Ständig Hausaufgaben und anderes per Email von der Lehrerin

Ich habe mittlerweile fast täglich Emails der Lehrerin meiner Zweitklässlerin im Postfach, die sie an die ganze Klasse schickt. Darin sind meist Aufgaben, die die Kinder lösen sollen, etwa Lesetexte oder der Hinweis, dass man täglich mit seinem Kind 10 Minuten Kopfrechnen soll etc... Bisweilen auch organisatorische Hinweise, was natürlich gut und wichtig ist, das per Email zu bekommen.
Mir werden aber insbesondere die Hausaufgaben-bezogenen Dinge etwas viel. Ich arbeite vollzeitnah und habe noch zwei weitere Kinder. Die Kinder können wir entsprechend erst um 16 Uhr abholen, wobei dann die Hausaufgaben eigentlich in der Schulbetreuung erledigt sein sollten. Zudem schaue ich meistens erst abends, wenn die Kinder schlafen, in meine Emails. Ehrlich gesagt sehe ich Hausaufgaben als Sache der Kinder bzw. eben der Schulbetreuung, weil es auch nicht viel Sinn macht, damit zuhause um 17 Uhr oder später anzufangen, wenn dann überhaupt Zeit oder nicht noch ein anderer Termin ansteht. Ich würde von der Lehrerin eigentlich erwarten, dass die Aufgaben so gestellt werden, dass da nicht ständig die Eltern mit involviert sein müssen. Bei meinem Kind in der 3. Klasse auf derselben Schule funktioniert das prima.
Wie seht ihr das: habe ich überzogene Erwartungen und es ist mittlerweile tatsächlich so, dass wir Eltern für die Hausaufgaben stark mitverantwortlich sein sollen, oder läuft das bei euch auch eher so, dass Hausaufgaben von den Kindern eigenständig erledigt werden können, ohne dass die Eltern da involviert sein müssen?

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Hey!

Ich bin gerade etwas verwundert.
Ich bin Lehrerin an einer weiterführenden- zumindest in Klasse 5 und vielleicht auch 6 erwarte ich nicht, dass Kinder sich selbständig organisieren. Manche können das- aber längst nicht alle. Und wenn ich mal genau schaue, wer es kann, sind das zumeist die Kinder, die früher die Unterstützung der Eltern hatten.
Zudem kenne ich es so, dass die Eltern mich oft auffordern, jegliche Aufgaben per Mail zu schicken, damit sie eine Übersicht haben, was zu erledigen ist. Das betrifft auch die Eltern höherer Klassen.
Ich gehe stark davon aus, dass die Lehrerin die Aufgaben schickt, weil es der Wille mancher Eltern ist. Frag die Lehrerin doch mal, ob die Aufgaben den Kindern schon bekannt sein sollten.

Liebe Grüße
Schoko

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"zumindest in Klasse 5 und vielleicht auch 6 erwarte ich nicht, dass Kinder sich selbständig organisieren"

Wow, das erschreckt mich gerade....Ich hab hier eine Viertklässlerin und die organisiert sich, was Hausaufgaben angeht, komplett selbst. Ich schau zwar drüber (seltener, als ich sollte, ehem...) aber sie macht die allein oder mit Klassenkameraden.
Dass Kinder das in der 5. bzw sogar 6. Klasse teils nicht können, find ich richtig außergewöhnlich und sollte mmn so auch echt nicht sein.

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Hausaufgaben selbständig machen und sich alleine organisieren ist schon noch mal ein gewaltiger Unterschied.
Und dann kommt noch der Sprung Grundschule/ weiterführende Schule dazu, mit vielen verschiedenen Lehrern und Systemen... das ist nicht so einfach.

Ich finde es gut, dass hier mal eine Lehrerin sagt, dass etliche Schüler eben nicht ab der 3 Klassen ohne große elterliche Unterstützung klarkommen und eben genau diese brauchen um später erfolgreich zu sein.
Wenn man hier so liest, bekommt man nämlich oft den Eindruck, es wäre völlig unnormal, wenn man auch in der weiterführenden Schule hilft, unterstützt, kontrolliert und ganz viel nachfragt.
In der Realität klappt es aber oft nicht ohne Eltern.

