Meine 2 jährige Tochter will nicht schlafen, jeden Abend 10000mal aufs

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von schwangeremama 10.01.11 - 12:10 Uhr

Hallo,

ich wende mich jetzt auch mal an euch, in der Hoffnung von euch einen guten Tipp zu bekommen.

Zu den Fakten:

Meine Tochter (im Oktober 2) geworden, steht jeden Abend mindestens 30x wieder auf und macht Licht im KiZi, wo auch mein 4 jähriger Sohn schläft, und macht Party.

Zum Ablauf: Wir kochen gemeinsam Abendessen, dann decken wir gemeinsam den Tisch und essen alle zusammen. Nach dem Essen gehen wir Popo trocken machen und Schlafanzug anziehen. Dann ab ins Bad und Bettfertig machen.

Sie geht dann in ihr Zimmer und steht vor ihrem Bett und wartet auf mich, da ich dann noch mit den Brüdern im Bad bin.
Der Große (wird im Juli 7) geht dann in sein eigenes Zimmer und legt sich ins Bett. Dort wartet er dann das ich zu ihm komme und ihm die CD ( Gute Nacht Geschichten) anmache und ihm seinen Gute Nacht Kuss gebe.

Mit dem Mittleren gehe ich ins KiZi um ihn in sein Bett zu legen, was auch wunderbar klappt. Er legt sich hin, ich decke ihn zu er bekommt seinen Kuss und mit einem "schlaf gut, Ich habe dich lieb, bis morgen früh ist er dann soweit.

Die Kleine lässt sich von mir ins Bett legen und zudecken. ich gebe ihr dann ihrem Schnuller und sie bekommt auch ihre Küsschen und ihr "Ich habe dich lieb, schlaf gut"

Dann gehe ich zu meinem Großen und decke ihn nocheinmal richtig muckelig zu, auch er bekommt dann sein " Gute Nacht Kuss" und sein "Hab dich lieb, bis morgen früh, schlaf gut"

In der zeit ist meine Kleine schon wieder raus aus dem Bett und spielt.
Also gehe ich rein, nehme sie wortlos hoch und setze sie in ihr bett zurück.
Nach ungefähr 30x klappt das dann.

Andere Methoden habe ich auch ausprobiert, bei ihr bleiben und sie in den Schlaf begleiten geht gar nicht, weil sie dann erst recht wieder aufdreht, schimpfen und sie ins Bett packen bringt nix, dann steht sie immer wieder auf, nur wortlos ins bett zurück legen hat Wirkung gezeigt. Aber auch erst nach ca 1 Stunde andauernden wieder rein gehen und hinlegen. Mein mittlerer ist dann natürlich total gertädert, wegen dem Kindergarten und früh aufstehen und ich bin auch total genervt, weil ich ja auch mal Abends dann alles für den neuen Tag vorbereiten muss und auch irgendwann mal schlafen möchte.


Ins bett gehen die drei zwischen viertel vor 7 und halb acht spätestens.

Über eun paar gute Tipps würde ich mich echt freuen.

Nadine

Beitrag von brotli 10.01.11 - 12:25 Uhr

hallo

oje, du hast ja schon viel probiert.
neue tipps#kratz
ich würde sie eine stunde später hinlegen.
mein sohn hätte nie um halb 7 schlafen können.und mittags hatte er in dem alter auch nicht mehr geschlafen.
es kann schon sein, das sie einfach weniger schlaf braucht als die anderen beiden. nur auch blöd, wenn man sie dann in das zimmer von dem 4 jährigen bringt und warscheinlich für beide blöd, wenn sie dann noch spielt und die bereits liegen und schlafen sollen.
ich brauchte ganz schön lange um zu verstehn, das mein sohn grundsätzlich viel weniger schlaf braucht , als meine anderen beiden.
aber was anderes fällt mir auch nicht ein.


l.g.

Beitrag von lady_chainsaw 10.01.11 - 13:13 Uhr

Hallo Nadine,

um halt acht würde ich keines meiner beiden Kinder ins Bett bekommen - das ist für beide noch viel zu früh :-)

Meine 7jährige schläft gegen 20:30 Uhr, mein Kleiner (14 Monate) gegen 21 Uhr #gaehn und beide müssen spätestens um 05:45 Uhr wieder aufstehen.

Ich würde an Eurer Stelle die Kleine einfach noch bei Euch spielen lassen, sie scheint nicht müde zu sein.

Gruß

Karen

Beitrag von ayshe 10.01.11 - 13:31 Uhr

Bei uns wäre es auch zu früh, egal ob sie 2 Jahre alt war oder nun fast 7 ist.

Beitrag von natalia73 12.01.11 - 10:07 Uhr

Genuaso sieht es bei uns auch aus :-)
Max (6,5) ist noch nie vor 20 Uhr ins Bett gegangen und "seine" Zeit ist so 20:30 Uhr.
Mateo (16 Monate alt) hat sehr schnell sich an die Zeiten des grossen "angepasst" und schläft auch selten vor 20:15 Uhr ein.

