.

        Ich hoffe wirklich, dass es im Sommer, wenn wir viel gemeinsam unternehmen können, besser wird. Ich weiß sonst echt nicht weiter. Ich will mich nicht trennen aber für mein Kind würde ich glaub ich auch das tun.

        • (10) 17.02.17 - 08:11

          Wie genau läuft das abends bei euch ab? Bist du alleine Zuhause oder ist dein Freund da?

          • (11) 17.02.17 - 09:07

            Also meistens ist er da. Es macht aber nicht viel Unterschied ob er da ist oder nicht.
            Das mit dem schlafen ist schlimm. Ich bringe ihn ins Bett wir lesen ein Buch und erzählen noch kurz. Dann hat er ein Nachtlicht an und hört noch ein Hörspiel. Er bleibt allerdings keine 10 Minuten liegen. Er steht immer wieder auf wegen irgendwelcher Dinge die er mir erzählen muss oder ihm tut was weh oder er hat Durst und am Ende jammert er, er will mit mir in mein Bett. Das geht bis 22 Uhr und später. Irgendwann schläft er dann ein und kommt dann nachts in mein Bett. Ich habe manchmal das Gefühl, dass er einfach nicht schlafen kann weil er die ganze Zeit wartet, dass ich ins Bett gehe und er dann hinterher kommen kann.

            • (12) 17.02.17 - 09:16

              Sorry, aber das geht einfach nicht, dass musst du doch selbst einsehen. Dein Sohn fühlt sich abgeschoben bzw ersetzt. Da helfen auch warme Worte nicht.

              Du solltest erst das Problem mit dem schlafen angehen und dann LANGSAM deinem Freund ins Spiel bringen.

              Natürlich hättest du das gerne anders, aber du bist nummal nicht mehr alleine wie zu Teenagerzeiten, sondern in erster Linie Mutter.

        Ich kann dich so gut verstehen.
        Einer der Gründe, warum ich mich von meinem Mann getrennt habe (der Vater von meinen Ältesten) war, dass er überhaupt nicht der Kuscheltyp war (nur im Bett). Umarmungen, küssen etc. gab es, v.a. vor Anderen, auch vor den Kindern, praktisch nicht.
        Mir hat das so gefehlt.
        Im Moment habe ich es wieder nicht - wegen Dauerstress und Mangel an Gelegenheit.

        Ich finde es persönlich aber sehr wichtig, den Kindern Liebe und Zärtlichkeit im Umgang miteinander auch als Paar vorzuleben.
        Deshalb würde ich an deiner Stelle das Kuscheln und Küssen ruhig praktizieren.
        Bleib authentisch, das versteht dein Sohn auf Dauer besser. Dann findet er sicher auch seinen Platz irgendwann in dem neuen Gefüge.
        Meine Tochter war 2, als sie Umarmungen von meinem Partner und mir als ganz neue Möglichkeit gesehen hat; sie hat sich jedes Mal dazwischen gedrängt, um die Mitte vom Sandwich zu sein. Nicht, um uns abzuhalten.
        Irgendwann mit 5 hat mein Großer das dann auch gemacht, obwohl er mit Nähe eher immer sehr sparsam war. Wir fanden das toll und haben die Kinder gern in unsere Mitte genommen. Mittlerweile ist aus meinem Großen ein wahres Kuschelmonster geworden.

        Ich wünsche dir so, dass ihr einen Weg findet.

