Wir haben als Christkind versagt...

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von sternchen7778 18.01.11 - 19:11 Uhr

Hallo,

als es vor Weihnachten um den Wunschzettel ging, konnte sich unser Großer nicht recht zwischen Lego und Playmobil entscheiden, Tendenz war aber eher Playmobil. Seine Kumpels haben sich alle Playmobil gewünscht. Wir haben ihn blöderweise davon überzeugt, dass Lego besser ist, weil wir der Meinung waren, dass man mit den Steinen immer auch noch andere Dinge aus der eigenen Phantasie bauen kann. Dass das mit den heutigen Modellen nicht mehr wirklich möglich ist, haben wir leider erst nach Weihnachten entdeckt, als wir ihm schon einiges geschenkt hatten.

Und nun? Nun spielt er zwar mit seinen Lego-Sachen, die Begeisterung hält sich aber ziemlich in Grenzen. Das eine einzige Playmobil-Auto, das er trotzdem von uns bekommen hat, ist aber in Dauereinsatz. Und wenn er bei seinen Freunden ist und mit den Playmobilsachen spielen kann, kennt der Spaß keine Grenzen.

Mein Herz sagt mir nun: Legosachen auf unbestimmte Zeit einmotten, nochmal Geld ausgeben und ihm seinen Herzenswunsch erfüllen. Von mir aus getarnt als Umtauschaktion vom Christkind, abends Lego rausstellen, morgens steht dann plötzlich Playmobil da - damit er sich eben auch definitiv vom Lego trennt und nicht weiß, dass es doch noch da ist und dann meint, er könne ja auch beides haben. Und damit er nicht davon ausgeht, dass Mama und Papa ihm mal eben neue Sachen kaufen, nur weil's ihm doch nicht so gefällt. Ich hab' halt einfach ein schlechtes Gewissen, weil wir ihn regelrecht zu Lego überredet haben#schmoll.
Mein Mann ist aber der Meinung, dass er jetzt eben bis zum Geburtstag im Frühjahr bzw. bis Ostern warten soll. Dann kann er gerne Playmobil haben.

Och mensch, ich könnte mir wirklich in den Hintern beißen#aerger. Warum konnten wir nicht auf seinen Wunsch hören?!

Wart Ihr schonmal in so einer Situation? Wenn ja, habt Ihr dann auf Herz oder Verstand gehört?

LG, #stern

Beitrag von schwarzesetwas 18.01.11 - 19:21 Uhr

Wie alt ist Dein Kind?

An Deiner Stelle würde ich bis zum nächsten Geburtstag warten, wie Dein Mann es schon vorgeschlagen hat.

Er hat doch sicherlich noch anderes Spielzeug, oder?

Lg,
SE

Beitrag von sternchen7778 18.01.11 - 19:22 Uhr

Er wird 5.

Klar, hat er noch anderes Spielzeug. Aber Playmobil ist halt sein Herzenswunsch...

Beitrag von schwarzesetwas 18.01.11 - 19:38 Uhr

Tja.

Ich würde trotzdem warten. Geburtstag ist doch nicht mehr lange, außerdem kann er sich von seinen Freunden doch mal was ausleihen bzw. die geben beim Spielen doch eh was ab.

Ist natürlich blöd, dass ihr ihn nicht richtig verstanden habt.

Beitrag von perserkater 18.01.11 - 19:22 Uhr

Hallo

Du meinst bestimmt deinen 4 Jährigen. Mein Sohn ist auch 4 und ich würde in eurer Situation folgendes tun:
Ihr redet mit ihm, fragt ob er doch lieber das Playmobil haben möchte und dafür das Lego eintauschen würde. Erklärt ihm, dass ihr das Lego verkauft und mit dem Geld darf er sich sein Playmobil-Traum erfüllen.

