Kann es je funktionieren?

    • (1) 11.11.17 - 13:05

      Hallo ihr lieben,
      ich muss euch vorwarnen es wird lange 🙈 aber ich versuche mein bestes das kein Roman daraus wird 😉

      Kurz zu mir.... Ich (29) mit meinem Tiger an der Hand (7) und ganz frischem Bauchzwerg ( 7 ssw)

      Zu meinem Freund.... (37) aus vorheriger Ehe 2 MĂ€dels (10&8) und Vater unserem Bauchzwerg

      Und nun zu uns... offiziell zusammen seit 2,5 Jahren, wodurch auch die Trennung mit seiner Frau zustande kam. Und da fĂ€ngt das Problem an. Wie ihr euch denken könnt ist das VerhĂ€ltnis zu der inzwischen ex- Frau nicht das beste und die letzten 2,5 Jahre war der reinste Horror fĂŒr meinen Freund, meinen Sohn und mich ( Beleidigungen und auch die das aufstacheln der MĂ€dels gegen meinen Sohn und mich). Die MĂ€dels sind seit 2 Jahren bei uns, jedes 2te Wochenende und die HĂ€lfte der Ferien. Und mein Sohn und ich geben uns wirklich MĂŒhe innen zu zeigen das wir uns freuen wenn sie da sind, aber leider kam und kommt das nicht an bei Ihnen ( was villt auch an der EX liegt, da wir in ihren Augen was sie selbst auch den MĂ€dels sagt, eine Hure mit Hurensohn sind)

      Nun ja, bisher habe ich versucht das es mich kalt lÀsst und mich auf das wichtige zu konzentrieren, das es villt einfach mal zu einem harmonischen WIR werden könnte.

      Vor 2 Wochen als ich erfahren habe das ich schwanger bin, hat sich gleichzeitig seine EX Frau bei ihm gemeldet, sie mĂŒssen reden, denn er sei kurz davor seine Kinder zu verlieren.

      So taten sie das auch, und das Ende der Geschichte ist das SIE das Kriegsbeil (der Kinder zuliebe) begraben wollen und fortan ZUSAMMEN halten wollen (der Kinder zuliebe)
      Sie hat aber klargestellt, das auch ich mal auf IHRE Kinder aufpassen kann/ darf ( sollte mein Freund mal kein Urlaub bekommen) ABER ich solle nicht an ihren Kinder rumerziehen oder Vorschriften machen.

      Seither schreibt sie ihm tĂ€glich, er kann auf ein Kaffee vorbei kommen, er solle doch auf den kindergeburtstag kommen, nach einem Laptop fĂŒr die grosse schauen, Bilder von einem Adventskalender den er fĂŒr die Kinder kaufen soll... am 01.11 war er mit seinen MĂ€dels den Mittag unterwegs und diesen Mittwoch waren sie zusĂ€tzlich bei uns ( da sie kurzfristig, einen geschĂ€ftliche Fortbildung hat)

      Und jetzt zu meinen GefĂŒhlen, die mich kaum schlafen lassen. Ich weiss nicht was ich davon halten soll. Ich fĂŒhle mich verletzt und alleine gelassen, denn seitdem GesprĂ€ch und ihren Entschluss zusammen alles zu entscheiden fĂŒhle ich mich wie das 5te Rad am Wagen. Die BemĂŒhungen kommen nur von meiner Seite das es ein WIR werden könnte, und ich komme mir dumm vor, denn so wie sich die 2 verhalten wollen sie es garnicht.
      Und wenn ich mit meinem Freund darĂŒber rede, sagt er das stimmt alles nicht, er macht das nur fĂŒr uns, denn wenn der bauchzwerg da ist brauchen wir seine ex auch mal.... vor 2 Tagen hab ich mit ihm nochmals gesprochen und gesagt ich möchte es nicht das sie jeden Tag schreibt und auch das mir von den geplanten Aktionen nicht erzĂ€hlt wird... seither redet er nicht mehr mit mir.... ist meine Einstellung so falsch? Ich bin einfach verletzt von ihrer Art und Weise wie sie uns die letzte 2 Jahre beleidigt hat und möchte nicht von heute auf morgen alles vergessen nur weil sie sich endlich nach 2 Jahren dazu bereit erklĂ€rt...

      Was sagt ihr dazu? Villt habt ihr einen Rat fĂŒr mich...