        Das mit dem Schlafen hört sich sehr verzwickt an. Gerade als frisch verliebtes Paar möchte man ja schon gerne zusammen in einem Bett schlafen.
        Da kommen dann mehrere Punkte zusammen: der Fakt, dass dein Sohn noch nicht gelernt hat, alleine zu schlafen, dein Bedürfnis, ihm Nähe zu geben, gerade jetzt, gleichzeitig dein Bedürfnis, deinem Partner Raum zu geben.
        Mein Großer hat auch lange schlecht geschlafen. Ist bis 2 meist nur AUF mir eingeschlafen, wenn es ihm nicht gut ging. Das ging dann nicht mehr, als sein Schwesterchen in meinem Bauch zu groß wurde.
        Jeder einzelne Schritt mit ihm zum alleine schlafen war ein Kampf.
        Seine Schwester hingegen hat ziemlich schnell durch geschlafen, mit 6 Monaten konnte ich ihr Babybettchen ins gemeinsame Kinderzimmer stellen und sie hat meist die ganze Nacht geschlafen, während ihr 3jähriger Bruder 2-3mal pro Nacht gerufen hat und Einschlafhilfe brauchte.
        Bei ihm half nur ein "gnadenloses" Einschlafprogramm. Sukzessive weniger Körperkontakt beim Einschlafen bis zum Einschlafen in meinem Beisein ohne Festhalten und letzten Endes Einschlafen alleine.
        Immer streng nach Plan.
        Nach diesem "Programm" (während dem ich mir aufgrund der vielen seiner Tränen wie eine Rabenmutter vorkam) waren die Nächte endlich gut und er konnte nachts, wenn er aufwachte, tatsächlich wieder alleine einschlafen.
        Wir haben einfach vereinbart, dass das Kuscheln von abends und nachts auf morgens verschoben wird. Er kam dann meist früh runter und schlief bei uns im Bett nochmal ein. Das ging, bis die Zwillinge kamen. Leider mussten dann beide Großen so ziemlich ganz auf's Kuscheln im Bett verzichten, da immer ein Baby neben mir schlief, meist beide.
        Aber bald werde ich die beiden Kleinen in ihr Bett in ihr Zimmer umquartieren, dann ist das Bett bei uns wieder voll und ganz zum Morgenkuscheln frei gegeben ;-)

        Alles Gute euch!
        Das wird schon!
        Trenn dich auf keinen Fall nur wegen deinem Sohn! Das bringt ihm seinen Vater auch nicht zurück.
        Das ist nämlich das eigentliche Problem. Wenn dein Partner tatsächlich liebevoll und verständnisvoll mit deinem Sohn umgeht und du gerne mit ihm zusammen bist, dann bleib bei ihm.
        Bei aller Liebe- ich kann deinen Sohn verstehen, aber es ist nur ein Kräftemessen. Und ein Sich-Finden in der neuen Situation.
        Möchtest du allen Ernstes einen kleinen Diktator groß ziehen, der dir deine Partner verbietet, bis er auszieht?

        Liebe Grüße!

        • was für ein scheiß Ratschlag!

          Dem Kind fehlt der Vater und rätst ernsthaft dazu, dass die Mutter und der neue vor Ihm rumkuscheln usw.?

          Und genau, trenn dich bloß nicht, nur du hast das Recht glücklich zu sein, scheiß aufs Kind: friss oder stirb Drecksbalg

          • Also als erstes:
            Entschuldigt bitte meinen letzten Absatz, der liest sich bös, was nicht so gemeint war.
            Ich glaube es ist im Rest vom Text deutlich heraus zu lesen, dass ich sie und den Sohn verstehen kann.

            Ich sprach im Übrigen nicht von Rumvögeln oder wild rum knutschen.
            Nur authentisch sein, d.h. wenn die Mutter eben ihren Partner gerne in den Arm nimmt - einfach machen. Nicht, um dem Kind eins rein zu würgen. Sondern im Gegenteil: weil kuscheln ansteckend ist, ich hab da mit meinen Kindern reichlich Erfahrung.
            Außerdem sieht das Kind, dass Mama dabei glücklich ist. Und vor allem MERKT es, dass Mama davon richtig ausgeglichen wird. Und dass sie ihren Sohn dann sicher erst Recht in den Arm nimmt, das passiert doch automatisch, wenn man z.B. zusammen auf dem Sofa sitzt. Erst wird links umarmt, dann rechts, und im Idealfall, nach einiger Zeit, kriecht der Sohn einfach in die Mitte.
            Mein Sohn hat auch sehr ablehnend auf meinen neuen Partner reagiert, tut er manchmal immer noch. Trotzdem kuschelt er sich auch ohne mich inzwischen an ihn, wenn er in der Nähe ist. Das tut er nur, weil er es so kennt, dass mein Partner gerne kuschelt. Nicht auszudenken, was wäre, wenn sie diese Ebene nicht hätten, denn verbal können Sie einfach nicht so gut miteinander.

