ohrspeicheldrüsentumor

Archiv des urbia-Forums Gesundheit & Medizin.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Gesundheit & Medizin

Hier könnt ihr Fragen stellen zu allen Themen rund um Gesundheit, Vorbeugung, Kinderkrankheiten, Hausmittel und Naturheilmittel. Beachtet dabei bitte, dass medizinische Empfehlungen von interessierten Laien nicht den Gang zum Arzt ersetzen können.

Beitrag von eyka 02.01.11 - 10:37 Uhr

Zu diesem Thema meine Geschichte,die zum Überdenken einer OP anregen soll,ich will niemanden Angst machen.Ich hatte 1996 meine erste OP,damals war ich 32,ein pleom.Adenom in der Ohrspeicheldrüse,nicht bösartig,muß aber unbedingt entfernt werden,so die Ärzte,nach einer 4-stündigen OP,alles überstanden,nur eine ca.10cm lange Narbe,die Mimik hat sich etwas verändert,die Mundwinkel hängen etwas herunter,so daß eben jeder denkt,ich hab schlechte Laune,nur will man auch nicht jedem davon erzählen,ich wollte das einfach nur vergessen und dachte,gut es gibt Schlimmeres,das hast du jedenfalls überstanden.Die Ärzte sagten mir,daß sie das Tumorgewebe restlos entfernen konnten,heute weiß ich,daß man diese Tumore niemals restlos entfernen kann,nein im Gegenteil,durch das Skalpell werden die Zellen nur noch weiter angeregt,Rezidive zu bilden,und das wissen die sogenannten Götter in weiß auch.Die Rezidive sind dann meist noch komplizierter zu entfernen.So,man sagte mir dann,ich soll jedes Jahr 1 Mal zur Nachkontrolle,da soetwas immer wieder kommen kann,ich dachte nur,wie jetzt?Na gut,10 Jahre war alles in Ordnung,2006 dann der Hammer,ich wär bald aus allen Wolken gefallen,ein neuer Tumor,noch verwachsener mit dem Gesichtsnerv als der erste,nur halb so groß dafür.Okay,erneute OP,diesmal 5 Stunden,alles entfernt,eine weitere ca.12 cm lange Narbe,nicht das Schlimmste.Am 30.12.2010 sagte der Arzt mir beim Ultraschall er kann etwas erkennen,was wohl wieder sowas sein könnte,er sei sich aber nicht sicher,ich solle doch noch zum MRT und danach zu meinem HNO-Arzt.So,jetzt sag ich euch was,ich bin jetzt 46 und habe 2 von diesen Horror-OP's überstanden und eine 3, 4, 5 OP kommt für mich nicht in Frage.Ich werde zu kein MRT mehr gehen,denn es konnte mir bis jetzt noch kein Arzt sagen,was passiert,wenn man di Dinger nicht entfernen läßt.Wie oft soll ein Gesichtsnerv diese Schnippelei mitmachen,es ist die Wahrscheinlichkeit bei einer dieser Horror-OP's krachen zu gehen oder mit einem zerstörten Gesichtsnerv aufzuwachen größer,als an dem Tumor krachen zu gehen.Ich habe Menschen gesehen,bei denen der Nerv zerstört war,sorry,aber so ein Leben ist für mich nicht lebenswert.Und diese verfluchten Götter in weiß wissen ganz genau,was sie mit ihren Operationen erst für einen Schaden anrichten.Ich hab für mich entschieden,nichts mehr machen zu lassen,denn bei einer 3.OP wird es nicht bleiben.Ich werde euch über den weiteren Verlauf informieren,ich kenne auch sehr gute Heilpraktiker,die ein zum Teil besseres Wissen haben,als ein Arzt,ich bin auch der Meinung,daß die meisten Menschen nicht am Krebs sterben,sondern an den Folgen der Behandlung,die Götter in weiß verschweigen so einiges...Also,ich hab das mal nachgerechnet,der zweite Tumor war nach 10 Jahren nur halbso groß,wie der erste,also muß ich den ersten ja 20 Jahre gehabt haben,ohne Beschwerden oder sonst was,er ist nur durch Zufall entdeckt, jetzt sind von der 2.OP nur 4 Jahre vergangen,die Abstände werden immer kürzer scheinbar,je öfter die daran rumschnippeln,da haben sie aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht,ich werd auch zu meinem HNO-Arzt sagen,daß ich jede weitere OP ablehne,denn jetzt geht es mir gut,nach einer 3.OP wahrscheinlich nicht mehr,wer will denn so ein Leben führen mit einer gelähmten Gesichtshälfte,wo man sein Auge nicht mehr zu bekommt,weil das Lid runterhängt und der Mund schief ist und einem der Sabber aus dem Mund läuft,fest steht,wenn ich dieses Wissen schon 2006 gehabt hätte,hätte se eine 2.OP schon nicht mehr gegeben.Fakt ist,die meisten dieser Tumore sind in sich verkapselt und die würden wahrscheinlich da bleiben,wo sie sind,wenn man nicht daran rumschneiden würde,ich find es nur so verwerflich,daß die Ärzte es wissen,was sie eigentlich für einen Schaden mit ihren scheiß Operationen anrichten,die möglicherweise verhindert werden könnten.Man muß ja auch bedenken,daß man immer älter wird und eine 4-5 stündige OP nicht mehr so leicht weg steckt.Meiner Meinung nach sind solche OP' völlig überflüssig und gefährlich.Ich werde euch informieren,was mein NNO_Arzt zu meiner Meinung zu sagen hat.Es ist anzunehmen,daß jeder Mensch in seinem Leben in seinem Körper irgendwo Knötchen hat,die niemand entdeckt,mit denen man 100 wird,sonst müßte sich jeder einer Vollkörper-MRT unterziehen,was in Anbetracht der leeren Kassen unmöglich ist,ich wünsche euch Alles Gute und ihr hört von mir.Christine

