Geburt nochmal durchleben als Therapie bei Regulationsstörung

Hallo,
da unsere bald 8 Wochen alte Tochter nur sehr schwer einschlafen kann (2/3 std wenn es schlecht läuft) und einige Wochen fast jeden Abend verzweifelt geschrien hat, viel fäustelt und aus dem Schlaf oft hochschreckt, wurde uns von der Hebamme eine Psychologin empfohlen. Unsere Tochter ist kein Schreibaby, hat aber wohl aufgrund des Einschlafproblems eine Regulationsstörung. Ein Besuch beim Osteopathen hat ihr schon geholfen und sie ist seitdem entspannter. Nun wurde uns empfohlen, die Geburt nochmal zu durchleben. Meine Schwangerschaft war eine Katastrophe aber die Geburt war dafür super. Was nicht heißt, dass das Baby das genauso empfand. Das soll helfen das Trauma in ihr zu lösen. Hat das jemand von euch schon mal gemacht? Irgendwie habe ich etwas Sorge, dass sowas auch nach hinten losgehen kann und alles nur schlimmer macht.

1

Sorry, das klingt für mich doch sehr abgefahren. Gib deinem Baby die Zeit, die es braucht, um anzukommen. Meine Maus hat die ersten zehn Wochen abends auch zwei bis drei Stunden geweint, Mal mehr Mal weniger. Es war dann mit einem Schlag vorbei. Versuche dich zu entspannen und ruhig zu bleiben, das ist nur meiner Meinung nach, das beste für dein Baby

2

Hallo,

Ich würde es ausprobieren! Ein Geburtstrauma für die Kinder sollte man nicht unterschätzen, denn schließlich müssen sie richtig ackern um durch den Geburtskanal zu kommen und meistens haben sie nach der Geburt auch Kopfschmerzen.. Meine Freundin aus dem GVK hat das mit ihrem Sohn auch gemacht, er ist nämlich mit dem Kopf hängen geblieben und es musste mit der Glocke nachgeholfen werden. Er hat viel geschrien, konnte nicht schlafen und das stillen hat dementsprechend auch nicht geklappt. Sie hat gesagt ihr Sohn war danach ein komplett anderes Kind. Sicherlich hätte ihr Sohn es auch so verarbeitet, aber vielleicht hätte es noch lange gedauert 🤷‍♀️
So hatten beide etwas davon 😊

3

Hey
Hört sich für mich total bescheuert an,dein baby ist grad mal 8 Wochen alt,gib ihm und dir zeit ..statt krampfhaft zu versuchen das Verhalten des kindes zu ändern, hilft akzeptieren und deinem kind soviel nähe zu geben wie es zulässt.
Vllt braucht es 2/3 std weils einfach noch nicht müde ist?
Übrigens hab ich hier ne 3 jährige die abends gern tobt und nochmal ordentlich aufdreht und das ging auch gern mal 2/3 std,bei uns wurde es mit 18 Monaten besser,jetzt mit 3 läufts in der regel gut.
Manchmal ist es halt Charaktersache und keine "krankheit".

Lg

4

Hi,
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es meinem Kleinen super geholfen hat. Allerdings hatten wir einen Notkaiserschnitt , daher fehlte ja komplett der Durchlauf der normalen Geburt. Er war danach wesentlich entspannter.
Ich würde es immer wieder machen.
LG

22

Hallo, darf ich mal fragen wie sowas geht?

27

Klar...Der Osteopath hält das Baby sanft über Kopf. Sowie es im Mutterleib lag und dann dreht er es mit etwas Druck ,genauso wie es auch durch den Geburtkanal kommen würde. Und mit etwas Schwung landet es auf deiner Brust und kuschelt.
So war es zumindest bei uns. Es hat dem Kleinen super geholfen.

weiteren Kommentar laden
5
Thumbnail Zoom

Hallo,
ich würde erst mal abwarten, ihr seid gerade auf dem normalen durchschnittlichen Schreihöhepunkt. Da sind die Babys wach genug, um vieles mitzubekommen, aber eben noch nicht richtig angekommen. Wenn es in 5-6 Wochen nicht besser wird, würde ich mir vielleicht Maßnahmen überlegen, aber mit 8 Wochen halte ich die Probleme für normal. Zu der Zeit hatten wir auch abendliche Schreistunden, ohne dass er Schmerzen, Hunger oä hatte. Es wurde dann mit 3 Monaten schlagartig besser...
LG

6

Wie soll das funktionieren die Geburt nochmal zu durchleben? Ich kann mir darunter nichts vorstellen.

