Mediennutzung

6 Gründe, warum Teenager ständig am Smartphone hängen

Wer von uns hat nicht schon geschimpft, weil das Kind von seinem Smartphone scheinbar nur noch operativ zu entfernen ist? Warum die Handys so eine große Faszination auf Teenager ausüben, hat viele Gründe. Wir erklären sie euch.

Autor: Heike Byn
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  • Unsere 6 Gründe:

 

Smartphones: Verbindung zur Außenwelt

Habt ihr je erlebt, wie ein Teenie reagiert, wenn sein Smartphone kaputt ist? Irgendwie gruselig. Es ist, als hätte man ihm eine Lebensader gekappt. Und genauso fühlt es sich auch für einen Teenager an: Wer nicht mehr auf Whatsapp, Instagram oder Snapchat erreichbar ist, verpasst das pralle (digitale) Leben und fühlt sich wie von der Außenwelt abgeschnitten.

Whatsapp: Hausaufgaben checken, Familie kontakten

Austauschen, verabreden oder einfach kurz in der Klassengruppe herumfragen, wer die Mathe-Hausaufgabe kapiert hat. Über Whatsapp verschicken sogar Lehrer Aufgaben und Infos. Über die (immer noch) Nummer 1 unter den Messenger-Diensten bekommt ein Teenie schnell und einfach die Info, die er braucht und kann nebenbei die nervige Kommunikation mit den Eltern auf ein Minimum beschränken.

Youtube: Unterhaltung und Ratgeber

Was für uns früher Magazine wie Bravo oder Mädchen waren, ist für die Teenager von heute Youtube. Wenn sie nach Infos und nach Unterhaltung suchen oder sich einfach mal langweilen, schauen sie Videos von den „Lochis" oder „Bibis Beauty Palace". Statt die eigenen Eltern um Rat zu fragen (uncool!) oder in Ratgeberbüchern nachzuschlagen (old school!), schauen Teenies Youtube-Tutorials.

Instagram & Co: Alles so schön bunt hier

Warum lange Texte in Magazinen oder klassische Blogs lesen, wenn Instagram die gleichen Infos in kompakterer Form liefert? Ein kurzes Video anschauen oder durch den Instagram-Stream zu scrollen macht auch viel mehr Spaß. Schließlich gibt es in der Welt von Instagram & Co so vieles zu entdecken. Es geht um Inspiration, Mode aber auch Ideen für Hobbies: Also alles Dinge, die wir selbst auch schon gemacht haben.

Snapchat: Ich denke an Dich

Für Teenies ganz normal: Mehrmals täglich, manchmal sogar stündlich Bilder – die „Snaps" – an Freunde zu verschicken und zu wissen, dass sie nach maximal zehn Sekunden wieder vom Display verschwinden. Was das soll? Es geht um diesen einen Moment, den Jugendliche sofort mit ihren Freunden teilen wollen, gemeinsam albern sein, ohne dass man sich am gleichen Ort aufhält. Das verbindet und zeigt dem Empfänger: „Ich denke gerade an dich!"

Außen Teenie – innen (Spiel)Kind

Sie chatten, posten, liken und schauen Videos – wie die Großen. Aber tief drinnen sind sie noch Kinder. Deshalb verbringen die meisten Teenies auch ziemlich viel Zeit mit ziemlich seltsamen Spielen wie „Pokémon Go" oder „Candy Crush". Die haben einen so hohen Suchtfaktor, dass plötzlich eine ganze Schulklasse das gleiche Spiel spielt und miteinander um die höchste Punktzahl wetteifert.

Und wir Eltern? Gehen auch in die digitale Falle!

Aber sind wir ehrlich: Die digitalen Lebensbegleiter haben uns Eltern auch ganz schön im Griff! Ein paar Beispiele: Dein Kind soll in besonderen Momenten innehalten, nur damit du ein Foto machen kannst? Gegessen wird im Restaurant erst, wenn der Teller per Bild dokumentiert ist? Ihr fühlt euch verpflichtet, auf jede Whatsapp-Nachricht sofort zu antworten? Legst du dein Handy weg, wenn dein Kind mit dir spricht? Wahre Vorbilder sehen anders aus, oder?

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