      • Ich muss villt dazu sagen das die Kinder wenn sie bei uns sind, sich inzwischen ganz ok mit meinem Sohn verstehen... aber mich ignorieren sie, es wird weder hallo noch TschĂŒss gesagt. Bis vor ein paar Wochen habe ich immer versucht GesprĂ€che mit Ihnen zu fĂŒhren... aber ich komm nicht an sie ran... inzwischen lasse ich es sein denn meine Kraft geht solangsam zuende... wenn ich mit meinem Freund darĂŒber spreche sagt er das es nicht stimmt, das die Kinder immer so wĂ€ren... ich glaube er möchte mit denn Kindern nicht darĂŒber reden aus Angst sie könnten sagen sie wollen nicht zu uns, aber muss und soll ich deswegen damit leben!?!

        • Hallo,
          ich mag es immer lieber ohne Wertung: wer hier nach Hilfe fragt, soll welche bekommen (oder zumindest einen Ratschlag).
          Denn niemand ist in der Situation der anderen und kann im Grunde nicht mit dem Finger auf jemanden zeigen.
          Das Leben ist wie es ist, man ver- und "entliebt" sich. Man mag als "Opfer" vielleicht wĂŒtender sein, wenn eine andere Frau im Spiel war aber trauriger doch wohl eigentlich, wenn der Mann seine Liebe ohne Einmischung von "außen" einfach so verloren hĂ€tte.

          Was man in so einem Fall aber tatsĂ€chlich bedenken sollte, sind die GefĂŒhle der Beteiligten.
          Es wĂŒrde dir/euch auf emotionaler Ebene vielleicht schon helfen, sich in die anderen hineinzuversetzen.
          Wenn mein Leben plötzlich umgekrempelt wĂŒrde als Frau und ich keinen Mann mehr hĂ€tte - mehr noch, eine andere diesen jetzt an ihrer Seite weiß, dann hĂ€tte ich auch fĂŒr eine Weile keine freundlichen Worte mehr.
          Das kann man schon verstehen. Sag dir einfach, den "Horror" mit der Exfrau die letzten Monate hast du verdient und war die ausgleichende Gerechtigkeit. Jetzt könnt ihr bei Null anfangen, zumal sie ja auch die Bereitschaft dazu zeigt.

          Und bei den Kindern Àhnlich. Die sind eigentlich schon alt genug, um zu begreifen (oder von Dritten gehört und verstanden zu haben), warum ihr Leben plötzlich komplett aus den Fugen geraten ist.
          Wenn ich als Kind plötzlich meinen Papa nicht mehr an meiner Seite wĂŒsste und vielleicht auch das ein oder andere Mal die Mama habe deswegen weinen sehen (sehr schlimm fĂŒr Kinder, wenn die Eltern weinen) und dann noch den Grund dafĂŒr wĂŒsste (die andere Frau), dann hĂ€tte mein Verhalten durchaus anstrengender sein können, als das, was du geschildert hast.

          Die Jungs meines Mannes zB sind sehr schĂŒchtern bis verklemmt. Allein schon deswegen hat es mindestens 2 Jahre (!) gedauert, bis sie mir "hallo" und "tschĂŒss" sagen konnten. Und der jĂŒngere (jetzt 11) hat erst nach 4 Jahren direkte Fragen oder Bitten an mich stellen mögen. Nicht mal "gibst du mir bitte den Saft" hat er sich "getraut" und lieber den Papa gefragt, der 5 PlĂ€tze weiter saß.
          Vielleicht hat dein Mann recht und die beiden Kinder sind tatsÀchlich so..?
          Und es ist ein seehr großer Pluspunkt, dass die inzwischen mit deinem Sohn gut auskommen!
          Ich finde es hört sich gar nicht so aussichtslos an bei euch.
          Bleibe weiterhin nett und bemĂŒht und zeige ihnen, dass du nicht das "Feidbild" bist.
          Vielleicht kann der Papa ja mal ein "erwachsenes GesprĂ€ch" mit ihnen fĂŒhren und sie nach ihren Gedanken und KĂŒmmernissen in Bezug auf die ganze Geschichte fragen. Vielleicht lĂ€sst sich so einiges aus dem Weg rĂ€umen. ZB wenn er erzĂ€hlt, dass er die Mama zwar lieb hatte und hat, es aber fĂŒr ein weiteres gemeinsames Leben nicht mehr gereicht hat. Und dass eben die neue Frau (also du) keine direkte Schuld daran trĂ€gt..wĂ€rest du nicht in sein Leben getreten, dann hĂ€tte die Ehe trotzdem nicht gehalten.
          Damit wĂŒrde er den Weg ebnen fĂŒr ein Umdenken seiner Kinder. Und wenn du dann noch sein Übriges tust und einfach verstĂ€ndnisvoll und freundlich bist, dann packt ihr das, glaube ich.
          Es gibt hier wesentlich "schwierigere FĂ€lle" a la "du hast mir gar nichts zu sagen!", "ich hasse dich"..usw.
          Viel Erfolg

