Wer hatte beim ersten Kind KEINE Hebamme?

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Alles zur Geburtsvorbereitung findest du hier. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme" oder im Club Hebammen-Sprechstunde.

Beitrag von -timeless- 07.01.11 - 14:26 Uhr

Hallo!

Die Frage steht ja schon oben, mich würde echt interessieren, ob manche von euch beim ersten Kind keine Hebamme hinzugezogen hat #gruebel

Ich bin momentan damit total überfordert - es gibt viel zuviel Auswahl, dann die zusätzlichen Kosten (auch bei Kassenhebammen!) und ich bin generell gegenüber von Fremden scheu und werd mich da also eh nie Wohl fühlen können #hicks

Natürlich weiß ich mittlerweile, wenn man ambulant Entbinden möchte, das eine Nachsorge Hebi Pflicht ist. Nun gut, das mach ich eh nicht. Werde meine 3 Tage "absitzen" und mich von den KH-Hebammen unterstützen lassen.

Nun, ich möchte aber wegen 5x Hausbesuche nicht xtra am Ende eine Hebi hinzuziehen #gruebel

Wie war das für euch in der ersten Zeit nach der Geburt ohne Hebi? Habt ihr Instinktiv immer gewusst was ihr machen müsst? Ich mein, ich kenn mich dank Nichten schon aus was nach der Geburt alles sein kann ect., aber dennoch, Erfahrungsberichte wären toll ;-)

glg timeless 14.ssw

Beitrag von kelasa1 07.01.11 - 14:27 Uhr

als es los ging,bin ich ins kh gegangen und da war dann eine...also vorher keine hebi

Beitrag von schneemannmama 07.01.11 - 14:29 Uhr

Ich hatte keine und es absolut bereut.

Bin jetzt schon auf der Suche und bereits in der Hebammenpraxis angemeldet.

Saskia (6+4)

Beitrag von pegsi 07.01.11 - 14:29 Uhr

Ich hatte eine Hebamme. Das einzige, wofür ich bezahlen mußte, war die Rufbereitschaft, damit sie an der Geburt teilnimmt. Alles andere trägt die Kasse!

Ich war schon sehr dankbar, daß die Hebamme mir z.B. die Nabelpflege abgenommen hat. Ich hatte immer Angst, da etwas "kaputt" zu machen.
Ansonsten war es einfach angenehm, alles noch mal gezeigt zu bekommen, hier ein paar Tips, da ein aufmunterndes Wort...

Für mich wirds sogar bei der zweiten wieder eine Hebamme geben. :-)

Beitrag von timpaula 07.01.11 - 14:29 Uhr

hallo timeless.

ich hatte bei meiner ersten ss keine hebamme, auch nicht zur nachsorge...

dadurch, dass ich aber jetzt weiß, was auf mich zu kommt, werde ich zu einem geburtsvorbereitungskurs gehen und eine hebamme für die nachsorge suchen...

mein gefühl sagt mir einfach, dass ich das machen soll!

lg Susi

Beitrag von 3aika 07.01.11 - 14:29 Uhr

hallo,

ich hatte überhaupt keine hebamme in den 3 schwangerschaften, ich mag es nicht so wenn fremde personen zu mir kommen und mir dann noch helfen.

es hat alles super geklappt auch ohne hebamme, und diesmal habe ich auch keine

Beitrag von willow19 07.01.11 - 14:32 Uhr

Ich hatte zwar beim 1. Kind eine Hebi, weil die bei der Frauenärztin in der Praxis mit war, aber bei der Geburt ließ sie mich im Stich und sie kam einmal danach zu mir nach Hause. Und das hätte sie sich ebenso sparen können. Beim 2. Kind hab ich mir gar nicht erst eine Hebamme gesucht.
Beim 3. Kind allerdings hab ich mir doch eine gesucht, weil die Maus lange in BEL lag und ich eine erfahrene Hebi an meiner Seite wollte und weil sie so nett war, hab ich sie nun auch wieder kontaktiert.

LG

Beitrag von kimberly1988 07.01.11 - 14:32 Uhr

Ich hatte eine Hebamme und hab wieder eine. Aber ich kann dich gut verstehen ich bin auch eine die es nciht brauchen kann wenn jemand fremdes Zuhause rum läuft, einem überall hin schaut.