7

Ich finde die Idee auch eher schräg, aber fällt wahrscheinlich unter die Art von Therapien, an die man glauben muss, damit die funktionieren. Also für mich wäre das nix. Finde es aber auch schon reichlich seltsam, dass deine Hebamme für dein acht Wochen altes Baby eine Psychologin empfohlen hat.

8

Hallo

Also meine war ein schreibaby. Wir konnten sie nicht ablegen. Sie hat immer geweint. Am tag hatte sie vielleicht 2h mal ruhe und in der nacht 3h. Dennrest hat sie durchgeschrien. Während des stillens, was höchstens 5min anhielt, war sie auch ruhig. Als sie vier monate war, waren mein mann und ich fertig, wir wussten nicht mehr weiter. Bis dahin haben wir es ausgehalten.

Meine hebamme riet mir zu einer craniosakraltherapie mit der kleinen. Sie habe nie daran geglaubt, aber jede frau die sie dazu ermutigt habe, habe sehr gute erfahrungen gemacht.
Wir waren dann da. Es kam heraus, ich hatte wirklich viel stress in der ss mit ihr, dass dieser stress sich auf sie projeziert hatte. Die therapeutin meinte die therapie muss mit mir zusammen stattfinden, also ich werde ebenfalls therapiert, und das kleine wird dabei sein. Nach der ersten therapie schon, konnten wir die kleine endlich fpr ca 20min auf den boden legen ohne dass sie aufschrie. Sie wirkte auch beim tragen entspannter, leichter. Auch mein mann sagte das gleiche.

Also ich hatte eine gute erfahrung, umd würde es immer wieder machen.
Meine kleine ist auch heute noch sehr temperamentvoll, abet angenehm. Man kann mit ihr jetzt reden, sie kann sie äussern, das macht es natürlich sowieso einfacher.

Alles gute euch glg alyal

9

Ich kan dir was sagen. Meine Kleine hatte keine schöne Geburt, es war eine Einleitunf mit Saugglocke und Dammschnitt. Sie hatt danach soo Problem, war nur am schreien, und unruhig, sie schlief kaum, wens hoch kam mal 1.5 Stund am Stück Tag und Nacht es war echt anstrengend. Bei ihr war die Geburt das Problem, und schluss endlich eril ich zu wenig Milch hatte, anfangs hatze ich genug.. Sie wurde wie rausgerissen, auf der Geborgenenhöhle.. sie schrie und schrie.. meine Hebamme war ein reinfall.
Ich kam dan auf die Idee ein Pucksack zu kaufen, eine Dondolohängematte und sie schlief dan soo gut. Kaum hatte ich sie eingepuckt, schlief sie ein.. und dan glich 5 Stunden am Stück.. am Tag schlief sie in der Wippe ebenfalls so gut, Nacht Pucksack, das war bis zum 4 Monat so. Nun schläft sie seit dem in ihrem Bett Tag und Nacht. Ein sanfter übergang hatten wir gemacht..
Also lass noch Zeit.. am anfangs ist nie ein Rhytmus vorhanden, den wird es auch lange nicht geben.. aber eine besserung versuch aus was dir einfällt..
Und nun, ist meine so zufrieden und ausgeglichen, sie liebt ihr Bett, sie schreir nicht mehr unnötig.. ausser sie Zahnt oder etwas ist.. Sie brauchen Zeit auf der Welt anzukommen das kan 3 Monate aber auch länger gehen. Ich wünsche dir viel Kraft... lass deinen Ideen keine Grenzen.

18

Ich habe auch alle meine fünf Kinder gepuckt. Mit einer einfachen Decke zwar nur, aber sie haben es geliebt♥️