          • Hallo, danke fĂŒr deine liebe Antwort.

            NatĂŒrlich verstehe ich seine Kinder sowohl auch seine Ex Frau, das ich fĂŒr Sie der schlimme Grund bin. Und wie schon geschrieben, gebe ich mir MĂŒhe mit Ihnen auszukommen und Ihnen Zeit zu geben, es zu verstehen und zu akzeptieren.

            Mir geht es einfach darum, ob es je möglich sein wird, ein normales miteinander zu schaffen... denn auch ihre, nennen wir es Chance was sie geben will, bezieht sich ausschließlich auf die Kinder und meinen Freund... als Beispiel genannt, die Kinder wollen mehr Zeit mit ihrem Vater verbringen( ich habe da nichts dagegen, ich freue mich fĂŒr ihn, weil er wirklich seine MĂ€dels liebt)
            Sie fragen dann am Tisch ob sie morgen schwimmen gehen, und fragen gleichzeitig ob die alleine gehen, wenn mein Freund mit ja antwortet schreien Sie juhu....wie soll ich damit umgehen?
            Auch diese „alte“ vs. Neue“ Familie Trennung, ist das normal? Ich habe gedacht das es nach einer Zeit normaler fĂŒr alle wird, oder sind 2 Jahre noch zu kurz um sowas zu erreichen?

            Lg

            • Also zuerst einmal, wie es mit mit den "Einmischungen" der Exfrau gehen wĂŒrde:
              Man muss da ja schon differenzieren. Was ist nötig wegen der gemeinsamen Kinder und was ist zu viel?
              Wenn die Exfrau meines Mannes ihm tĂ€glich Nachrichten schicken wĂŒrde, das wĂ€re mir egal. So lange sie mir keine schickt.
              Wir haben das Wechselmodell (halbe Woche bei uns und halbe Woche bei ihr, Ferien auch halbe/halbe), also finden pro Woche zwei Übergaben statt. Man wohnt im selben Dorf, daher ist die Fahrzeit kurz.
              Jede Übergabe dauert zwischen 30 und 45 min weil eben auch vieles besprochen wird. Das ist völlig ok fĂŒr mich. Wir haben ein relativ entspanntes, wenn auch definitiv nicht freundschaftliches VerhĂ€ltnis.
              An den Geburtstagen der Jungs lÀd man wechselseitig (je nachdem, wo die Jungs an den Geburtstagen gerade sind) auch die jeweiligen Expartner mit Familie ein. Also die Exfrau mit Freund und sie dann meinen Mann, mich und die gemeinsame 2jÀhrige Tochter.
              Manchmal kommt sie außer der Reihe wenn zB einer der Jungs krank ist oder etwas vergessen wurde etc.
              Zu Elternsprechtagen geht mein Mann mit der Ex manchmal zusammen, Elternabende werden meist aufgeteilt.
              Das ist alles in Ordnung fĂŒr mich. Lieber hĂ€tte ich natĂŒrlich keine "Außenstehende", mit der wir Freizeit und Ferien ansprechen mĂŒssen aber das ist halt das Los bei einem Mann mit bereits vorhandenen Kindern.

              Was aber ĂŒber die notwendigen "Pflicht-GesprĂ€che" wegen der Kinder hinausgeht, hat in meinem Fall ganz einfach nicht stattzufinden. Zusammen "auf einen CafĂ© treffen", wie du schriebst, das wĂ€re absurd.
              Ich ziehe die Kinder meines Mannes mit groß, ich lebe in einem Haus, das von seiner Exfrau damals eingerichtet wurde, ich arbeite mit fĂŒr die 500 €, die sie noch immer (freiwillig) fĂŒr die Kinder bekommt und bei einem 50:50 Modell nicht nötig wĂ€ren. Und ich lebe damit, dass wir tatsĂ€chlich keine Feier- und Ferientage nur nach uns planen können, sondern natĂŒrlich immer auch nach ihr. Das alles reicht völlig an Exfrau in unserem Leben!