Ob das Christkind so dringend mit eingebunden werden sollte könnt ihr ja entscheiden. Ich würde es außen vor lassen denn es wäre ja gelogen, schließlich hat das Christkind keine Schuld daran sondern ihr.;-)

LG

Beitrag von claerchen81 18.01.11 - 19:25 Uhr

Hi,

ja, genau in der Situation sind wir auch. Ich wollte keine Spielküche schenken, weil die einfach zu groß ist für sein Zimmer. Stattdessen bekam er nur Spieltöpfe und Geschirr, die "Küche" kann man sich doch vorstellen, dachte ich. Er spielt jedoch im Kiga und auch sonstwo mit BEGEISTERUNG nur mit den Spielküchen und hat auch oft gefragt, warum er denn keine bekomme hat. Mit den Töpfen selbst kann er gar nicht so viel anfangen, er liebt das "in den Backofen schieben" das "Abwaschen" etc - darauf hatte ich nicht geachtet ... und ich hatte eine Zeit ein furchtbar schlechtes Gewissen.

Aber im Endeffekt ist es nur Spielzeug. Das Seelenheil der Kinder wird nicht aus den Fugen geraten, weil wir uns als Eltern mal etwas vergriffen haben. Zumal ihr es zumindest zeitnah ausbügeln könnt zum Geburtstag (unserer hat im Herbst Geburtstag).

An eurer Stelle würde ich warten bis dahin und dann eben Playmo schenken. Wir sind auch gerade erst drauf gekommen, dass unserer kein Konstrukteur, sondern eher Rollenspieler ist, daher werden wir jetzt auch umstellen. Langsam, alles zu seiner Zeit.
Ach ja: und eine Spielküche haben wir ihm jetzt aus einem Pappkarton gebastelt ;-)

Gruß, C:

Beitrag von hexe3113 18.01.11 - 19:25 Uhr

Hallo,

erfahrungsgemäss höre ich in Angelegenheiten, die meine Kinder betreffen, eher auf mein Herz.

Da ihr Euren Sohn ja quasi zu Lego "genötigt" habt ;-), würde ich es wohl auch so machen, wie Du es vorhast.

Das Gesicht Deines Sohnes dabei würde ich wirklich all zu gerne sehen...:-)

Allerdings sollten sich Du und Dein Mann schon einig sein...

Gruß,

Andrea

Beitrag von grinsekatze85 18.01.11 - 19:29 Uhr

Hallo#winke

Ich bin auch eher so eine Mama, die sofort los laufen würde und Playmobil kaufen würde und Lego einmotten würde oder verkaufen würde!!#hicks
Vielleicht auch eine Art Brief vom Christkind schreiben, das es sieht das es doch nicht das richtige war, was es gebracht hatte und eine Umtausch Aktion machen, aber wenn wir mal ehrlich sind, ist es ja eigentlich auch total Unsinnig.
Irgendwie hat dein Mann ja Recht, bis Ostern/Frühjahr ist ja auch nicht mehr so lange hin und er kann sich dann ja noch Playmobil wünschen.
Oder wie gesagt, ihm erklären, das er sein Lego verkaufen darf und sich Playmobil aussuchen kann dafür#pro

LG
grinse#katze

PS: Bin auch kurz vor Weihnachten nochmal los, weil er unbedingt den R/C Mega Buddel von Bob den Baumeister haben wollte, er war traurig weil es nicht auf seiner Liste stand (da er in der WErbung erst später kam) und habe ihn auch noch geholt!#schein

Beitrag von twins 18.01.11 - 19:44 Uhr

HI,
warte ab, vielleicht kommt es noch und er ist einfach noch überfordert sooo viel zu haben.

Unsere haben zu Weihnachten das bekommen, was sie sich gewünscht haben und mit was Spielen sie am Meisten? Den Teddy, der im Nikolausstiefel lag....#schwitz

Im Vorjahr haben sie auch tolle Dinge bekommen und mit den spielen sie so gut wie gar nicht....aber ich würde es nicht verkaufen, denn das Geld bekommen wir eh nicht mehr raus und vielleicht kommt es noch, das sie irgendwann Spaß dran haben (Haba-Holz-Puppenhaus und Haba Kuggelbahn mit 10000 Extras).