            Was wäre denn die Alternative für die TE?
            Künstlich zu ihrem Partner auf Distanz gehen und erschrocken zusammen zucken, wenn der Sohn sie bei einem Kuss erwischt?
            Meine Erfahrung hat gezeigt, dass, je selbstverständlicher man mit den Dingen umgeht, desto weniger seltsam kommt es den Kindern vor.
            Aber sicher ist aller Anfang schwer!!
            Nur wenn der Neue wie ein Statist daneben steht, sich beschimpfen lassen muss etc., dabei ist doch keinem geholfen, dem KIND erstrecht nicht.
            Das Kind ist orientierungslos, trauert um den Vater und braucht jetzt Halt und Zuwendung. Und eine Richtung, wo es hin geht.
            Wenn der Partner nicht richtig vollwertig integriert wird, dann verunsichert das auch den Sohn.
            Dann fühlt sich das doch eher so an, als würde er ganz bald vielleicht wieder gehen! Und dass der Sohn ihn als Störfaktor sieht, kann man so gut verstehen!
            Da hilft nur Zeit, ganz viel Verständnis, über alles reden, ganz viel, trösten, für den Kleinen da sein und aber auch klare Regeln.
            Das wird ihm gut tun. Ehrlich. Mein Sohn hatte eine Zeit, da hat er geradezu nach einem klaren "nein" gebettelt. Er war jedes Mal erleichtert, wenn er am Ausprobieren und mich reizen war und ich ihm klar die Grenzen gezeigt habe. Hat mich mit großen Augen angeschaut, genickt. Und dann habe ich ihn meist vor Rührung in den Arm genommen.

            Meine Eltern hatten gefühlt hunderte Affären und Partner, vor und nach der Ehe.
            Ich selbst habe eine Patchworkfamilie.
            Ich kann also aus Erfahrung sagen: es werden nur diejenigen neuen Partner von den Kindern respektiert, die sich voll und ganz einbringen. Und Mami glücklich machen.
            Denn mal ehrlich: was für ein Schwachsinn du da schreibst.
            Nur eine glückliche Mutter kann auch glückliche Kinder haben. Wenn sie noch so klein sind, sind sie der Befindlichkeit der Eltern voll ausgeliefert. Also: tu, was dir gut tut und bezieh dein Kind mit ein.

            Sie klang jetzt nicht so, als wäre sie an einem Leben ohne Partner interessiert. Natürlich als Notlösung.
            Wenn der Partner dem Kind wirklich nicht gut tut. Dann würde ich mich auch trennen. Sofort.
            Aber HIER hört es sich so an, als sei der Partner voll ok.

            (16) 20.02.17 - 14:20

            <<<Dem Kind fehlt der Vater >>>

            Aber nicht in der Schlafsituation. Das glaube ich nicht. Er war nie da und außerdem ist er oft bei seinem Vater. Also in dieser Situation vermisst er ihn mit Sicherheit nicht. Er wird nur mit der Art und Weise überfordert sein, mit der er aus dem Bett "verwiesen" wird. Da würde sich auch nichts ändern, wenn der Vater da wäre.

            <<< scheiß aufs Kind: friss oder stirb Drecksbalg >>>

            Oh, oh, da scheint ja eine geballte Ladung Wut in dir zu stecken, wenn man solches Wort für ein Kind benutzt.

            • (17) 20.02.17 - 22:55

              Ja, die steckt auch dahinter! Wut auf solche Mütter.

              Hier in dem Forums gibt es echt tolle Frauen/Mütter, wo ich mir denke: scheiße, warum ist meine Ex nicht so cool.

              Sind wir doch mal ehrlich, dass ist doch Bullshit was hier im Tread steht. Der Neue/ die Mutter/ beide stören sich daran dass das Kind im Bett schläft weil sie es sich für sich allein haben wollen, denn vorher wars jahrelang okay und schwupps kommt der neue und just in diesem Moment soll ausqaurtiert werden....Zufälle gibt's.....

