Hundekauf

    • (1) 21.09.18 - 14:56

      Hallo,
      ich weiss nicht ob ich hier richtig bin, vielleicht kann mir jmd helfen.
      Ich habe bei einer Züchterin in Neuss D eine französische Bulldogge gekauft. Leider musste ich sie aus gesundheitlichen Gründen (nach 1 Woche ) retournieren. Mein Sohn hat allergisch reagiert. Ich habe eine Rückgabebestätigung unterschrieben und warte heute noch auf mein Geld! Die Frau blockt mich, reagiert nicht auf Anwaltsschreiben etc.
      Was soll ich tun? Der Züchterverein, bei dem sie gemeldet ist kann nichts machen.
      Lieben Dank für die Hilfe
      S.

      P.S. Mir gehts auch darum hier von dieser Zucht zu warnen

      • (2) 23.09.18 - 02:18

        Hallo.

        Das einzige, was du beanstanden könntest, ist, dass sich die Züchterin nicht meldet. Alles andere geht auf deine Kappe.

        Nur in seltensten Fällen nimmt der Züchter das Tier wieder zurück. Und zwar nur dann, wenn du nachweisen kannst, dass beim Tier (nicht Kind) ein gesundheitliches Problem vorliegt (tierärztliches Gesundheitszeugnis).
        Du stellst nach einer Woche fest, dass Kind allergisch reagiert. Dafür kann weder der Züchter etwas noch das Tier. Meine Schwiegermutter, die seit fast 40 Jahren erfolgreich Hunde züchtet und europaweit Abnehmer hat, würde sagen: "Niemand kann mir garantieren, dass nach einer Woche mit dem Tier noch alles in Ordnung ist".
        Der Hund kann einen Schaden erlitten haben (psychisch, physisch, whatever...), warum also sollte der Züchter ein Risiko eingehen, das Tier zurück nehmen UND dir noch das Geld erstatten.
        Ich würde sagen: Pech gehabt.
        Schwiegermutter würde sagen: Ich nehm das Tier zurück, weil es nix dafür kann, dass das Balg kränkelt, aber Geld gibt es nicht zurück, weil es Geld kostet (Futter etc), bis es wieder vermittelt werden kann und nicht mehr so einfach vermittelbar ist.

        • (3) 24.09.18 - 22:00

          Jeder verantwortungsvolle Züchter nimmt einen Hund aus seiner Zucht zurück, er ist allerdings nicht verpflichtet den Kaufpreis zu erstatten.

      (4) 23.09.18 - 16:52

      Retounieren? Also sorry, aber hier geht es nicht um ein paar Schuhe, dass man an Z**** zurückschickt, sondern um ein Lebewesen. Dafür gibt es in der Regel kein Umtauschrecht, wenn irgendwas nicht läuft, wie du es dir vorstellst.

      Wäre das Tier krank übergeben worden, kein Thema. Aber so? Es wäre deine Verantwortung gewesen, vor Anschaffung eines Tieres die Familie auf eventuelle Allergien zu testen. Man schafft sich doch nicht auf gut Glück einen Hund an! Noch weniger kannst du die Züchterin für dein Versäumnis verantwortlich machen. Sie kann den Hund weiterverkaufen, ja, aber nicht mehr guten Gewissens garantieren, dass mit dem Tier alles in Ordnung ist. Ich möchte es dir nicht unterstellen, aber niemand kann mit Sicherheit sagen, dass der Hund bei euch nicht getreten, geschlagen in eine Kabuff gesteckt wurde.Das kann der Züchter nur ausschließen, wenn das Tier von Geburt an ununterbrochen bei ihm gelebt hat. Erschwert also die Vermittlung, die nicht garantiert ist, bis dahin braucht das Tier Futter, eventuelle fallen Tierarztkosten an, ne, sorry. Verbuche es unter Lehrgeld, der Fehler liegt bei dir.

      • (5) 23.09.18 - 17:49

        Danke Euch allen für die netten Antworten. Das gibts gar nicht. Ihr habt offensichtlich keine Kinder! Es geht nicht darum, dass etwas nicht läuft wie vorgesehen sondern dass ein Kind allergisch reagiert! Und bei mir ist immer noch Kind vor Hund!
        Klar ich hab den Hund misshandelt! Gehts noch!!!!

        • (6) 23.09.18 - 18:22

          Es gibt keinen Grund, derart aggressiv zu reagieren und mir etwas in den Mund zu legen, das ich nie gesagt habe.
          Ich habe ganz klar geschrieben, dass ich dir nichts unterstellen möchte, sondern der Züchter keine Garantie hat, dass dies und jenes nicht geschehen ist und den Hund somit auch nicht mehr so vermitteln kann, wie es gewesen wäre, hätte der die ganze Zeit bei ihm gelebt.

