Autofahrt mit Säugling

    • (1) 20.01.19 - 11:37

      Hallo ihr Lieben,

      Aktuell bin ich bei 40+7 und unser kleiner will partout nicht raus :( ich war heute zur Untersuchung im KH und es wird heute nicht eingeleitet wie es ursprünglich hieß, sondern "erst" am Mittwoch.

      Mich macht das total traurig, auch wenn ich natürlich will dass mein Kleiner so lange drin bleiben kann wie er will.. allerdings ist mein Opa am Freitag plötzlich verstorben und die Beerdigung wäre am Freitag. Ich bin nur am Weinen weil ich natürlich soo gerne dabei wäre um Abschied zu nehmen.

      Ich weiß selbst wenn ich heute eingeleitet werde oder auch Mittwoch ist es kein Garant dass der Kleine rechtzeitig kommt. Mal angenommen er kommt am Mittwoch, könnten wir dann am Freitag wenn es uns beiden gut geht schon 1.5 h Auto fahren oder wäre das zu riskant?

      Bzw habt ihr tipps um Wehen auszulösen? Habe es schon mit sooo viel probiert. Aber scheinbar ist der Kleine noch nicht "fertig"

      Alles Liebe Lena

      • Ich würde es nicht machen. Auch wenn das sehr traurig ist.
        Es gibt diverse Untersuchungen die gemacht werden nach der Geburt. Sowohl bei deinem Kind als auch bei dir. Auch du musst dich nach der Geburt erstmal erholen, auch wenn es eine natürliche Geburt ist.
        Es gibt so viele Dinge die sein können, da würde ich nicht mit einem 2 Tage alten Säugling fahren. Ihr müsst euch erst kennen lernen, und es muss sich vieles erst finden. Vom Stillen bis hin zum Handling.
        Wie du es machst, kannst du aber wohl erst nach der Geburt entscheiden.

        Bei meiner Frau wurde auch am Mittwoch eingeleitet, die Geburt war dann aber erst am Freitag in der früh. Eine Einleitung kann sich schon eine Weile hinziehen. Ich würde das Grab besuchen, wenn ihr beide wieder fit seid. Ich denke, dafür hat jeder Verständnis.

        (4) 20.01.19 - 12:05

        Hallo meine liebe, erstmal mein herzliches beileid 😔
        es ist ja so wenn man eingeleitet wird, dann heißt es noch nicht das es auch an dem Tag passiert! kürzlich bei meiner Freundin wurde auch eingeleitet und es hat zwei Tage gedauert bis es los ging. Und es ist doch, selbst wenn es Mittwoch zur Welt kommt doch noch ziemlich früh, auch je nachdem wie die Geburt war. musst du bleiben oder nicht, wurde es ein Kaiserschnitt gemacht oder nicht!? All diese Dinge! Ich bin z. B geblieben bis zur U2 Untersuchung, damit ich nicht das gehätze zum Kinderarzt habe.und ich wäre noch nicht bereit gewesen nach so einer kurzer Zeit so lange zu fahren, mein Sohn auch nicht. Aber vielleicht gibt es noch andere Meinungen und Möglichkeiten hier. Ich drücke dir die Daumen dass es bald los geht und für eine Komplikations freie Geburt. LG Janine mit Bub im Arm sechs Monate

      • Ich würde nicht versuchen, jetzt irgendwie Wehen auszulösen. Meistens funktionieren diese ganzen Hausmittelchen nicht und du stresst dich damit nur noch mehr.

        Meine erste Tochter kam per Kaiserschnitt, da wäre ich so kurz nach der Geburt nicht in der Lage gewesen, so lange zu fahren (auch nicht als Beifahrer). Nach den anderen beiden Geburten ging es mir aber sehr gut, da wäre das kein Problem gewesen.

        lg

        Hallo, erstmal mein herzliches Beileid! Ich muss dir sagen auch wenn es schwer ist ich würde es nicht machen. Sogar wenn dein Baby Mittwoch auf die Welt kommt wäre es meiner Meinung nach zu früh. Am Anfang muss sich noch alles einspielen egal ob mit stillen flasche usw. Auch du wirst nicht sofort so fit sein. Man darf auf die psychische Verfassung nach der Geburt nicht vergessen. Ich war tage nach dervGeburt noch so erschöpft und es ist ja eine Wahnsinns Umstellung mjt so einem kleinen Baby. Ich würde vielleicht etwas später fahren und mich am Grab verabschieden auch wenn es schwer ist. Ich glaube jeder hat dafür Verständnis
        Alles Gute wünsche ich dir!