Und dennoch nehme ich wieder eine aus einem einfachem Grund. Ich war so dankbar das ich die Hebamme wegen jeder Kleinigkeit, wegen jeder Sorge anrufen konnte bzgl. meiner Tochter. Ich denke man macht das meiste so oder so richtig. Aber manchmal sind Sachen wo man sich echt Sorgen macht um die Babys und dann ist es prima nicht immer zum Arzt oder gar ins Krankenhaus rennen zu müssen.

Meine Hebamme hat immer gesagt: ,,Sie machen das so gut sie brächten mich gar nicht" Aber dennoch ich habe Sie gebraucht, vorallem auch einfach zum reden über Sorgen oder gar über Stillprobleme. Überleg es dir nochmal du kannst ja auch nach einem Hausbesuch sagen das du es nicht mehr möchtest.. Ich würde es wenigstens versuchen.

Beitrag von kolbo-sauri 07.01.11 - 14:33 Uhr

Hallo,

ich würde mir auch keine Hebamme mehr nehmen.

Bei meinen ersten beiden Kindern (Zwillinge) hatte ich die Hebi vom GVK gefragt, ob sie meine Nachsorge macht.

Sie war dann nach der Geburt 2 mal für ca. 5-10 Minuten da. Da ich keine Fragen hatte und sie sah, dass alles gut läuft, meinte sie von sich aus, dass weitere Treffen eigentlich überflüssig seien. Ganz in meinem Sinne... Ich empfand es auch eher nervig bzw. merkwürdig, "kontrolliert" zu werden.

Bei Fragen ums Baby fühle ich mich bei meiner Kiä sowieso besser aufgehoben (und alles andere macht mein FA).

VG

Beitrag von -timeless- 07.01.11 - 14:37 Uhr

Also mal ein Dankeschön für eure Meinungen :-)#blume

Ich hab zum Glück noch Zeit, werde erstmal eine "Verschnaufpause" einlegen und Anfang Feb. weiter suchen. Mir gehts nur um die Nachsorge, während der SS hab ich meinen ganz lieben Arzt den ich auch immer Privat Erreichen kann, das reicht mir erstmal.

Natürlich, bei BEL möcht ich dann schon auch ne Hebamme haben.

Also mal sehn wie es weitergeht ;-)

Danke!!!

lg timeless #blume

Beitrag von pancake7373 07.01.11 - 14:37 Uhr

Hallo
Ich bekomm mein erstes Kind und hab keine Hebamme nur fürs Wochenbett wollte ich eins wobei ich mir das auch überlege? Den da wo ich mich schon angemeldet hab für wochenbettbetreuung sagte ich soll nach der ET mich nochmals melden, jetzt weiß ich nicht ob die vorher zum vorstellen kommt den ich moechte auch nicht erst nachdem Geburt eine Hebsmme kennenlernen, mag es nicht fremde Leute zu mir kommen lassen. Von daher ueberlegen ichs mir noch und ganz ehrlich früher haben Frauen auch es alleine geschafft man bekommt doch dieses Instinkt vom Natur aus als Mutter.
Lg

Beitrag von inis 07.01.11 - 14:55 Uhr

"ganz ehrlich früher haben Frauen auch es alleine geschafft man bekommt doch dieses Instinkt vom Natur aus als Mutter. "

Ja, aber früher hatten die meisten Frauen auch schon vor dem eigenen Kind Erfahrung mit Babies (da die älteren Schwestern oder die Tante oderoderoder schon eins hatten), und es waren die älteren Frauen der Familie in der Nähe, die man dann fragen konnte.
Heutzutage haben die wenigsten noch diese Familienanbindung, und leider sind viele Frauen auch sehr weit weg von ihren natürlichen Instinkten. Da kann es nicht schaden, sich ein bißchen Erfahrung und Hilfe ins Haus zu holen... meine Meinung. #pro

Beitrag von moeriee 07.01.11 - 14:57 Uhr

"ganz ehrlich früher haben Frauen auch es alleine geschafft man bekommt doch dieses Instinkt vom Natur aus als Mutter. "

Das ist jetzt Quark, was du da redest! Es gibt (fast) seit Menschengedenken Hebammen. Hier mal ein kurzer Ausschnitt aus der Geschichte: http://de.wikipedia.org/wiki/Hebamme#Geschichte

Auch wenn es eher wie neumodischer Kram erscheint: Meine Uroma hatte eine, meine Oma hatte eine, meine Mutter selbstverständlich auch! Wer's nicht mag: OK! Aber dieses "Früher gab's das auch nicht!"-Argument zieht bei mir bei den meisten Dingen nicht. ;-)

