8 Jährigers Kind sagt ständig Nein....

Hallo zusammen,
Ich hätte mal eine Frage an euch. Mein Kind gerade 8 Jahre geworden weigert sich einfach sein Zimmer aufzuräumen.
Das Kind sagt "Nein" ich habe keine Lust aufzuräumen.
Das ganze Spiel geht jetzt schon seit fünf bis sechs Tagen. Wir sind mittlerweile soweit dass wir sagen erst wenn das Kind aufgeräumt hat darf es z.b. wieder Computer spielen oder Fernsehen seiner Wahl schauen. Aber das ist ihm bis jetzt alles egal und er jammert lieber zwei Stunden am Tag rum und beschwert sich wie gemein wir sind als dass er mal wirklich eine halbe Stunde aufräumt und dann wäre das Thema auch erledigt. Mir als Vater ist es eigentlich relativ egal ich würde das Spielchen auch noch 14 Tage so weitermachen. Allerdings meine Frau regt sich tierisch drüber auf dass er einfach nicht macht was man ihm sagt.
Ich bin eher so der ruhige Part der ihm wirklich schon lang und breit erklärt hat dass jeder Regeln und Pflichten hat und die eingehalten werden muss und meine Frau ist eher die die dann relativ schnell laut wird.

Hat jemand vielleicht eine gute idee was man machen könnte damit das Kind einfach mal wieder hört?🤔😃

Vielen Dank im voraus...

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Vielleicht zusammen aufräumen?
Wenn bei mir totales Chaos herrscht, finde ich aus auch schwer einen Anfang zu finden. Zu zweit geht das einfacher.

LG

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Vielen Dank für deine schnelle Antwort.

Ich helfe wirklich sehr oft beim aufräumen.
Allerdings ist es eben diesmal so das wir uns auch mal "weigern" das es eben über die Tage immer mehr wurde. und wir aber jeden Tag gesagt haben räum das bisschen auf... dann ist es erledigt.
Aber, jeden Tag kam ein Nein.
Und auch zu vielen anderen Sachen wie umziehen oder Zähne putzen.

Klar könnte ich wieder helfen....
Aber es funktioniert irgendwie nie alleine....

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Da wären bei mir sämtliche Freizeitaktivitäten gestrichen. Spart man nebenbei wunderbar Geld😉
Der Fernseher bleibt schwarz.
Ein Termin beim Zahnarzt wäre schon gemacht. 😁

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Geht es ums Aufräumen oder ums Prinzip?

Beim Aufräumen: warum muss aufgeräumt werden?
- Prinzip
- zum Saubermachen
- damit man nachts ans Bett kann?

Bei uns gilt: Zum Saubermachen muss man rankommen können (Gesundheit)
Weg zum Bett muss frei sein. Ist der Weg nicht frei, mache ich nachts Licht an oder komme bei Alptraum nur bis zur Zimmertüre.
Wenn bei plötzlichem Erbrechen Spielzeug voll wird, Pech.

Ist der Weg frei, komme ich nachts auch ins Zimmer.


So macht es für sie Sinn.

Wie man Ordnung definiert, ist unterschiedlich. Ich sage, was ich an Ordnung erwarte/Grund.
Zum Saubermachen braucht es eine andere Ordnung, als abends, wenn es nach dem Schneeschippprinzip gemacht wird.



Geht es ums Prinzip, dass das Kind nicht hört?

- wie lebe ich es dem Kind vor?
- welche Bedürfnisse hat das Kind?

alles ist doof / hat ein anderes Verständnis von Ordnung / mein Zimmer usw.

Beim Prinzip helfen bei uns klare Strukturen. Es gibt Bereiche, die nicht diskutiert werden (Gesundheit, Leben, Teilbereich miteinander)
und Bereiche wo Kompromisse möglich sind. Anähern unserer Vorstellungen.

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Dass ihr so nicht weiterkommt, merkt ihr ja.

Dann müsst ihr wohl entscheiden, ob ihr Chefs oder Eltern sein wollt.
Entweder mit Strafen und Sanktionen eure Macht behaupten bis das Kind nachgibt. Oder Verständnis aufbringen, dass das Kind es allein doch nicht so richtig gebacken bekommt und es gemeinsam machen.

