Vom Kinderarzt zum Hausarzt wechseln? Brauche eure Meinung - DRINGEND!

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Forum: Gesundheit & Medizin

Hier könnt ihr Fragen stellen zu allen Themen rund um Gesundheit, Vorbeugung, Kinderkrankheiten, Hausmittel und Naturheilmittel. Beachtet dabei bitte, dass medizinische Empfehlungen von interessierten Laien nicht den Gang zum Arzt ersetzen können.

Beitrag von 3gauner 11.01.11 - 21:13 Uhr

Hallo!

Frage steht ja schon oben. Und die Situation ist diese:
Der Kinderarzt meiner 3 Jungs ist 45 km von unserem Zuhause entfernt. Ich habe mich damals aber für diesen KA entschieden, weil ich nur gutes gehört habe - und bis vor ca 1,5 Jahr auch immer SEHR zufrieden war.

Vor ca 1,5 Jahr hat es dann angefangen, dass die Wartezeiten IMMER länger wurden - trotz schon lange ausgemachten Termin. Also ich dann mal für eine U-Untersuchung 2 Std im Wartezimmer saß habe ich mal meine Meinung gesagt und die Ärztin hat sich auch entschuldigt usw.
Ok - ich bin ja mit der Behandlung etc zufrieden - und es kann ja mal passieren. Ich also weiterhin hingegangen.
Im Nov letzten Jahres hatten wir dann wiedermal einen Termin und zwar "nur" zum Impfen - mit allen 3 Kids. Wartezeit 1 Stunde 15 Minuten. Ich war wieder leicht säuerlich und es kamen dann - ohne dass ich was gesagt habe - Entschuldigungen wie: Urlaubsvertretung f. andere Ärzte, sehr viele Patienten und daher sogar Aufnahmestopp etc.
Ich habe nix weiter dazu gesagt und habe mir vorgenommen das heute der entscheidende Termin ist. Ich habe mir vorgenommen dass wenn die Wartezeiten wieder so lange sind ich mich für die Untersuchung bedanke und mich verabschiede dass ich wohl nicht mehr kommen werde.
Aber - oh Wunder - heute hat es wie am Schnürchen geklappt. Nur ca 10 Minuten Wartezeit, dann Voruntersuchungen, dann nochmal 15 Minuten gewartet und die Ärztin war da. War also ok.
Aber diesmal ist das vorgekommen was mich total unsicher macht:
Die KÄ meinte, dass bei unsere Mittleren ja noch eine Impfung ansteht. Ich habe mich zwar gewundert, weil ich der MEinung war dass wir fertig geimpft haben, aber ok. Wenn die Ärztin das sagt wird es wohl stimmen - dachte ich....
Ich also mit meinem Sohn geredet und verhandelt dass er es ja dann hinter sich hat usw. Also - er wurde geimpft. Als sie dann den Kleber vom Impfstoff in das Impfheft einkleben will stutzt sie auf einmal und meint: "Das ist mir ja noch nie passiert". Und zwar hat Jannis die Impfung doppelt bekommen - er hätte sie nicht mehr gebraucht!!!!!!!!!!!!!!!!! #aerger
Was soll ich davon halten!!!!!
Sie hat sich zwar zigmal entschuldigt - auch beim Jannis und so - aber ich bin der MEinung sowas darf doch nicht passieren, oder?
Vor allem muss ich mich jetzt noch im Internet schlau machen ob es wirklich nichts ausmacht wenn man innerhalb so kurzer ZEit (3 Monate) doppelt geimpft wird mit so Impfstoff der dann ja 10 Jahre halten soll!

Irgendwie weiss ich jetzt nicht ob ich der KÄ noch Vertrauen entgegenbringen kann.
Wie würdet ihr reagieren?
Würdet ihr euch beschweren, einfach nicht mehr hingehen o. wie soll ich jetzt reagieren?
Bei der Ärztin selber war ich irgendwie total perplex - und hab gar nicht viel dazu gesagt - aber je länger ich daheim bin umso mehr rege ich mich drüber auf...

Bitte - sagt mir doch mal eure Meinung.
Und sorry dass es jetzt so lang wurde.....