              Warum reagiert das Kind überhaupt aggressiv? Ich würde ja wetten, dass alles viel zu schnell angegangen wurde....bloß nicht allein sein um jeden Preis. Und ja, dann wird das Kind degradiert und ist ein Störfaktor.

              • (18) 21.02.17 - 06:09

                <<<Sind wir doch mal ehrlich, dass ist doch Bullshit was hier im Tread steht. Der Neue/ die Mutter/ beide stören sich daran dass das Kind im Bett schläft weil sie es sich für sich allein haben wollen, denn vorher wars jahrelang okay und schwupps kommt der neue und just in diesem Moment soll ausqaurtiert werden>>>

                Da gebe ich dir vollkommen Recht. So habe ich es auch nicht gemacht. Ich habe den Übergang sanft und kindgerecht gestaltet. Und mein neuer Partner stieg da auch voll mit ein. Das ist schon eine wichtige Voraussetzung. Und das ist ja nicht nur die eine Sache, da spielen viele Faktoren eine wichtige Rolle. Und leicht war es für mich nicht, denn mein Ex war sehr gekränkt, als ich ihn verlassen habe (der Neue war nicht der Grund, er hatte Probleme, mit denen ich mich nicht mehr rumärgern wollte). Da kann man schnell mal die Kinder manipulieren und das ist unfair.

                Ansonsten mit dem zu schnell wieder einen neuen Partner. Naja, kommt auf die Situation an. Und wie gesagt, wenn Kinder im Spiel sind, dann haben diese natürlich Vorrang. Und der neue Partner sollte sich auch darauf einlassen - oder es lassen -.

Wue lange seid ihr schon zusammen?

Und warum musstest du zeitgleich mit dem Einführen eines neuen Mannes in das Leben deines Sohns ihn ans Alleinschlafen gewöhnen? Warum lässt du ihm nicht mehr Zeit damit?

Was spricht dagegen, dass er zu dir kommt, auch wenn dein neuer Freund mit im Bett liegt? So muss er sich natürlich deplaziert vorkommen. Unsere Kinder sind auch als Grundschulkinder noch in unser Ehebett gekommen. Dass man dann keinen Sex hat, ist ja wohl klar. Dazu muss man sich dann andere Gelegenheiten suchen.

(20) 20.02.17 - 12:24

Egal ob 6 oder 25 - ein gewisser Anstand ist gegenüber anderen Menschen zu erwarten. Den würde ich an deiner Stelle auch von deinem Sohn erwarten. Wenns nicht die große Liebe wird zwischen deinem Sohn und deinem neuen Partner - dann ist es halt so! Aber Beschimpfungen, Beleidigungen und kindliche Aufforderungen, dich zu trennen, damit dein Sohn sich nicht seiner Komfortzone gestört fühlt, solang dein neuer Partner objektiv betrachtet dem Kind gegenüber fair ist, würde ich streng unterbinden. Was ich anderen Menschen gegenüber nicht dulde, dulde ich auch meinem Partner gegenüber nicht #nanana

Dass deine Beziehung zu deinem Sohn nicht kindgerecht ist, hast du ja mittlerweile selbst erkannt. Klar ist eine neue Partnerschaft ein denkbar schlechter Zeitpunkt, einem Kind klar zu machen, dass es aber jetzt im eigenen Bett schlafen soll - aber eigentlich sollte er das mit 6 auch längst gelernt haben. Also: Hol dir Hilfe von einer Erziehungsberatungsstelle, die können dich unterstützen, eine "normale" Mutter-Kind-Beziehung aufzubauen, so dass dein Sohn sich nicht zurückgesetzt fühlt, ohne sich aber als Prinz Sonderrechte rauszunehmen und dein schlechtes Gewissen wegen der Trennung auszunutzen. Los gehts, ran an den Speck - ganz unabhängig von deiner Aktuellen Beziehung tust du deinem Sohn nichts gutes, wenn du einfach weiter machst wie bisher und ihn als "Partnerersatz" missbrauchst.

Ich hoffe, ich hab das jetzt nicht zu hart formuliert - ich denke, du verstehst, dass ichs nicht bös meine.

