Wenn der Name zu beliebt ist..

    • (1) 28.07.18 - 15:43

      Wie würdet ihr damit umgehen, wenn der Name den ihr schon lange am schönsten fandet, plötzlich extrem beliebt wird?

      Würdet ihr den Namen trotzdem nehmen? Ist es sogar gut, dass ihn so viele mögen? Oder eher bedauerlich? Schließlich möchte man doch, dass der Name einzigartig bleibt und nicht gefühlt jedes 3. Kind so heißt..🤷‍♀️

      Lg🌸

      • Ich selbst habe Anna nicht vergeben, weil mir der Name zu häufig war. Dabei mag ich den seit meiner Kindheit.
        Aber ich finde es nicht schlimm, wenn man es trotzdem macht. Wenn jemand anders sich anders entscheidet als ich.
        Und letztlich gehören zur Namenswahl auch meist zwei... das macht es manchmal viel schwieriger...

        • Ich heiße Anabel aber man nennt mich Ana, mit einem N. Anabel war mir irgendwann zu kindisch.

          Mit Anna würdest du dieses Jahr sogar Glück haben.. der Name ist zwar ein Klassiker aber wird aktuell nur noch selten vergeben!

          Mein Mädchen wird auf jeden Fall den Namen bekommen, den ich von Anfang an wusste. Was anderes kommt für mich nicht in Frage. Finde es trotzdem sehr schade, dass er dieses Jahr doch öfter vergeben wird..

          Lg👋

      Kommt darauf an.. Wenn es wirklich überhaupt gar keine gleichwertige Alternative gäbe, würde ich den Lieblingsnamen trotzdem vergeben - halt nur dann nicht mehr, wenn er in meinem unmittelbaren Umfeld bereits vergeben wäre.

      Hätte ich damals ein Mädchen bekommen, hätte sie nun eine Namenscousine in der Klasse - keine Ahnung, wie ich das finden würde #kratz Ich fände es wahrscheinlich nur dann arg bedauerlich, wenn mein Kind aufgrund dieser Doppelung einen Spitznamen verpasst bekäme, den es selber doof findet :-( (so ging es mal einer meiner Klassenkameradinnen)

      Wenn wir Namensgleiche treffen, finde ich das jedenfalls nicht schlimm. Mein Sohn freut sich eigentlich immer, wenn jemand den gleichen Vornamen hat wie er...

      Mir selber ist die Einigartigkeit des Vornamens nicht wichtig, schließlich gibt es ja nur eine gegrenzte Anzahl möglicher Namen und nicht etwa 8 Milliarden ;-)

      Hätte ich allerdings einen sehr häufigen Nachnamen, würde ich wahrscheinlich auf einen selteneren Namen achten, damit nicht ein paar tausende Personen mit exakt derselben Vor-Nachnamen-Kombi gibt.

    • Ich bin eher ein Freund von zu häufigen als zu seltenen Namen. Ideal finde ich natürlich irgendwas dazwischen.
      Bei zu seltenen Namen wäre meine Sorge, dass es ein paar Jahre später mal eine/n Prominente/n gibt, mit dem Namen, was ja oft bedeutet, dass der Name dann sehr stark damit verbunden wird. Wenn man z.B .seine Tochter Hermine nennt, und zwei Jahre später kommt Harry Potter raus, oder eine kleine Arielle kurz bevor es den Disney-Film gibt... Das fände ich blöder als wenn halt noch ein paar andere Kinder im Umkreis den gleichen Namen haben. (Wobei es bei einem verbreiteten Namen wie Anna nicht so ein Problem ist, wenn es plötzlich noch Anna und Elsa gibt).

      Und ob der gewählte Name später mal richtig populär wird, kann man ja auch nicht berücksichtigen, daher würde es mich auch nicht beeinträchtigen, wenn mein Wunschname kurz vor der Geburt schon populärer wird.

      Ich hab selbst einen sehr häufigen Namen (war Nr. 1 oder 2 in meinem Geburtsjahr), und hatte damit wirklich nie Probleme.

      (6) 28.07.18 - 18:32

      Hallo

      das würde mich nicht stören, wenn es ein für mich schöner Name ist.
      Mein Sohn hat auch einen Top Ten Namen ( der bis heute vergeben wird ) und hat sich nie daran gestört.
      In meinem Jahrgang gab es sehr sehr viele Monika, Petra und Gabis.Trotzdem hat das damals niemand als Sammelbegriff empfunden.
      Nehmen wir mal aktuelle Beispiele: Emilia und Alexander höre ich immer wieder gerne, auch Marie und Anna.So gehäuft wie die Statistiken bescheinigen, müssen diese Namen ja nicht zwangsläufig im Umfeld zu finden sein..
      Einen Allerwelts-Nachnamen wie Meier, Schmitt und Kunz fände ich störender.

      L.G.