LG
Christiane

Beitrag von zahnweh 11.01.11 - 21:27 Uhr

Hallo,

also Vertrauen ist mir bei Ärzten sehr wichtig.
Wir fahren deswegen auch eine Strecke zum Kinderarzt hin. Der ist super.

Gibt es denn noch andere Kinderärzte, die für euch näher sind?
Bei uns gibt es die, aber da habe ich keinerlei Vetrauen.

Zum Hausarzt ist so eine Sache:
- ist er nur Hausarzt oder hat er auch eine Kinderarztzusatzausbildung?
- darf er auch Us machen? (wenn nicht, müsst ihr weiterhin zu einem Kinderarzt)
- wie sind dort die Wartezeiten? (bei uns oft länger)
- wie gut kennt sich euer Hausarzt mit Kinderkrankheiten aus? (unserer kennt sich zwar mit Kindern aus, aber wenn ich krank bin und mein Kind anstecken könnte, soll ich bitte beim Kinderarzt anrufen und nachfragen. Hausarzt kennt den Erwachsenenverlauf, aber nicht den bei Kindern, auch wegen Medikamenten)

Kennst du nach andere Eltern, die du fragen kannst. Zufriedenheit ist hier oft relativ, aber eine gewisse Tendenz kann man schon heraushören.

Beitrag von karna.dalilah 11.01.11 - 21:56 Uhr

Ich habe den Arzt gewechselt, weil er meinem Kind ohne erbetene Aufklärung Vitamin K gegeben hat.

Ich mochte ihn als Mensch gern, es gab sonst nur gutes über ihn u berichten.
Aber diese Aktion hat für mich gereicht.

Meine Kinder sind von Geburt an von Hausärzten versorgt worden.
Unsere Hausärzte hatten und haben selber Kinder und auch viele Kinder unter ihren Patienten.
Ich bin sehr zufrieden.

Beitrag von sarakira01 12.01.11 - 05:44 Uhr

Hallo,

ich hatte meinen Hausarzt gefragt, ob mein Sohn zu ihm statt zum KiArzt kommen dürfte. Er fragte nur, wie alt er ist, er ist 11, und seitdem geht er zu "meinem" Arzt. Hab ich mehr Vertrauen und ein besseres Gefühl .
Vor allem, weil unser KiArzt in Rente gegangen ist und seine Nachfolge so huschiwuschi ist.
Und Tino fand es immer furchtbar zwischen den ganzen Babys zu warten...

Liebe Grüße,
K.

Beitrag von otto123 12.01.11 - 09:27 Uhr

Hallo,
außer zu den Us und einigen Impfungen sind wir sonst immer zu unserer Hausärztin gegangen bzw. gehen dahin, da bei unserem Kinderarzt auch immer trotz Terminen elendig lange Wartezeiten sind.
Konnte dadurch noch keinen Nachteil feststellen, bin total zufrieden mit der Ärztin.
Gruß
Ottilie

Beitrag von schnee-weisschen 12.01.11 - 10:38 Uhr

Hey,

doppelt geimpft zu werden, kann richtig schön sch.... sein.
Meine Tochter hat die Tetanus-Impfung einmal zu viel abbekommen und hatte daraufhin solche Probleme, dass sie erst mit über 2 Jahren überhaupt laufen konnte und soetwas wie epileptische Anfälle hatte.

Allerdings war sie ein Baby, und da liegen die Nerven auch noch mehr oder weniger blank.

Ich glaube, ich würde den Vorfall der Ärztekammer melden. Soetwas ist das Allerletzte und unverantwortlich.
Ein Chirurg kann auch niemandem das falsche Bein amputieren und nachher "Sorry, hab` mich vertan" sagen.
Hast Du für die Impfe unterschrieben?

Was den Wechsel betrifft: Wir sind mittlerweile mit allen Kindern beim HA. Der Nachteil an der Sache ist, dass er bei ner Krankheit, die in der Klinik behandelt werden muss, zwar einweisen kann, aber nicht überweisen.
Ihr könntet also in Ambulanzen o.ä. nicht behandelt werden.

Wir haben einen Proforma-KA, der uns noch nie gesehen hat, aber für uns überweist (er kennt die HÄ gut und weiss von der Krankheitsgeschichte unseres Sohnes).


LG

sw