"verrückte" Ex... was kann ich tun...laaange Geschichte

    • (1) 07.07.18 - 10:51

      Hallo ihr Lieben.
      Ich wende mich nun mit meiner Problematik hier mal an die Allgemeinheit, da es für "Stiefmütter" bzw. neue Partnerinnen keine Beratungsstelle gibt, welche zuständig ist.
      Folgendes Problem. Mein Lebensgefährte und ich, seit 1 1/2 Jahren liiert haben einen- es scheint unklärbaren Konflikt mit seiner Ex. Sie sind seit drei Jahren getrennt, aus dieser Beziehung ist eine Tochter nun 6Jahre jung entstanden. Die Ex hat noch eine Tochter aus Vorbeziehung, die Große ist nun 13. Ich habe drei Kinder mitgebracht, meine jüngste ist auch 6.
      Nice to know Info- wir und die Ex wohnen ein Haus auseinander, in der selben Str. Sie wohnt noch bei ihren Eltern, da sie nicht arbeitsfähig (arbeitswillig) ist und seit eh und jeh nur Harz4 entgegen nimmt...
      So- das Problem ist: seitdem mein Lebensgefährte mich hat, entzieht sie ihm jeden Kontakt, zur Tochter. Auch die Große, die er ja jahrelang mit betreut hat und die ihn sehr vermisst, darf nicht zu uns kommen...weil: sie mich hasst!! Das war ihre Aussage. Ich "bin scheisse, gehöre nicht an seine Seite und sie will das so nicht" wir sind seit fast nem halben Jahr mit dem Jugendamt zugange, nach Absprache durfe die Kleine dann auch ab und an mal zu uns, jedoch wurde ich da nur angespuckt, getreten und angeschrien, dass ich nicht in das Haus und nicht zu Papa gehöre, Mama habe ihr Bilder gezeigt und Mama und Papa gehören zusammen. Mein Lebensgefährte hat dort damals das Haus gekauft, damit er näher an seinem Kind bleiben kann, da die Mutter schon damals psychisch auffällig war, dieses jedoch bis heute nicht einsieht... Jugendamt ist also involviert- macht aber tasächlich- NICHT VIEL. Auch ich erhalte keine Beratung, wie ich mich dem Kind gegenüber verhalten soll, da sie mir tatsächlich all den vorgelebten Hass der Mutter entgegen schleudert...Ich habe mehrfach versucht, mit der Ex zu reden- keine Chance, sie blockt und gibt dann bei Gericht an (mein LG versucht gerade das Sorgerecht zumindest zur Hälfte zu erwirken) dass ich sie bedrohen würde... dieses mache ich tatsächlich nicht... ich habe immer versucht, auf die "wir eleben das Selbe" Schiene zu fahren- mein Ex war echt doof in unserer Beziehung und auch er hat eine neue Partnerin, die sich super mit meiner Kleinen versteht. Und auch, wenn es mir ab und zu nicht gefällt, verhalten wir uns wie Freunde und ich freue mich mit meiner über jedestolle Erlebnis, was sie mit Papa und seiner Freundin hatte- ZUM WOHLE, DES KINDES. Das leuchtet der Ex aber nicht ein. Sie sieht mich als Bedrohung, welche auch noch ihre Kinder will...Wenn meine Kleine die Tochter von meinem LG zum Spielen abholen will, wird sie von der Ex ausgeschimpft und sie schimpft dann mein Kind an,.wie doof ich bin (Sag deiner doofen Mama, dass sie dich nicht schicken soll, ihr zieht eh bald aus und ---- darf nicht mit dir spielen, weil du so doof bist, wie Mama) dieses habe ich nun an meinen Anwalt weiter gegeben, denn auch darüber wollte sie nicht mit mir reden... So- nun hat mich letzte Woche ihre Große Tochter abgefangen.... sie hat erzählt, was hinter verschlossenen Türen los ist.... Wenn sie Mama fragt, ob sie zu uns darf, rastet sie aus und schlägt sie, sagt dann, sie solle nie wieder unsere Namen in den Mund nehmen, oder nachfragen. Mama rastet oft aus- sie hatte einen neunen Freund, der hat sie schnell verlassen, hat gesagt,sie sei krank und müsse mal zum Arzt gehen. Die Kleine wird auch geschlagen- wenn sie zB eine Zahnpasta nicht mag. Die Große musste ihren Sport aufgeben und darf da nicht mehr hin- weil die Ex mich dort einmal gesehen hatte, als ich zufällig beruflich dort zu tun hatte. Die Kleine durfte den Sport, auf den sie sich jahrelang freute gar nicht erst antreten,es könnte ja sein, dass ich des Öfteren da bin... Sie erzählte weiter, Mama wäre oft Nachts weg und sie müsse dann die kleine Schwester bei sich schlafen lassen...vor ungefähr einem Monat kam mir der Zwerg im Schlafzeug!morgens um halb acht entgegen, weinend- weil keiner Zuhause wäre...als ich sie gerade zu uns einpacken wollte, kam die Mutter "war angeblich Zigaretten holen" die große war wohl gerade los zur Schule... ich könnte ewig weiter schreiben- es ist wirklich noch längst nicht alles...sie erzählt den Mädchen auch, ich wolle nur, dass sie meinen LG besuchen, damit ich sie umbringen könne, weil ich nicht will, dass er Kinder hat...die Große hat mich gebeten- ich solle ihr helfen, damit wir Mama helfen können,dass sie gesund wird und endlich Mama sein kann... habe mit meinem Anwalt gesprochen- mit dem Jugendamt telefoniert,.ich will ja auch nicht in das Verfahren pfuschen, was die Beiden gerade haben. Will auch die Ex nicht schlecht machen und würde ihr gerne helfen. Doch ich muss gestehen, ich bin an einem Punkt, wo auch ich Hilfe brauche. Hilfe mit den Situationen umzugehen und Hilfe, wie ich dem Kind /den Kindern helfen kann und wie ich mein Kind schützen kann...
      Nächste Woche darf ich mit der Großen beim Jugendamt vorsprechen. Ich hoffe so sehr, dass dann endlich was ins Rollen kommt...
      Habt ihr irgendwelche Ratschläge für mich?....