Liebe Grüße!
Moirah, die sich auch bemühen musste, ihrem kleinen Prinzen stets vor Augen zu führen, dass er ihr KIND ist und nicht ihr Weisungsbevollmächtigter ;-)

(21) 20.02.17 - 14:05

Hallo.

Also ich war auch fast in dieser Situation. Nur dass zwei Kinder meinerseits im Spiel waren. Die eine (damals 8) war auch ein "nesthocker". Mit meinem neuen Partner verstanden und verstehen sie sich super. Wir sind das Ausquartieren langsam angegangen bzw. habe ich mich die erste Zeit, bis sie geschlafen hat, bei ihr einquartiert. Klar kam sie nachtens auch mal runter, was dann auch geduldet wurde. Aber es hat sich irgendwie schnell gelegt. Sie wurde sozusagen nicht "ausgestossen". Hätte ich auch nicht zugelassen, denn auch Kinder haben mit einer Trennung zu kämpfen. Aber ich denke mal, wir haben es ganz gut hinbekommen.

LG

  • (22) 21.02.17 - 10:04

    Ich danke euch erstmal für die Antworten.

    Ich muss erstmal sagen, ich bzw. wir haben überhaupt nichts dagegen, dass er nachts in unser Bett kommt, aber er soll erstmal in seinem Bett schlafen. Er möchte aber, dass ich gemeinsam mit ihm um acht Uhr abends in mein Bett gehe und schlafe. Das kann ich einfach nicht. So kämpfen wir im Moment von 20 bis 23 Uhr und am Ende gehen wir doch gemeinsam ins Bett weil ich fertig bin und ich auch nicht weiß was ich machen soll. Er legt sich einfach nicht in seinem Bett. Wir stehen dann quasi vor seinem Bett und diskutieren.

    Früher ist er oft mit seinem Vater zusammen ins Bett gegangen, weil wir die Situation auch hatten. Er ist keine 5 Minuten in seinem Bett geblieben. Ich hab dann geschimpft, mein Mann (er ist meist gegen 19:30 Uhr ins Bett gegangen da er nachts arbeitet) hat dann mit mir geschimpft, weil er nicht schlafen konnte und somit hat er ihn dann mit ins Bett genommen. Der kleine hat geschlafen, er konnte schlafen und ich hatte Zeit für den Haushalt. Jetzt ist es auch so, wenn er bei meinen Schwiegereltern oder meinem Mann (Noch) schläft, dann darf er ewig aufbleiben und sie gehen dann gemeinsam ins Bett. Es gibt dort auch sonst keine Regeln oder Verbote. Jetzt möchte er natürlich bei seinem Papa wohnen, weil ich böse bin und schimpfe und ausserdem braucht er mich nicht.

    Ich muss noch dazu sagen, er möchte abends von meinem Freund ins Bett gebracht werden und ab und an kuschelt er auch mal mit ihm aber wenn es ums schlafen geht, dann ist alles und jeder doof.
    Ich möchte nur, dass Beste für ihn aber ich weiß wirklich nicht weiter.
    Ist es vielleicht ratsam, dass ich mich mit ihm in sein Bett lege, bis er schläft um ihn erstmal dran zu gewöhnen?

    Was sind das genau für Beratungsstellen an die man sich wenden kann?

    Ich liebe mein Kind über alles und würde ihn auch meinem Partner auf jeden Fall immer vorziehen. Ich möchte nur, dass wir einen Weg finden. Er wird nun bald 7 und er kann ja nun auch nicht ewig in meinem Bett schlafen und vor allem kann ich doch nicht jeden Abend mit ihm zusammen ins Bett gehen.
    Das es mit meinem neuen Freund zu schnell war, das stimmt. Er hat anfangs auch noch nicht bei uns geschlafen. Wir sind jetzt 7 Monate zusammen und nun schläft er fast immer bei uns. Jedes zweite Wochenende wenn er seine Kinder hat, bin ich dann mit meinem Krümel allein und wir haben Zeit nur für uns.

