entzuendete Mundwinkel durch´s Stillen?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von jogi81 13.01.11 - 23:42 Uhr

Hallo,
ich stille jetzt seit 13 Monaten. Nach den ersten 4 Monaten entzuendeten sich meine Mundwinkel - das Problem dauert bis heute an. Ich war bei der Hautaerztin, die meinte, es kaeme nicht vom Stillen. Sie machte ein kleines Blutbild inkl. Leber- u. Eisenwerte, alle Werte waren ok. Sie gab mir eine Kortisonsalbe, die auch half. Als ich die Salbe allerdings nicht mehr benutzte, weil meine Haut ok war, kam die Entzuendung nach ein paar Tagen wieder. Ich habe schon alle moeglichen Heilsalben ausprobiert, auch schon Vitamintabletten fuer Stillende genommen, nichts hat geholfen. Ich trinke genug, daran kann es auch nicht liegen. Langsam verzweifle ich, weil mir die Ideen ausgehen. Hat von euch jemand das PRoblem waehrend des Stillens ueber mehrere Monate hinweg gehabt? Vielleicht haengt es auch nicht mit dem Stillen zusammen, es ist nur meine Vermutung, da ich vorher noch nie solche Probleme hatte.
Ueber Tipps wuerde ich mich sehr freuen!
Viele GRuesse
Jogi

Beitrag von matsel 14.01.11 - 06:11 Uhr

hallo,
...stillen ist aber auch für ALLES verantwortlich:-[
klar hilft kortisonsalbe, die unterdrückt ja auch jede art der entzündung. entzündete mundwinkel kommen auch vom schlechten immunsystem. bekomme ich zb wenn bei mir ne angina im anflug ist (auch ohne stillen)
hab grad nicht so viel zeit - wenn ich dann wieder da bin such ich mal die tabletten raus die mir immer gut helfen - hab den namen nur grad nicht im kopf. vielleicht at jemand aber auch noch andere tips.
bist du krankheitsanfällig?
lg

Beitrag von marlen77 14.01.11 - 08:16 Uhr

Das kann sehr wohl auch vom stillen kommen. Das ist oft eine Mangelerscheinung. Wenn man stillt geht ja nun mal alles wichtige erst mal in die Muttermilch.
Mir sagte meine Hebamme, dass es meistens, entweder ein Eisenmangel oder ein Vitamin B Mangel sein kann.

Beitrag von matsel 14.01.11 - 08:28 Uhr

aber im blutbild war ja scheinbar alles io. es gibt einige erreger bei denen der körper mit solchen zeichen, wie aufgerissene mundwinkel reagiert (zb streptokokken) und das ist ein zeichen vom schlechten immunsystem, weil sich ja der körper bei der et nicht wirklich dagegen wehren kann. dennoch habe ich oft erfahren müssen und auch wenn man das hier so liest, das s das stillen immer vorgeschoben wird, wenn was nicht so läuftwie es sein sollte.

Beitrag von marlen77 14.01.11 - 08:29 Uhr

Vitamin B Mangel wird im Blutbild garn nicht untersucht.

Beitrag von matsel 14.01.11 - 08:35 Uhr

ok

Beitrag von jogi81 14.01.11 - 20:25 Uhr

Aha, das wusste ich nicht! Ich habe allerdings auch ca. 1 Monat lang extra Vitamintabletten genommen (fuer Schwangere und Stillende) und eine ganze Weile lang Bierhefe. Hat keine Beserung gebracht :-(

Beitrag von jogi81 14.01.11 - 18:59 Uhr

Ich will das Stillen nicht vorschieben. Ich stille total gern, hatte nie Probleme und werde auch noch weiterstillen, solange mein Kind es braucht. Da ich die entzuendeten Mundwinkel nun schon seit Monaten habe und vorher nie hatte, war ein Gedanke, dass es mit dem Stillen zusammenhaengen koennte. Das heisst aber nicht, dass ich das Stillen schlechtmachen will.
LG

Beitrag von matsel 14.01.11 - 20:00 Uhr

ich hatte mit meiner aussage auch eher die ärzte gemeint.:-D

lg

Beitrag von ellannajoe 14.01.11 - 08:38 Uhr

#winke

Hätte man nicht einen Eisen- bzw. Vitamin B Mangel im Blutbild sehen müssen? Das ist glaube ich der erste Verdacht eines Arztes.

Ich hab jetzt mal einwenig gegoogelt. Es kann wohl verschiedene Ursachen haben...wenn es nach ausschleichen mit Kortison immer wiederkommt, muss nach dem Grund gesucht werden.

Beitrag von matsel 14.01.11 - 08:23 Uhr

huhu,
ich bins noch mal. also das mittel heißt engystol von der firma heel. probiere das mal aus.

Beitrag von jogi81 14.01.11 - 20:23 Uhr

Ok, danke!

Beitrag von ellannajoe 14.01.11 - 06:47 Uhr

Guten Morgen,

Meine Gedanken sind, bei einer Kortisonsalbe darf nicht von einem Tag auf den Anderen mit der Anwendung aufgehört werden, sonst kommt die Hautreizung sofort wieder.

Sie muss ganz langsam ausgeschlichen werden. Also am Anfang jeden Tag auftragen, wenn es besser wird oder aufhört, langsam ausschleichen, erst nur noch jeden 2. Tag, dann jeden 3. Tag usw. usf.

#winke

Beitrag von marlen77 14.01.11 - 08:23 Uhr

Guten Morgen,
bei mir fing es 2 Wochen nach der Geburt an und ärgerte mich dann 12 Wochen. Ich hatte alles mögliche ausprobiert, doch nichts wollte helfen.
Irgendwann bin ich dann zum Hautarzt hin und der sagte mir, das es sich "Faulecke" nennt und oft durch einer Mangelerscheinung beginnt.
Er hat mir eine Salbe verschrieben, die angerührt werden mußte.
Der Hauptwirkstoff war Clotrimazol oder so ähnlich. Wird auch bei Hautpilz angewendet.
2 Tage später war es weg und kam nicht wieder.

LG Marlen

Beitrag von jogi81 14.01.11 - 20:28 Uhr

DAnke! Ich werde das Mittel mal recherchieren.

Beitrag von jogi81 14.01.11 - 18:53 Uhr

Vielen Dank fuer eure Antworten!
Ich wusste nicht, dass man die Behandlung mit der Kortisonsalbe ausschleichen muss. Dann werde ich das nochmal probieren. Mal sehen, ob ich das erwaehnte Medikament hier bekomme (bin gerade in Mexiko).
Eisenmangel hatte ich nicht, das hat die Aerztin gecheckt. Besonders krankheitsanfaellig bin ich auch nicht. Ich ernaehre mich soweit auch gut mit viel frischem Obst und Gemuese.
Danke nochmal fuer eure Tipps!
Viele Gruesse
Jogi