Kindsvater provoziert meine Frau

Hallo zusammen, ist das erste mal das ich in einem Forum etwas schreibe...aber ich weiß nicht mehr weiter..wenn ich etwas falsch gepostet habe tuts mir leid.
Folgendes:
Ich kam mit meiner jetzigen Frau zusammen als sie im 3. Monat Schwanger war, der leibliche Vater wollte nichts von dem kleinen wissen, und sagte er sei eh nicht der Vater, das sie abtreiben solle da sie eh niemals eine gute Mutter wird.. Kurz vor der Geburt hat er sich gemeldet , das wir bescheid geben sollen wenn das Kind da ist( ich war bei der Geburt dabei ) als der kleine Mann dann endlich da war <3 haben wir ihm bescheid gegeben. Daraufhin wollte er ihn sofort sehen, und meine Frau wollte erstmal Ruhe haben , weil die Geburt für sie kompliziert war.. leider kam der kleine nach einem Tag auf die Säuglingsstation weil er eine Infektion hatte, Die Ärzte meinten das nur ich und meine Frau ihn besuchen dürfen sonst niemand weiter, das hat er nicht geglaubt , aber gut soll er denken was er will..ich habe ihm wenigstens ein paar Fotos von seinem Sohn geschickt, mir persönlich wäre das wichtig gewesen... selbst da hatte er schon versucht mich zu provozieren mit dummen Sprüchen, aber ich bin ein ruhiger Mensch, und auf das Niveau wollte ich mich nicht herablassen.
Na gut der kleine kam endlich mit uns nach Hause, und er find schon relativ bald an das er den kleinen 2 Wochen haben will, und dann soll er wieder 2 Wochen zu uns... lächerlich meiner Meinung nach , wir haben gesagt nein, das läuft so nicht,daraufhin meldete er sich wieder kaum, dann hatt er sich ein Jahr nicht gemeldet, und genau am Vatertag schreibt er nachts meiner Frau das er den kleinen sehen will sonst hat das rechtliche Konsequenzen.. meine Frau hatte mir schon bevor wir zusammen gekommen sind gesagt sie will ja auch das der kleine seinen leiblichen Vater kennenlernt, von ihrer Seite aus stand nie etwas im Weg. Na gut also auf zum Jugendamt.. halt nein.. er ist einfach mal 400km von seinem sohn weggezogen, aber gut ..auch sein Ding.. jedenfalls wurde dann mit dem JA ausgemacht das er wenigstens alle 4 Wochen runterkommen soll sonst könne er nie eine Bindung aufbauen, wir sagten klar das können wir machen.
So lief des jetzt einige Monate, und bei jeden treffen, ungelogen, sitzt er nur in der Ecke, wechselt keine Windeln oder will nichtnal mitkommen umsichtig das mal anzusehen.. er zeigt einfach null Interesse, und meine Frau sagt für sie fühlt es sich an als wolle er nur seine Zeit absitzen...
Jetzt habt ihr mal so eine kleine grungeschichte, aber mich stört es sehr , das immer wenn er schreibt versucht meine Frau zur Weißglut zu bringen, aber muss man sich das ernsthaft gefallen lassen? Ich selber bin stinksauer, und weiß nicht was ich tun soll, wenn ich mit ihm rede, dann sagt der dem Jugendamt noch das ich ausgeflippt wäre und ein schlechter Umgang wäre, ja das ist ihm zuzutrauen...

Bitte hilft mir, den ich weiß nicht weiter , aber will nicht das der ,meine Frau immer blöd anmacht...

Ich finde, ihr verhaltet euch beide nicht ganz koscher. Der Papa darf seinen Sohn auf der Neugeborenenstation nicht sehen, der Freund der Mutter aber schon? Er möchte gerne das Wechselmodell machen, ihr stimmt dem aber nicht zu? Dann beschwert ihr euch, dass er keinen Kontakt sucht? Nachdem er über ein Jahr seinen 1 jährigen Sohn nicht gesehen hat(also offensichtlich noch nie), zieht er weg. Naja, was soll er denn bei euch machen, wenn er ihn eh nicht sehen darf?
Das Kind ist offensichtlich schon mindestens 1,5 Jahre und wird demnach auch nicht mehr gestillt oder zumindest nicht mehr so, als dass es notwendig ist. Ich fände ehrlich gesagt auch wenig schön, wenn ich nur begleiteten Umgang mit meinem Kind hätte und auf meine Fingerspitzen geschaut wird. Das wäre nicht "Zeit absitzen" sondern pure Unsicherheit.
Ich würde also an eurer Stelle dem Wechselmodell zustimmen und dem Vater sein Kind geben.