    • Ich habe einen seltenen Vornamen, Kira, und ich habe es immer als selbstverständlich angesehen und auch genossen, das es in meinem gesamten Umfeld keine andere mit dem Namen gab!
      Der eigene Name ist etwas individuelles, aber es ist schon schwer einen zu finden, der gut klingt, der nicht mit Vorurteilen belastet ist und den man dann verwenden könnte. Mein sohn heißt Kai, der Name wurde in den letzten Jahren eher weniger vergeben. Zudem habe ich bis heute kein einziges Kind im Kiga oder der Krippe betreut, das so heißt. Für mich perfekt!
      Nun kommt würmchen Nummer zwei im September und will sich nicht outen...
      Für mich war bei einem Mädchen immer ganz klar, das wird eine Hannah! Mein Mann und ich sind seit fast 9 Jahren zusammen, er wusste schon lange von dem Namen und so war für ihn die Sache auch klar. Aber im Falle dessen, das es ein Junge wird, standen wir auch erst einmal blöd da... denn wir wollten keinen Namen, den jeder hat und ich meide fast alle Vornamen, die ich schon von der Arbeit kenne. Als mein Mann dann mit Finn ankam, musste ich leider auch ablehnen 😂
      Ist zwar ein toller Name, aber so heißt aktuell jeder zweiter junge in unserer Stadt! Das würde ich nicht wollen... Ich fänd es blöd :(
      Mittlerweile haben wir uns auf Jonas geeinigt, der wird zwar auch gerne vergeben, aber nicht ganz so häufig wie Finn. Und wer weiß, vllt ist es ja doch eine Hannah... wobei mir bei dem Namen echt egal ist, das er immer wieder sehr gerne vergeben wird, ich hab den Namen schon so viele Jahre im Kopf!

    Ganz klar: Ja, würde ich und habe ich auch. ☺️ Ich hab mich nun mal vor über 10 Jahren schon in den Namen Hannah verliebt. Keine Ahnung, wie beliebt er damals war. Ich wusste, bevor unsere Maus vor einem Jahr geboren wurde, dass es aktuell ein beliebter Name ist, aber das war mir egal. Ehrlich gesagt habe ich keine Sekunde darüber nachgedacht, ihr deswegen einen anderen Namen zu geben. Ich bin selbst Grundschullehrerin und an meiner aktuellen Schule gibt es derzeit keine einzige Hanna(h). Man kann also nie wissen, wie viele Namensschwestern bzw -brüder das Kind mal treffen wird. Auch mit einem vermeintlich seltenen Namen kann es davon später noch zwei in der Klasse haben.

    Ich hab meinem Sohn 1989 den Namen Felix gegeben. Ich hab den Namen geliebt, seit meiner Kindheit und wollte immer einen Felix haben. Ich kannte damals keinen weiteren Felix.

    Ich war im Krankenhaus total happy, dass ich einen Felix bekam. Er war ein Ü-Ei. Doch schon im Zimmer weiter, lag ein anderer Felix. Ich war überrascht.

    Kurz danach schossen die Felixe wie Pilze aus dem Boden. Der Name tauchte viele Jahre danach in den Top 10 auf. Trotzdem war er immer der einzige Felix im Kindergarten oder Schule. Obwohl der Name gefühlt schon häufig vergeben wurde.

    Ich hab meine Namenswahl trotzdem nie bereut. Mein liebt seinen Namen und ich liebe meinen Felix und wollte ihm nie einen anderen Namen gegeben haben.

    Irgendwann gehen die Kinder ihre eigenen Wege und dann wird es vollkommen egal sein, viele Kinder mit dem gleichen Namen ggf. im Kindergarten, der Nachbarschaft oder in der Schule waren.

    Irgendwann verteilt sich das und am Ende ist jeder Mensch ein eigenes Wesen... egal ob sein Name weitweit einzigartig ist oder es den Namen millionenfach gibt.

    Ich finde es besser zu häufig als zu selten. Ich heiße zB Kathrin - da waren noch zwei weitere mit dem Namen in meinem Abijahrgang, das hat mich nie gestört...

    Top10 wäre mir egal, wenn jemand in der Familie oder im ganz engen Freundeskreis so heißt, würde ich es nicht machen.

    Wenn ich mir die Top Ten Namen so anschaue und das Umfeld meiner Kinder (großer Kindegarten, Krippe, Spielgruppe, Kinder aus der Familie und Freunde).

    Dann kenne ich 3 Emmas und 2 Mias, keine Mila und keine Lina, alle andern je einmal.

    Bei den Jungs sind es 3 Pauls, 3 Felix, 2 Finn und 2 Leons. Keinen Ben und keine Noah. Dafür aber 4 Julius und 3 Frederik.

    Das ist doch oft Zufall. Ich habe einen seltenen Vornamen. Kannte bis zum Abi keine weitere mit meinem Namen. Dann fing ich an zu studieren und traf auf 3 Namensgenossinnen. Jetzt bin ich im Job wieder weit und breit die einzige. Inzwischen finde ich es super. Aber zu Schulzeiten hätte ich mir einen häufigeren Namen gewünscht. Im Schullandheim konnten sich all die Melanies, Danielas, Kathrins, Katjas, Julias und Verenas ein Mitbringsel mit Namen kaufen. Melnen gab es nicht. Gut das ist in Zeiten von Etsy und co und schnell mit Foto bedruckten Tassen vielleicht nicht mehr so wichtig.

    Hallo
    Gäbe es davon schon 10 in meinem Umfeld, die dann auch noch untereinander etwas miteinander zutun haben, nein.
    Ansonsten ist es mir völlig egal. Schau dir mal an wie oft statistisch der Top 1 Name (und diese Statistik beinhaltet ja nicht einmal alle Gebieten) wirklich vertreten ist. Durch die ganzen so heisst jeder,jeder zweite,.. Rufe hier habe manche echt ein falsches Bild ;-)

    LG

    Ich habe die Namen trotzdem vergeben. Ich hatte nie das Bedürfnis, einen Namen zu vergeben, den sonst keiner vergeben will;-).
    Meine Kinder sind auch mit Top10-Namen ziemlich einzigartig. Und der Nachname ist schon selten und kompliziert genug.

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