Denn wenn es öfters so ist, willst du immer alles wieder umtauschen. Auch wenn Kinder etwas wünschen, kann es nach einer Woche wieder total out sein. Das würde ich gar nicht anfangen. Vielleicht zum nächsten Fest weniger kaufen und lieber unterhalb des Jahres ein paar Wünsche erfüllen .- so machen wir das jetzt.

Grüße
Lisa

Beitrag von juniorette 18.01.11 - 20:17 Uhr

Hallo,

witzig dein Bericht. :-)

Bei uns war es irgendwie umgekehrt.

Unser Sohn hatte als Herzenswünsche ein Piratenschiff und eine Ritterburg. Da Lego bei Piratenschiffen und Ritterburgen eher für bis 5Jährige oder eben ab 7Jährige ausgelegt ist, musste eine andere Lösung her - wir haben uns (gegen unsere Überzeugung, da Playmobil so unkreativ ist) für Playmobil entschieden.

Die Ritterburg wurde nur kurz angeschaut, aber nicht weiter bespielt. Das Piratenschiff war anfangs der Renner, aber nichts, womit sich unser Sohn auf Dauer beschäftigt hat.

Mit Lego kann er sich stattdessen stundenlang beschäftigen:
Bauen, damit spielen, umbauen, etc.

Mein Mann und ich haben jetzt ähnliches Mitleid mit unserem Sohn wie du mit eurem, und wir sind auch ganz begeistert, wie schön er mit seiner Duplo-Eisenbahn spielt (Schienen aufbauen) und mit kleinem Lego Eisenbahn-Waggons baut , dass ich zu meinem Geburtstag im Februar jetzt eine Lego-Eisenbahn (kleines Lego) bekommen werde.

Das Schöne bei den Playmobilgeschenken ist:
kein Wort mehr, wie seeeeeeeeeeehr sich unser Sohn doch eine Ritterburg und ein Piratenschiff wünscht (das ging über Monate). Wobei unser Sohn das Piratenschiff immerhin noch mit in die Badewanne nimmt (anstelle von meiner Person;-))

Bei uns kommt aber auch hinzu, dass wir Eltern gerne mit Lego spielen, und dass unser Sohn regelmäßig sein Interesse für seine Duplo-Eisenbahn zeigt. Außerdem hat er nie an seinen Geschenken "rumgenörgelt", nur ist es offensichtlich, wo seine wahren Interessen liegen - bei Lego, nicht bei Playmobil.

Aber bei euch kommt dazu, dass es ihr euren Sohn zu Lego überredet habt, auch ein Grund für Wiedergutmachung ;-)

Ich denke, Kinder lernen am besten im Alltag, dass man nicht alles haben kann. Und wäre mein Sohn älter und hätte schon öfter gezeigt "ich wünsche mir was, und spiele dann nicht damit", dann hätte er halt Pech gehabt. So hoffe ich, dass das Thema Playmobil in unserem Haushalt für immer erledigt ist und ich ihn auf die nicht beachtete Ritterburg verweisen kann, falls er sich nochmals Playmobil wünschen sollte.

LG,
J.

Beitrag von hanni123 18.01.11 - 21:02 Uhr

Huhu,

Findet ihr playmobil wirklich unkreativ? Unser Sohn spielt damit sehr intensive Rollenspiele, denkt sich Geschichten aus, spielt sie nach, etc. Wenn das nicht kreativ und phantasievoll ist, weiss ich auch nicht...

LG

Hanna

Beitrag von juniorette 19.01.11 - 08:17 Uhr

Hallo,

mit Lego kann man stundenlang Rollenspiele spielen

Und wenn man z.B. genug Ritter und Ritterburg gespielt hat, baut man aus den Steinen, mit denen man die Ritterburg gebaut hat, z.B. eine Feuerwehrstation (oder sonstwas ;-)).

Mein Sohn spielt auch Rollenspiele, aber Lego-Bauen kann er ewig und hochkonzentriert. Und nach dem Bauen spielt er dann mit seinen Autos, Schiffen, Zügen, die er sich selbst (also durch seine eigene Phantasie, was und wie man bauen könnte) gebaut hat.

Ich denke, bei Playmobil ist mein Sohn einfach irritiert, dass man da nichts umbauen kann.