Beitrag von foerstergeist 02.01.11 - 11:39 Uhr

Wenn man einmal in dieser Krebsttretmühle drin ist, dann kann man schon so manchmal die Krise kriegen.
Ich hatte selbst vor 5 Jahren Schilddrüsenkrebs und habe seitdem auch so das eine oder andere durchgemacht.

Allerdings hatte ich auch a. g. der Radiojodtherapie eine vernarbte Speicheldrüse. Nach langem hin und her kam ich dann an die Uniklinik Erlangen.
Dort gibt es zwei Professoren, die auf diesem Gebiet spezialisisert sind. Ich selbst bin bei Professor Zenk. Sie sind Ihren Kollegen oft weit voraus und super in der Behandlung.
Ich weiß nicht, ob Du evtl. eine Krankenzusatzvers. hast.

Ich selbst habe eine Zusatvers., die auch schon die KH-Aufenthalte bezahlt hat. Wenn ich ambulant hingehe, dann zahle ich diese Behandlungs selbst. Sie rechnen dann den einfachen Satz ab und dann weiß ich aber auch, dass ich wirklich beim Spezialist bist.

Wenn Erlangen für Dich nicht zu weit weg ist, kann ich es Dir nur empfehlen, mal dort vorstellig zu werden.

Alles Gute
A

Beitrag von myimmortal1977 03.01.11 - 00:28 Uhr

Ist schon ein echtes Phänomen... Die Leute lesen "Tumor" und bringen es gleich mit Krebs in Verbindung....

Hast Du den Text richtig gelesen #kratz

Die TE hatte keinen Krebs.

Für Dich alles nur erdenklich Gute und das Du gesundheitlich keine Rückschläge mehr erlebst!

Janette



Beitrag von foerstergeist 03.01.11 - 09:00 Uhr

Dein Problem möchte ich haben.
Ich kann lesen und das sehr gut und wenn Du lesen könntest, dann war ich wegen einer Speicheldrüsenvernarbung dort.
Mir geht es lediglich um die Behandlung durch einen Spezialisten auf diesem Gebiet, egal ob Tumor, Speichelsteine oder Vernarbung.

Beitrag von wolli-andi 02.01.11 - 12:04 Uhr

Hallo eyka!

Es tut mir leid, daß Du scheinbar so schlechte Erfahrungen mit Ärzten gemacht hast und die Alternativen bei der Behandlung Deines Tumors doch sehr eingeschränkt sind bzw. mit hohen Gefahren behaftet sind.

Ich bin froh,daß bei mir der Krebs entdeckt wurde, zwar sehr spät, aber das kann ich niemanden vorwerfen, hatte halt keine wirklich schlimmen Symtome...

Ich bin froh, daß die Ärzte alles mögliche tun, damit ich eine Chance habe, vielleicht sogar wieder ganz gesund zu werden."Götter in Weiß" sind Ärzte für mich nicht, es sind Menschen, die sich für diesen Beruf entschieden haben und dieses gut oder eben auch leider manchmal weniger gut ausüben. Aber u.U. retten sie eben auch Leben und in meinem Fall hoffe ich darauf sehr und glaube auch daran.