Ich schreibe nachher wenn ich wieder zuhause bin, am Handy wirds echt schwierig, da wenn ich antworten will , ihre Nachricht ausgeblendet wird.

Kritisierst du wirklich, dass man mit einem Neugeborenen kein 2 Wochen- Wechselmodell (egal welches wechselmodell) durchführen möchte?

Ich würde mein Kind auch nur ungern aus der Hand geben nach dieser Vorgeschichte, die ja schon in der Schwangerschaft begonnen hat. Für das Kind ist der Mann fremd, was hauptsächlich sein eigenes Verschulden ist. Sein sprunghaftes Interesse spricht nicht für einen vertrauensvollen Umgang bzw Betreuung. Ich würde mich da auch mit Händen und Füßen gegen wehren.

LG

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Lasst euch nicht provozieren, sondern reagiert ruhig und gern mit etwas Humor. Er muss schliesslich so weit fahren und die Zeit absitzen. Offensichtlich will er ja hauptsächlich provozieren und auf seinem Recht beharren. Je weniger ihr euch da aus der Ruhe bringen lasst, desto schneller wird er keine Lust mehr haben.

Mein Ex-Mann versuchte eine Zeitlang auch mich zu provozieren, aber ich hab mich nicht aus der Ruhe bringen lassen, und da wurde es ihm auch langweilig.

Entgegen der meisten Meinungen, würde ich dad JA mal fragen, ob der (regelmäßige) Kontakt zwingend notwendig ist. So würde ich das nicht weiter mitmachen. Nur weil er der Erzeuger ist, hat er nicht das Recht auf Extrawürste.

Wenn er Kontakt haben möchte, ist das toll, dann muss er aber auch den Pflichten nachgehen, die ein Baby oder Kleinkind mit sich bringt. Pflege ist das A und O – erstrecht, wenn er sein Kind auch alleine betreuen(!) möchte.

Aktuell kann man sich ja nichtmal drauf verlassen (so lese ich das raus), dass er auch nur der Aufsichtspflicht nachkommen kann/will. Da hätte ich viel zu viel Bedenken, dass das Kind unbeschadet wieder nach Hause kommt.

Und leider auch eine Drogenvergangenheit, ob ers jetzt noch nimmt weiß ich nicht, aber solange er nicht mal nach dem kleinen frägt, egal was , und null Interesse zeigt an dem kleinen selber , sondern nur schreibt wenn er den nächsten Termin hat, fühl ich mich nicht wohl auch auch die Mutter natürlich , wenn man ihn mit dem Kind alleine lässt...

Das ist natürlich etwas komplett anderes und hätte in den Anfangspost gehört. Ein Mensch mit Drogenprobleme würde nie im Leben in die Nähe meines Kindes kommen, schon gar nicht alleine. Ich bin von einem normalen Menschen ausgegangen, der sich um sein Kind kümmern möchte. Eine Drogenproblematik stellt eine komplett andere Situation dar.

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Lasst euch nicht provozieren. Ignoriert alles was daneben ist - beantwortet nur das was konstruktiv und in Interesse des Kindes ist - auf den Rest einfach nicht eingehen.

Klingt aber auch einfach so, als würde er das nur gegen sein schlechtes Gewissen tun, nicht nach wirklichem Interesse 🙄

Die Grundsätzliche Frage ist eigentlich, was tue ich wenn er nicht irgendwann die Lust verliert und immer weiter provoziert..., tut mir leid das ich nicht alles in den hauptbeitrag geschrieben habe wollte glaub ich, mir einfach den Frust von der Seele schreiben... die eigentliche Frage ist hier oben genannt :(
Und sorry das ich unter Lollos beitrag schreibe, ich habe keinen Plan wie ich hier ein einfaches Kommentar dazugebe^^

