Panikstörung und Geburt...

Archiv des urbia-Forums Geburt & Wochenbett.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von sunshine108 11.01.11 - 14:10 Uhr

Hallo....

Ich bins mal wieder.....
Im Moment plagen meine Ängste mich wieder arg.
Gibt es hier irgendjemanden der auch eine Panikstörung hat und natürlich oder auch per Kaiserschnitt entbunden hat?
Ich würde mich über jede Erfahrung die ich hier lesen kann freuen.
Meine Angst fängt schon beim Fahrstuhlfahren an...Angst vorm Krankenhaus...und dann vor der Geburt.


LG sunshine

Beitrag von inajk 11.01.11 - 15:03 Uhr

Bist du in Therapie? Wenn ja, besprich es dort, wenn nicht, mach das bitte schnellstens! Es waere schade wenn die Geburt durch deine Problematik schwer oder sogar traumatisch fuer dich wird.

LG
Ina

Beitrag von sunshine108 11.01.11 - 15:09 Uhr

Ja ich bin in Therapie...hab es da auch angesprochen.
Schön wäre es zu hören dass es jemand schon geschafft hat...denn ich kann es mir so schlecht vorstellen.
Meine erste Geburt war sehr traumatisch....daher kommt auch wohl die Angst davor.

Beitrag von inajk 11.01.11 - 15:12 Uhr

Ich kann dir leider nicht helfen, ich habe zum Glueck selbst keine Panikstoerung. Ich hoffe du kriegst noch gute Antworten. Ich wuensch dir alles Gute!

LG
Ina

Beitrag von lieke 11.01.11 - 19:07 Uhr

Hallo,

was genau willst du denn wissen?

Ich habe selber Angst vor Krankenhäusern (gehabt) und eine traumatische 1.Entbindung (letztendlich Not KS), SS und Wochenbett incl Depression.

Habe danach noch zweimal vaginal entbunden, was zwar auch wieder Spezialfälle waren, aber die Angst habe ich in den Griff bekommen.

Kannst mich per pn anschreiben, wenn du Fragen hast.

LG

Beitrag von daisy80 11.01.11 - 21:25 Uhr

Ich hab auch eine Panikstörung, aber als es an die Geburt ging, war auf einmal alles wie weggepustet und es ist super gelaufen.

Muss aber natürlich nicht so sein, sprich am besten wirklich mit deinem Therapeuten.
Vielleicht kann man das ja auch mit homöopathischen Mitteln ein bisschen unterstützen, z.B. Rescue oder sowas.

Beitrag von lina82_x 12.01.11 - 18:38 Uhr

Huhu,

habe auch eine Panikstörung, kann dich also sehr gut verstehen.

1. Empfehle ich dringend noch einen Therapeuten - falls es zu schlimm wird um die größten Ängste vorher loslassen zu können - das könnte sonst die Geburt verlangsamen.

2. Wie wärs mit Hausgeburt mit einer Hebamme der du vertrauen kannst? Hab unseren 2. Sohn daheim gekriegt und war sehr entspannt und sicher, da schon mal die kranke Atmosphäre vom Krankenhaus weg war.

3. Normalerweise hast du während der Geburt keine Zeit für solchen Schmonz. Du bist mit anderen Dingen beschäftigt und im Ernstfall kannst du dir ja auch was geben lassen.

4. Akkupunktur- sehr hilfreich.

Und keine Panik, vor dir haben schon so viele andere Frauen gesunde Kinder geboren... Das hat mir auch immer geholfen.


Ganz liebe Grüße

Beitrag von 240600 13.01.11 - 20:26 Uhr

Hallo...
Hast du allgemein Panikattacken oder speziell in Sachen Geburt?
Bei mir war es ähnlich, nur habe ich im "normalen Leben" keine Panikattacken.
Jedoch in meiner letzten SS bezüglich auf die Geburt (übrigens meine 4.). Das fing schon leicht mit positivem Test an. Als noch Zeit war konnte ich den Gedanken wegschieben, jedoch wurde es ab der 36.SSW ganz ganz schlimm. Ich habe mir wieder eine Beleghebamme gesucht und auch mt ihr viel gesprochen. Auch hatte ich ein psychologisches Gespräch, leider zu spät. Gebracht hat alles nicht so viel. Meine Ängste besserten sich nicht. wenn sich kurz vor dem ET irgendwas nach Geburt anfühlte begann mein ganzer Körper zu zittern, ich hatte riesige Angst und bin nicht selten in Tränen ausgebrochen. Jeden Tag wollte ich ins KH gehen und um einen KS bitten. Innerlich wusste ich aber, dass das nicht das Beste sei. Weder für mich noch für mein Baby. Ich habe mir auch in der SS ein Buch gekauft über WKS. Dort wurde geschrieben wie es abläuft, über Risiken usw aufgeklärt. Weder für noch gegen den KS. Das fand ich gut und hat mir schon geholfen. Ich habe mir auch noch das Buch "die selbstbestimmte Geburt" gekauft. Das kann ich jedem empfehlen. Es hat mir unter der Geburt definitiv geholfen!
Ich habe mir noch Globulis geholt und die haben etwas geholfen und ich wurde kurz vor dem ET etwas ruhiger und verfiel nicht mehr so arg in Panik. Als es losging war ich übrigens nicht panisch.
Und ich kann dir sagen ich hatte eine schöne, super entspannte, schmerzarme und selbstbestimmte Geburt! Einfach TOLL!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Und ich war hinterher soooo froh keinen KS gehabt zu haben. Auch wegen der Schmerzen ;-).

LG