Krippe oder zu Hause betreuen? Welche Beweggründe?

Nach der Diskussion um das Betreuungsgeld und die Statements diverser Mütter, inwiefern man sein Kind zu Hause betreuen sollte, interessiert es mich sehr, wie ihr die Betreuung eurer Kinder ab 1 Jahr regeln werdet.
Ich denke, dass die Betreuung 3 Jahre zu Hause ein Luxus ist, den man sich nicht wirklich immer leisten kann. (Soll man deswegen keine Kinder bekommen?)
Dazu kommt, dass Kitas nunmal auch Bildungseinrichtungen und keine Verwahranstalten sind, wie es gerne dargestellt wird.
Trotzdem wird man hier schnell in die eine oder andere Ecke gedrängt, egal wie man sich bei der Betreuung seines Kindes entscheidet.

Bleibt man zu Hause, liegt man dem Staat auf der Tasche oder ist eine Übermutter.

Geht das Kind in die Krippe/ Kita ist man eine Rabenmutter, weil man sein Kind abschiebt. ("Ich bekomme doch kein Kind, um es dann wegzugeben.")

Also, ich bin sehr gespannt.

PS: Leider nur 3 Antwortmöglichkeiten.. ich hätte noch gerne dazu genommen: Ich gehe gerne arbeiten und gebe mein Kind deswegen in eine Betreuung.

Beweggründe für die Betreuung ab 1 Jahr:

Anmelden und Abstimmen
1

Guten morgen,

mein Jüngster ist jetzt 2 Jahre alt und ich betreue ihn auf jeden Fall selber bis er min. 3 Jahre alt ist. Ob er jetzt mit genau 3 Jahren oder erst mit 3,5 Jahren in den KiGa geht muss ich schauen. Meine zwei ältere Kinder hab ich ebenfalls betreut bis sie in den KiGa gegangen sind. Muss aber auch sagen, dass ich von zu Hause aus arbeite und Kinder und Arbeit mit einander verknüpfen kann (Tagesmutter).

Lg Hsiuying

2

Hallo Kundera,
die vierte Antwort entspricht zusammen mit der ersten am ehesten meiner Meinung. Wir könnten uns eine längere Elternzeit gar nciht leisten, aber wenn ich daran denke, dass mein Baby bald so groß ist, werd ich schon wehmütig. Ich gehe sehr gern arbeiten und mir fällt daheim auch echt die Decke auf den Kopf, weil ich einfach die Menschen um mich herum brauche, aber ich würde es mir gern leisten können, nur 20 Stunden zu arbeiten und meine Kinder weniger lang betreuen zu lassen. Manchmal bereue ich auch, dass ich keinen Beruf habe, den ich vom Homeoffice machen kann, als Physiotherapeutin muss ich nunmal an einen festen Arbeitsplatz und Gleitzeit geht da ja auch nicht ;-)

LG

3

Hallo,

ich schließe mich meiner Vorschreiberin an. Ich betreue meinen Jüngsten auch bis 3,5, dann kommt er in den KiGa.
Ich habe bis zu seiner Geburt ebenfalls als Tagesmutter gearbeitet, gönne mir jetzt die Zeit mit ihm allein.
Soziale Kontakte haben wir mit anderen Kindern und Müttern, die Kenntnisse aus der Tagespflege kann ich auch gut mit einbringen und ich möchte einfach diese Zeit nicht missen.
Leisten können wir es uns, mein Mann verdient gut und wir liegen der Allgemeinheit nicht auf der Tasche.

LG, leviana

4

Hallo,

ich betreue meinen Kleinsten 3 Jahre zu hause, dann kommt er in den Kindergarten. Meinen Großen habe ich mit 2 Jahren in die Krippe gegeben, er hatte es bitter nötig, mit anderen Kindern in Kontakt zu kommen. Jetzt beim Kleinen haben sich die Rahmenbedingungen geändert und ich werde ihn gerne zu hause betreuen.

Wir können es uns leisten und liegen dem Staat nicht auf der Tasche, eine Übermutter bin ich deswegen nicht, wir sparen uns einfach die Kohle für die Krippe und bekommen noch ein Zuckerl mit dem Betreuungsgeld. Davon kann ich mit meinen Kindern schön unsere Freizeit gestalten, Schwimmen, Basteln, usw. Wir sind nicht drauf angewiesen, aber nehmen es natürlich mit. Unsere Kinder werden von dem Geld reichlich profitieren.

