Unterhalt vor Adoption

    • (1) 02.03.18 - 19:44

      Hallo ihr Lieben,

      mein Mann möchte gerne meinen Sohn adoptieren. Nun setzt mich der leibliche Vater meines Sohnes unter Druck, er möchte keinen Unterhalt mehr zahlen, sonst stimmt er der Adoption nicht zu.
      Nun meine Frage, kann man nach der Adoption den Unterhalt des leiblichen Vaters rückwirkend, also bis zum Tag der Adoption einklagen? Hat da jemand Erfahrung. Ich finde diese Erpressung dreist, möchte aber das mein Sohn von meinem Mann adoptiert wird....

      Über Antworten würde ich mich sehr freuen.
      Vielen Dank und ein schönes Wochenende..

      (5) 03.03.18 - 10:15

      Eigentlich schneidet sich der leibliche Vater doch selbst ins Fleisch mit der Erpressung. Wenn du dem jetzt nicht nach gibst und auf die Adoption verzichtest muss er noch jahrelang Unterhalt zahlen!
      Ich würde einen Rechtsanwalt zu rate ziehen, der kann dir am besten helfen!

      (6) 03.03.18 - 10:47

      Bei den Plänen hätte ich das schon anstandshalber dem leiblichen Vater angeboten.

      LG

      • (7) 03.03.18 - 12:24

        Wie genau ist das gemeint? Was hätte ich angeboten?

        • (8) 03.03.18 - 14:15

          Ich denke sie meint, angeboten, dass er ab sofort keinen Unterhalt mehr zahlen muss.

          (9) 04.03.18 - 11:41

          Genau. Sie wollen, dass der Partner die Rolle des gesetzlichen Vaters übernimmt. Wieso will man dann auf Teufel komm raus, dass er bis zur wirksamen Unterschrift weiter zahlt? Die Überzeugung, dass der Partner der Vater sein soll, ist doch jetzt schon da. Dann kann Mann doch auch die Verantwortung übernehmen.

          LG

    (10) 03.03.18 - 14:59

    Irgendwie kann nich deinen Ex verstehen.
    Du willst, das er sein Kind aufgibt, weil es in eure Familie gehört.

    Ich weiß nicht, ob ihm das Kind tatsächlich egal ist oder ob du ihm so lange zugesetzt hast, bis er keinen Bock mehr darauf hatte, sich zu kümmern und eh keine Chance mehr sieht, eine Bindung zu seinem Kind zu haben - aber in beiden Fällen wurde ich auch nicht wirklich einsehen, das ich bis zur formellen Adoption weiter bezahle. Mit meiner Zustimmung dazu wäre für mich der Drops gelutscht.

    Ich gehe davon aus, das Umgangswochenenden längst eingestellt sind und der Ex von dir auch seit Jahr und Tag kein Mitspracherecht in Bezug auf das Kind mehr hat (oder wollte). Dann gehört das Kind halt tatsächlich in eure neue Familie - und dann soll der Adoptivvater eben auch seine Pflichten gleich ganz aufnehmen. Rechtlich bestimmt nicht haltbar, aber emotional ist das doch längst über die Bühne.

    Also schaut zu, das die Adoption möglichst schnell durchgeht und tut ab sofort das, was Eltern eben für ihr Kind tun: Die finanzielle Verantwortung tragen und den Ex aus der Verantwortung entlassen. Wollt ihr doch sowieso. Wieso dann erst wenn ein Amt ein Papier unterschrieben hat?

    Wenn man nicht bereit ist, vor der Hochzeit füreinander einzustehen, sollte man besser nicht Heiraten. Wenn man auf den Unterhalt des Kindsvaters nicht verzichten will, soll man besser nicht Adoptieren.

    • (11) 03.03.18 - 16:05

      Also zugesetzt wurde niemandem, mein Ex möchte die Adoption so.
      Er kümmert sich von Anfang an nicht um das Kind.
      Und wenn man keine Ahnung hat, warum, wieso weshalb, dann sollte man es lassen.
      Meine Frage war ob es möglich ist, das Geld zu bekommen oder nicht, die Frage war nicht, welche Umstände bei uns herrschen.

(14) 06.03.18 - 19:08

Hi
Das nennt man Stiefkind Adoption nennt man das . Du musst zum Notar gehen, da wird der Antrag angefertigt. Sobald der leibliche Vater den unterschreibt ruht der Unterhalt. Das ganze dauert bis zu 1 1/2 Jahren . Falls das Familien Gericht es nicht macht muss der Unterhalt nach gezahlt werden . Es ist aber gar nicht so einfach diese Adoption.
Mein Partner hat diese Dinge durch gemacht.
Lg

(15) 08.03.18 - 13:25

Hallo!

Da braucht dich der KV gar nicht unter Druck zu setzen, seine Vorstellung entspricht ziemlich genau der aktuellen Rechtsprechung. Ab dem Tag der Einreichung des Adoptionsantrages bei Gericht ist kein UH vom leiblichen KV mehr fällig.

(16) 02.04.18 - 17:51

So was dreistes. Da fehlen mir echt die Worte.

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