Horrorgedanken

Das ist ein SILOPO aber ich muss es nir von der Seele schreiben.

Meine Tochter ist 4,5 monate alt und ein absolutes Wunschkind 🥰

Meine ehemalige Nachbarin hat vor einigen Jahren ihre Tochter am plötzlichen Kindstod verloren.
So nun zu mir.
Normalerweise bin ich nicht überängstlich oder paranoid und ich erkenne mich in folgenden Situationen überhaupt nicht wieder:
2 bis 3 mal im Monat plagen mich die Horrorgedanken, meist beim Autofahren.
Sie sitzt hinten und ich fahre meistens so los, dass sie im auto schlafen kann, da sie ansonsten brüllt wie am Spieß.
Wenn ich sie aber so gar nicht höre denke ich ganz oft "Was wenn ich sie gleich rausholen will und sie atmet nicht mehr? Wie reagiere ich dann?" Und dann fängt es an. Ich kann nicht aufhören darüber nachzudenken und male mir die schlimmsten Bilder aus. Oft bin ich den Tränen nahe und bekomme Herzrasen. Sobald sie laut einatmet bzw ich sie dann raushole sind die Gedanken verflogen und ich bin als wäre nichts gewesen.
Jetzt schlummert sie friedlich neben mir. Sie atmet aber so leise, dass ich sie nicht höre und dann kamen diese Gedanken wieder. Nun kontrolliere ich alle paar Minuten ihre Atmung und die Gedanken halten mich vom schlafen ab🤦‍♀️
Wie gesagt, bin ich sonst nicht so und erkenne mich dann selbst nicht wieder.

Naja, diesen Text zu verfassen hat mich nun abgelenkt. Ich konnte die Gedanken nicht fortsetzen und hoffe, dass ich nun schlafen kann.

An alle die gelesen haben, vielen Dank für eure Zeit 😊

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Fühl dich gedrückt. Mir geht es nachts manchmal so. Meine Maus ist 4 Monate und wenn sie mal nicht wie gewöhnlich alle 4-5 Stunden aufwacht und ich dann aufwache, werde ich direkt panisch und fasse sie an um zu schauen, ob sie noch atmet. Ein paar mal hat sie so fest geschlafen, dass mir echt ganz anders geworden ist.

Wie alt war das Baby deiner Nachbarin?

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Ich dachte, ich wäre alleine...

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Zu früh abgeschickt 🙈

Ich bin mir nicht zu 100% sicher aber entweder war die kleine grade 1 oder wäre 1 geworden.
Ich war selber noch ein Kind (etwa 9 oder 10) und die Nachbarin war mit dem 2 Baby schwanger. 😪

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Also wir haben eine Angelcare sensormatte und ohne die könnte ich glaube auch nicht schlafen..

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Sie schläft in meinem Bett und meistens auch im ganzen Bett 😅

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Ich hab auch die Sensormatten gekauft, aber sie schläft auch bei mir im Bett 🤷‍♀️🙈

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Hallo liebes ich verstehe dich sehr gut fühl dich gedrückt.♡♡
Mein kleiner hatt plötzlich nach der geburt (er lag auf meine brust) nicht mehr geatmet und die hebamme hat mir gesagt das wenn ich nicht schnell reagiert hätte mir dasselbe passiert wäre wie die frau vor mir die hat es nämlich nicht bemerkt und der kleine ist erstickt das war der schlimmste horror moment.
Es vergingen monate bis ich wieder gut schlafen konnte und ich hatte immer panik sobald der kleine leise wurde und ständig bin ich mitten in der nacht aufgestanden um zu sehen ob er atmet.
Das vergeht mit der zeit liebes
Alles gute für dich und dein kleines glücksbärchi

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Oh Gott, da hatte ich auch irre Angst vor! Das hat die Hebamme aus dem Vorbereitungskurs auch erzählt und ich hab deshalb die ganze Zeit den Rücken massiert.
Gott ist das furchtbar! Gut das du so toll reagiert hast! Das du da lange Panik hattest, kann ich vollkommen verstehen!
Danke, ich wünsche euch auch alles gute