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Ich als Lehrerin bin da ganz bei dir.
Hausaufgaben sollten so gestellt sein, dass es für die Schüler alleine möglich ist, sie zu lösen. Außer es klappt mal nicht oä.
Organisatorisches per Mail ist mittlerweile üblich, Vermerke, dass man 10 Minuten am Tag den Fokus auf dieses oder jenes legen soll finde ich auch ok.
Das ist ja eher ein allgemeiner Hinweis als eine Hausaufgabe für den nächsten Tag.

Hast du denn mal abgeglichen, ob das, was Hausaufgabenbezogen in der Mail steht nicht eh schon den Kindern gesagt wurde? Sprich ist es einfach nur noch einmal das gleiche, dass die Eltern auch Bescheid wissen, was Hausaufgabe war?
Ich würde ansonsten mit der Lehrerin sprechen-ohne Vorwurf oä, vielleicht hast du ja doch was falsch verstanden oder -was nixht außer acht gelassen werden darf- gab es andere Mütter, die sich genau das gewünscht haben.

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Danke für deine Rückmeldung als Frau-vom-Fach :-)
Dass organisatorische Dinge per Email mitgeteilt werden ist ja auch vollkommen in Ordnung und gut so. In der Flut der Emails wird es nur langsam schwierig, das herauszufiltern.
Wenn du es so sagst, dann haben auf dem letzten Elternabend tatsächlich einige Eltern den Wunsch geäßert, informiert zu werden, beispielsweise wenn ein Diktat ansteht, um vorher nochmal mit dem Kind zu übern. Im Gespräch mit anderen Eltern habe ich auch festgestellt, dass es da wohl zwei Typen gibt: diejenigen, die Schule und Hausaufgaben vor allem als Aufgabe der Kinder sehen, und diejenigen, die sich engagiert überall mit einbringen und über alles informiert sein wollen. Das ist sicherlich toll, wenn man das kann, aber neben hoher Arbeitsbelastung und einer größeren Familie ist das leider schwer zu stemmen. Wenn die Ansprüche der Leher_innen sich dann an zweiterer Gruppe orientieren, hat man ein Problem, wenn man das zeitlich kaum schaffen kann. Zudem möchte ich gerne, dass meine Kinder möglichst früh lernen, Verantwortung für sich zu übernehmen, und dem widerspricht, dass ich als Elternteil ständig bei Hausaufgaben oder anderen Dingen hinterher sein soll. Tja, Dilemma #gruebel

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Ja das könnte das Problem sein.
Die Lehrerin schickt jetzt halt die Mail für die Eltern, die das unbedingt haben wollen und solche wie du können es dann ignorieren.
Wichtig ist eben nur: weiß dein Kind die Hausaufgaben bereits aus der Schule und du bekommst es nur nochmal zusätzlich? Dann kannst du es ja weiter so handhaben, dass dein Kind das einigermaßen selbstständig löst und du kannst das ignorieren.

Dass es eine Flut an emails gibt und dich das stört kann ich nachvollziehen, allerdings wird das schwierig werden, wenn sich das einige Eltern halt so wünschen. Glaub mir: kein Lehrer hat Lust, den Extrawürsten nachzukommen und in der Freizeit emails rauszuhauen mit Infos, die man den Kindern in der Früh schon mitgegeben hat.

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Hallo!
Ständige E-Mails mit Aufgaben und Hinweisen kenne ich jetzt nicht, aber dass die Eltern mit den Kindern Lesen und Kopfrechnen üben sollen, ist bei uns auch normal. Ich vermute mal, dass die Lesetexte Anregungen sind, falls manche Eltern unsicher sind, welche Texte sich eignen, oder sie einfach keine passenden Texte haben. Oder was für Aufgaben kommen da noch?

Ansonsten haben meine Kinder in der zweiten Klasse die schriftlichen Hausaufgaben zumeist im Hort erledigt und ich habe sie anschließend durchgeguckt. So mache ich das jetzt bei der Kleinen (3. Klasse) auch noch. Die Große (6. Klasse) sagt Bescheid, wenn sie mal Unterstützung braucht, und macht ihre Sachen ansonsten selbstständig.

Ich denke, man muss in der zweiten Klasse natürlich nicht die ganze Zeit daneben sitzen, aber ein bisschen achten sollte man schon, ob und wie die Hausaufgaben erledigt werden.

