Beschwerde beim Schulamt - was passiert da?

    • (1) 26.01.18 - 13:30

      Hallo zusammen,

      ich habe heute bezüglich der Bewertung meines Sohns nochmal ein Gespräch mit dem Beratungslehrer unserer Wunschschule geführt.

      Hier steht nochmal worum es ging
      https://www.urbia.de/forum/6-kids-schule/5021341-bitte-um-rat-und-hilfe-lehrerin-stellt-sich-quer

      Er fand das Vorgehen der Lehrerin auch zweifelhaft und hat uns geraten, Beschwerde beim Schulamt einzulegen. Er meinte, die Lehrerin müsste dann nochmal alles darlegen und unser Sohn würde dann nochmal unabhängig getestet.

      Hat das hier schonmal jemand gemacht. Was genau passiert da mit meinem Sohn?

      LG Svenja

      • (2) 26.01.18 - 14:00

        Ich hatte Dir das Letzte Mal schon von unserer Tochter geschrieben, die von einer unabhängigen Lehrerin nochmals getestet wurde. Genauere Informationen über Art und Umfang dieses Tests kann Dir sicher das Schulamt geben. Meine Tochter fand das nicht schlimm, da es ja keine Prüfung war. Das hätte es auch noch gegeben, eine Aufnahmeprüfung der aufnehmenden Schule.
        Bei ihr waren ein paar Kinder zusammen, die dann getrennte und gemeinsame Aufgaben lösen mussten. Da ging es auch um Verhalten, Teamfähigkeit, Sozialverhalten...

        • (3) 26.01.18 - 14:35

          Wie hat bei euch denn damals die Grundschule reagiert? Denn es lässt sich ja dann nicht vermeiden, dass ich der Lehrerin Böswilligkeit in ihrer Benotung unterstelle.

          Denn den Braten hat sie durchaus schon gerochen... mein Sohn kam heute mit einer neuen Mathearbeit nach Hause. Hätte er einen halben Punkt mehr gehabt, wäre es eine 1 gewesen, aber die Lehrerin hat ihm einen ganzen Punkt dafür abgezogen, dass er in seiner Nebenrechnung(!) nicht "m" für Meter hinter geschrieben hat. Im Antwortsatz hatte er es. Und ich dumme Nuss habe ihm letztens noch gesagt, dass er sich bei Nebenrechnungen nicht mit sowas aufhalten soll.

          • (4) 26.01.18 - 22:41

            Na ja, bei uns war das damals das übliche Verfahren, wenn man mit der Grundschulempfehlung nicht einverstanden war. Damals war diese Empfehlung ja verbindlich. In der Klasse von meiner Tochter waren es mehrere Kinder, die nochmals überprüft wurden.

            • (5) 27.01.18 - 13:10

              Ich möchte nur vermeiden, dass mein Sohn ab jetzt ungerecht behandelt wird, nur weil WIR als Eltern da ein Problem haben. Bis jetzt hat sie ihn ja "nur" auf dem Papier ungerecht behandelt.

      (6) 26.01.18 - 14:18

      Hallo,
      ich kann mich an Deinen ersten Beitrag erinnern und habe das grob verfolgt.
      Ich kenne mich zwar nicht aus und kann Dir da nicht weiterhelfen, aber ich wünsche Euch viel Glück! Hoffentlich klappt es doch mit der Wunschschule!
      LG
      Elsa01

    • Er wird von einer anderen Sonderpädagogin, einer anderen Schule erneut getestet.

      Für alles andere würde ich beim Schulamt nachfragen.

      • Für mich stellt sich nur die Frage, was dann da getestet wird?

        Denn dass er die Leistungen in Deutsch und Mathe erfüllt, hat er ja nun eigentlich anhand seiner Klassenarbeiten gezeigt. Im Sachunterricht gibt es ja nun eine Vielzahl von Themen, darüber kann er ja alles wissen, selbst bei den behandelten Themen kann man noch über unterschiedliche Dinge sprechen.

        Die Lehrerin redet ihn ja nur mündlich so schlecht.

        • Was "gefragt" ergibt sich aus dem alten Bericht. I.d.R. wird er beobachtet eine "Befragung" findet nur im Sinne von : Wieviel ist 3+4 oder wie ist der erste Buchstabe von Dose? Statt finden und zwar im Rahmen des Unterrichts (oder hat er jetzt schon Einzelförderung?).

          Auf Deutsch: Eine Sonderpädagogin sitzt im Unterricht von deinem Kind und schaut zu.

          • Oh okay! Also das wird nicht passieren. Denn die Lehrerin hat ihn ja jetzt schon auf dem Kieker, und das nur aufgrund unserer Nachfragerei.

            Wenn ich ihr jetzt sage, dass wir ihn in ihrem Unterricht beobachten lassen wollen, dann wäre seine unbeschwerte Zeit an der Schule vorbei. Und ich möchte ihm auf keinen Fall die Freude an der Schule nehmen. Da geht er nämlich (noch) gerne hin.

            Die Dame vom schulpsychologischen Dienst hat gesagt, das Kind kann unabhängig getestet werden, ohne dass die Schule im Vorfeld davon weiß. Zu diesem Test habe ich nur noch nichts weiter gefragt, weil zu dem Zeitpunkt die ganzen Gespräche mit der Schule noch ausstanden.

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