Suche dringend Kinderpsychologen in FFM ...

Brauche dringend Hilfe.

Meine Große wird jetzt im Juni 5 und trägt zum Stuhlgang noch Windel. Nachts auch und morgens ist sie total durchnässt. Trägt bei Traurigkeit noch nen Schnuller und tut wirklich super gern auf Baby ....
Wollte da mal mit einer Fachkraft drüber sprechen, weil ich wirklich nicht weiter weiß.
Nächstes Jahr soll sie zur Schule kommen ... aber so wird das wohl nix :-[ ... vom Kopf her ist sie total weit ...

Also, wer jemanden kennt, der jemanden kennt oder eine entsprechende Empfehlung für eine/n Kinderpsychologen/in hat ... ich warte auf Rückmeldung.

Danke.

Andrea
mit Lara Marie (*30.06.03) und Alexander Tobias (*17.03.06)

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hallo andrea,

warum willst du denn deshalb mit ihr zu einem phsychologen? was sagt denn dein kia dazu? den würde ich mal als erstes fragen.

also bei unserem letzten kiga-gespräch wurde gesagt, dass viele kinder erst kurz vor schuleintritt nachts trocken werden. manche tragen in der ersten klasse sogar noch die nacht-windel. unser sohn wird jetzt 4 und morgens ist auch alles pitschnass in der windel, also mehrmals pipi drin und wir sollen uns ganz locker machen sagen kiga erzieherinnen und auch die kiä. wir haben eher das problem, dass er die windel nicht mehr anziehen will, aber es ohne leider gar nicht geht.

das mit dem stuhlgang ist sicher ungewöhnlich, aber bestimmt keine extreme ausnahme und ein fall für den psychologen. ich würde es erstmal beim kinderarzt versuchen.

ansonsten wende dich doch mal an die caritas oder eine kirchengemeinde in der nähe. die bieten meist eine kostenlose beratung an und können dir notfalls auch einen psychologen empfehlen.

lg
anja

die auch mal zum psychologen wollte, weil unser sohn mit 2,5 jahren die krätze in person war. wir waren dann bei einer erziehungsberatung und die sagte, das alles ganz normal ist und ein psychologe nicht notwendig sei.

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Hab dir ne Nachricht geschickt.

LG Dany

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Also ich wollte nur kurz schreiben, dass ich im Familienkreis beobachten konnte, dass es weniger Probleme mit dem Thema gibt, wenn die Kinder das To-gehen schon vom Säugling her kennen und es nicht als neue Sache empfinden.

Wenn du weisst wann dein jüngster in die Windel macht, setz ihn doch dazu schon auf die Toilette. Lass die grosse zusehen und zähl auf welche Leute auch alle Kaka in die Toilette machen und das sie schon so gross ist es auch zu können. Vielleicht hilft es was.

Doch ich schliesse mich an und finde es nicht so besonders dass man zum Psychologen müsste. Vielleicht findest du noch woanders guten Rat.

Mein grosser hat es mit 3J und 4 Monaten geschafft aber ich muss ihn meistens noch dran erinnern. Nachts trägt er noch Windel. Bei meiner Schwägerin geht die 1,5 jährige Tochter allein und ohne Zwang auf die Toilette. Sie hatte glaube ich schon mit 6 Monaten angefangen sie jeden Morgen draufzusetzen. Aber wie gesagt ... immer ohne Zwang ! Find ich ziemlich erstaunlich...

Alles Gute für euch !
Britta
Sohn3 und 36. SSW

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Mit 6 Monaten, aber ohne Zwang?

na, wer´s glaubt..

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Hi Britta,

Lara war von Anfang an ein "Toilettenhasser". Keine Ahnung, welche Erfahrung sie wie, wann, wo gemacht hat. Ich hab mir den Kopf zerbrochen ... aber keine Lösung gefunden.
Sie war mit 9 Monaten in die Kinderkrippe gekommen (war ein privater Verein) und dort wurde nichts in die Richtung unternommen. "Die Kinder kommen und gehen von ganz allein auf die Idee" ... sie hatten sich vehement gegen meine Wünsche gestellt ... leider war ich beruflich auf den Platz angewiesen und konnte den nicht so leicht wechseln. Zu Hause konnte ich demnach machen was ich wollte, in der Krippe hat sie eh ihren Willen bekommen.
Alexander dagegen - kam mit 6 Monaten in die Krippe geht in eine städtische Einrichtung - würde schon am liebsten ohne Windel gehen. Er findet es total super und auch immer ganz stolz, wenn er jeden morgen und abend auf die Toilette "darf".
In der Krippe wird ganz zwanglos mit den Kindern ins Bad gegangen. Selbst die Kleinsten "müssen" mit und sehen, dass alle Kinder gehen. Also gehen sie irgendwann auch. Manchmal klappt es bei ihm, manchmal krieg ich ne nasse Hose nach Hause, weil er vorm Klo dann doch in die Hose gemacht hat.