Liebe Grüße #winke

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Danke! Ich bin ganz bei dir und unterschreibe deinen Text. Ich verstehe nicht, wie man sich als Eltern so aus der Verantwortung ziehen kann und die Schuld den Institutionen gibt. Zum einen sollte man doch darauf bedacht sein, dass das Kind etwas lernt und zum anderen doch auch wissen worum es geht und was das Kind überhaupt kann und was nicht. Der nächste Post ist dann „‚Mein Kind hat nichts gelernt, weil die Lehrerin keine Ahnung hat.“

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Ich weiß jetzt nicht, ob du mich damit meinst. Ich rede mit meinem Kindern täglich darüber, wie es in der Schule war und was sie da gemacht haben, wir üben zwischendurch viel Kopfrechnen und lesen auch zusammen. Mir ist kar, dass das nicht alles die Schule stemmen kann und hin und wieder eine Anregung, wie beispielsweise dass das kleine Einmaleins jetzt auf dem Programm steht und die Eltern das auch mal zusammen mit den Kindern üben sollten, ist vollkommen in Ordnung, ebenso wie organisatorische Hinweise, natürlich.
Bei mir ging es eher darum, dass es einerseits einfach sehr viele Emails sind und es dadurch schwierig wird, das wichtige vom unwichtigen zu trennen, und dass in den Emails viele Inhalte sind, die eigentlich (meiner Meinung nach) besser bzw. ausschließlich mit den Kindern selber abgestimmt werden sollten. Wenn ich beispielsweise eine an alle Eltern gerichtete Email bekomme, in der steht, dass einige Kinder Hausaufgabe X noch nicht gemacht haben, die ausschließlich in der Schule besprochen wurde, dann frage ich mich, warum das nicht mit den betreffenden Kindern direkt geklärt wird. Ich stelle die Kompetenz der Lehrerin nicht in Frage, meine Tochter in ihrer Klasse ist, soweit ich das einschätzen kann, recht gut im Kenntnisstand, aber ich würde mir manchmal wünschen, dass nicht für alles und jedes Emails geschrieben wird, sondern dass Dinge, die sich auch mit den Kindern bzw. mit der Klasse klären lassen, auch dort geklärt werden, ohne dass wir Eltern involviert werden. Meine mentale Last ist so hoch, dass ich über alles froh bn, was dort nicht noch unnötigerweise dazu kommt. Zudem möchte ich gerne, dass meine Kinder eben auch in der Schule lernen, Verantwortung für sich und ihr Handeln zu übernehmen.

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Die Nachmittagsbetreuung ist nicht für die Hausaufgabenerledigung zuständig, das ist ein Irrglaube.
Die Hausaufgaben wird die Lehrerin auch den Kindern in bzw. nach der Stunde sagen.
Dass dein Kind die Hausaufgaben nicht macht, ist rein eure Angelegenheit. Warum kann man nicht auch noch um 17 Uhr mit den Hausaufgaben beginnen?
Entweder fehlt es deinem 2. Klässler noch an Reife, oder ihr braucht einen anderen Zeitplan in eurem Tagesablauf.

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"Die Nachmittagsbetreuung ist nicht für die Hausaufgabenerledigung zuständig, das ist ein Irrglaube."

Bei EUCH vielleicht nicht. Das mag woanders aber durchaus der Fall sein - so zB bei uns.
Wie es bei der TE ist, weiß keiner hier.

"Warum kann man nicht auch noch um 17 Uhr mit den Hausaufgaben beginnen?"
Da muss ich nur gerade mal läppische 2 Sekunden drüber nachdenken, dann weiß ich die Antwort - weil mein Kind damals in der 2. Klasse um diese Uhrzeit sicher eine Aufmerksamkeitsspanne einer EIntagsfliege gehabt hätte. Da neigt sich der Tag dem Ende, mein Kind war da durch.


Mich würde übrigens son eine Masse an EMails auch nerven und ich würde mit der Lehrerin sprechen.
Bei einer Vollzeitstelle kann man das auch quasi nicht leisten.

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Meine Kinder waren nicht im Hort.
Aber nach der Schule würde erst gegessen und dann ein paar Stunden gespielt. Sie hätten unmittelbar nach Schule bzw Essen sich nicht konzentrieren können und brauchten diese Erholungsphase.
Hausaufgaben würden generell ab 17 Uhr erledigt, wenn ich heimkam von der Arbeit.
Ist halt so, wie man es sich angewöhnt.