Beitrag von dk-mel 07.01.11 - 14:37 Uhr

ich hatte keine und hab sie auch nicht vermisst. auch die hilfe der hebammen im kh fand ich damals, naja, war wohl gut gemeint, aber ich fand es unangenehm, einen fremden menschen an meiner brust rumtatschen zu lassen...

gerade durch das internet kann man sich auch so ziemlich gut informieren.

außerdem mach ich gern sachen so, wie ich es für richtig halte, bin damit immer gut gefahren und hab keine lust, das mit jemandem ausdiskutieren zu müssen (beispiel: viele geben feste zeiten zum stillen vor, ich bin absolut dagegen und lass mich vom bauch und baby leiten).

aber vielleicht findest du ja eine, zu der du gleich einen guten draht hast, wer weiß!

Beitrag von -timeless- 07.01.11 - 14:40 Uhr

Genau meine Denkweise #hicks

Ich könnt mich niemals betatschen lassen und schon gar nicht mag ich es wenn man mir dann reinredet ect.

hmmmm, ach mal sehn wie es weitergeht #schein

Beitrag von moeriee 07.01.11 - 14:59 Uhr

Was habt ihr denn alle für Hebammen kennengelernt oder für Vorstellungen von Hebammen? Es mag sicher welche geben, die einem reinreden. Aber im Normalfall ist das so NICHT! Eine Hebamme unterstützt und gibt Tipps. Aber reinreden tut sie sicher nicht! SO sollte es zumindest sein...

Beitrag von estherb 07.01.11 - 14:39 Uhr

Hallo,

gehöre nicht in den angesprochenen Kreis, denn ich hatte eine Hebamme - ich halte sie auch für die wichtigste Unterstützung im Umfeld und nach der Geburt... aber ich wollte trotzdem zwei Korrekturen anmerken.

Eine Hebamme verursacht dir keinerlei Zusatzkosten! Keine Ahnung, wo du das her hast, aber so was wie Kassenhebammen gibt es nicht, du kannst jede beliebige zugelassene Hebamme mit deiner Nachsorge beauftragen, und das kostet dich keinen Cent. Das einzige, was etwas kostet, sind Zusatzbehandlungen wie geburtsvorbereitende Akupunktur - aber eben so, wie man auch einen B-Strepptokokkentest oder einen Zuckertest selbst zahlen muss. Die Hebamme und ihre SS-Betreuung sowie Nachsorge kosten nichts, nur wenn du unter der Geburt durch deine Hebamme betreut werden möchtest, musst du Rufbereitschaft zahlen.

Und leider stimmt es auch nicht, dass eine Hebamme für eine ambulante Entbindung Pflicht ist, wäre zwar sinnvoll, ist aber unglücklicherweise nicht so.

Übrigens hatte ich beispielsweise keine 5x Hausbesuche, sondern 14 Tage nach der geburt täglich ein bis zwei Mal Hebammenbesuch, bis zur 8. Woche nach der Geburt kam meine Hebamme ein bis zweimal wöchentlich zur Unterstützung bei Stillproblemen, und bis zum Ende der Stillzeit, das heißt in meinem Fall bis 10 Monate nach der Geburt, kam sie bei Bedarf.

Nur so viel dazu... und ansonsten ist in den letzten Wochen häufig über das Thema "braucht man sie" oder "braucht man sie nicht" diskutiert worden, da wirst du über die Suchfunktion sehr fündig werden.

LG Esther

Beitrag von linzerschnitte 07.01.11 - 14:42 Uhr

In Österreich kostet eine Hebi leider schon Geld! ;-( Und Timeless kommt aus Österreich!

Lg, Melli

Beitrag von estherb 07.01.11 - 14:56 Uhr

Hallo Melli,

ja, das hab ich eben schon in deiner Antwort auf ihre Frage gelesen. Ist ja eine Frechheit. Und wie viel kostet das dann, wenn man eine Nachsorgehebamme möchte? Und ist das dann bei euch bei einer ambulanten Entbindung wirklich Pflicht? Was bezweckt man dann in Österreich mit so einem System, sinnlose Krankenhausaufenthalte nach der Geburt und Geldmache an gesunden Müttern oder wie? Finde ich ja schon einen Hammer.

lg Esther

Beitrag von -timeless- 07.01.11 - 14:43 Uhr

Ich komme aus Ö da ist das bisschen anders und ja, bei uns sind Hebammen Pflicht wenn wir eine Ambulante Geburt wollen - leider -

Auch das mit den 5x Hausbesuchen ist bei uns - leider- so.