Meine OP ist jedenfalls gut verlaufen, sie war umfangreicher als gedacht, aber es war eben nötig, schöner sehe ich jetzt dadurch auch nicht wirklich aus, aber das ist mir völlig egal, was in Deinem Fall aber etwas anderes ist, bei Dir ging es ja um einen anderen Bereich Deines Körpers.

Ich wünsche Dir alles Gute und die Hilfe, die Du brauchst und zulassen kannst.

LG wolli

Beitrag von simone1177 02.01.11 - 12:56 Uhr

Behalte bitte deine Meinung für dich und so etwas möchte ich hier nicht noch mal lesen.

Mein Azinuszellkarzinom der im Gesichtsnerv verankert war ist innerhalb von 3 Wochen von 1 x 1 cm auf 3x4 cm gewachsen und ich wäre bestimmt schon tot wenn ich die 4 Stunden Erst OP und 8,5 Stunden lange Komplettausräumung nicht gemacht hätte. Zur Folge waren / sind Facialisastlähmungen mit ca 2 Jahren Krankengymnastik und anderes und Probleme mit der Speicheldrüse. Und ja das Leben ist auch mit schiefem Gesicht toll und man kann auch mit geöffnetem Auge schlafen. Insgesamt wurde ich 4x operiert in 2 Jahren Krebs wurde 2x in den beiden ersten gefunden.

Ohrspeicheldrüsenkrebs wächst relativ schnell und streut sehr schnell in die sehr vielen Lymphknoten rundrum und dann bevorzugt in : Mundboden, Kehlkopf, Gehirn, Lunge....

Geh zu einem richtigen Facharzt der sich auskennt oder behalte deine selbst zusammen gereimten Weisheiten für dich!!!

Simone

Beitrag von purpur100 02.01.11 - 19:44 Uhr

"Behalte bitte deine Meinung für dich und so etwas möchte ich hier nicht noch mal lesen. "

Na, du bist ja vielleicht drauf!
Das hier ist ein Forum. Und es ist u. a. dafür da, daß Leute ihre Erfahrungen schreiben. Wenn du so etwas nicht lesen willst, dann husch husch.
#augen

Beitrag von myimmortal1977 03.01.11 - 00:33 Uhr

Geniales Phänomen... Die Leute lesen Tumor und assoziieren es gleich mit Krebs....

Die TE hatte keinen Krebs. Nur gutartige Wucherungen. Adenome sind keine Karzinome.

Ist nur eine Feststellung gewesen, da hier recht viele sich im wichtigsten Teil verlesen haben und sich entsprechend geäußert haben.

Ich wünsche Dir für Deine Gesundheit alles nur erdenklich Gute!

Janette

Beitrag von eyka 03.01.11 - 14:38 Uhr

Hallo,Simone,es tut mir leid,aber du hast meinen Text bestimmt nicht richtig gelesen,ich hatte KEINEN Krebs und solche Adenome wachsen sehr langsam,eine solche verfrühte OP im Gesichtsbereich ist immer riskant und man sollte eventuell nach anderen geeigneten Therapieformen suchen,die es mit Sicherheit auch schon gibt,na klar bei Krebs verhält es sich ganz anders,das Gewebe breitet sich schnell aus,aber du solltest bevor du andere verurteilst erstmal den Text richtig lesen,vielleicht warst du nur zu aufgeregt,ich habe es mit meinen Ausführungen nur gut gemeint,um andere zu schützen oder ihre Entscheidung nochmal zu überdenken,die Entscheidung zu einer OP fällt am Ende jeder selbst, eine OP muß nicht immer richtig sein,nur weil die Ärzte es sagen,wie gesagt,ich rede immer nur von meiner Person,es wird ja von den Ärzten immmer zur OP geraten,aber man kann keine Informationen finden,wie es ist,wenn man sich nicht operieren läßt,weil wahrscheinlich die meisten Menschen auf die Ärzte hören und ihnen vertrauen,ich werd ja meine Sache mit meinem HNO-Arzt auch besprechen und mit meinem Hausarzt,aber die letzte Entscheidung treffe ich.
Wie gesagt,ich wollte niemanden zu nahe treten,aber dies ist ein Forum und es sollte doch jeder seine Meinung sagen können,ich habe jetzt mit 46 erst das Wissen,was ich mit 32 noch nicht hatte.
Aber wie gesagt,bei mir ist es kein Krebs und ich bin auch nicht in Lebensgefahr,vielleicht bist du auch etwas sensibel in Bezug auf solche Themen,aber dann kannst du ja diese Texte meiden.Ich werd jedenfalls weiter meine Meinung darüber schreiben,das Inernet bietet uns die Möglichkeit der Kommunikation und das sollten wir auch nutzen,wenn wir es denn wollen.Aber dieser Text richtet sich nicht nur an dich.Und wie ein Leben für einen lebenswert ist,entscheidet auch jeder selbst,ist in deinem Fall auch etwas anders,hier geht es ums Überleben eindeutig und nur das ist wichtig,das denke ich auch,darf ich denn fragen,wie alt du bist und wie es dir jetzt geht?Achso,ich habe noch für diejenigen,die es interessiert einen kleinen Tip,kauft euch den film The Secret,ich hab den von Amazon,hat glaub ich um die 20 Euro gekostet,ist aber sehenswert und lehrreich,man sieht viele Sachen aus einem anderen Blickwinkel.
Und wenn du meinen Text richtig gelesen hättest,hättst du mitbekommen,daß ich bei einem richtigen Facharzt bin,meine OP's hat sogar ein Professor durchgeführt und das was ich geschrieben habe,sind keine selbst gereimten Weisheiten,ich habe mich informiert auch im Internet und habe des Öfteren Berichte gefunden,verfaßt von Fachärzten,die es geschrieben haben,daß durch eine OP weitere OP's folgen,wenn ich noch die einzelnen Seiten wüßte,könnte ich sie dir sagen.So,ich wünsch dir auf jeden Fall alles Gute und ich werde weiterschreiben,denn ich bin überzeugt,daß es für andere Leser aufschlußreich ist.Liebe Grüße Christine

