Haus Kaufpreis / Verhandlungsbasis

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von chan 02.01.11 - 12:13 Uhr

Hallo zusammen,


habe mich die Tage hier schon einmal gemeldet und habe nun eine andere Frage.

Das Haus in dem wir momentan zur Miete wohnen liegt im Wert bei ca. 100.000 Euro max. 115.000 Euro.
Der Hausbesitzer will unmögliche 160.000 Euro dafür haben. #augen

Hat jemand erfahrung mit solchen Verhandlungen und wie man am besten vorgeht? Eventuell ein Gutachter was der Kostet um das Haus zu schätzen ect. ?

Wäre für alle Tipps dankbar.

Lg

Beitrag von ina_bunny 02.01.11 - 12:52 Uhr

Angebot und Nachfrage regulieren den Preis und nicht irgendein Gutachter.

LG Ina

Beitrag von chan 02.01.11 - 12:58 Uhr

Wer lesen kann ist klar im Vorteil.


Du hast irgenein Stichwort gefunden und dir daraus deine Meinung gebildet.
Ist aber komplett aus dem Zusammenhang genommen.


Trozdem Danke für deinen Rat.

Beitrag von ina_bunny 02.01.11 - 13:15 Uhr

Ich habe es so verstanden das ihr das Haus gerne kaufen würdet.
Einen groben Schätzwert gibt es wohl schon. Der Verkäufer möchte deutlich mehr als diesen Schätzwert haben. Ist doch sein gutes Recht.

Selbst wenn der Gutachter nun sagt das Haus ist nur 120.000 Euro wert, kann der Verkäufer trotzdem seine 160.000 Euro und mehr verlangen.

Oder wie meintest du das?

Verhandlungsspielraum besteht nur wenn der Verkäufer dringend verkaufen muss und ihr die einzigsten Interessenten seit.

LG Ina

Beitrag von werner1 02.01.11 - 13:11 Uhr

Hallo,

wie hoch ist denn die Miete ?

Ein vereidigter Sachverständiger kostet ca. 100 Euro pro Stunde, plus MwSt.
Rechne mit mindestens 500 Euro.

freundliche Grüsse Werner

Beitrag von celi98 02.01.11 - 16:01 Uhr

hallo,

du kannst im vorwege schon mal nach vergleichswerten gucken. gibt es noch mehr angebote in der gegen, was kostet das da so, ist etwas vergleichbar. bei nestoria, kann man dann schon sehen, wie lange ein haus im angebot ist. ist es schnell weg, wird vermutlich auch in etwa der kaufpreis erzielt worden sein. dann kannst du auch den bodenrichtwert zu grunde legen, dann weißt du, was das grundstück wert ist und wieviel das haus dann noch kosten kann. den kann man im internet ermitteln.

inabunny hat aber recht. das angebot regelt die nachfrage. in unserem stadtteil werden häuser weit über dem wert verkauft, einfach, weil es immer leute gibt, die bereit sind, mehr zu zahlen.

lg sonja

Beitrag von joy1975 02.01.11 - 16:04 Uhr

Sollte der Preis tatsächlich überhöht sein und ihr an einem Kauf interessiert, werdet ihr leider erstmal warten müssen, bis der Verkäufer von seinen aktuellen Vorstellungen abrückt.

Wie jemand schon schrieb, bemißt sich der Wert eines Hauses allein nach Angebot und Nachfrage, selbst ein Gutachten kann da "falsch" liegen.
Ich habe vor kurzem ein Haus aus einer Erbmasse verkauft. Es gab ein hochaktuelles Gutachten, dass das Haus mit 105.000€ taxiert hat. Verkauft wurde es schlußendlich für 145.000€, weil mehrere Bieter den Preis hochgejagt haben und selbst da habe ich dann dir Reißleine gezogen, vermutlich wäre noch mehr gegangen.
Das Haus war innerhalb von 3 Wochen verkauft.

Beitrag von mm1902 02.01.11 - 19:30 Uhr

Hallo!

Woher hast du denn den Wert von 100 000 - 115 000€?

Du kannst natürlich einen Gutachter kommen lassen (wir haben für unseren übrigens 1200€ bezahlt wegen einer Erbangelegenheit), aber dein Vermieter kann trotzdem verlangen, was er will.

Wenn wir jetzt verkaufen würden, bekämen wir sicher weniger, als in unserem Gutachten festgestellt wurde!

Wie gesagt, die Nachfrage bestimmt den Preis!

Gruß, m.