      • (7) 20.01.19 - 13:19

        Das ist natürlich eine ganz doofe Situation für dich und es tut mir leid,dass dein Opa verstorben ist und dein Baby und er sich nie kennen lernen werden und nur so knapp "verpasst" haben.

        Tatsächlich würde ich auch nicht fahren,selbst wenn er ganz plötzlich doch schon morgen käme(manchmal geht's dann ja doch ganz überraschend los).
        Allerdings kann ich da ja auch nur für mich sprechen,aber ich hätte nach der Geburt niemals so lange im Auto sitzen können.
        Weiß aber auch nicht,wie es mir ohne die starken Geburtsverletzungen gegangen wäre.
        Abgesehen von meinem Befinden,würde ich es aber definitiv nicht meinem so frisch geschlüpften Baby "zumuten"(n bisschen überspitzt geschrieben).
        Auch wenn alles wie im Bilderbuch läuft,er fit ist und alles passt, würde ich das nicht machen.

        Aaaber,dass musst du mit deinem Mann zusammen entscheiden.
        Für die Geburt alles Gute und ich hoffe,dass du dich, ob bei der Beerdigung direkt oder hinterher ein bisschen später, von deinem Opa verabschieden kannst!
        Lg

        Hallo.
        Meine Tochter kam Donnerstags auf die Welt und Samstags waren wir zuhause mit allen notwendigen Untersuchungen auser der u2 die fand montags beim kinderarzt statt da, dieses kh nur unter der woche ein Kinderarzt für die u2 da hat.

        Alles in allem wenn es allen gut geht sehe ich rein am Autofahren kein problem.
        Wir sind wie gesagt montags zur u2 gefahren und der ist auch 16km entfernt dann hatten wir noch baby shooting und waren alles in allem mehrere stunden unterwegs.

        Aber jeder verkraftet dinge anders unsere mini liebt autofahren.

        Da kommt es wirklich drauf an wie du dich fühlst wie es mit dem Baby läuft usw.

        Lg

        Auch von mir mir, herzliches beileid
        Und ich schließe mich den anderen an. Meine Geburt zb war ok, nichts dramatisches passiert aber ich hätte zwei Tage später nicht!!! Fahren können. Je nachdem tut echt alles weh und sitzen geht fast gar nicht 😐 aber mal abgesehen davon wäre das für eure Bindung auch nicht so schön.... auch wenn du dich so gerne verabschieden möchtest, ich denke das du nachher evtl echt traurig sein könntest, dass du das kuscheln, die nähe und das erste Kennenlernen mit seinem Sohn dadurch verpasst hast. Aber es ist natürlich deine Entscheidung
        Wünsche dir alles Gute 🤗
        Silvia mit Emilia 10 Wochen 💞

        (10) 20.01.19 - 13:34

        Erstmal auch von mir mein Beileid zu deinem Verlust.

        Niemand kann dir sagen was du tun sollst oder nicht, aber man kann ja Erfahrungen sammeln 😉
        Meine Tochter wurde mittwochs nachmittags geboren. Wir sind samstags nach Hause gekommen, als die U2 beendet war. Ich hatte von der Geburt ein richtig fieses und großes Hämatom im Intimbereich, dazu die Naht vom Dammriss/-schnitt, ehrlich gesagt war ich heilfroh, als ich nach 15 Minuten Heimfahrt vom Krankenhaus, endlich aus dem Auto raus konnte! Ich konnte ewig nicht richtig sitzen, und 2 Tage nach der Geburt wäre ich persönlich definitv keine 1,5 Stunden Auto gefahren!! 🙈 Dein Kind würde die Fahrt vermutlich verschlafen, das dürfte in meinen Augen kein Problem sein! Aber frisch nach einer Geburt, weiß man eben nicht wie es dir geht. Du solltest das ganze spontan entscheiden!

        Und zum Thema Wehen auslösen damit es losgeht: wenn dein Kleiner bereit ist, dann kann es schon helfen viel spazieren zu gehen und/oder Treppen zu steigen! Ich habe am ET auch viel Tee mit Zimt getrunken, aber ob davon losgegangen ist, oder auch so passiert wäre weiß ich natürlich nicht! Alles Gute für dich!

        (11) 20.01.19 - 14:02

        Huhu,

        und wenn du das einleiten weiter nach hinten verschiebst auf Montag?

