Abenteuer oder Erholung

Guten Abend,

Da es mit unserem Sommerurlaub nicht ganz so rund läuft, würde mich mal interessieren was euch wichtiger ist: einfach nur entspannen oder auch „Abenteuer“. Freut ihr euch auf neues oder macht euch das eher unruhig? Hat sich das mit den Jahren verändert?

Ich höre von einigen „Hauptsache weg“ — das kann ich persönlich gar nicht verstehen, wie ist das bei euch?

Interessiert mich einfach nur...#hicks

Schönen Urlaub ;-)

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Definitiv Abenteuer UND Erholung.

Wir machen weder reinen Strand- / Wellnessurlaub, noch brauchen wir jeden Tag Aktion... Wir planen den Urlaub abwechslungsreich, wobei bei uns "Abenteuer" meist Bewegung oder Sightseeing bedeutet. (Oder meinst du andere Abenteuer?)

Wenn wir mal nur ein Wochenende wegfahren, dann darf es auch mal "oder" sein aber im Jahresurlaub (1-3 Wochen) definitiv von allem etwas.

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P.S. Ich kenne es so schon aus dem Urlaub mit meinen Eltern und mein Mann zum Glück auch. Wir sind uns da sehr einig und wollen gerade andere Länder sozusagen "mit allen Sinnen kennenlernen" und neues ausprobieren. Das hat sich auch mit unserer Tochter (fast 3) nicht geändert. Manchmal fehlt mit ihr etwas die Erholung bzw. ist dieser Part momentan nicht so ausgeprägt.

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Hey, bei uns ist es immer eine Mischung aus beiden. Wir gucken was es alles vor Ort gibt und was für uns interessant wäre. Wir schauen dann, wie das Wetter wird und was wir unternehmen können oder möchten. Manchmal haben wir aber auch keine Lust etwas zu machen und bleiben entweder vor Ort oder wie im letzten Urlaub, fahren an den nächstgelegenen Strand und machen uns dort einen chilligen Tag.

Wir fahren nicht mit wirklichen Plänen, eher so eine Rahmenidee 😊 wenn nicht alles klappt, auch nicht schlimm.

Einmal sind wir in einem Nordseeurlaub im Regen gestrandet. Drei von fünf Tagen. Da sind wir dann ins Schwimmbad und einmal in die Indoorhalle gegangen. Den dritten Tag haben wir komplett als Gammeltag mit lange schlafen, lange frühstücken, spielen, malen und Bücher gucken verbracht.

Was gefällt dir denn nicht an eurem momentanen Urlaub?

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Hallo
Generell macht es die Mischung für mich aus. Was wie gemacht wird oder was mehr gemacht wird, kommt einfach drauf an die die aktuelle Lage ist.
Typ „Hauptsache Weg“ bin ich allerdings auch. Ein Tapetenwechsel, fremde Umgebung, fremde Supermärkte und fremdes Essen, fremder Dialekt oder noch besser fremde Sprache,... fand ich schon als Kind toll.

LG

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Eine gute Mischung macht's.
Zwei Wochen am Stand liegen ist nicht so meins - so viele Bücher kann ich gar nicht mitnehmen, dass mir da nicht langweilig wird;-)
Ich hab auch mal eine dreiwöchige Rundreise, mit einem neuen Ort alle paar Tage. Das habe ich definitiv nicht bereut, aber am Ende brauchte ich noch ein paar Tage Erholung, bevor ich wieder fit war, weil wir nie wirklich zur Ruhe kommen konnten.

Ich mag nach wie vor den Wander-/Kletterurlaub gerne (Frühkindliche Prägung;-)). Man hat Bewegung, tut was, schläft auch abends oft erschöpft (aber gut) ein, aber gerade durch die Ruhe, die frische Luft und die Freiheit ist es total erholend.

Ich bin niemand, der in ein Land fährt, wo er sich nicht verständigen kann. Die Leute dort müssen wenigstens einigermaßen Englisch können, oder ich die grundlegendsten Dinge in der Landessprache, alles andere macht mich unruhig.
Neues kann sein, ich fahr aber auch gerne an vertraute Orte. War letztes Jahr nach fast 10 Jahren wieder an dem Ort, wo ich in meiner Kindheit die meisten Urlaube verbracht habe - war sie nach Hause kommen, nur eben Urlaub:-)
Jedes Jahr derselbe Ort ist aber auch nichts für mich. Ich bin froh, dass ich (trotz kleinem Geldbeutel) in meiner Kindheit unfassbar viel von Europa sehen konnte und das habe ich bislang so beibehalten und möchte das auch weiterhin.

Ich bin jetzt noch nicht so alt, dass sich da viel verändert haben könnte, aber in meinen Teenagerjahren hatte ich keine Lust auf Berge, wollte lieber Meer. Da hatte ich dann aber nach einer Woche meinen Buchvorrat (immerhin die halbe Reisetasche) und den meiner Familie ausgelesen und musste von vorne anfangen. War dann ziemlich schnell wieder zurück bei den Bergen und auch froh, dass selbst beim Strandurlaub der Kompromiss mit meinem Vater war, dass wir regelmäßig wenigstens kleinere Wanderungen machen.

Große Hotels oder Resorts wären nichts für mich, auch nichts, wo zu viele Menschen sind und nichts, was zu sehr geplant ist. Ich hab's lieber, wenn ich zwar auch was tue, aber auch spontan mal sagen kann: Nö, jetzt leg ich mich in die Sonne/aufs Sofa und lese ein Buch.

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Wie sieht es bei dir aus?

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Tolle Frage!

Ich muss sagen, dass ich eine Mischung aus beidem immer perfekt finde. Nicht nur Strand, sondern auch das Land erkunden und Ausflüge machen :D

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Früher Roadtrips. Jeden Tag wo anders übernachtet, nach Möglichkeit abseits der Touristenmassen - geht nicht immer, Land und Leute
Mit unserer Kleinen funktioniert das nicht mehr. Wechseln jetzt alle 3-4 Tage die Unterkunft, Vormittags was für uns und Mittags, See, Meer, Spielplatz. Alles viel langsamer als früher.
Ist halt so, in ein paar Jahren sieht es anders aus