Muttermund vom FA öffnen lassen??

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Beitrag von nordseeblume 02.09.09 - 05:48 Uhr

Moin Mädels!

Ich kann mal wieder nicht schlafen, geputzt ist alles von daher bleibt mir nur: Gedanken machen rund um die Geburt!#gruebel

Ich bin heut ET+1, ungeduldig wie sau und überlege was ist wenn die Kleine nicht bald von alleine kommt!

Meine FA meinte letzte Woche Freitag bereits, das die Plazenta schon leicht verkalkt sei (aber wohl normal) und der Muttermund sehr weich, den könne man "aufdehnen"!#schock

Muss aber wohl recht schmerzhaft sein und ich frag mich: was ist dann?? Bestimmt keine Garantie das es losgeht, oder??? Werden dadurch Hormone freigesetzt die die Geburt tatsächlich in Gang bringen??

Ist sowas dann vielleicht sinnvoller als eine eventuelle Einleitung mit Medikamenten??

Wenn sich nichts rührt bei mir, wollte sie das Anfang nächster Woche wohl machen.....#kratz

Bin daher für Eure Erfahrungen und Meinungen sehr dankbar!

Vlg,
Meike

Beitrag von caroli77 02.09.09 - 07:42 Uhr

Aua,

ich weiß von einer Freundin das das sehr schmerzhaft ist und es muss danach auch nicht unbedingt losgehen. Wenn das eine Einleitungsmethode wäre bräuchte man all die Medikamente ja gar nicht mehr.

Ich persönlich würde es nicht machen lassen (tut mir schon weh wenn ich nur daran denke), frag doch Deine Hebamme mal ob sie etwas hat zum Beispiel Akupunktur, das hat bei mir beim letzten mal geholfen(ich war 11 Tage drüber). Und ansonsten genieße die letzten Ruhigen Tage, bald wirst Du sie dir zurück wünschen ;-). Nochmal in Ruhe essen, ein Bad nehmen oder gemütlich einen Film schauen.

Ich drücke Dir die Daumen das es bald losgeht.

LG Caroli

Beitrag von lia284 02.09.09 - 09:02 Uhr

hallo,

also bei mir wurde auch gedehnt, allerdings nach etlichen einleitungsversuchen und ohne dass sich die wirklich heftigen wehen auf mumu ausgewirkt haben. durch die dehnung ging auch der SP ab.

das das schon vorher was bringt wüsste ich nicht - bin allerdings auch kein arzt ;-)

LG

Beitrag von diana1101 02.09.09 - 10:13 Uhr

Meine Frage wäre... was soll das bringen?

Kann mir aber nicht vorstellen, das eine manuelle Aufdehnung des Muttermundes so wirkungsvoll sein kann.

Ich würde es auch vorher mit Akupunktur/Homoöpathie versuchen.. und den üblichen Geburtseinleitendenmittelchen... spazieren gehn, Wein, Sex, usw.

Bevor ich mir das Aufdehnen lassen würde.. würde ich erstmal alles andere probieren.. das tut doch mit Sicherheit weh!

LG Diana & Johanna Selina *22.5.09 - die auch per Einleitung kam

Beitrag von li123 02.09.09 - 10:24 Uhr

Also bei mir wurde das gemacht.

tat ein bisschen weh. er hat es alle paar Tage wiederholt.

Hat aber nicht geholfen, da ich (wie sich dann bei der Geburt herausstellte) eine primäre Wehenschwäche hatte.

Meine Hebi hat das dann während des Wehenbelastungstests auch noch mal gemacht, aber es hat nichts geholfen und da tat es dann richtig weh.

Ach ja, nachdem mein FA das gemacht hat, hatte ich abends immer spürbare Wehen... die haben aber mal gar nichts gebracht.

Von daher, wenn Du nicht geburtsbereit bist, wird auch das nicht helfen, es soll aber durchaus Frauen geben, denen das geholfen hat (wie auch alle anderen Mittelchen... ;-))

Liebe Grüße und ich drück Dir die Daumen, dass Du nicht mehr lang warten musst!

Li

Beitrag von jacky 02.09.09 - 11:55 Uhr

Bist du haargenau sicher, dass du ET+1 bist? Also meine Kleine kam genau am ET (ich hab die Pille genommen und an Zyklustag 29 schon getestet) innerhalb weniger Stunden zur Welt. Wenn du dir nicht haargenau sicher bist mit dem ET, dann warte ab! Es kann von jetzt auf gleich losgehen. Ich würde mich nicht unnötig quälen mit einer Einleitung. Aber ich weiß wie du dich fühlst. Ich bin in der letzten Woche vor der Geburt beinah durchgedreht, so sehr hatte ich die Nase voll.

Aber sei froh, dass dein Baby so lange ausgehalten hat. Man kann Gott danken, wenn man sie bis zum letzten Tag austrägt. Wirklich. Ich hatte mir gewünscht, dass mein Baby ein paar Wochen früher kommt. Aber nachdem ich die kleinen Winzlinge im KH gesehen habe, war ich unendlich froh. Wünsche dir alles GUte für die Geburt!

Beitrag von nisivogel2604 02.09.09 - 12:18 Uhr

Es ist scheisse schmerzhaft, gibt keine Garantie dafür das es los geht.

Sinnvoll ist es die normalen 14 tage über Et zu warten und ein weiteres warten dann mit einer guten Hebamme abzuwägen.