Die Betreuerinnen bei uns im Hort haben die Kinder zwar angehalten, die Aufgaben zu machen. Was die Mäuse aber letztendlich davon schafften würde nicht kontrolliert. Da wären die Damen aber auch nicht damit fertig geworden.

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Für mich sind Hinweise wie Kopfrechnen, lesen üben etc. keine Hausaufgaben. Sondern eben nett gemeinte Hinweise und da ist es egal, wann du das liest, das musst du ja nicht an dem Tag machen.
Hausaufgaben wären es, wenn sie euch schreibt, dass XY bis dann und dann zu erledigen sind.

Unsere Lehrerin hat Freitags meist eine Mail geschickt und diese Infos dann gebündelt gebracht, kann man vielleicht bitten, dass das auch so gemacht wird. Aber eben als Bitte.

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Die Variante, das freitags gebündelt zu schicken, finde ich prima :-) Dann kann man sich darauf einstellen und hat am Wochenende Zeit, das mit dem Kind durchzugehen. Vielleicht schlage ich das der Lehrerin einfach mal vor.

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Hallo Juppi,

Ich finde die Lehrerin sehr engagiert.
Ist doch toll, dass sie so gut mit euch Eltern zusammen arbeitet, euch informiert und einbezieht.
Dann erhalten die Kinder die best mögliche Unterstützung von Schule und Eltern.
Nehme dir doch zu Hause die 10 Minuten Zeit, das ist doch machbar.

LG
Cersei

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Ich übe zwischendurch sowieso immer wieder Kopfrechnen mit den Kindern, das lässt sich ja prima in den Alltag einbauen. Da das bisher auch recht gut klappt stehe ich aber nicht mit der Uhr daneben und achte darauf, dass es genau 10 Minuten sind ;-)

Allerdings wünsche ich mir eben auch, dass meine Kinder zur Selbständigkeit angehalten werden und bin natürlich froh um alles an mental load, was nicht noch zusätzlich bei mir landet. #schein

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Ich finde, das hört sich eigentlich sehr normal an. Die Vorgaben, 10 Minuten laut lesen, 10 Minuten Kopfrechnen kenne ich von meinen Kindern auch. Das schafft man natürlich nicht täglich, aber so weiß wirklich jeder, dass Hausaufgaben alleine zu wenig sind und man regelmäßig zusätzlich üben sollte. Die einen brauchen das natürlich mehr, die anderen weniger.
Auch, dass euch die Lehrerin extra Übungsmaterial zukommen lässt, finde ich gut. Extra passendes Material suchen ist manchmal ganz schön aufwendig.

Hausaufgaben machen in der Hausaufgabenbetreuung klappt auch nicht immer. Manche Kinder können sich nach einem anstrengenden Schultag zusammen mit zig andern Kindern nicht mehr gut konzentrieren, andere brauchen vielleicht wirkich jemanden, der zumindest zeitweise daneben sitzt.
Da muss man wirklich täglich schauen, ob es in der Betreuung funktioniert hat. Und lernen und üben kann die Betreuung natürlich nicht leisten.

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Sind das tatsächlich Hausaufgaben, die nach Schulschluss gestellt werden oder quasi ein Reminder an die Eltern über Aufgaben, die den Kindern mitgeteilt wurden?
Wenn es erstens ist, fände ich das ziemlich kontraproduktiv - schliesslich sollen die Kinder ja lernen, sich selbst zu organisieren. Und das geht nunmal nicht, wenn die Infos nur an ihre Eltern gehen. Allerdings kann ich mir das nicht so ganz vorstellen. Realistischer finde ich das Szenario, dass es in der Klasse einige Kinder gibt, die aus Prinzip und nie was aufhaben, wenn die Eltern fragen und die Lehrerin deshalb eine Info über die Hausaufgaben an alle Eltern schickt.

Hinweise über Dinge, die nebenbei geübt werden sollen, finde als Mail ok. Das ist ja kein Arbeitspaket, was bis zum nächsten Tag bearbeitet sein muss.

Grüsse
BiDi

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Ob deine Erwartungen überzogen sind hängt vom konkreten Inhalt der Mails ab.