              • (6) 11.11.17 - 16:38

                Und zu den "Gebaren" der Kinder:
                Ich finde schon, dass dein Mann dir da mehr RĂŒckendeckung geben mĂŒsste. Du gehörst nun mit zu seiner/deren/eurer Familie und er macht allen das Zusammenleben deutlich schwer, wenn er zulĂ€sst, dass jemand aus der Familie herabgewĂŒrdigt wird.
                Und indem in deinem Beisein zwischen ihm und den Töchtern eine Unternehmung ohne dich geplant wird, ist eine glasklare Ausgrenzung, die den MÀdels zeigt: die Frau da ist der Besuch, wir drei zÀhlen und wenn es uns dreien passt, dann darf sie mit.
                Das finde ich nicht in Ordnung.
                So zĂŒchtet er sich außerdem geradezu die "böse Stiefmutter" heran.
                Wenn die Kinder diese Frage gestellt haben, dann hĂ€tte er meiner Meinung nach so etwas antworten mĂŒssen, wie: "Hier wird keiner ausgegrenzt, unsere Familie ist um zwei Mitglieder gewachsen und natĂŒrlich darf jeder mit, der mit möchte. Sicherlich kommt mal die Situation, in der XY mit Sohn Z sowieso etwas anderes vorhaben und dann habt ihr mich ganz allein fĂŒr euch. Aber ob und wann das so ist, das entscheiden XY und Z."
                Auf diesem Wege hat er klar Stellung bezogen und seinen MĂ€dels gezeigt, dass alle gleichwertig sind und dazu gehören. Was wichtig ist, allein schon wenn das Halbgeschwisterchen da ist. Du kannst (und solltest) dann die drei natĂŒrlich trotzdem mal alleine losfahren lassen, das ist einfach wichtig fĂŒr sie. Aber eben nicht auf deren Geheiß hin sondern weil du nett zu ihnen sein möchtest.

                • Danke das stĂ€rkt mich einwenig, denn ich möchte nicht die böse sein und gerne lasse ich Ihnen auch ihre Zeit... man weiß nur nicht genau wie man es ausdrĂŒcken soll ohne egoistisch zu klingen...

                  (8) 11.11.17 - 16:49

                  Und zu "alte Familie"/"neue Familie":
                  So etwas gibt es bei uns nicht. Es gibt keine alte Familie mehr. Es gibt Mama und Papa, die Mama und Papa bleiben aber definitiv keine Familie mehr sind.
                  Es gibt dafĂŒr unsere Familie (meinen Mann, mich, seine Söhne, unsere Tochter) und deren Familie (seine Exfrau, ihren Freund und seine Söhne).
                  SelbstverstĂ€ndlich erziehe ich seine Jungs mit, denn wir leben in einem Haus, das ich auch allein saubermache, ich koche fĂŒr alle das Essen, ich bereite Geburtstage vor usw. Wenn die Jungs unsere Schwelle betreten, gelten die Regeln von mir und meinem Mann. Sind sie bei der Mutter zuhause, dann gelten die ihrigen.
                  Wenn es bei uns jeden Freitagabend einen Fernsehabend gibt mit Popcorn und Cola (obwohl die Jungs bei ihr nicht wöchentlich Cola dĂŒrfen), dann gibt es den. Der Papa hat ebenso das Sorgerecht.
                  Und wenn ich sage, sie rÀumen heute ihre Zimmer auf, dann wird das gemacht. Ich bin der Meinung, es kann nicht (wirklich) klappen, wenn man innerhalb eines Haushaltes lebt und trotzdem die Familie trennt.

              So wie du es schreibst, wĂŒrde ich es mir wĂŒnschen. Die MĂ€dels sind da und das möchte ich auch nicht anders, nur wĂŒrde ich mich gern ein bisschen mehr einbezogen fĂŒhlen... auch wenn ich nicht genau weiß was man da erwarten darf... und eben nicht so wie es im Moment lĂ€uft, das sie zu zweit etwas ausmachen und uns als neue Familie IMMER außen vor lassen...

