Nach Elterngeld - Was dann?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von sweetannie 15.01.11 - 16:49 Uhr

Wenn ich drei Jahre Elternzeit beantrage und nach 12 Monaten das Elterngeld vorbei ist. Was dann?

Wenn ich bei meinem AG nicht die Möglichkeit habe die nächsten zwei Jahre Teilzeit zu arbeiten.

Ok dann sucht man sich woanders einen Teilzeitjob. Aber welches Geld bekommt man dann in der Zwischenzeit? ALG?

Dafür muss man aber sicherlich auch nachweisen dass man einen Betreuungsplatz für das Kind hat?

Vielen Dank für eure Antworten!

Beitrag von zwiebelchen1977 15.01.11 - 16:52 Uhr

Hallo

Du bekommst nach 10 Monaten Eg noch das Kindergeld. Und das Geld vn deinem Partner.
Teilzeit in Elternzeit kann der Ag nur unter bestimmen Umständen ablehnen.

AlG bekommst du nur, wenn du eine nachweisbare Kinderbetruung hast.

Bianca

Beitrag von sweetannie 15.01.11 - 16:56 Uhr

Nur 10 Monate Elterngeld? Ich dachte 12? Und 2 kann der Mann noch dazu nehmen?

Beitrag von zwiebelchen1977 15.01.11 - 17:03 Uhr

Hallo

Du bekommst 2 Moante Mutterschutzgeld und dann 10 Moante Eg und der Partner kann noch 2 Monate Eg beantragen.

Bianca

Beitrag von traumkinder 16.01.11 - 12:16 Uhr

ALG bekommt sie nur wenn sie arbeitslos gemeldet ist und nicht wenn sie in elternzeit ist!!

während der elternzeit (nach dem 1. LJ des Kindes) muss der Vater für sie sorgen...

Beitrag von king.with.deckchair 16.01.11 - 17:21 Uhr

"AlG bekommst du nur, wenn du eine nachweisbare Kinderbetruung hast."

Aber doch nicht bei einem ruhenden Beschäftigungsverhältnis (= Elternzeit).

Beitrag von kati543 15.01.11 - 16:57 Uhr

Du kannst bei einem anderen AG auch in Teilzeit gehen. Und da du ja jetzt ein Jahr Zeit hast, etwas zu suchen, hast du ja Chancen erfolgreich zu sein ;-).
Ansonsten ist dein Partner natürlich für dich und euer Kind verantwortlich.
Reicht sein Gehalt nicht aus und ihr lebt unter dem Existenzminimum, kannst du ALG2 beantragen.

Beitrag von mama3001 15.01.11 - 17:08 Uhr

Du darfst aber nur bei einem anderen AG arbeiten gehen, wenn dein jetziger dir 1. keine Teilzeitstelle anbieten kann und 2. wenn er dem zustimmt!
Du musst um Erlaubnis fragen.

Beitrag von sweetannie 15.01.11 - 17:08 Uhr

Hey, bin noch nicht schwanger... sind noch beim "üben".

Es hat mich interessiert. Weil wie gesagt was nach dem Elterngeld ist, konnte ich nirgends lesen.

Ganz ehrlich wie können sich das manche leisten NICHT danach arbeiten zu gehen???

Eigentlich wäre ich gerne die ersten 3 Jahr nur Mutter, dafür bekommt man ja auch ein Kind. Aber das kann man sich ja gar nicht leisten?!

Beitrag von zwiebelchen1977 15.01.11 - 17:10 Uhr

Hallo

Indem der Mann genug verdient.

Ich war 3 JAhre zu Hause und gehe nun auch nicht voll, sondern nur noch Teilzeit. Eben um genug Zeit für unser Kind zu haben.

Bianca

Beitrag von anarchie 15.01.11 - 17:22 Uhr

Hallo!

Indem man sein Leben mit einem Einkommen plant...

ich hätte wohl eher keine Kinder bekommen, wenn ich sie mit einem jahr schon hätte weggeben müssen - das sind ja noch fast babys...ne..
bzw. hätte ich einen Weg gefunden, dass ich wenigstens 3 jahre daheim sein kann.
(unberechenbare Umstände mal aussenvor)
Glücklicherweise haben wir von jeher nur mit einem Gehalt geplant, daher bin ich seit der geburt meines ersten Kindes vor 8,5 jahren zuhause, ich werde wieder arbeiten, wenn mein kleinster etwa 4,5 jahre alt ist...

Aber das ist nur meine Meinung dazu.


Wir treten dafür eben kürzer..aber diese babyjahre sind mit heillig.

lg

melanie mit 4 Kindern (8,6,3,1)

Beitrag von -0815- 15.01.11 - 21:31 Uhr

Niemals nie würde ich mein Kind in eine Krabbelgruppe oder ähnliches als Fremdbetreuung geben. Nicht unter 3 bzw 2 Jahren.