LG,
J.

Beitrag von hanni123 19.01.11 - 08:55 Uhr

Huhu,

ich wollte auch gar nicht sagen, dass man das mit Lego nicht kann, nur, dass ich finde, dass Playmobil durchaus die Phantasie anregt, aber auf eine etwas andere Weise. Dinge konstruieren und Geschichten konstruieren sind halt zwei Facetten von Kreativität.

Mein Sohn ist 4 und hat ein paar Lego Duplo Fahrzeuge (die mit Lego nicht wirklich viel zu tun haben, da aus einem/wenigen Teilen ;-)), aber mit Lego und Duplo baut er sich hauptsächlich die Kulissen für sein Playmobil. Die Legofahrzeuge zum Zusammenbauen nutzt er auch für Rollenspiele, aber sie fallen ihm oft noch beim Bespielen auseinander und dann ärgert er sich immer sehr. ;-)

Ich finde übrigens, dass Lego durch die vorgegebenen Modelle die Kreativität ganz schön einschränkt. Was nicht heisst, dass damit keine wichtigen Fähigkeiten gefördert werden (z. B. 2D in 3D umsetzen, nach Plan bauen,...), aber kreativ sind DIESE Legos nicht besonders. Wir haben beides, konkrete Modelle und Steineboxen...

Nicht falsch verstehen, ich finde Lego super und würde so grosse starre Dinge wie die Playmoritterburg eher nicht kaufen.

LG

Hanna

Beitrag von juniorette 19.01.11 - 12:24 Uhr

Huhu,

die vorgegebenen Modelle finde ich auch nicht so toll für die Kreativität - da hat Lego versucht, den Playmobil-Markt abzugrasen #augen, aber wir haben das Glück einen Riesenkoffer von Legobausteinen von meinen Schwiegereltern geerbt zu haben (das Lego meines Mannes) - da kann man so einiges "frei" bauen :-)

Übrigens verteufel ich Playmobil gar nicht - es gibt Kinder, die können stundenlang in der "Playmobilwelt" abtauchen, aber mein Sohn gehört nicht dazu.

Sicher deckt Playmobil Facetten ab, die Lego nicht bieten kann.

LG,
J.

Beitrag von pfefferminza 18.01.11 - 22:32 Uhr

Hallo, falls Ihr die Ritterburg verkaufen wollt, dann kannst Du Dich gerne bei mir melden :-)
Ich überlege, ob der Osterhase unserem Sohn so eine bringen soll...er hat sie sich schon zu Weihnachten gewünscht, aber ich fand ihn eigentlich noch zu klein ;-)

LG, Pepper

Beitrag von juniorette 19.01.11 - 08:32 Uhr

Hallo,

danke, aber wir werden die Ritterburg nicht verkaufen.

Wenn mein Sohn jemals wieder damit anfängt "ich wünsche mir soooo sehr eine Ritterburg", möchte ich immer sagen können "du hast eine" (obwohl sie wirklich Mist ist, und nicht wie eine Ritterburg ausschaut).

Und zum anderen möchte ich meinen Sohn später daran erinnern können, dass er an derartigen Spielsachen doch eigentlich keinen Spaß hat und sich besser was anderes wünschen soll.

Abgesehen davon hat mein Sohn ja auch nie über die Ritterburg beschwert, er spielt nur nicht mit ihr ;-)

LG,
J.

Beitrag von xfaktor 18.01.11 - 20:20 Uhr

Hallo,
wir haben unserer Tochter (reichlich 3 Jahre) auch Lego geschenkt.
Und Sie und Papa haben großen Spaß zu bauen. Sie hat aber erst einmal eine Kiste mit Bausteinen bekommen (damit kann man der Phantasie sehr gut freien Lauf lassen).
Da Sie von Anfang an Lego-Sachen bekommen hat ist es auch nicht so schlimm!!
Haben aber auch schon eine Feuerwehr und ein Feuerlöschboot da. Sie "steht" auf Feuerwehren.
Ansonsten hätte ich mich natürlich am Wunsch Eures Sohnes orientiert!!
Aber bei Kindern ändern sich die Geschmäcker ja immer wieder.
Und Ostern ist ja auch nicht mehr zu fern um Ihn seinen Wunsch zu erfüllen.