        Hallo und herzlichstes Beileid.
        Ich würde die Fahrt nicht auf mich nehmen, wäre ich an Deiner Stelle aich wenn es schade für Dich ist.
        Ich z.B hatte eine spontane Geburt aber war etwas gerissen und Schwierigkeiten zu sitzen im Auto ging es zwar aber länger als 30 Minuten war nicht drin (und das 1 Woche nach Geburt)
        Auch wenn jeder anders ist, weißt du jetzt noch nicht wie es wird.
        Zumal ich denke nicht das ein Baby was 2 Tage alt ist (evtk auch älter wenn es doch von allein kommt) etwas auf einen Friedhof zu suchen hat - meine Meinung
        Lass erstmal alles hinter dir bis es dir wirklich gut geht und dann fahr zum Grab

        (13) 20.01.19 - 15:02

        Auch wenn das für Dich sehr traurig ist, aber ich fürchte, an der Beerdigung wirst Du wohl eher nicht teilnehmen können. Eine Einleitung kann schnell gehen, mehrere Tage sind aber auch keine Seltenheit. Und selbst wenn Euer kleiner Schatz am Mittwoch zu Welt kommt, ist in der Regel 2 Tage nach der Geburt das Krankenhaus oder dann das eigene Zuhause der beste Ort für ein Neugeborenes. Je nach Wetterlage ist es vielleicht auch zu kalt, um länger draußen zu sein, Stillen klappt meist noch nicht und 1.5 Stunden Autofahrt (einfach, nehme ich an) sind sowohl für das Baby als auch für Dich nach einer Geburt vielleicht zu viel. Ihr braucht dann vor allem Ruhe und Zeit für Euch.

        Überlege, wie Du Dich auf andere Weise verabschieden kannst. Vielleicht zündet ihr zu Hause eine schöne Kerze an, stellt ein Foto auf, lasst einen Ballon steigen oder macht etwas, was Du gerne mit Deinem Opa gemacht hast.

        Dir alles Gute!

        Danke euch allen! Ich habs mir schon gedacht. Aber ich hatte einfach irgendwie gedacht dass ich dabei sein kann :(
        Mein Opa hatte sich so sehr auf unseren kleinen gefreut und konnte ihn jetzt nie kennen lernen. Und jetzt kann ich nicht mal zur Beerdigung. Das macht mich echt fertig :(

        Erstmal mein Beileid zum Tod deines Opas! Glaub mir, kurz nach der Geburt möchtest du bestimmt nicht zu der Beerdigung gehen, auch wenn ich natürlich deine Gedanken dahinter verstehe. Eventuell hast du Geburtsverletzungen, kannst kaum normal sitzen (eine längere Autofahrt ist da die Hölle), du hast keine Motivation dich richtig fertig zu machen, bist erschöpft von deiner Rolle als neue Mami. Ihr müsst euch erstmal einspielen, eventuell klappt das stillen nicht oder dein Baby hat nach der Geburt noch ein paar Anpassungsschwierigkeiten usw. Mach dir keinen Druck, unbedingt auf der Beerdigung dabei sein zu müssen. Jeder der selbst Kinder hat, kann deine Entscheidung verstehen!
        Kurz nach der Geburt meiner Tochter ist meine Uroma gestorben. Meine Tochter kam Anfang April und etwa 7 Wochen danach war die Beerdigung. Schon da sagte meine Familie, dass ich nicht kommen brauche, weil ich noch im Wochenbett bin. Natürlich bin ich hin gegangen, aber niemals hätte ich das ein paar Tage nach der Geburt gemacht!

        Meine Tochter kam an ET+8, nachdem ich den Abend zuvor ordentlich indisch gegessen hatte 😅 habe nun schon von einigen gehört, dass solch würziges Essen helfen kann. Alle anderen Tipps aus dem Internet haben bei mir nicht angeschlagen 😊

        (16) 20.01.19 - 16:21

        Herzliches Beileid :-(

        Auf die Teilnahme an der Beeedigung würde ich verzichten.

        Kurz nach der Geburt min 3 std im Auto zu sitzen ist für dich nicht ohne.
        Dann noch ne Stunde in der Kirche auf einer harten Bank und anschließend noch draußen auf dem Friedhof stehen ... ich glaube, da übernimmst du dich, egal ob das Baby noch heute kommt oder erst am Mittwoch.