              • Ehrlich gesagt glaube ich sogar, es ist der einzige gangbare Weg, damit ihr dauerhaft harmonisch zusammenwachsen könnt.
                Auch wir StiefmĂŒtter sind Menschen mit GefĂŒhlen und kennen Eifersucht/ZurĂŒcksetzung und Kummer. Warum sollten wir diese GefĂŒhle nicht haben dĂŒrfen, nur weil wir erwachsen sind..?
                Und je mehr dein Mann zulĂ€sst, dass du neben seinen Töchtern genau diese GefĂŒhle entwickelst, umso mehr projizieren sich diese GefĂŒhle auf seine Töchter.
                Das ist ganz einfach:
                Wenn man einen Menschen immer dann schlĂ€gt oder sonstwie wehtut, sobald man ihm das Bild eines Vogels zeigt, dann wird er automatisch negative GefĂŒhle bekommen, sobald er diesen Vogel auch nur sieht. Obwohl der Vogel ja gar nichts dafĂŒr kann.

                Und wenn die Töchter jetzt schon lernen, dass du in der Familie hintenan gestellt bist, dann lernen sie auch von Anfang an, dass sie sich nichts sagen lassen mĂŒssen. Wie in einigen Kulturen, in denen der Sohn ĂŒber die Mutter bestimmen darf.

                Das wĂŒrde ich meinem Mann so zu vermitteln versuchen. Ich glaube, wenn er nicht möchte, dass sein nĂ€chstes Kind auch eines Tages nur noch ein Umgangskind ist weil du in der Konstellation unglĂŒcklich geworden bist und die Reißleine gezogen hast..
                Glaube mir, es gibt genug Threads mit dem Titel "Ich hasse mein Stiefkind"..

          Ich schreibe mal aus der Sicht der Kindsmutter.
          Mein Mann und ich haben uns im FrĂŒhjahr getrennt und schwupps.... zauberte er eine Neue aus dem Hut.
          FĂŒr mich war das weniger dramatisch als fĂŒr unsere Tochter (12). Ihr hat es gar nicht gefallen, sie möchte in erster Linie etwas mit ihrem Vater allein unternehmen. Er nimmt sich in seinem Liebestaumel sowieso zu wenig Zeit fĂŒr sie.
          Dann war die neue stocksauer (mein Mann nannte es enttÀuscht) als meine Tochter mal wieder ohne die Neue irgendwo mit ihrem Papa hin wollte.
          Ich habe versucht, mich so gut es ging rauszuhalten, aber es ist eben auch von der Seite der Ex und der Kinder schwierig.
          Als mein Mann sagte, dass seine Neue mich nicht mag bzw. mich absolut nicht ab kann, war ich schon sehr erstaunt.
          Zum einen kennen wir uns nicht mal und zum anderen, was erwartet die denn?
          Mein Mann und ich haben auch 1-2 mal wöchentlich Kontakt, meist geht es um unsere Tochter.
          Letztendlich wĂ€re es mir auch lieber, ihn nicht mehr sehen oder hören zu mĂŒssen, aber so einfach ist es nun mal nicht.
          Es ist wohl fĂŒr alle eine schwierige Situation, aber die Zeit spielt fĂŒr die Beteiligten, denke ich!

Hast du Angst, dass er zu ihr zurĂŒckkehren könnte? HĂ€tte ich auch, wenn ich jemanden den Mann ausgespannt hĂ€tte😳

  • (13) 11.11.17 - 14:22

    Das stimmt. Es ist echt traurig, vorallem fĂŒr die Kinder.
    Ich denke, dass sich die beiden (TE und der Mann) ihrer "Schuld" nicht bewusst sind. Selbstmitleid kommt da vor Selbsterkenntnis.

    Wenn die Ex sich nun zusammenreißt, sollte man dieses Angebot dankbar annehmen und seine eigenen Befindlichkeiten zurĂŒcksetzen.

    Finde den Mann ganz schön skrupellos, wenn ich solche SĂ€tze lese: "er macht das nur fĂŒr uns, denn wenn der bauchzwerg da ist brauchen wir seine ex auch mal..."
    Den wĂŒrde ich auch nicht geschenkt haben wollen 😹
    Die Ex von ihm kann froh sein, den los zu haben.
    Ich wette spÀtestens wenn seine Ex nen neuen hat und die Beziehung mit der TE nicht mehr Rund lÀuft, steht er wieder auf der Matte.