      Vielen Dank aufjeden Fall schon einmal,. für s Lesen :)

      Liebe Grüße an Euch.

      • (2) 07.07.18 - 11:08

        Ich würde sagen, du solltest den Fall mal beim Kinderschutzbund besprechen. Vielleicht können die dir helfen. Dein LG hat als sozialer Vater ein Umgangsrwcht mit seiner Stieftochter, er sollte sich beraten lassen, ob er das nicht ebenfalls einklagt.

        Wichtig ist, dass er konsequent dran bleibt, seine Töchter braucht die Gewissheit, dass Papa für sie kämpft.

        LG

        • (3) 07.07.18 - 15:57

          Hey.
          Dann werden wir diese Behörde eventuell auch noch einmal kontaktieren, sollte am Montag nichts bei rum kommen...
          Er kämpft, er kämpft wirklich- wir kämpfen. Aber von Amtswegen ist es echt hart und mühselig... manchmal wundere ich mich gar nicht mehr, dass so viele Kinder starben, obwohl Ämter involviert waren...#aerger

      Hey, ich kann deine Sorgen verstehen, zumal du ja selbst getrennt vom kv deiner Kinder lebst, nur finde ich es nicht gut, dass die der Termin beim Jugendamt von dir begleitet wird und nicht von deinem lg.
      Könnte man das nicht ändern?
      Ich gehe davon aus, dass die km nichts von dem Termin weiß oder?


      Bei den Tendenzen die sie zeigt, hätte ich als Tochter Angst ihr davon zu erzählen und wenn dann auch noch als Begleitung die ungeliebte next raus kommt...
      Ich finde es schürt den Streit nur noch mehr.

      Kann dein lg nicht den Termin übernehmen als kleineres übel sozusagen?

      • Hey.

        Vielen Dank, für die Antwort. In der Tat ist es so, dass die Dame vom JA mich gebeten hat, mit der Großen zu kommen, da sie sich mir anvertraut hat. Ausserdem sagte sie, dass in der momentanen Situation und so wie die Gespräche mit meinem LG und der Ex laufen, sie mich gerne mal kennen lernen würde- es scheint viel über mich gesprochen zu werden, anstatt ordentlich in dem Umgang.
        Die KM weiß nichts von dem Termin, damit ich die Große "rausbekomme" hat sie der Ex und meinem LG einen "Vortermin" gegeben- 2 Std eher, sodass ich die große dann schon sicher weg habe, wenn sie zurück kommt.