Allerdings schlafen meine morgens auch länger (Mateo bis 7-7:30) und bei Max waren in den Ferien Zeiten von 8 bis 9:30 dabei.

LG und schön dich mal ab und zu noch hier zu lesen.
Natalia

Beitrag von der.maulwurf 10.01.11 - 13:15 Uhr

Hallöchen.

Also auch auf die Gefahr hin, das ich gleich wieder gesteinigt werde, und alleine mit der Meinung dastehe, aber ich denke, das eine 2Jährige noch ins Gitterbettchen gehört. Ich kenne das Theater mit dem ständigen aufstehen von meinem kleinen Bruder, und ich hab mir immer geschworen, wenn ich selber mal Kinder habe, schlafen die so lange wie nur möglich im Gitterbett. Meine ist jetzt 3,5Jahre alt und schläft in genau diesem Gitterbett immer noch, und wir hatten noch NIE das Problem, das sie rausklettert oder so. Sie kommt gar nicht auf die Idee.;-)

Und wenn sie dann ihr erstes normales Bett kriegt, werd ich ihr gleich beibringen, das sie höchstens zum Pipi machen aufstehen kann, und damit hat sichs auch schon. #cool

Wenn sich bei euch nichts ändert, würd ich ganz einfach das Gitterbett wieder aufbauen. So nen Stress jeden Abend, würd ich mir nicht freiwillig geben, wenns auch anders geht;-)

Gruß Mauli


Beitrag von lady_chainsaw 10.01.11 - 13:26 Uhr

Hallo Mauli,

dann schicke ich Dir gerne mal meinen Sohn vorbei - mit seinen 14 Monaten zeigt er Dir sicher gerne, wie man oben über das Gitter kommt ;-) (selbst im Schlafsack und mit Liegefläche auf unterster Stufe!!)

Gruß

Karen

Beitrag von ayshe 10.01.11 - 13:32 Uhr

#schock

Ja, irgendwann wird es echt sehr gefährlich.

Beitrag von hannih79 10.01.11 - 20:45 Uhr

Ehrlich ????? #schock

Da bekomme ich ja direkt Angst..... meine Maus ist auch bald 14 Monate und schläft noch im Gitterbett.... bisher ohne Probleme :-)

Wie stellt euer Sohn das denn an mit Schlafsack und allem ?

Beitrag von lady_chainsaw 11.01.11 - 09:03 Uhr

Och, ganz einfach:

Hinstellen (geht ja auch mit Schlafsack), dann hat er die obere Strebe ja schon unter den Achseln ;-) und dann ein wenig Schwung mit Hüpfer #schwitz und das erste Beinchen ausgestreck, dann kann er sich oben drüberziehen #augen und holt das andere Bein einfach nach.

Ich habe auch nicht schlecht gestaunt als er das zum erstem Mal gemacht hat #schock - zum Glück war ich eh gerade dabei.

Gewundert hat es mich nicht wirklich, an ihm ist ein kleiner Affe verloren gegangen ;-)

Beitrag von marion2 11.01.11 - 10:17 Uhr

Wie kommen Kinder, die ca. 10 Monate alt und keine 75 cm groß sind, noch nicht selbständig sitzen können und gerade erst anfangen zu krabbeln auf ein 1,70 hohes Hochbett bzw. auf die Sitzfläche eines Stuhls und von da auf den Esstisch?

Das WIE ist total egal. Sie machen es einfach.

Beitrag von aletheia 10.01.11 - 21:01 Uhr

Genau deshalb habe ich sehr früh die Gitterstäbe rausgenommen.
Ein anderer Grund war die Bequemlichkeit, dass er eben nachts nicht weinen muss und wir ihn rüberholen, sondern er selbst zu uns laufen kann.
War aber nichts: Sohnemann ruft uns nach wie vor und will geholt werden #schein

Beitrag von friesenmaedchen 23.01.11 - 20:25 Uhr

Hallo Maulwurf,

bei meiner Tochter haben wir die Gitterstäbe herausnehmen müssen, gerade weil sie neuerdings oben über das Gitter klettert. Hingefallen ist sie dabei auch, das ist also wirklich zu gefährlich. Dann bringe ich sie doch lieber 20mal ins Bett...

LG
Frauke

Beitrag von ayshe 10.01.11 - 13:34 Uhr

##
wenn ich selber mal Kinder habe, schlafen die so lange wie nur möglich im Gitterbett
##
Aha, wie lange wird das sein?

Bis sie kopfüber rüberklettern und sich das Genick brechen?
Das schaffen sie echt schon recht früh.