LG ;-)

Beitrag von bine3002 18.01.11 - 20:26 Uhr

Ich würde ihm jetzt nicht einfach das Playmobil hinstellen, sondern ihm anbieten, dass er das Lego verkaufen und sich dafür Playmobil kaufen kann.

Wenn Ihr es nicht wirklich verkaufen wollt, dann ermittele den Marktwert, motte das Lego ein und gib Du ihm das Geld dafür.

Oder Ihr wartet wirklich bis Ostern. Dann fällt das Ostergeschenk halt eine kleine Nummer größer aus.

Beitrag von zaubertroll1972 18.01.11 - 20:47 Uhr

Hallo,

ich würde auch bis zu Ostern und zum Geb.tag warten.
Er wird auch sicher noch mit Lego spielen aber gerade mit 4 und 5 Jahren ist Playmobil sehr angesagt. Das heißt aber nicht daß er nicht auch beides haben kann.
Ansonsten kauf halt noch eine Kleinigkeit dazu. Muß ja jetzt nicht ein ganzes Thema sein aber eine Kleinigkeit bringt Euch nicht um.

LG Z.

Beitrag von zahnweh 18.01.11 - 20:58 Uhr

Hallo,

wenn ihr ihn wirklich davon überzeugt habt, würde ich es tatsächlich so machen, wie du geschrieben hast. Oder eben vorher noch mal (vorsichtig) fragen, wie seine Wünsche dazu aussehen.

Erfahrung habe ich aus Kindersicht.
Wünsche wurden oft erst ewig später erfüllt (allerdings überwiegend die, die dann schon wieder weg waren) oder teilweise gar nicht, weil eben in ähnlicher Form schon da (hatte viel Jungenspielzeug "vererbt" bekommen. was ich furchtbar fand. aber deswegen bekam ich selbst nichts neues, was mir gefiel.

oder an einem Geburtstag NUR Bücher, damit ich endlich mal mehr lese. Der Schuss ging nach hinten los. Ich war enttäuscht, maulig bis Weihnachten und Bücher schaute ich nur noch mit dem Gedanken des Verbrennens an (die Leseleidenschaft kam dann heimlich mit 15).

Von daher mache ich es bei meiner 3,5 J. so. Klar ich schaue schon, was mir gefällt oder kaufe nicht alles... aber ... ich achte sehr darauf, womit sie wirklich spielt

ich selbst: Duplo und Playobilhasser, dachte dass man den überflüssigen Kram abschaffen könnte und freute mich darauf, dass mein Kind bereit ist für Lego...
Puppen? Wozu denn das? zum Verschrotten?
und nun?
meine Maus LIEBT Duplo, Ergänzungen fallen mir inzwischen auch ins Auge, mit Playmobil könnte sie sich super beschäftigen und ihre Puppen und Barbies dürfen sogar mit ihr Lotti Karotti spielen (das einzige Gesellschaftsspiel, an das sie ohne mich rankommt, wegen vermischen). Sie macht all das, womit man mich als Kind hätte jagen können.

Lego hat sie von mir entdeckt, sie findet es super. Aber im letzten Moment hat das Christkind ihr dann doch was anderes gebracht und die Steine warten noch ein bisschen im Schrank. Entweder, weil sie weiterhin Spaß dran hat oder für ein andres Kind zum Geburtstag .... oder, wenn sie mich dazu gebracht hat mit ihr Playmobil zu spielen, damit ich dann für mich hinterher den Ausgleich finde ;-)

Beitrag von hoeppy 18.01.11 - 21:11 Uhr

Ich würde meinem Kind das holen was es sich gewünscht hat.

Dein Kind kann gar nichts dafür, das es jetzt ein Geschenk hat, das es nicht mag.

Man glaubt seinen Eltern nun mal wenn die sagen "das ist sooo toll"

Das hat meiner Meinung nach nichts mit Herz und Verstand zu tun, sondern mit logischer Konsequenz.