LG Ella

5

Hallo kundera, "Ich denke, dass die Betreuung 3 Jahre zu Hause ein Luxus ist, den man sich nicht wirklich immer leisten kann. (Soll man deswegen keine Kinder bekommen?)"

Nur weil Du es Dir vielleicht nicht finanziell leisten kannst, gibt es doch einen Unterschied, zwischen "ich muss nie wieder arbeiten" und "Ich brauche ALGII um Elternzeit zu nehmen".

Ich habe den "Zwischenweg" gewählt. Wir haben beide eine vernünftige Ausbildung und Arbeitsplätze und könnte jeder für sich mit einer Vollzeitstelle die Familie ernähren. Verzichtet man auf ein bisschen, kann also auch einer Hausfrau/Hausmann "spielen". Da wir aber auch beide wissen, das Kinder nicht günstiger werden, wenn sie älter sind, werden wir beide unsere Jobs weitermachen.

Aber ich habe zwei Jahre Elternzeit gemacht nach beiden Schwangerschaften.

Kindergartenplätze für zweijährige sind einfach zu bekommen, als für einjährige. Deshlab kann ich bei Deiner Umfrage nicht mitmachen. Direkt am Tag des ersten Gebursttages arbeiten zu gehen hätte ich nicht gewollt..... Allerdings habe ich im zweiten Jahr schon einbisschen nebenher gearbeitet.

LG, Andrea

16

Von meiner persönlichen Situation war doch gar nicht die Rede. Ich habe nur meine Meinung dazu gesagt.

6

Hi,
ich habe Madame bis sie 3,5 war, zu Hause betreut. Allerdings arbeite ich von zu Hause aus und habe direkt nach der Geburt auch wieder angefangen zu arbeiten. Seit 1,5 Monaten geht sie nun in den Kindergarten - für uns war das so genau richtig.
Zudem sind die Krippengebühren bei uns sehr hoch, es gibt nur 45-h-Plätze - sehr unflexibel - und ich bin kein Freund des - zumindest hier herrschenden geringen Betreuungsschlüssels.
Lg, carana

9

Wir müssen auch 45 std/w nehmen weil er halt grad 1 ist dann. bei uns wird das auch teuer. :( ab nächstes jahr wird es aber bei uns günstiger.

Ich werde aber nur 30 std/w arbeiten.

7

mein sohn kommt mit 1,5 in die kripoe. wir sind auf ein zweites gehalt angewiesen und ich finde es wichtig dass er mit anderen.kindern kontakt hat und soziale kompetenzen und den umgang unter gleichaltrigen.lernt. ich bin der ansicht ich allein.ksnn ihm niemals das bieten.und ihm nicht all das beibringen was er im alltag in der krippe lernt.

8

Mein kleiner wird ab September in unseren betriebskiga gehen. Der kiga ist toll und lias war schon ein paar mal zum gucken da und war immer nur am lachen.

Der kiga ist 5 gehminuten von meiner arbeit weg daher bin ich sofort da wenn was ist.

Klar ich weiß jetzt schon das dass nicht so einfach wird. Aber das wird schon.

Ich finde es auch für mich wichtig wieder arbeiten zu gehen da ich gerade auf einem guten weg bin und das weiter ausbauen will. Das ist ja wiederrum auch gut für uns als familie. :)

10

Hallo

mein Sohn geht, wie seine Brüder vorher auch erst mit 2 1/2 oder 3 in den Kindergarten. Bis es soweit ist arbeite ich wie bei den anderen beiden nur samstags (da ist mein Mann bei den Jungs) danach noch einen zweiten Tag. Drei Kinder und ein Haus sind meiner Meinung nach nicht zu schaffen mit einem Vollzeitjob (zumindest würde ich es nicht, gibt sicher Frauen die auch das unter einen Hut bringen) . Mein Mann verdient gut, sodass uns bei mir ein Teilzeitjob ausreicht um gut leben zu können. Außerdem wenn ich gegenrechne ein Vollzeitjob und Kinderbetreuung (3mal) , Sprit und evtl Haushaltshilfe bleibt am Ende weniger als so #zitter Der Hauptgrund ist allerdings dass ich möglichst viel Zeit mit meinen Kindern verbringen möchte und sie durch die Schule begleiten möchte, mit Hausaufgaben helfen, lernen etc.

LG
Buggie