Beitrag von purpur100 03.01.11 - 14:42 Uhr

"und ich werde weiterschreiben,denn ich bin überzeugt,daß es für andere Leser aufschlußreich ist."

Find ich gut! #pro
Das nächste mal aber mit ein paar Absätzen, ok? Erleichtert das Lesen #winke

Beitrag von eyka 03.01.11 - 14:53 Uhr

Oh ja, danke für den Tip mit den Absätzen, werd ihn befolgen,kann sein,daß meine texte immer etwas ausführlicher ausfallen,
aber ich bin ein Mensch,der für jeden nur das Beste wünscht,
meine Texte können vielleicht nicht helfen,regen aber zum Nachdenken an,
das ist mein Ziel,viele Grüße

Beitrag von purpur100 03.01.11 - 14:58 Uhr

ja, mir gehts da ähnlich wie dir ;-) Also mit
"zum Nachdenken anregen". Wenn auch auf einem anderen Gebiet. Macht ja nix.

Wie schon geschrieben, ausführliche Texte sind ok, aber wenn sie ohne Absätze geschrieben sind, dann schrecken viele von vornherein ab, sie zu lesen.

Oder sie verstehen etwas falsch, weil die Augen beim Lesen eventuell verrutschen.

Es ist ja in deinem eigenen Interesse, wenn jemand deinen Text ordentlich lesen kann ;-)

Beitrag von eyka 04.01.11 - 11:50 Uhr

Hallo,Purpur 100,unter welchem Thema hast du was geschrieben?
würde mich interessieren,denn es gibt noch mehr interessante Themen
im Leben,ich hab ja ansonsten auch ein ganz normales Leben,arbeite im
Hotel,habe Pferde und Hunde und eine tolle Familie,da gibt es bestimmt auch das eine oder andere zu berichten,viele Grüße,wenigstens verstehen einige meine Texte...

Beitrag von schwilis1 02.01.11 - 17:32 Uhr

meine mom lag 4 oder sogar 5 mal unterm skalpell. das erste mal 91 damals war der tumor (hirntumor) noch gutartig, aber sie bekam epileptische anfälle da der tumor da irgendwo dumdrückte. 13 jahre später, zweite op. tumor nun schon grad 2. zwei jahre später op nr.3 und dann noch mal 2008 op und 2009 op. 2009 war dann nur nohc... ich weiß es nicht. Tumor nun grad 4 und nicht mehr heilbar. sie starb im okt 2010.

ob der erste tumor sie hätte umbringen koennen weiß ich nicht.aber jede neuer tumor hat sie verändert. ihre personelichkeitt und es wäre nicht besser geworden. ich moechte gerne glauben, dass die halbgötter in weiß ihr leben verlängert udn lebenswerter gemacht haben (ohne ständige anfälle, ohne linksseitige ausfälle, wie es zuletzt war und sie bettlägrig wurde)


aber viele ärzte geben terminalpatienten auf, weigern sich sie zu behandlen oder stellen sie medikamentös ruhig... wir haben einiges durch. :(