Beitrag von anyca 15.01.11 - 22:51 Uhr

Krabbelgruppen sind doch keine Fremdbetreuung, da sind doch die Mamas dabei?#kratz

Also meine Kleine fühlt sich wohl bei ihrer Tagesmutter, zumindest hat sie noch nicht ein einziges Mal protestiert beim Abgeben. Im Gegenteil, sie schleppt immer ganz eifrig ihre Sachen rein, rennt zum Spielzeug und Mama ist abgemeldet ;-)

Beitrag von -0815- 16.01.11 - 08:10 Uhr

Tagesmutter oder eben Kita für unter 3 jährige. Für mich sind das Krabbelgruppen.
:-p
Und nein, würde ich nicht machen.

Beitrag von traumkinder 16.01.11 - 12:22 Uhr

mein kleiner ist mit einem jahr in die kita gegangen!!

er fühlt sich sau wohl, wird optimal gefördert und alles ist einfach nur super!!! er macht unglaubliche fortschritte und ist auch nur selten krank

ich würde das jederzeit genauso wieder tun!!!

und das war von anfang an so geplant!! und es ist toll so!!

"
ich hätte wohl eher keine Kinder bekommen, wenn ich sie mit einem jahr schon hätte weggeben müssen - das sind ja noch fast babys...ne..
"

diese aussage finde ich zum... das kann man nicht verallgemeinern!!

wenn die kids gesund sind, keine behinderungen oder sonstwas haben, bin ich total dafür die kleinen schon so früh abzugeben!!

sorry, aber so wie du es geschrieben hast hat mich das grad echt a bissel aufgeregt, das musste ich jetzt mal los werden!!

alles gute für euch und geniess die knappen 3,5Jahre daheim noch!! Ich wünsche dir das du dann einen guten (dir gefallenden) Job findest!!

Beitrag von -0815- 16.01.11 - 12:37 Uhr

Neumodische Zeit nennt man das..

Nach dem Motto höher, schneller, weiter...


Beitrag von traumkinder 16.01.11 - 12:41 Uhr

da hst du wohl recht!!

aber wenn man 3 jahre oder wie die TE 9 Jahre aussetzt... dann lässt sich kein vernünftiger job mehr finden!! und das brauchen manche eben einfach nicht ;-)

putzen gehen kann ich auch in meinen 4 wänden #winke


mein kleiner geht 9 uhr in die kita, dann gehen sie auf den spielplatz, dann mittag, dann mittagschaf und dann hol ich ihn auch schon wieder ab. d.h. er ist täglich 6h ausser haus. und ich habe nicht das gefühl das es ihm schadet ;-) ihn von 7uhr bis 17uhr in die kita zu schicken in dem alter halte ich nicht für richtig!! aber von 9-15Uhr ist für mich total vertretbar!! oder findest du nicht?

Beitrag von -0815- 16.01.11 - 18:46 Uhr

ICH würde es mit meiner 7 Monate alten Tochter nicht machen. Ab 2 finde ich Kita/Kiga ok, jünger würde ich es nicht machen.


;-)

Beitrag von anarchie 16.01.11 - 13:53 Uhr

Ich weiss nicht, was dich aufregt?

Ich schrieb doch nur, wie ich das für mich sehe...

Ich sehe für die Kinder - unter normalen Verhältnissen - keinerlei Vorteil, wenn sie so früh abgegeben werden.
Und für mich auch nicht.

natürlich kann es manchmal notwendig sein, so Kleine abzugeben, finanziell oder auch sozial...für mich möchte ich es nicht.

Ich finde diese ersten Jahre so unglaublich kostbar und kurz, da will ich hautnah dabei sein - und wenn mein Kind 6 Stunden weg ist, dann habe ich schon nur noch 50% der wachen Zeit...MIR zu wenig.
Aber das muss ja jeder selber wissen.

Und ich bin mir sehr wohl bewusst, dass es ein Privileg ist, dass

1. mein Mann einen sicheren, gut bezahlten Job hat, der es mir ermöglicht zuhause zu bleiben und uns trotzdem ein nettes Leben möglich macht - und ein paar abstriche mach ich dafür gern.

2. mein Mann es absolut befürwortet, dass ein Elternteil die ersten Jahre zuahuse ist(bei uns keine Frage wer, da ich wesentlich weniger verdienen würde - und ich langzeitstille)

3. ich zum Glück mich völlig frei für einen job entscheiden kann und nicht nehmen MUSS, was da ist.
Ich werde wohl nochmal studieren:-):-)


ich bin eine Wohlstandsmutter;-)

Aber im Ernst:
auch als es bei uns finanziell ECHT mies war, stand es immer ausser Frage ein Kind unter 3 regelmässig fremdbetreuen zu lassen, da hab ich lieber an Allem(ausser guter ernährung) geknausert..