Lara macht es gar nichts aus, dass Alexander auf Toilette geht. Sie fühlt sich eher noch mehr unter Druck gesetzt ... "ich kann das halt noch nicht :( und muss das noch üben". Nur ihr üben heißt: Ich mach es einfach nicht! :(

Andrea

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Hallo, ich versteh nicht weshalb hier jeder so vehement von einem Psychologen abrät. Da ist doch nun wirklich nichts dabei. Die wissen nun mal am besten wie man sich in einer solchen Situation verhält. Mein Vorschlag wäre: Sprich mit eurem Kinderarzt und frag ihn gleich mal nach der Nummer von einem Kinder-u. Jugendpsychologen.
Meine jüngere Tochter ist jetzt 6 und wird dieses Jahr eingeschult. Sie hat(te) auch totale Probleme mit ihrem Stuhlverhalten, aber dank der Hilfe einer Kinderpsychologin sind wir nun schon ein ganzes Stück weiter in Bezug auf ihre Wahrnehmungsstörungen. Leider wird dir diese Psychologin keine Hilfe sein können, denn wir wohnen in Bayern.

LG happy

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Hallo,

erstmal lieben Dank für Eure Nachrichten ...
Jaa, ... vor einiger Zeit konnte ich mich auch nicht wirklich mit dem GEdanken abfinden, dass ich mich mit "meinem" Problem an eine Psychologin wenden soll. Hab ich versagt??? ... mir sind tausende GEdanken durch den Kopf geschossen und mir war es total peinlich solche Gedanken überhaupt zu haben ... ABER
ich find es jetzt auch nicht mehr so schlimm, sondern vielmehr als Hilfe bzw. Unterstützungsmöglichkeit. Ich als Mutter kann einfach nicht alles richtig oder falsch machen.
Die Erzieherin von Lara im Kindergarten ist eine total Liebe. Ich komm mit der wunderbar klar und wir sind auch total auf einer Wellenlänge.
Seite HEUTE arbeiten wir parallel. Das mit dem "pipi" hat auch SIE damals hinbekommen. Von heut auf morgen wollte Lara keine Windel mehr tragen.
Sie ist ein kleines Sensibelchen und hat schon damals ihren Schubs vom Prinzessinnen-Stühlchen nicht ganz verkraftet. Alexander ist ihr ein und alles, ABER meine Mama teile ich nicht :( ...
das ganze "Problem" ist bei ihr total seelisch bedingt und da finde ich es nicht verwerflich, wenn ich mir entsprechende Hilfe suche.
Der KiArzt hat mich bisher immer alle halbe Jahre vertröstet und mir erzählt, dass das Problem erst ab einem Alter von 5 Jahren als Entwicklungsverzögerung gilt und er bis dahin kein Handlungsbedarf sieht :-[ .... aber wie gesagt, sie wird im Juni 5!
Ich weiß nicht weiter.

Meinerseits seelisch bedingt werde ich jetzt ein Mutter-Kind(er)-Kur beantragen und hoffe, dass es dann mit einem Platz klappt. Lt. Caritas, hätte ich auch ne gute Chance. Die Dame, die mich beraten hat, hatte mir auch empfohlen mich an eine Psychologin zu wenden. Hab die heute nochmal angeschrieben, ob die mir entsprechende Namen nennen kann.
Meine Erfahrung heute telefonisch sagte aus, dass ich ja leider nur kassenversichert bin und dann - bei der einen - monate warten müsse und - bei der zweiten - leider habe sie nur vormittagstermine :-[ abgewimmelt wurde. Traurig, dass es schon auf Kinderrücken ausgetragen wird :-(

Danymaus70: Danke für Deine Mail.

Andrea
mit Lara Marie (*30.06.03) und Alexander Tobias (*17.03.06)

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Hallo Andrea,

Also erst mal brauchste dir keine großen Sorgen machen. Nicht ejdes Kind paßt ins Schema f.
Aber ich fidne es gut, wenn ihr euch Hilfe heolen wollt.
Kenne mich leider in ffm nicht aus, kann dir nur raten eifnahc mal alle Kinder- und jugendlichen Psychotherapeuten aus dem Telefonbuch durchzutelefonieren und zu schauen, ob du irgwendwo nen schnelleren termin bekommst.
Sind die Psychotherapeuten auch gleichzeitig Ärzte, brauchst du keine Überweisung vom Kia, sonst schon (wegen abrechnung).
Ansonsten würde ich dir raten eine Erziehungsberatung aufzuscuehn (evtl. für die Zwischenzeit, vielleicht löst sich euer Problem aber auch damit schon). Die wird häufig von Kirchen angeboten, bekommst aber sicher übers Jugendamt alle Adressen bei euch.

Ich wünsche dir viel Glück bei der Suche
lisasimpson