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Danke dir liebes ♡♡.wünsche dir eine erholsame nacht

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Ich kann das so gut nachempfinden...
Unser Sohn wird im Oktober schon 2...und bei mir hat diese plötzliche Panik nie ganz aufgehört...aber mit der Zeit ist es besser/ seltner geworden...in der Schwangerschaft die Angst ihn zu verlieren (hatte einen frühen Abgang direkt im Zyklus vor ihm und habe bei jedem Termin die Luft angehalten bis ich sein Herz gesehen hatte)
Dann die Panik vor dem plötzlichem Kindstod...und bis heute habe ich das Gefühl, das mich Muttersein „aufgebrochen“ hat...und das ist auch gut so...natürlich könnte ich auf das plötzliche Weinen im Auto verzichten, weil ich mir vorstelle, dass ihm etwas passiert sein könnte, während ich bei der Arbeit und er bei der Oma war, aber dieses Maß an Sensibilität lässt uns auch spüren, falls wirklich mal etwas nicht stimmt...du bist also ganz und gar nicht alleine!!!!hab eine gute Nacht und eine wunderbare Zeit!!!

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Danke für deinen Zuspruch!
Das du ein Baby ziehen lassen musstest, tut mir leid 😪
Deine Sorgen kann ich gut nachvollziehen, die Sorge sie zu verlieren hatte ich bis zur Geburt. Naja, die Angst ist immer noch da aber irgendwie ist sie anders 🤔 kann ich gar nicht erklären, ich denke aber du weißt, was ich meine.
Ich wünsche dir und deinem kleinen alles gute 😊

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Ohmann dachte ich währe die einzige. Ich kenne das leider zu gut und habe mich mit dem Thema auch verückt gemacht. Anfangs habe ich Stunden lang nicht einschlafen können. Welche Kinder sind den besonders gefährdet? Bis zu welchem Alter?

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Thumbnail Zoom

Ich hab bis grade auch gedacht ich wäre alleine 😉
Ich füge dir mal ein Bild an 😊

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Ich glaube, es gibt einen "Peak" vom 2. bis zum 4. Lebensmonat und dann nochmal einen kleineren vom 6. bis 9.
Dennoch muss man sich hier mal vor Augen führen, von welchen Zahlen wir hier reden (kann ja manchmal auch beruhigen). Ich meine etwas von weniger als 150 Babys in Deutschland pro Jahr gelesen zu haben. Und wie viele Babys werden jedes Jahr in Deutschland geboren? 700 000 oder so? (Mein eigener Schätzwert).

An die TE: diese Angst ist keiner einzigen Mutter fremd und ich würde behaupten, dass jede Mama mindestens 1x täglich überprüft, ob das Baby noch atmet. Also ich denke, der richtige Weg ist, dir Angst als etwas Normales, was alle Mamas haben, anzunehmen, ihr aber keinen großen Raum zu geben. Denn du hast es selbst ja schon ganz richtig erkannt: in der Schwangerschaft war es die Angst vor einem Abort, jetzt ist es die vor SIDS, morgen wieder eine andere. Die Sprechstundenhilfe meiner Frauenärztin meinte bei einem Gespräch über Screenings in der Schwangerschaft mal, dass die Angst einsetzt, sobald man den positiven Test in der Hand hält und dann nie wieder verschwindet. Und so ähnlich ist das sicher auch. Man muss dabei nur lernen, sich nicht von der Angst bestimmen zu lassen. Und die Zeit tut wahrscheinlich ihr Übriges, das Vertrauen aufzubauen.

Liebe Grüße 😊

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Hallo,
Mir geht es genauso. Meine kleine ist gerade mal gute 2 Wochen alt und seitdem quält mich ständig diese Angst.
Deswegen bin ich auch noch wach, weil es heute Abend wieder schlimm ist.
Ich hoffe für uns, dass das bald vorbei geht diese Angst ...oder zumindest weniger wird

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Herzlichen Glückwunsch erstmal 😊
Es wird bestimmt irgendwann weniger aber die Sorge bleibt für immer. Wir werden nur lernen müssen, damit umzugehen.