Dennoch ist mir sehr wohl bewusst, dass das Einstellungssache ist.
Ich bin überzeigt, die ersten Jahre braucht ein kind nicht viel ausser mama(papa) - Frühförderwahn lehen ich ab(es sei denn zum Spaß des Kindes).

meine großen bestätigen mich sehr in meiner Überzeugung:-)

Aber wer mit sich und seiner Entscheidung im Reinen ist, wird sich auch nicht angegriffen fühlen von Andersdenkenden - von daher habe ich kein problem mit kritik;-)

lg

melanie und die 4 (8,6,3,1), die gerade alle mit Papa und Hund in den sanddünen toben, während ich den geburtstagskuchen für Tochter backe und ein - UPS! - haöbes Niederegger-Marzipanbrot vertilgt habe#schwitz

Beitrag von traumkinder 16.01.11 - 16:53 Uhr

hut ab!!!

studieren würde ich nimmer wollen ;-)

alles gute euch 7 (wenn ich mich nicht verzählt habe!?)

Beitrag von schnecki82 16.01.11 - 22:59 Uhr

Hallo!

Manchmal kommt es eben anders als man denkt.

Meine Tochter ging schon mit 15 Monate in die Krippe. Zum Glück hat sie es überlebt. Ich glaube (bisher) nicht, dass sie einen Schaden davon getragen hat.

Für mich war es natürlich nicht schön, aber die Zeit die man dann gemeinsam hat, verbringt man dann auf jeden Fall auch sehr sinnvoll.

Völlig offtopic, aber eine schlechtere Mami bin ich dennoch nicht.
Im übrigen arbeite ich jetzt Vollzeit, bin aber weder von Ämtern, noch von einem Mann abhängig. ;-)

LG Sabine

Beitrag von anyca 15.01.11 - 17:25 Uhr

"Eigentlich wäre ich gerne die ersten 3 Jahr nur Mutter, dafür bekommt man ja auch ein Kind."

Ich hab meine Kinder nicht bekommen, um jeweils 3 Jahre daheim zu hocken, was ist denn das für ein Grund für einen Kinderwunsch?

O.k., hängt natürlich auch davon ab, ob man seinen Job gerne macht, was bei mir der Fall ist. Abgesehen hätte ich beruflich nie wieder ein Bein an den Boden bekommen, wenn ich bei zwei Kids 6 Jahre nur zwischen Spielplatz und Windelnwechseln gependelt hätte.

Und ja, das Elterngeld IST so konzipiert, daß Mama eben eher NICHT mehr 3 (oder 6 ...) Jahre daheimhockt und hinterher auf dem Arbeitsmarkt schlechte Karten hat.

Beitrag von sweetannie 15.01.11 - 17:35 Uhr

Moment das muss ich richtig stellen, dass hast du falsch verstanden.

Ich bekomme kein Kind damit ich 3 Jahre zu Hause sitzen kann!

Sondern ich möchte gerne die ersten drei Jahre voll für mein Kind da sein. Deshalb bekommt man doch ein Kind, weil man Mutter sein möchte und das Kind aufziehen möchte.

Und nicht weil ich es nach 1 Jahr ganztags abgebe, dann noch den Haushalt schmeiße und dann vielleicht noch 2 Std. für mein Kind habe. Mir ist durchaus bewusst das es so kommen wird. Aber doch bitte nicht in den ersten 3 Jahren? Wenn sie noch so klein sind...

Aber das soll hier keine Grundsatz-Diskussion werden. Jeder hat andere Gründe für ein Kind... aber meiner ist nicht der dass ich nur keine Lust habe zu arbeiten!!!!!

Beitrag von zwiebelchen1977 15.01.11 - 17:36 Uhr

Hallo

Wenn ihr es euch leisten könnt, ist es doch ok, zu Hauese zu bleiben.

Bianca

Beitrag von sweetannie 15.01.11 - 17:52 Uhr

Danke dir ;-)

Mein Partner hat noch ein Kind aus einer vorherigen Beziehung und muss noch einen Studentenkredit abbezahlen. Da ist schon 1/4 des Gehaltes weg. Eben weil er so viel verdient muss er auch überall viel bezahlen. Somit hat er nachher auch nicht mehr viel über... aber das wird nirgends berücksichtigt.

Das würde sicherlich eine Weile gut gehen mit einem Einkommen, aber länger als ein halbes Jahr würde es sicherlich nicht gehen. Also über kurz oder lang muss ich zumindest halbtags arbeiten.

Aber habe auch schon gehört, dass die Betreuungsplatzkosten anhand der Gehaltes berechnet werden. Sprich dann würde auch wieder das Hohe Einkommen meines Partnes zu Grunde gelegt... und dann hat man am Ende auch nicht mehr viel vom zusätzlichen Einkommen.

Na ja... ist ja noch ein ungelegtes #ei





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