LG

Beitrag von cori0815 02.09.09 - 14:18 Uhr

hi Meike!
Bei mir hat der Arzt das auch versucht und ich glaube, er hat auch noch die Eihäute gelöst, um die Geburt anzukurbeln. Da ich aber von selbst wohl nie Wehen entwickeln werde, hat es mir nichts gebracht außer einer leichten Schmierblutung und im Moment des "Manipulierens" Schmerzen.
Eine Garantie scheint es wohl nicht zu geben. Aber es gibt tatsächlich Frauen, deren Körper geburtsreif ist, bei denen sich dadurch die Geburt in Gang setzt.
Aber denk doch erstmal dran, dass du ja noch ca. 13 Tage Zeit hast, bevor eine Einleitung überhaupt nötig ist. Vielleicht ist es ja schon morgen so weit ;-)
LG
cori

Beitrag von mama0102 02.09.09 - 15:58 Uhr

Huhu!!

Also ich habe das auch hinter mir, klar, war schon recht schmerzhaft aber doch zu überleben. Mein Mumu war 2 cm offen, schon 3 Wochen vor ET und dann hat mein FA am 10.8. noch um einen Zentimeter nachgeholfen und am 11.8. kam mein Zwerg dann zur Welt :-)
Sicher gibt es keine Garantie, dass es wirklich hilft, könnte ja auch bei mir reiner Zufall gewesen sein, aber ich glaub dran :-)

LG, Sandra mit Baby-Finn

Beitrag von engel15081971 02.09.09 - 16:35 Uhr

Warum wartest du nicht einfach ab, bis es von selber losgeht? Du bist erst einen Tag über ET, normal sind bis zu 14 Tage über dem ET, und ich an deiner Stelle würde abwarten!!!! Wenn das Kind noch nicht bereit ist, sollte man dem Kind die Zeit einfach noch lassen!

Beitrag von nele27 02.09.09 - 16:41 Uhr

#schock

Also wenn ich nur einen Tag über ET wäre und keine Gefahren drohen, würde ich von solchen Maßnahmen absehen...

Ist es nicht egal ob das Kind morgen kommt oder nächste Woche??
Außerdem ist der ET doch eh nur ein Richtwert.

Ich empfehle: Abwarten und Tee trinken :-)

LG, Nele

Beitrag von perserkater 02.09.09 - 20:39 Uhr

Hallo

das tut saumäßig weh. Mir hat die Ärztin im KH bei ET+4 den Eipol gelöst und etwas gedehnt. Ich wäre fast vom Stuhl gesprungen, hat wirklich schlimm geschmerzt.

Der Eipol hatte sich daraufhin gelöst und 24h später setzten die Wehen ein.

Warte mal lieber noch ein wenig und schlaf noch mal richtig.

Grüßle
Sylvia

Beitrag von nordseeblume 03.09.09 - 01:52 Uhr

Hallo Mädels,

herzlichen Dank für Eure Antworten und Erfahrungen!

Da es wohl wirklich keine Garantie zu sein scheint, dass die Geburt angetrieben wird, haben mein Mann und ich uns nach Euren Beiträgen dagegen entschieden!

Es ging ja eh nicht von uns aus, denn auch wenn ich schon laaaaaange keinen Bock mehr habe #schein , kam die Aussage von der FA, dass sie nä. Woche diesen Schritt tun wollte!

Solange die Plazenta das Baby noch gut versorgt und die Fruchtwassermenge passt, lass ich eh nix machen weil ich auch der Meinung bin, dass der Zwerg entscheidet wann es soweit ist!#schrei
Ich wollte nur im Vorfeld schonmal informiert sein,
daher nochmals herzlichen Dank für Eure tollen Antworten
und Euch Allen ebenfalls
Alles Gute!

Beitrag von inajk 03.09.09 - 13:57 Uhr

Zunaechst mal: Ich wuerde auch warten bis deutlich laenger nach dem ET. Denn diese Methode funktioniert (wenn sie durch eine erfahrene Hebi angewendet wird), aber erst, wenn das Kind auch echt geburtsreif ist. Meine Hebi hat es bei ET+13 gemacht (ab ET+14 haette ich im KH gebaeren muessen und das wollte ich nicht :-)). morgens um 9 gestrippt (so heisst das hier (NL):-)), um 12 kriegte ich Wehen, um Viertel vor vier (mittags!)war meine Kleine auf der Welt. Hat also super funktioniert. Und ja, es tut fies weh. War tatsaechlich eine der unangenehmeren Erfahrungen dieses Tages :-) Aber hat sich fuer mich voll gelohnt, so hab ich meine wunderbare Hausgeburt gekriegt, die ich gerne wollte...
LG
Ina

Beitrag von olegre 03.09.09 - 15:21 Uhr

Hallo,
bei mir hat es zwei mal funktioniert und zwar bereits deutlich vor dem ET (einmnal 14 Tage früher, einmal 10 Tage früher). Es war unangenehm, aber von den Schmerzen her auszuhalten (und wenn man mal bedenkt, was bei der Geburt kommt, dann ist das doch sowieso gar nichts... ;-) ).
Ich denke eigentlich, daß es ja nichts schaden kann. Das Schlimmste wäre doch, daß die Geburt eben nicht los geht. Und dann bist du jedenfalls nicht schlechter dran als jetzt.
LG
olegre

Beitrag von widowwadman 03.09.09 - 17:37 Uhr

Es tut saumäßig weh, und heisst nicht unbedingt dass sich was tut. Bei mir wurde das gemacht und ich wurde gleichzeitig an den Wehentropf gehängt (für Gel und so Späße war dank grünem Fruchtwasser keine Zeit) und nach 6 Stunden warn's immer noch nur 2 cm und ich bekam nen KS.

Es scheint standard-Procedere zu sein um eine Geburt in Gang zu bringen, die Erfolgsrate weiss ich allerdings nicht