Viele schrieben ja schon:
Lesen üben (täglich) ist wichtig, Kopfrechnen genauso.
Wenn dein Kind in der 2.Klasse schon kein tägliches Leben-üben mehr braucht, kann so ein Reminder der Lehrerin inklusive Übungsmaterial zwar nerven, ist aber auch Grund zur Freude ;-).
Beim Rechnen ist es ähnlich - aber in der 2.Klasse kommt 1x1, das muss jeder Zuhause üben.

Ich vermute, dass die Lehrerin sich angewöhnt hat, das, was ihr Vormittags auffällt, direkt weiterzugeben. Und da steht dann eben mal Deutsch, mal Mathe im Fokus. Für die Kinder, die das brauchen, ist so eine engagierte Lehrerin sicher fantastisch!

Hausaufgaben per mail zu schicken, statt (!) sie den Kindern direkt zu geben, geht gar nicht. Aber dafür fehlt in deinem Post jedes Beispiel.
(Zusätzlich ist was anderes, wobei man da dann über die pädagogisch bessere Methode verschiedener Meinung sein kann.)

Kannst du dir vielleicht angewöhnen, die mails kurz vor dem Abholen des Kindes zu checken? Dann könnt ihr da 5 Minuten drüber reden und Kind weiß auch gleich, was Sache ist.

Ich sortiere Schul-Mails auch direkt in einen bestimmten Ordner, den ich dafür angelegt habe (ein Ordner pro Kind und mit A...B... so benannt, dass neue Mails ganz oben erscheinen.
So sehe ich gleich, was für welches Kind kommt und es verschwindet nicht in dienstlichen Mails. Der Absender ist ja immer gleich, da kann man seinem Programm beibringen, die Nachricht vorzusortieren ;-).

LG

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"Lesen üben (täglich) ist wichtig, Kopfrechnen genauso.
Wenn dein Kind in der 2.Klasse schon kein tägliches Leben-üben mehr braucht, kann so ein Reminder der Lehrerin inklusive Übungsmaterial zwar nerven, ist aber auch Grund zur Freude ;-).
Beim Rechnen ist es ähnlich - aber in der 2.Klasse kommt 1x1, das muss jeder Zuhause üben."

Sorry, aber sowas bespricht man 1x im Rahmen eines Elternabends und bestimmt nicht täglich in Emails! Ich würde da die Lehrerin fragen für wie senil sie mich hält, wenn ICH als Elternteil in täglichen E-Mails daran erinnert werden muss.

"Ich vermute, dass die Lehrerin sich angewöhnt hat, das, was ihr Vormittags auffällt, direkt weiterzugeben. Und da steht dann eben mal Deutsch, mal Mathe im Fokus. Für die Kinder, die das brauchen, ist so eine engagierte Lehrerin sicher fantastisch!"

Sowas habe ich schon immer als ein völlig übertriebenes Verhalten angesehen, was nichts mit einem fantastischen Engagement der Lehrerin zu tun hat, sondern ein Zeichen für mangelnde Kompetenz ist.
Ich bin sehr froh, dass mein Sohn bis jetzt noch nie solche Lehrer hatte!

Hat ein Kind mit irgendeinem Fach Probleme, werden die entsprechenden Eltern vom Lehrer informiert, falls der Lehrer es nicht schafft mit dem Kind das Problem zu lösen. DAS ist der richtige Weg. Kein Elternteil braucht täglich Input, was vormittags in der Schule durchgenommen wurde. Das können Eltern herusfinden, indem sie ihre Kinder fragen und indem sie in ihre Hefte schauen. Gibt es trotzdem (wichtige) Fragen, kann man Gesprächstermine mit den Lehrern vereinbaren.

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"Sorry, aber sowas bespricht man 1x im Rahmen eines Elternabends und bestimmt nicht täglich in Emails! Ich würde da die Lehrerin fragen für wie senil sie mich hält, wenn ICH als Elternteil in täglichen E-Mails daran erinnert werden muss"

Und genau das muss ein Teil der Eltern. Es reicht eben bei vielen nicht es einmal zu sagen, sonst würde die Lehrerin es ja nicht machen. Steter Tropfen höhlt den Stein - nicht nur bei den Kindern.

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