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naja, eigentlich geht es momentan ums Prinzip.

ganz so auf der nase herumtanzen sollte man sich als Eltern ja auch nicht unbedingt.

immer nachgeben als Eltern ist ja für die Kinder auch nicht wirklich förderlich.

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Auf den Spruch mit "auf der Nase rumtanzen" hab ich gewartet.
Ich käme gar nicht erst auf die Idee, dass meine Kinder das *wollen*.
Na dann viel Spaß beim Machtkampf.

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Hatte mein Sohnemann (7) auch kurzfristig. Ganz einfach; sag auch zu allem nein. Dann ist die „Phase“ ganz schnell vorbei ;-)

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Hallo,

ich würde beim Aufräumen helfen und anschließend mit dem Kind besprechen, warum das mit dem Aufräumen so gar nicht klappen möchte.

Ist das Ordnungssystem kindgerecht?
Hat das Kind vielleicht zu viel Spielzeug?
Sind eure Ordnungsansprüche vielleicht einfach zu groß?

Ihr könntet natürlich auch mit einem großen Sack durchs Kinderzimmer marschieren, wenn euch das lieber ist.

Ich neige dazu, allen Kram auf einen Haufen zu packen. Mein Großer hat auch eine ganz andere Vorstellung von Sauberkeit und Ordnung als ich und ich bin nicht immer so entspannt, wie ich es gerne wäre. Wenns mich ganz arg ärgert, kommt alles auf einen Haufen und dann sitze ich mit ihm da und sortiere alles. Wenn alles in der Mitte liegt, ist es drumherum schon mal ordentlich und dann kann man gemeinsam gucken, was das Kind behalten möchte und was vielleicht gar nicht mehr gebraucht wird. Dann kommt es an seinen Platz oder bekommt einen neuen.

Am besten sollte so eine große Unordnung gar nicht erst entstehen. Mein Großer war früher übrigens sehr ordentlich, aber mittlerweile hat seine Freude an Ordnung leider stark nachgelassen. #schein

LG

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Ich habe schon das „nein“ und „ich will nicht“ Aussage verbot erteilt.

Wenn ich etwas MÖCHTE oder eben nicht muss ich es kommunizieren können.
Das kann jedes Kind ab 5/6 Jahre.

Ich reagiere als Mutter nicht auf „Kommandos“ wie zb „nein“.

Bzgl aufräumen rege ich mich nicht auf. Es gibt einen Tag pro Woche, hier wird gesaugt, also vorher aufgeräumt.

Habe aber schon Dinge absichtlich eingesaugt. Und den Beutel ausleeren lassen damit dass Ausmaß klar ist.

Alles kein großes Thema mehr bei uns 😉

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Mir fallen da zwei Dinge ein:

1. Den Grund benennen, warum aufgeräumt werden soll. Ich hab als Kind auch im Chaos gelebt, hab aber auch immer alles sofort gefunden, was ich gesucht habe. Aber: Hygiene (saugen, Staub wischen, lüften, ohne dass leichte Dinge wegfliegen) ging so nicht.

2. Gibt es denn genügend Stauraum für den ganzen Krempel? Das war bei mir immer der Grund, weshalb ich nie einen Anfang gefunden habe. Ich wusste ja selbst nicht, wohin mit dem ganzen Zeug. Vllt überlegt ihr gemeinsam, ob es in Kisten, Regale oder Schubladen kommen soll, die vllt sogar beschriftet/ bemalt/ beklebt werden sollen?

Ansonsten: Musik laut aufdrehen, während man sich dem Chaos stellt :-)

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Als ich Kind war, hat mir die digung meiner Mutter gereicht, dass sie sonst aufräumt. Das hat sie insgesamt 2 mal gemacht und danach war die Mülltonne gefüllt und meine Sachen um Mind 1/3 reduziert. Darauf hatte ich keine Lust. 😄

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Wir haben das so gemacht, dass die Kinder samstags ihre Zimmer aufräumen mussten und zwar so, dass wir dort putzen können. D.h. es muss ja dann alles vom Boden weg sein. Und erst dann bekamen sie ihr Taschengeld für die Woche.

Ich muss allerdings sagen, dass es auch nicht immer 100 % geklappt hat damit. Aber es war doch eine Routine, die oft ganz gut funktioniert hat. Irgendwie hatte man da dann auch eine Begründung, und eine deadline.