Chronische Mittelohrentzündung

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von bekka 04.01.11 - 21:02 Uhr

Hallo!!!

Ich habe eine wichtige Frage und hoffe das ich auch ehrliche Antworten bekomme!!!
Mein Sohn (11Monate) hat nun schon 7 mal Mittelohrentzündung gehabt ,natürlich rennen wir nun von Arzt zu Arzt !!
Wir haben jedesmal Antibiotika bekommen und unser Ohrenarzt würde ihm gern so schnell wie möglich Röhrchen ins Ohr setzten!
Um eine zweite Meinung zu hören sind wir zu einem Homiopaten Ohrenarzt gegangen der uns von der Op abgeraten hat und uns NosodeC200 mitgegeben hat!
Allerdings ohne uns vorzuwarnen!! Nach den Globolis hat mein Sohn sehr hohes Fieber bekommen und als wir bei40,7 waren habe ich Fiebersaft gegeben und hab natürlich einen Anschiß von meinem Arzt bekommen der sagt ich muß ihn Fiebern lassen egal wie hoch es geht!!!
Er möchte das ich die Globolis nochmal gebe,aber ich bin Skeptisch wegen dem hohen Fieber !! Meine Kinderärtztin sagt auch das ich es nicht wiederholen soll denn wenn er einen Fieberschock bekommt wüßte ich nicht was zu tuen ist!!
Nun endlich meine Frage wer kennt sich aus mit Nosoden??
Kann man die schon sonem kleinen Kerl geben ???
Oder soll ich doch auf die Schulmedizin hören??
Ich möchte ihm helfen und nicht noch mehr Schaden!!!
Ich danke schon mal allen die mir Antworten

Beitrag von dany2410 04.01.11 - 21:09 Uhr

Hallo,

wie schauts mit den polypen aus?? vielleicht sollten die raus? hat sich dein ohrenarzt das schon angeschaut??

lg Dany deren großer (3) jetzt auch die 2. mittelohrentzündung hatte und wir den ohrendruck nicht mehr hinbekommen.... #heul

Beitrag von bekka 04.01.11 - 21:14 Uhr

Hallo!!

Die Polypen sollten dann auch gleich mit rausgenommen werden der Arzt wollte gleich beides machen!!

Gruß bekka

Beitrag von jessi15344 04.01.11 - 21:19 Uhr

hallo

ohje ohje euch hats ja erwischt.ganz ehrlich,ganz schnell operieren.wir hatten das auch 2 mal nacheinander.wir sind dann zum HNO und ihr wurden die röhrchen eingesetzt.das ist jetzt ein jahr her sie ist fast 2jahre.du glaubst nicht was nach der op alles aus dem ohr läuft an eiter uns sekret.seit der OP hat sie sowas nicht mehr gehabt.lasst ihn operieren!!!!!!!!ganz schnell.es dauert nur 10min.ich weiß was ihr durchmacht.dieses hohe fieber und die schmerzen die das kind hat.

lg jessi

Beitrag von cori0815 04.01.11 - 21:24 Uhr

hi bekka!
Ehrlich gesagt finde ich, es ist nicht die Zeit für Experimente.

Ich vertraue viel und oft auf die Homöopathie und heile so machen kleinere Erkrankungen meiner Kinder mit gutem Bauchgefühl und einem glücklichen Händchen mit Homöopathie.

ABER wenn der arme Kerl in diesem kurzen Zeitraum schon 7 (!!!) Mittelohrentzündungen hatte (und 7x Antibiotikum), dann wird es Zeit, etwas zu unternehmen, um das mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit zu unterbinden. Und da würde ich tatsächlich auch auf Röhrchen vertrauen.

Die Röhrchen-OP ist ein Klacks und wird meist in der Kombination mit der Polypenentfernung gemacht (oft sind die Polypen der Auslöser für die ständigen Mittelohrentzündungen). Meine Tochter war gerade 1,5 J., als sie in einem Ohr ein Röhrchen gelegt bekam. Mein Sohn hat bereits das dritte Mal Röhrchen. Die Operationen waren immer absolut unkompliziert und es gab keinerlei Nachwirkungen. Seit mein Sohn Dauerröhrchen hat, sind seine Ohrenprobleme nur nur sehr gering - im Moment bin ich echt froh, dass wir uns dazu durchgerungen haben. Auch wir wollten erst nicht Röhrchen legen lassen und haben uns eine zweite Meinung eingeholt. Und ich finde, das solltest du auf jeden Fall machen.

Lass dich nochmal richtig beraten und erspar deinem Sohn weitere Experimente!

Hast du es eigentlich mal als Begleittherapie mit Otovowen versucht? Das ist auch homöopathisch und hilft bei Mittelohrentzündung, auch bei chronischer angeblich (da kenn ich mich leider nicht so aus). DAS wäre ein Versuch wert, finde ich. Wenigstens in der Zeit, in der ihr noch eine zweite Meinung einholt und ggf. auf einen OP-Termin wartet.

Lg
cori

Beitrag von bekka 04.01.11 - 21:32 Uhr

Hallo!!!
Ich danke dir für deine Antwort !!
Wie oft muß man denn solche Röhrchen neu machen???

Bekka

Beitrag von cori0815 04.01.11 - 21:47 Uhr

hi Bekka!

Die normalen Röhrchen haben eine Liegezeit von 3-9 Monaten (durchschnittlich), bei manchen Kindern liegen sie auch länger. Dann stößt der Körper sie selbst ab, sie fallen mehr oder weniger allein aus dem Ohr heraus, so dass der HNO sie meist einfach so mit der Pinzette aus dem Gehörgang nehmen kann oder sie fallen einfach aus dem Ohr, ohne dass wir es mitbekommen.

Die Dauerröhrchen, die mein Sohn jetzt hat, fallen nicht raus, sie haben sozusagen "Widerhaken", die das genau verhindern. Sie werden in einer Ultrakurz-Narkose wieder rausoperiert, wenn das Ohr so weit gereift ist, dass davon auszugehen ist, dass es nicht mehr zu den ständigen Entzündungen oder (wie bei meinem Sohn) Paukenergüssen kommt.

Dauerröhchen werden aber erst bei einer bestimmten medizinischen Indikation eingesetzt, also nicht beim "ersten Versuch".

Wenn du noch Fragen hast, kannst du mich jederzeit kontaktieren.

Lg
cori

Beitrag von tweety12_de 04.01.11 - 21:24 Uhr

hallo,

zum thema mittelohrendzündung kann ich dir von unseren kindern zum glück nichts berichten. hatten sie beide noch nie.

allerdings wurden /werden sie immer wieder wegen anderen dingen mit nosoden behandelt.

klar ist, das meistens erst einmal eine verschlechterung eintritt, bevor es besser wird.

wir haben einen kinderarzt, der in solchen fällen nach anruf bei uns zu hause vorbei kommt und kontrolliert, ob alles so wies läuft ok und gut ist.

das kann sein, das er da 2 oder auch 3 mal am tag vorbeikommt....

egal, ob wochenende,feiertag etc. er ist zum glück fast immer erreichbar, wenn nicht er, dann seine ebenfalls sehr kompetente Vertretung..

darüber sind wir sehr froh...

glg alex