          Ich habe Kinder. Fünf an der Zahl. Aber als die Herrschaften mit dem Wunsch kamen, Katzen haben zu wollen, war klar, dass erst ein Allergietest gemacht werden muss. Fanden sie nicht so toll, aber so hatten wir alle Sicherheit, dass das kein Problem wird. Ich für meinen Teil möchte nämlich gar nicht erst riskieren, dass eines meiner Kinder allergisch reagiert und sie sich dann unter Tränen wieder von den Tieren trennen müssen.

    (7) 23.09.18 - 21:22

    Das es eine allergische Reaktion gab, hätte man vielleicht auch vorher testen können.

    Was willst du denn vor der Zucht warnen?
    Du hast dir doch speziell den Hund ausgesucht und man informiert sich vorher über die Rasse und sieht die elterntiere, wenn der Hund vom Züchter ist.

    (8) 24.09.18 - 08:09

    Was steht denn im Vertrag? Hat sie gesagt, dass du Geld zurückbekommst?

    (9) 24.09.18 - 09:49

    Hallo,
    Das ist natürlich echt dumm gelaufen und natürlich könnt ihr den Hund nicht behalten.
    Ich schließe mich den anderen jedoch an,sofern nichts extra im Vertrag aufgeführt ist,kann ich mir nicht vorstellen, das ihr den kompletten Betrag zurück bekommt.
    Die Zucht hat ja nix falsch gemacht.
    Hatte dein Sohn vorher keinen Kontakt mit einem Hund, bzw dem Hund?
    Als wir eine Katze bekommen haben, wusste ich das keiner eine KatzenAllergie hat,natürlich kann dies auch nach Jahren auftreten.
    Wie geht es denn jetzt weiter?
    Ihr könnt den Hund ja gar nicht mehr bei euch halten,bis eine Entscheidung getroffen ist?
    Grüße Tanja

    (10) 24.09.18 - 22:01

    Mal abgesehen davon, dass eine französische Bulldogg eine Qualzucht ist, warum willst du vor dieser Zucht warnen?

    • (11) 25.09.18 - 07:27

      ok. also wir haben 4 Katzen und mein Sohn ist getestet auf alle Tiere. Ist logisch dass ich alles abgeklärt habe. Jeder seriöse Züchter gibt einem die Möglichkeit bei Problemen - und nicht weil einem der Hund nicht passt- den Hund zurückzunehmen. DAS IST seriös. Alles andere unfair auch gegenüber dem Hund.
      Ich warne vor ihr weil es nicht in Ordnung ist, wenn man den Hund zurücknimmt, einen Rückgabevertag unterschreibt, telefonisch sagt, dass man das Geld kriegt, sobald der Hund vom Tierarzt gegengeprüft ist und dann nichts mehr hört. Geblockt wird etc. aber wenn ihr das alles in Ordnung findet..... Ich habe mich korrekt verhalten da bin ich nicht selber schuld sondern es ist eine Frechheit, dass man so mit ehrlichen Käufern umgeht:!

bei dem Wort "retournieren" standen mir die Haare zu Berge#nanana
vermutlich gehörst du zu den Leuten , die sich viele Waren zuschicken lassen und dann retounieren.
aber es geht hier um ein Lebewesen !!

und innerhalb 1 Woche eine Allergie festzustellen (Arzttermin bekommen , Test machen , Auswertung abwarten , erneuter Termin zur Besprechung) erscheint mir doch zeitlich fast unmöglich#gruebel

hatte dein Kind vorher nie Kontakt zu Hunden?
mir erscheint das alles sehr dubios.:-(

und die Züchterin weiss ja wirklich nicht , was mit dem Hund in dieser Woche war, evtl. Kontakt zu kranken Hunden , falsches Futter o. ä.

(13) 30.09.18 - 19:00

Rückgaberecht eines Tieres läuft eigentlich ohne Rückerstattung des Kaufbetrages hinaus, wenn jemand einen "Welpen" zurücknimmt, dann evtl. einen Teil des Betrages.
Du darfst nicht vergessen, dass der Rückgabegrund wegen deines Sohnes ist und nicht kurz nach der Abgabe von Gesundheitsmängel des Tieres.
Ohne ärztl.Attest, dass dein Sohn wirklich allergisch auf Hunde reagiert geht, wirst eh leer ausgehen.
Was steht denn im Kaufvertrag?

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