    • (14) 11.11.17 - 15:14

      Den Satz hab ich nicht verstanden. Was meint der Mann der TE damit, dass sie die ex brauchen werden, wenn ihr gemeinsames Kind da ist. Dass die ex das Kind babysitten soll?

      Das ist total absurd😂 aber so meinte er es wohl.

      Auch fĂŒr dich ein kleines Feedback, da ihr in Kompetenter antworten nicht gerade das non plus ultra seid. Es ging hier nicht um die Frage wer welche Schuld hat... und ja ob du es glaubst oder nicht, SchuldgefĂŒhle haben wir nicht, denn auch sie hat damals GrĂŒnde dafĂŒr geliefert warum es ĂŒberhaupt zu Trennung kam... zudem war das nicht meine Frage.... der Satz das wir sie auch mal brauchen war darauf bezogen das wir die Kinder eventuell wenn das Baby kommt nicht nehmen können und dann wir Ihre Hilfe brauchen das die MĂ€dels versorgt sind!

      Aber auch dir ein Danke das du so ohne Vorurteile kommentierst đŸ‘đŸ»

      • Sei mir nicht böse. Aber wenn dein Freund keine SchuldgefĂŒhle hĂ€tte, wĂŒrde er niemals so mit seinen Kindern umgehen und dich so derart degradieren. DU hast sicherlich keine SchuldgefĂŒhle. Dein Freund ziemlich sicher!

        • (17) 11.11.17 - 19:38

          SchuldgefĂŒhle haben die meisten MĂ€nner, allein weil sie fĂŒr ihre Kinder die Ursprungsfamilie nicht erhalten konnten und ihnen Kummer bereitet haben. Ich hĂ€tte auch welche.
          Mein Mann hat sie auch. Und er hat keine "Schuld"..es war eine einvernehmliche Trennung zweier Menschen, die eigentlich nie hÀtten heiraten sollen. Bei dem Kennenlernen mit mir war er seit 4 Jahren geschieden und ich war die 3. Beziehung danach. Seine Exfrau hatte ihren Freund noch im Trennungsjahr kennengelernt.
          Und dennoch habe auch ich mich teils sehr degradiert gefĂŒhlt, in vielen Situationen..manchmal auch heute noch. Es hat lange gedauert, ihm begreiflich zu machen, dass man auch GefĂŒhle hat und sich gering geschĂ€tzt fĂŒhlen kann, trotzdem man kein Kind mehr ist.
          Und dass ihn die Kinder auch dann noch lieben, wenn er seinen Erziehungsauftrag nicht gÀnzlich beiseite wirft.
          Dieses Haus war jahrelang ein regelfreies.

          Ich kann auch in den Posts gar nicht erkennen ob die TE ein schlechtes Gewissen hat oder nicht und woran man das festmachen möchte.
          Sollte sie das denn..?
          Wenn sie seinen Kindern liebevoll und mit VerstĂ€ndnis begegnet, keines der Kinder im Haus bevorzugt und sich um alle gleichermaßen bemĂŒht, ist doch gar kein Raum fĂŒr schlechtes Gewissen..?

          • (18) 11.11.17 - 23:00

            Komisch. Das kenne ich von meinem Mann in der Art gar nicht. Ich war aber auch nicht der Trennungsgrund von seiner ex Frau. Die waren schon mehrere Jahre getrennt und verliebt war er auch noch nie in sie gewesen. Vielleicht lag es daran?

            Sie trennten sich, als das Kind ein Jahr alt war und zusammenkamen wir 7 Jahre spÀter. Ich war die erste richtige Beziehung.

            Sie schrieb, dass sie keine SchuldgefĂŒhle hat. Das ist keine Interpretation meinerseits. Und ja, ich hĂ€tte welche, wenn ich jemandem den Mann ausgespannt hĂ€tte.

            • (19) 12.11.17 - 07:46

              Was das "Schuldbewusstsein" angeht, da mag ich ĂŒberlesen haben, dass die TE gepostet hat, sie hĂ€tte keins, das stimmt. Sie hatte es geschrieben. Das nehme ich dann zurĂŒck.