        Und dem Baby würde ich das auch nicht antun.
        Es ist noch so winzig und soll dann schon so lange im Maxi cosi liegen ?
        Stillen klappt vermutlich noch nicht so und für euch ist in den ersten Tagen eins wichtig : kuscheln und das Baby oft anlegen.

        Zudem sind bei uns zur Zeit gescheite minus grade. Kein Wetter um ein frisch geborenes Baby auf den Friedhof zu nehmen.
        Wo dann auch noch die ganze Verwandtschaft das Babys mal anschauen und vielleicht noch halten will ..

        Ich finde du solltest zuhause bleiben, das wird jeder verstehen !

        Es tut mir sehr leid, dass du in Trauer bist und dann noch in so einer Zwickmühle. Aber ich würde nicht fahren... ganz unabhängig von der Autofahrt. Ich denke einfach, dass so eine Veranstaltung mit einem wenige Tage alten Kind nicht gut ist. Da sind viele Leute, alle wollen mal den kleinen Neuankömmling sehen,... das ist die totale Reizüberflutung für einen kleinen Wurm, der doch noch gar nicht richtig angekommen ist.

        Willst du stillen oder ggf. eh die Flasche geben? Wäre es ggf. eine Option, dass du alleine fährst und dein Kind mit Mann zu Hause bleibt?

        Unterschätz aber auch nicht deinen Zustand. Ich hätte aus körperlichen und seelischen Gründen gar nicht hingehen können.

        (18) 20.01.19 - 19:54

        Hallo! Mein herzliches Beileid!
        Ich habe nicht alle Antworten durchgelesen, aber ich würde mit dem Krankenhaus besprechen, dass erst nach der Beerdigung eingeleitet wird. Bis ET+14 sollte das kein Problem sein - besonders mit der sehr guten Begründung die du hast. Ich war im Geburtshaus und da hätten die Hebammen mich auch erst an ET+14 ins Krankenhaus zur Einleitung geschickt.
        Alles Gute!

        • (19) 20.01.19 - 20:17

          Wenn ich mit 100% Sicherheit wüsste, dass der kleine sich dann nicht doch spontan auf den Weg macht würde ich es so handhaben. Aber dass mit die Fruchtblade auf der Autobahn platzt und keim KH weit und breit ist möchte ich ehrlich gesagt nicht riskieren :/

      (20) 20.01.19 - 21:29

      Hallo
      Ich hab nicht alle Antworten gelesen, also falls was Ähnliches schon kam - sorry!
      Ich kann sehr gut verstehen, dass du Abschied nehmen willst - aber es ist nicht gut so verkopft in die Geburt zu gehen! Du bist traurig und hast jetzt eine bestimmte Vorstellung, wie es idealerweise laufen sollte. Das sind keine guten Voraussetzungen für eine Geburt. Hier ist das Wichtigste, Loslassen zu können. Unter Krampf steigt zu sehr das Risiko für Komplikationen. In Anbetracht der Tatsache würde ich mir einen kleinen Altar zu Hause mit Bild und Kerze, Gesteck.... aufbauen und dort den Abschied celebrieren. Dazu muss man nicht dort sein, wo der Leib des Verstorbenen ist. Für die Geburt und das Wochenbett ist Ruhe angebracht. Die ersten Stunden und Tage haben Babys oft zu tun um überhaupt anzukommen. Termine und Verpflichtungen sollten da erstmal Brach liegen. Der Tod deines Opas ist vergangen, da lässt sich nichts mehr dran rütteln. Es spielt keine Rolle, ob man am Grab steht oder nicht. Das was einen mit anderen Menschen verbindet, das trägt man immer bei sich und ist an keine Örtlichkeit gebunden. Aber der kleine Mensch, der bald an deiner Seite ist, der ist Zukunft. Hier kannst du Einfluss nehmen. Ein entspanntes Wochenbett prägt das ganze Leben des kleinen Menschleins. Deshalb würde ich hier eine klare Priorität setzen.
      Ich wünsche dir alles Gute für die Geburt und das du einen für dich akzeptablen Weg findest Abschied zu nehmen!

      (21) 21.01.19 - 08:47

      Ich würde tatsächlich auch auf die Einleitung am Mittwoch verzichten. Krankenhäuser an der Strecke heraussuchen und fahren, falls es bis Frritag keine Anzeichen gibt. Sollte das Baby vorher kommen, würde ich mich von Zuhause aus verabschieden.

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