Wenn er weiter provoziert, macht ihr einen Termin beim Jugendamt, wo euer Fall hoffentlich vorliegt und erzählt von seinem Verhalten und das es so nicht mehr zumutbar ist. Vielleicht können die Besuche über das Jugendamt laufen, auf neutralem Boden und ihr steht nicht ständig unter Beschuss. Jedenfalls würde ich diesen Weg gehen, damit sein Verhalten eben bekannt gemacht wird und das Jugendamt Bescheid weiß. Die Nachrichten könnt ihr ja vorzeigen, wenn sie provokativ geschrieben werden.
Vielleicht möchte er ja gern, dass dir die Hutschnur hochgeht und du dich zu etwas hinreißen lässt, damit er kassieren kann. Den gefallen würde ich ihm nicht machen. Er kommt um seinen Sohn zu besuchen, ich würde mich mit ihm überhaupt nicht beschäftigen.
Es ist gelaufen, wie es gelaufen ist. Vätern sollte man immer die Möglichkeit geben Kontakt zu ihren Kindern zu haben. Aber Väter können sich auch zu benehmen lernen. Ein Mann der seine Freundin schwanger sitzen lässt. Die gesamte Schwangerschaft keinerlei Interesse für sie oder das Kind zeigt, spricht schon Bände. Ein Mann, der was aus sich hält, dem ist solch ein Verhalten zu blöd. Der übernimmt seine Verantwortung und das beginnt nicht erst dann, wenn das Kind geboren wird sondern schon früher und Verantwortung geht auch nicht mit Forderungen los, wenn das Kind auf der Welt ist.
Ich hätte mein Baby nicht zwei Wochen nach der Geburt abgegeben, auch dem leiblichen Vater nicht. Tut mir leid, wenn das andere anders sehen, dass ist mein Standpunkt und ich kann jede verstehen, die das auch nicht wollen würde. Er könnte sein Kind zwar jederzeit sehen, den Kontakt würde ich nicht im Weg stehen wollen, aber mein Baby, dass ich 9 Monate unter dem Herzen getragen habe mitnehmen? Ganz klar nein! Da wäre noch nicht mal das stillen das Hauptargument. Jeder hat dazu eine andere Meinung, aber mein Körper hat das Kind solange unter dem Herzen getragen und zwar nicht, damit ich es, wie eine Leihmutter nach zwei Wochen abgebe, an jemanden, der bislang nicht einen Funken Verantwortung gezeigt hat. Das kann niemand von einer Frau verlangen, bei allem Verständnis nicht. Wenn er deshalb trotzig den Kontakt erstmal abgebrochen hat, ist das sein Problem. Ich bin klar für die rechte von Väter, aber auch für die von Müttern, die häufig von Männern in der Tinte gelassen werden und hinterher noch nachgesagt bekommen, sie hätten den Kontakt zwischen Vater und Kind im Weg gestanden. Für mich ist das eine klare Sache, wer abhaut und sich die ganze Zeit nicht für sein Kind interessiert, der hat erstmal nix zu melden und sollte sehr „kleinlaut“ daher kommen und nicht mit Forderungen. Schon gar das Kind/Säugling mitnehmen zu wollen.
Das ist mal das erste. Und auch wenn das Kind mittlerweile größer ist, würde ich ihm mein Kind erst mitgeben, wenn eine Beziehung aufgebaut wurde. Bis dahin ist er ein fremder, der alle vier Wochen auf der Bildfläche erscheint. Mehr auch nicht. Da würde ich ihm das Kind, auch wenn er der leibliche Vater ist nicht mitgeben. Da könnte ich mein Kind auch dem Bäcker mitgeben.
Lass dich nicht ärgern und wendet euch ans Jugendamt, nehmt euch besser noch einen Anwalt, der euch zum einen beraten kann und zum anderen mit dem Fall vertraut ist. Da seit ihr immer auf der sicheren Seite und wisst, was ihr machen könnt und dürft und was er machen kann und darf. Wenn er merkt, dass es euch ernst ist und ihr euch nicht von ihm verrückt machen lasst, hört er vielleicht auf zu nerven und wird vorsichtiger mit seinem Verhalten. Ständig gegen die Mutter des Kindes zu wettern, spricht jedenfalls nicht für ein bemühtes Verhalten.
Übrigens finde ich es ganz klasse, dass du so hinter deiner Frau stehst und ihr beigestanden hast, obwohl es nicht dein Kind ist. Du hast mehr Verantwortung für eine Frau übernommen, die nicht dein Kind unter dem Herzen trägt, als der leibliche Vater. Das ist wahre Größe. Also lass dich nicht von ihm provozieren. Möglicherweise ist er nur so angefressen, weil du ihm zeigst was es bedeutet was in der Hose zu haben, dass ihm anscheinend fehlt. Also lach einfach drüber. Er ist überhaupt nicht in der Position zu provozieren.