              Aber dennoch verstehe ich nicht ganz, inwieweit das ausgrenzende Verhalten ihres Mannes vor den Kindern ihr gegenĂŒber ein Indiz fĂŒr sein (etwaiges) Schuldbewusstsein wegen des unrĂŒhmlichen Ehe-Endes darstellen sollte.
              Sollte er tatsĂ€chlich seiner Exfrau gegenĂŒber ein Schuldbewusst empfinden weil der Trennungsgrund seine neue Partnerin war, was hĂ€tte das mit seinem Verhalten den Kindern gegenĂŒber zu tun, frage ich mich..? Denn er hat ja nicht seine Kinder "betrogen", sondern seine (Ex)Frau.
              Schuldbewusstsein seiner (Ex)Frau gegenĂŒber mĂŒsste er dann doch eher zeigen, indem er diese gegenĂŒber der TE bevorzugen wĂŒrde..

              Und wenn du dieses ausgrenzende Verhalten von deinem Mann so gar nicht kennst, dann hast du wirklich GlĂŒck!

              Ich selber habe (wie ich schon schrieb) auch rein gar nichts und nicht einmal ansatzweise mit der Trennung meines Mannes von seiner Exfrau zu tun.
              Aber trotzdem hat mein Mann a) natĂŒrlich Sehnsucht zu seinen Jungs, die ja nur noch die halbe Woche bei ihm sind. Und b) einfach ein schlechtes Gewissen oder halt SchuldgefĂŒhle. Nicht weil er deren Mutter betrogen hat (hat er nicht) oder sonstwas, sondern schlicht und einfach weil die Kinder durch die Scheidung ihre heile Welt verloren haben.
              Ich finde, dass solche GefĂŒhle normal sind. WĂŒrde ich mich von meinem Mann trennen, ganz egal aus welchen GrĂŒnden, dann hĂ€tte ich angesichts der Traurigkeit meiner Tochter SchuldgefĂŒhle.

              Ich kann mir kaum vorstellen, dass dein Mann diese GefĂŒhle nicht hat. Er gehört dann aber wahrscheinlich zu den sehr seltenen Exemplaren, die das schlechte Gewissen/die SchuldgefĂŒhle nicht auf ihr Verhalten den Kindern gegenĂŒber abfĂ€rben lassen. Und da hast du halt GlĂŒck.
              Bei meinem Mann war das anders. Und wenn man einmal andere Threads liest, in denen "Stiefkind-Probleme" beschrieben sind, dann ist es dort genau dasselbe.
              Gerade die VĂ€ter scheinen angesichts ihres schlechten Gewissens/ihrer SchuldgefĂŒhle ihren Erziehungsauftrag vergessen zu habe .

              Als ich meinen Mann kennenlernte, habe ich absolut ein regelfreies Haus betreten. Alles was die Jungs nicht wollten, brauchten sie nicht und alles was sie wollten, durften sie auch.
              Bonbon essen und Papier gleich auf den Boden? Klar. Mit Straßenschuhen durchs Haus (Oma putzte damals das Haus, der Papa nicht)? Klar. Heute zu mĂŒde zum ZĂ€hneputzen? Na gut. Reinkommen, Jacken auf den Boden? Klar. Morgens aufstehen und ein Eis aus dem Gefrierschrank nehmen? Naja der arme hungrige Junge. GemĂŒse esst ihr nicht? Na gut. Das Essen mögt ihr insgesamt nicht..? Ich schmiere ein Brot. Danke sagen? Bitte? Hallo? TschĂŒss? Nein braucht ihr nicht.
              Wollten die Jungs etwas, wie zB Saft am Esstisch, hieß es "ich brauch Saft". Höflichkeit ĂŒberbewertet.
              Ich könnte das endlos weiter fĂŒhren. Und da stand ich nicht alleine da, es ist bei MĂ€nnern wesentlich hĂ€ufiger der Fall, dass sie sich nach einer Trennung so verhalten als bei Frauen.
              Frauen sehen bei all ihrer Liebe und möglichem schlechten Gewissen immer noch "das große Ganze" und ein dauerhaftes regelfreies VerhĂ€tscheln schadet am Ende dem Kind.