Ich merke schon, das ist bei euch wirklich ganz anders als bei uns #gruebel

Beitrag von estherb 07.01.11 - 15:03 Uhr

Hi,

dass du aus Österreich kommst und das da tatsächlich kostet, hab ich grad schon in einer der Antworten auf deine Frage gesehen. Finde ich ja schon sehr schade, dass ihr da so wenig Unterstützung bekommt. Mir persönlich wäre es das Geld ja wert, wobei 5 Hausbesuche natürlich viel zu wenig sind... aber ich zahle zum Beispiel auch die Rufbereitschaft für meine Geburtshaushebammen, und das ist hier jeden Cent wert. Aber ich kann in euer System nicht reinschauen, tut mir einfach nur leid für dich... ich hätte nach der Geburt nicht ohne Hebi sein wollen, trotz tollem Frauenarzt! Ist was ganz anderes!

lg Esther

Beitrag von linzerschnitte 07.01.11 - 14:40 Uhr

Hallo Timeless!

Ist zwar meine erste SS, aber ich habe auch keine Hebi. Wie ich gerade gesehen hab bist du auch aus Österreich! #winke Bei uns ist das ja auch glaub ich nicht so selbstverständlich mit einer Hebi, in Deutschland hat man ja glaub ich ein Recht darauf. Meine Freundin hat im August entbunden und hat für ihre Hebi 1.500 Euro zahlen müssen (gut, sie hat ambulant/im Geburtshaus entbunden, und brauchte sowieso eine für die Nachsorge).

Ich denke, wir schaffen das auch ohne, oder? ;-)

Lg und alles Gute für dich und deinen Zwerg!

Melli mit Noah (27. SSW)

Beitrag von -timeless- 07.01.11 - 14:46 Uhr

Oh hallo auch eine Österreicherin! #winke

Ja genau, bei uns ist das alles irgendwie nur von Kosten umgeben, hab mich heut schon dumm deppat gegooglt #hicks

Also wenn ich eine Hebi mit ins KH nehmen möchte, kostet mich das gleich 1850€ #schock und wenn ich sie nur zur Nachsorge möchte, sind das 55€ pro Besuch #schwitz

Deshalb bin ich sowas von unschlüssig, echt schrecklich.

Ich denke auch das wir das alleine schaffen, das haben sicher schon einige hinbekommen - aber momentan schwingt noch bisschen Unsicherheit mit #hicks

glg timeless #winke

Beitrag von linzerschnitte 07.01.11 - 14:50 Uhr

Das mit der Unsicherheit kenne ich! ;-) Aber die meisten Fragen kann mir mein FA, das KH oder die netten Urbianerinnen beantworten. Ich glaube dass es auch nach der Entbindung ohne Hebi geht, viele Dinge sind ohnehin Bauchentscheidungen. Und ich habe gelesen, dass es in den größeren Städten in Österreich so Hebammen-Zusammenschlüsse gibt, bei denen man jederzeit anrufen und um Rat fragen kann... Ich denke aber, meine Mama wird mir auch viel helfen können, sie hat schließlich 3 Kinder zur Welt gebracht und alle drei gestillt etc.!

Also: nicht verunsichern lassen, es haben tatsächlich schon mehr Mütter ohne Hebi geschafft! ;-)

Beitrag von -timeless- 07.01.11 - 14:55 Uhr

Ja mein FA ist auch super toll - ich hatte ja ne ICSI und kenne den Arzt schon seit Anfang 2009 und jetzt ist er auch noch mein FA #verliebt das find ich sooo super, weil ich ihn bereits vertrauen kann.

Das wusst ich gar nicht, ich denk mir aber auch, bei Fragen wird man sicher anrufen können #gruebel würd mich wundern wenn man das nicht machen könnte und sonst hätte man sicher auch noch den KiA (wo ich mich noch schlau machen muss wer super wäre *lol*).

Na da ist meine Mutter nicht sooo toll, trotz 3Kinder und 2mal gestillt - aber ich werd das sicher irgendwie hinbekommen. Ich glaub ich machs wirklich ohne Hebi #schein

Woher eigentlich aus Ö kommst du? So Nebenbei mal gefragt ;-)