    • (23) 21.02.17 - 10:28

      <<<Er möchte aber, dass ich gemeinsam mit ihm um acht Uhr abends in mein Bett gehe und schlafe.>>>

      und dann

      <<Ich muss noch dazu sagen, er möchte abends von meinem Freund ins Bett gebracht werden und ab und an kuschelt er auch mal mit ihm aber wenn es ums schlafen geht, dann ist alles und jeder doof.>>>

      Ja was denn nun? Mit dir ins Bett gehen oder von deinem Freund ins Bett gebracht werden. Da widersprichst du dich aber jetzt.

      Und im Ausgangsthread hast du geschrieben, dass dein Mann immer Nachtschicht hatte und du den Kleinen dann gleich mit in dein Bett genommen hast, da du keine Lust hattest (was ich auch verstehe), die halbe Nacht immer aufzustehen.

      Das mit dem im Ehebett schlafen hatte ich nicht nur mit einer meiner Töchter, sondern auch mit unserem gemeinsamen Sohn (8).

      Mal eine andere Frage. Ist dein Sohn oft in seinem Zimmer und spielt dort alleine oder hält sich alleine dort auf? Das war auch bei uns ein Problem mit unserem Sohn. Er spielte fast nie in seinem Zimmer, er hat sich immer bei uns im Wohnzimmer aufgehalten. Ich habe es jetzt auch so gemacht, dass ich erst mit ihm nach oben gehe, dass er dort erst mal in seinem Bett einschläft. Und er kommt auch noch runter in unser Bett. Und ich bin auch da allein, da mein Mann auch in der Woche Nachtschicht hat. Das Problem, was er hatte war, das sein Zimmer gar nicht real für ihn war. Dadurch, dass er sich so wenig da aufgehalten hat, kam ihm das fremd vor. Wir haben das jetzt so geregelt, dass er größtenteils in seinem Zimmer spielt bzw. sich aufhält, damit es lebendig wird. Das er merkt, dass es sein Zimmer ist und dass er da keine Angst zu haben braucht. Klappt jetzt auch größtenteils. Gesellschaftspiele machen wir unten am Esstisch. Ansonsten findet es sein Zimmer jetzt doch recht cool. :-p

      LG

      • (24) 21.02.17 - 10:44

        Er möchte gern, dass ich mit ihm ins Bett gehe. Das mache ich aber nicht. Er muss erst in sein Bett und da bringt in mein Freund dann hin.

        Ansonsten hat er entweder gleich beim Papa geschlafen oder ich bin auch mitgegangen.

        Er spielt nie allein in seinem Zimmer. Er will immer in meiner Nähe sein. Im Urlaub musste ich sogar mit ihm zur Toilette gehen. Angeblich weil da Kakerlaken waren.

        Ich muss dazu sagen, dass er bei meinen Schwiegereltern und auch meinem Mann Das Dschungelcamp sehen durfte. Daher kommt das sicher. Es sind seitdem auch immer Spinnen in seinem Bett.

        Mich graust es schon vor heute abend, wenn das wieder losgeht. Ich fühle mich echt hilflos im Moment. Ich wollte immer alles richtig machen und mache auch wirklich alles für ihn aber da hab ich wohl doch was falsch gemacht.

        • (25) 21.02.17 - 11:05

          Dann kann ich dir nur den Tipp geben, macht sein Zimmer lebendig. Vielleicht auch am Anfang mit ihm zusammen was spielen und dann mal raus gehen und sagen, du kommst gleich wieder. Tür natürlich offen lassen. So hat es bei uns geklappt. Und die Zeiten wurden dann immer länger, wo er alleine im Zimmer ist. Und vor dem ins-Bett-gehen vielleicht noch mal alles kontrollieren mit ihm zusammen (nach Spinnen, Kakerlaken etc.). Hört er Musik oder Hörspiele.

          <<<Ich wollte immer alles richtig machen >>>

          Was ist richtig, was ist falsch. Jedes Kind ist anders, da muss man drauf eingehen. Sag ihm, dass du öfter gucken kommst, wenn er mit Bett liegt. Lass die Tür auf und vielleicht auch etwas Licht. Aber er muss im Bett legen bleiben.

          PS: Ich glaube aber nicht, dass es das Problem wegen des neuen Partners ist. Das ist ein generelles Schlafproblem. Also lass dir dahingehend auch nichts einreden.

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