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Geht mir genauso. Im Krankenhaus hatte mein kleiner die ersten 2 Tage immer mal wieder ein leichtes Husten hat sich angehört als ob er nach Luft ringt und ist dann ganz blau angelaufen im Gesicht. Zum Glück waren immer gleich die Schwestern da war dann auch zwischendrin zur Beobachtung weg, ich hatte so Angst das irgendwas passiert und ich ihn gleich wieder verliere. Zum
Glück ist seit dem nichts mehr gewesen aber trotzdem hab ich Angst. Habe für in der Nacht die Angel care Sensor Matten unter Tags er er meistens bei mir oder meinem Mann da haben wir ihn immer im Blick. Habe schon immer schnell Angst gehabt jetzt habe ich noch mehr Angst da ich mir gar nicht vorstellen möchte das er nicht mehr da ist. Eine Arbeitskollegin hat ihrer Tochter ebenfalls mit ca 1 Jahr am Plötzlichen Kindstod verloren, da hat sie allerdings auch noch nicht in DE gelebt, man merkt das es sie belastet auch wenn sie versucht es sich nicht anmerken zu lassen.

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Das du da Angst hast, kann ich mir vorstellen!
Meine kurze schläft in meinem Bett direkt neben mir und meistens wandert sie durchs Bett 🙈 ich kann also direkt die Hand auflegen und ich bin mir ganz sicher, das ich wach werde, wenn etwas nicht stimmt.
Diese matte würde ich mir aber auch holen, wenn sie nicht bei uns im Bett schlafen würde!
Ich glaube, wenn man sein Kind verliert, bleibt man für immer gebrochen😪

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Ich kenne das auch. 🙈 Meine ist schon zwei und noch heute gehe ich in ihr Zimmer und gucke, ob alles gut ist, wenn sie mal ungewöhnlich lange schläft. 😅
Horrorgedanken, die mich eine Zeitlang begleitet haben, wenn ich mit ihr draußen unterwegs war und sie an meiner Hand lief: Was wenn jetzt ein Verrückter vorbeikommt und sie einfach wegnimmt und abhaut? 😂
Ich glaube, diese Ängste werden nie wieder aufhören, dafür sind wir eben Mamas.

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Ja, die Sorge bleibt immer aber sie verändert sich🤷‍♀️
Du hast recht, dafür sind wir Mamas 🥰

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Willkommen in der Welt der Mamas. ;-) Im Ernst, meine Große ist 6 und es geht mir manchmal noch so. Wenn sie ganz oben auf dem Klettergerüst rumturnt oder jetzt, wo sie in die Schule kommt und dann bald allein zum Schulbus geht... manchmal habe ich eine Art bewegte Bilder vor Augen, wie sie die Straße überquert und überfahren wird, oder wie ein Auto neben ihr hält und jemand sie packt.
Ich denke, solange solche Gedanken nicht überhand nehmen und du weitestgehend die schönen Seiten genießen kannst, ist alles normal. Wenn nicht, solltest du vielleicht überlegen, dir Hilfe zu holen. Das ist jedenfalls keine Schande.
Alles Liebe und halte dir immer vor Augen, dass SIDS heutzutage ein wirklich seltenes Phänomen ist.

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Mein Neffe ist 5 und meine Schwester berichtet von den selben Ängsten wie du🙈 mit dem älter werden verändern sich die Ängste, weg gehen sie aber nie...das sagt meine Mama immer. Wir sind 25 und 30 und sie sorgt sich trotzdem dauernd um uns 🤷‍♀️
Ich denke, diese Gedanken quälen mich nicht mehr als andere Mamas auch und normalerweise empfinde ich sehr viel Freude. Nur ab und an kommen diese doofen Gedanken...
Ich danke dir für den Ratschlag und werde ihn mir zu Herzen nehmen, wenn meine Sorgen Überhand nehmen