Frage zu Mutterschaftsgeld und Einmalzahlung!!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von bambolina1984 05.01.11 - 21:57 Uhr

Hi Mädels,

ich habe einen 400€ Job.
Bin ab dem 03.03.2011 im Mutterschutz.

Meine Frage nun, wenn ich die Einmalzahlung von 210€ beantrage, kann ich dann trotzdem noch 2 Wochen länger arbeiten??

Oder muss ich auch bei der Einmalzahlung meine 6 Wochen einhalten?

Vielen Dank für eure Antworten
LG sabrina

Beitrag von beat81 05.01.11 - 22:34 Uhr

Huhu,
also ich hier http://www.mutterschaftsgeld.de/Merkblatt.htm
folgendes dazu gefunden:

Mutterschaftsgeld ist eine Lohnersatzleistung. Deshalb ruht der Anspruch, solange und soweit Sie während der Schutzfrist Arbeitsentgelt erhalten (§ 200 Abs. 4 Reichsversicherungsordnung).

Ist der 400-Euro-Job dein einziger Job oder bist du eigentlich in Elternzeit? Hab nicht in deine VK geguckt...

LG beat

Beitrag von bambolina1984 05.01.11 - 22:38 Uhr

Ich habe nur diesen 400 Euro Job!!

Beitrag von beat81 05.01.11 - 22:55 Uhr

Jaa, dann ist das so, wie ich gesagt habe. Stell dir einfach vor, dass du das Geld vom Bundesversicherungsamt für die 6 Wochen vor der GEburt bekommst. Denn ab der Geburt bekommst du direkt Elterngeld, da das Mutterschaftsgeld der Bundesversicherunganstalt im Gegensatz zum normalen MG nicht auf das Elterngeld angerechnet wird. Kannst dir jetzt überlegen was für dich günstiger ist. Beantragen oder arbeiten.

LG beat

Beitrag von bambolina1984 05.01.11 - 23:23 Uhr

Ok, klingt logisch :-)
Und ich denke es würde mehr sinn machen die 6 wochen einzuhalten!
Da ich ja eh nur 2 wochen länger machen wollte...

Vielen Dank

LG sabrina

Beitrag von beat81 05.01.11 - 23:31 Uhr

Ganz genau,
das würde ich auch nicht machen. Bin jetzt im Juni in fast der gleichen Situation. Ich bin allerdings in meinem hauptjob in Elternzeit, also quasi selber bei der KK versichert, nur beitragsfrei. Dadurch bekomme ich normales Mutterschaftsgeld von der KK (13 Euro pro Tag).

Du kannst ja nach den 8 Wochen wieder normal arbeiten gehen, wenn dir danach ist und deine Kinder versorgt sind. Du bekommst ja den Mindestsatz an Elterngeld, sprich 300 euro auch, wenn du auf 400-Euro-Basis arbeiten gehst, also in deinem Fall 300 € Elterngeld + max. 400 € Arbeitslohn. Bleibst du zuhause, bekommst du was von 390 € Elterngeld, wegen höherem Prozentsatz. Musst du halt rechnen, wie es dir besser passt. Ich werde wohl zu Hause bleiben, weil ich inklusive Geschwisterbonus was um die 470 Euro Elterngeld bekäme. Dann müsste ich ja quasi erstmal für 170 € umsonst arbeiten bis ich was dazuverdiene.

Normalerweise sollten die Menschen arbeiten gehen, auch wenn sie dann genausoviel bekommen, als wenn sie nciht arbeiten. Aber meiner Meinung gehört das Kind im ersten Jahr zu seiner Mutter und da habe ich genauso wie andere Arbeitnehmer den Anspruch darauf, ein Jahr mit meinem Kind zu verbringen.

LG beat