Angenommen Du überredest Dein Kind statt die geliebte Kiwi doch lieber ne Papaya zu essen.
Dein Kind lässt sich wegen Dir darauf ein und es schmeckt ihm nicht.
Dann zwingst Du ihn doch auch nicht den Rest davon zu essen sondern gibst ihm die geliebte Kiwi.

Ihr habt es verbockt und solltet es schnellstens ändern.

Und bitte lass Dein Kind künftig selbst entscheiden was es möchte.
Sonst hat Weihnachten einen sehr bitteren Beigeschmack.

LG Mona

P.S. nun hast Du ja sehr viele Antworten bekommen. Mich würde interessieren was ihr nun macht? Und wann...

Beitrag von sternchen7778 19.01.11 - 12:25 Uhr

Danke für Deine Antwort!

Wir haben nun eine erste Teilentscheidung gefällt:

Die beiden Lego-Sachen, die wir schon für Geburtstag/Ostern gekauft hatten, können wir freundlicherweise noch im Geschäft umtauschen. Das gibt dann auf jeden Fall zwei Playmobil-Teile.

Wegen der Lego-Sachen, die er schon hat, müssen wir noch Kriegsrat halten...

LG, #stern

Beitrag von simone1678 18.01.11 - 22:08 Uhr

Hallo!

Ich habe neulich einen sehr netten Text bekommen:

Lena: Mama, Du hast in Deinem Leben alles falsch gemacht!!!" #schock#schock#schock
Ich: Warum!?
Lena: " Du hast mein Weihnachtsfest zerstört, es war gar nicht schön, und meine Geschenke auch nicht
Ich: #schock#schock#schock# Wie das?
Lena: Du hast mir kein Filly- Schloß gekauft!

Sie hat leider nach dem ersten Tag im Kiga festgestellt, das ihre beste Freundin das Ding geschenkt bekommen hat.

Na danke, wegen diesem Plastikschrott habe ich alles falsch gemacht#heul

Jedenfalls werde ich den "größten Fehler meines Lebens" nicht wieder gutmachen.
Aber in deinem Fall würde ich evt bei der nächsten Gelegenheit, also Ostern oder Geburtstag noch mal was von Playmobil holen.
So laaange ist es ja auch nicht mehr bis dahin.

Liebe Grüße

Simone

Beitrag von jana-marai 18.01.11 - 22:29 Uhr

Hallo,
wir waren mal in einer ähnlichen Situation.
Die Enttäuschung war so groß, dass eine Lösung her musste, es war kaum zu ertragen.
Also haben wir (zeitnah an Weihnachten) zusammen einen Brief ans Christkind formuliert, mit der höflichen Bitte, ob sich das Geschenkte bitte austauschen lässt.
Und siehe da, am nächsten Tag war der Brief verschwunden, auch das ursprüngliche Geschenk, und das heißersehnte Spielzeug stand da.
Es wird heute, 6 Jahre später noch regelmäßig herausgeholt, und ich kann sagen, bei uns war es die absolut richtige Entscheidung.
Mittlerweile ist die Sache mit dem Christkind natürlich aufgedeckt, aber wir alle (inkl. Kind) schmunzeln noch immer und freuen uns, wenn wir Weihnachten daran zurück denken.
Bei uns war es das Happy End nach einer Enttäuschung.
LG
jana-marai

Beitrag von spurv 18.01.11 - 22:50 Uhr

Hallo!

Meine Jungs hatten beides,Lego und Playmo.
Ich würde ihm das Lego nicht wegnehmen.Vielleicht gibt es jetzt irgendwann einen "Anlaß",ihm ein kleines Playmobilteil ( oder gebraucht) zu schenken,weil er besonders brav war oder so tapfer beim Arzt oder so.
Und zum Geburtstag und Ostern dann größere Sachen.
Übrigens kann man mit Playmo auch kreativ werden.Mein Großer hat sich eine NDR-Bühne mit Kamerateam,Sanitäterecke und voller Beleuchtung gebaut ;-).

Lg Danie

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