        Ganz ehrlich, ich habe viel mit psychisch Kranken gearbeitet und sie weißt ein enormes Krankheitsbild auf. In dem Fall weiß ich auch, dass nichts machbar ist,wenn sie ihr Problem nicht einsieht, oder dann halt im schlimmsten Fall von den Ämtern "zwangshingewiesen" wird...
        Aber ich weiss mit all dem auch langsam nicht mehr wohin. Manchmal fällt es mir so schwer, ihr Handeln mit einer Krankheit abzutun und ich bin dann einfach nur sauer- und enttäuscht, dass bis dato noch Niemand reagiert hat...ich wünsche mir so sehr, dass vorallem die Kinder und dann auch wir einfach normal leben können. Man soll sich ja nicht lieb haben, aber ein normaler Umgang, bei dem die Kinder sehen, "alles ist ok" und bei dem kein Herzchen mehr verletzt wird- das wäre traumhaft...

        • Ich hab oft das Gefühl, so etwas steht und fällt mit dem jeweiligen Mitarbeiter, Sozialarbeiter und Co und dessen Einstellung/Engagement.
          Ich durfte schon so einige Mitarbeiter kennen lernen, unser Jugendamt hat in 7 Jahren drei mal den Standort gewechselt und die jeweilige Zuständigkeit hat sich bisher 9 mal geändert.
          Ich hoffe für euch, dass das machtgezerre ein schnelles Ende findet.

          Ich gehe mal von dem positiven Fall aus, dass es allen daran gelegen ist, die Streitigkeiten nicht aufrecht zu erhalten und weiter in die nächsten Instanzen treiben zu lassen.
          Und wenn doch, wünsche ich euch viel Kraft!

    (7) 07.07.18 - 16:06

    Hallo, das klingt ja grauenhaft, das tut mir leid für euch.

    Normalerweise empfehle ich ja den Kinderschutzbund zur Vermittlung, aber in eurem Fall bei uneinsichtiger psychisch Kranker würde ich direkt das alleinige Sorgerecht einklagen und auf einem psychiatrischen Gutachten bestehen.

    Ich bin da aber kein Experte, kann man da die Erziehungsfähigkeit versuchen, anzugreifen?

    Übrigens gibt es für Next natürlich auch Beratungsstellen, Caritas oder Diakonie könntest du mal versuchen mit dem Vater zusammen.

    Aber eigentlich besser einen Fachanwalt für Familienrecht, ihr müsst den Kindern da irgendwie raushelfen, das geht so nicht.

    • (8) 07.07.18 - 16:13

      Wenn Richter,oder JA kein Gutachten anfordern, sind wir machtlos. Die Rechtslage ist so, dass man es selber nicht beantragen und sie nicht dazu gezwungen werden kann. Da JA kann die Empfehlung geben, dass soetwas vom Gericht gefordert wird, oder ihr z.B als Maßnahme geben,dass sie sich in Therapie begibt, um die Kinder behalten zu können.
      Mein LG darf auf Anraten vom RA nicht einmal anmerken, dass sie psychisch nicht ganz da ist. Er muss sich ganz neutral verhalten und darf Gericht,oder JA nicht irgendwie das Gefühl geben, dass er die KM schlecht machen wolle. Obwohl das wirklich Niemand möchte- aber sie ist nun mal krank... mit der "Aussage" der Großen hoffen wir nun einfach mal auf eine Reaktion vom JA. Daumen drücken, mehr bleibt mal wieder nicht.

      • (9) 07.07.18 - 18:07

        Euer Rechtsanwalt kann aber den Ex als Zeugen hören, vielleicht kommt der Richter selber drauf, ein Gutachten anzufordern. Tatsächlich habe ich das schon erlebt und es ging für die Mutter dann nicht gut aus.

        Das ist ja gruselig. Hat sich da in 30 Jahren nichts geändert? Es erinnert mich total an die Zeit, als mein 2. Mann darum kämpfte, seine Töchter sehen zu dürfen(Unterhalt bezahlte er pünktlich). Ich war die böse Zweite, die ja schlechten Einfluss auf die Mädchen haben MUSS...und man durfte sich nicht dagegen wehren, was die Mutter nach Strich und Faden erstunken und erlogen hat. Wollte weder das JA noch das Gericht wissen. Irgendwann ging uns das Geld zum Prozessieren aus und mein Mann gab auf und hoffte auf Verständnis der Mädchen, wenn sie volljährig wurden....klappte aber erst Jahre später, als die Mutter tot war. Später erfuhren wir, dass sie mit Selbstmord gedroht hatte, wenn die Mädchen Kontakt zum Vater aufnähmen. Es gibt schon kaputte Gestalten.Ich wünsche euch alles Gute. LG Moni

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