              Wenn es zB darum geht, dass die Jungs meines Mannes etwas Unangenehmes tun sollen (bei Krankheit Medizin nehmen, der 14-jĂ€hrige die Zahnspange rein, fĂŒr eine Arbeit lernen...usw.), dann ruft die Kindsmutter mich an und erzĂ€hlt mir das/bittet mich um Kontrolle dessen und nicht meinen Mann. Weil sie weiß, dass er bei TrĂ€nchen oder Kulleraugen sofort einknickt.
              Schau dich in Foren um, die meisten MĂ€nner sind so. Sie scheinen bei Regeln und Erziehung zu fĂŒrchten, dass die Liebe der Kinder zu ihnen geschmĂ€lert wird. Oder halt aus schlechtem Gewissen wegen des Verlustes der Ursprungsfamilie, egal aus welchem Grund.

              Und zu den SchuldgefĂŒhlen der TE, kann ich nur sagen: wir kennen die involvierten Personen nicht und die nĂ€heren UmstĂ€nde auch nicht wirklich.
              Aber von dem, was ich gelesen habe, sehe ich ehrlich gesagt keinen Mann und keine TE, die sich schuldig fĂŒhlen mĂŒssten.
              Frau betrĂŒgt Mann. Bereut und will ihn halten. Mann willigt an, es trotzdem bei der Ehe zu belassen. Merkt aber, Vertrauen ist weg, Liebe hat gelitten. In dieser Verfassung trifft er auf die TE. Chemie stimmt, verliebt sich. Trennt sich schlussendlich doch von seiner Frau.
              Sehr ehrlich gesagt kein "Ausspannen". WĂ€re die TE nicht gekommen, wĂ€re wahrscheinlich trotzdem Schluss gewesen, nur vielleicht nicht so schnell. Wie oft kommt es vor, dass eine Ehe einen Seitensprung ĂŒberlebt?!

              • (20) 12.11.17 - 10:45

                Naja, ich finde es komisch, dass die Ex plötzlich ne AffÀre hatte, nachdem die Te hier Gegenwind bekam. Im Ursprungspost stand komischerweise nichts drin. Die Te hÀtte ja auch verschweigen können dass sie ihr den Mann ausgespannt hat.

                Verstehst du, was ich meine?

                Ich lese und höre auch oft, dass MĂ€nner ihren Kindern ggĂŒ. ein schlechtes Gewissen haben, auch ohne fremdgegangen zu sein, wenn sie die Kinder bei sich haben. Aber die Tatsache, dass der Freund der Te nicht mehr mit der Te redet, weil sie was gegen die ex gesagt hat, ist doch ein Indiz dafĂŒr, dass er auch ihr ggĂŒ. ein schlechtes Gewissen hat. Findest du nicht?

                Ich denke, die SchuldgefĂŒhle sind nochmal stĂ€rker, wenn man warm gewechselt hat. Der Mann hat natĂŒrlich nur seine ex betrogen, aber eben aufgrund dessen auch seinen Kindern den Vater „genommen“.

                Ich sag ja, ich persönlich wĂŒrde „sterben“ wegen meinem schlechten Gewissen.

                Naja, wir werden nie erfahren, wie es wirklich ist.

                Schönen Sonntag wĂŒnsche ich 😀

Nein das habe ich nicht, wie fĂŒr alles im Leben gibt es GrĂŒnde warum es damals so gelaufen( und auch sie hatte eine AffĂ€re, die Ehe war einfach kaputt) das war eigentlich auch nicht frage, aber trotzdem danke fĂŒr deine hilfreiche Antwort 🙄

(24) 11.11.17 - 15:32

Weiß sie schon von der Schwangerschaft?

  • Ich wollte mich kurz halten, weil es mit dem Problem was ich habe, nicht in Verbindung steht... kurz zu ErklĂ€rung, damit es nicht falsch verstanden wird, bevor ich meinen Freund kennengelernt hat und die Sache mit uns begonnen hat, hatte sie eine AffĂ€re, sie hatten darĂŒber gesprochen und es nochmal versuchen wollen... und dann begann das mit uns. Mit Sicherheit war das nicht der feine englische Zug, aber es ist neunmal so... und ein schlechtes Gewissen habe ich nicht, denn ich denke die Ehe war einfach kaputt, denn wenn jemand glĂŒcklich ist, ist meine Meinung wĂŒrde man so etwas nicht tun, und da ist es egal ob Mann oder Frau.... zu deiner Frage, nein sie weiss es noch nicht... auch die Kinder wissen noch nichts davon.

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