Lg

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Zahlt der leibliche Vater Unterhalt? Ist er in der Geburtsurkunde eingetragen? Welche Regelungen bzgl. Sorgerecht & Aufenthaltsrecht gibt es?

Hallo.

Ich habe mir jetzt erst mal alles durchgelesen. Seid ihr verheiratet, so würde ich es jetzt verstehen. Würdest du den den Kleinen adoptieren wollen? Dann hätte dieses Hickhack ein Ende. Ich weiß ja nicht, was er mit den ganzen unmöglichen Forderungen bezwecken möchte. Drückt er sich um den Unterhalt? Wenn, dann schlagt ihm vor, dass du das Kind adoptierst. Dann wäre er ganz raus und müsste nicht immer solche Pflichtveranstaltungen durchziehen.

Alles Gute und starke Nerven.

LG

Auch wenn er ihn adoptiert hat der Vater das recht auf Umgang bzw könnte es notfalls einklagen.

Sicher? Er wird doch dann von allem entbunden. Er hat ja mit dem Kind dann nichts mehr zu tun. Dadurch hat er weder Pflichten noch Rechte.

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Gerade in Eurem Fall würde ich mich wohl eher professionell beraten lassen, als von Leuten aus einem Forum irgendwelche Dinge zu lesen, die auf Halbwissen beruhen.

Im übrigen empfinde ich ein Wechselmodell weder bei einem Säugling noch einem 2jährigen Kind in Ordnung. Gerade so ein kleines Kind benötigt einen gefestigten Rahmen, in dem es sich zurechtfinden kann.

Aber heute werden die Kinder ja immer nur noch von links nach rechts geschoben und dann wieder zurück, ohne mal darüber nachzudenken, was das mit einem so kleinen Kind anstellen kann. Fürchterlich sowas. Jeder pocht nur auf seine Rechte, ohne irgendwie über das Wohl dieses Kindes nachzudenken.

Lieber TE, bitte versucht alles, damit an diesem Kind nicht herumgezerrt wird. In meinen Augen bist Du der weitaus bessere Vater als der Leibliche.

Ohne viel zum Sachverhalt zu sagen.

Ja, wenn es um Kinder geht kann es sein, dass man sich einiges gefallen lassen muss. Man kann mit den bekannten Mitteln kämpfen (Jugendamt,Anwälte) und die ganze Sache hat unheimlich Potential viele Nerven zu kosten.
Am besten legt sich deine Frau eine Strategie zu möglichst nervenschonend mit der Situation umzugehen (du auch)

Also so wie ich das lese habt ihr ihm ja schon die Möglichkeit gegeben Kontakt zum Kind zu haben nur lediglixhvkein stimmiges Model gefunden das passt. Wie alt ist den das Kind jetzt?
Dass er so weit weg zog, war seine Entscheidung und kann euch nicht zur Aufgabe gemacht werden. Wenn er kommen möchte zu einem gewissen vereinbarten Terminus ist das sicher koordinierbar. Ich persönlich würde mit ein paar Stunden am Tag beginnen und aufbauen wenn sich die Besuche als verlässlich und angenehm für das Kind (und euch) zeigen. Die Distanz würde wohl auch eine Übernachtung für den Kindsvater bedeuten, sofern er sich das leisten kann, wäre dann ja auch ein Besuch am Folgetag möglich. Mein Exmann hat sich ähnlich verhalten. Das wurde dann leider so schlimm, dass ich Tag und Nacht von ihm gestaklt wurde. Ich habe ihn mit Hilfe meines Anwaltes und der Beratung bei der Polizei zu angemessenem Verhalten "gezwungen". Niemals habe ich ihm den Umgang mit den Kinder verweigert oder gar verboten, aber Voraussetzung war ein angemessenes Verhalten und ein normaler Umgangston. Zudem erwartete ich ein verlässliches einhalten der Besuche. Denn am Anfang kam er oft nicht und die Kleine hat vergeblich auf ihn gewartet, da war sie 2. Mittlerweile ist sie 9 und sie geht sehr regelmäßig und manchmal auch zusätzlich zu ihm (wir wohnen 40km auseinabder). Unser Umgang ist mittlerweile sachlich und auf die Kinder bezogen.
Ich hoffe ihr findet eine Lösung für den Kontakt damit ihr und auch der Vater gut damit zurecht kommt, am wichtigsten aber ist wie sich der Kleine dabei wohl fühlt. Wünsche euch alles Gute