Beitrag von claerchen81 10.01.11 - 13:57 Uhr

>>Meine ist jetzt 3,5Jahre alt und schläft in genau diesem Gitterbett immer noch, und wir hatten noch NIE das Problem, das sie rausklettert oder so. Sie kommt gar nicht auf die Idee.<<
Da gibt es eben auch andere Kinder, Gitterbetten in dem Alter sind gefährlich. Außerdem verschiebt man mit der Maßnahme das Problem doch nur. Was wird sie machen, wenn sie nicht raus kommt (was mit 2 zu bezweifeln ist)? Richtig: schreien. Dann kann der Bruder auch nicht schlafen.


>>Und wenn sie dann ihr erstes normales Bett kriegt, werd ich ihr gleich beibringen, das sie höchstens zum Pipi machen aufstehen kann, und damit hat sichs auch schon.<<
Na dann bin ich gespannt, wie du das machst. Festbinden vielleicht? Sie müssen lernen, dass irgendwann Ruhe sein muss.

Es ist hilfreicher zu versuchen zu verstehen, WARUM sie aufsteht und was man dagegen machen kann. Ist sie nicht müde? Ist sie einfach ein Typ, der länger zum runterfahren braucht etc.?

Gruß, C.

Beitrag von perserkater 10.01.11 - 16:41 Uhr

Von dir kann ja nichts besseres kommen.

Und wenn sie doch rüber klettern dann kannst es ja machen wie meine Eltern: zusätzlich an den Gittern festbinden. Da kann dann das Kleinkind schreien wie es will, aufgestanden wird nicht.

Meine Bekannte hat es ähnlich gemacht, ja nicht aufstehen lassen! Fazit: Kinder trauen sich nicht aufzustehen wenn sie Angst haben, wenn es ihnen nicht gut geht, wenn sie eingenässt haben....und ihre Mutter wundert sich warum.#klatsch

Beitrag von perserkater 10.01.11 - 16:43 Uhr

Nachtrag:

Gitterbetten dienen dem Rausfallschutz, sie sind keine Ersatzkäfige oder gar Ersatz für menschliche Nähe.

"Als die amerikanische Anthropologin Margaret Mead in den 30er Jahren durch die Südsee reiste, wurde sie von den dortigen Einwohnern gefragt, ob es wahr sei, dass amerikanische Mütter ihre Babys nachts in Käfige einsperrten."

Beitrag von aletheia 10.01.11 - 21:10 Uhr

Heftige Geschichte, die erst vor ein paar Wochen passiert ist:

Einer unserer Professoren (schon ein paar Jahre älter der Herr) sprach letztens lange darüber, was die "Unart" Lutschen am Daumen oder Nuckel für schlimme Fehlstellungen am Gebiss hervorrufen kann.
Ich fragte ihn, was er denn den Eltern für Ratschläge geben würde.
Er erzählte dann, wie er das Problem bei seinen Kinder gelöst hat:

Man nehme Manschetten und schnalle sie um die Ellenbogen (er wäre ja human und binde die Arme nicht am Gitter fest, wie manch andere), so dass das Kind die Hand nicht mehr zum Mund führen kann.
Die ersten paar Tage müsse man dem Kind natürlich noch Beruhigungsmittel verabreichen, sonst wäre das Geschrei ja groß, aber nach etwa einer Woche hätte das Kind diese Unart abgelegt.
Diese Methode empfiehlt er bei Einjährigen durchzuführen.


Ja, ohne Wort, oder?

Beitrag von windsbraut69 11.01.11 - 07:18 Uhr

Das war sicher nicht ironisch gemeint?

LG

Beitrag von aletheia 11.01.11 - 19:08 Uhr

Nein, leider nicht.
Passt aber auch zu diesem Professor, der hat auch bei anderen Themen sehr... naja sagen wir mal merkwürdige Ansichten.
LG

Beitrag von ayshe 11.01.11 - 08:53 Uhr

#schock


Also da finde ich aber Stillen echt besser.

Beitrag von brotli 10.01.11 - 19:01 Uhr

hallo

das sie gar nicht auf die idee kommt daran rumzuklettern ist eher ungewöhnlich. von daher glaub ich, würde sie jetzt auch schon ohne gitter brav liegen bleiben und nur zum pippi machen aufstehen, da musst du wohl nichts mehr beibringen dann.


echt#cool wie das klappt:-p
l.g.

Beitrag von silbermond65 10.01.11 - 20:13 Uhr

Ein Hund mit Zwinger wäre für dich eindeutig die bessere Wahl gewesen.

Beitrag von jolly12 10.01.11 - 22:41 Uhr

Hallo!!#winke
An einem "Gitterbett" kann ich auch nichts schlimmes finden. Ich finde es absurd ein solches Bett mit einem Käfig oder Knast zu vergleichen.
Gruß
Jolly

Beitrag von perserkater 10.01.11 - 22:51 Uhr

Sie scheint es aber genau als solches zu benutzen. Damit das Kind nicht aufsteht kommen Gitter vors Bett. Auch wenn ein Babybett harmlos aussieht aber wer andere Absichten damit hat darf den Vergleich zum Käfig nicht wundern.

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