Kind mit extremen Wutanfällen (16Mon)

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von bruellbaerchen 20.01.11 - 14:00 Uhr

Hallo,

vielleicht kennt das ja jemand:

mein Sohn (16 Mon) bekommt extreme Wutanfälle, bei denen er vor Wut den Kopf auf den Boden schlägt. Aber nicht nur ein bisschen - die ganze Stirn ist blau!!!#schock

Er macht das sobald etwas nicht nach seinem Willen geht, er etwas nicht haben kann, man ihn nicht auf den Arm nehmen kann, er sich ärgert, weil z.B. Turm bauen nicht klappt.

Ich weiß, das Kinder manchmal so was machen, aber so heftig???
Mir wurde geraten, diese Anfälle vollkommen zu ignorieren, das geht aber nicht, weil er nicht aufhört sich selber weh zu tun. Gestern hab ich ihn dann hochgenommen, weil auf der Stirn ein riesiges blaues Hörnchen anschwoll...

Wir haben ihm noch nie wehgetan und ich weiß nicht, woher er das hat.

Wie reagiert man denn nun richtig???

Kennt das jemand?

Gruß

Brüllbärchen

Beitrag von hopelove 20.01.11 - 14:04 Uhr

Hallo!

Das hört sich ja echt extrem an. Leider kann ich dir keine Erfahrungen berichten. Wie ist es denn wenn du ihn hochnimmst und ihm erklärst warum er jetzt nicht seinen Willen durchsetzen kann und ihm sagst, dass du ihn zwar verstehen kannst aber es jetzt auch den und den Gründen nicht geht. Was macht er dann?
Ignorieren finde ich übrigens nicht so gut.

Lg hopelove

Beitrag von bruellbaerchen 20.01.11 - 14:06 Uhr

Hallo!

Er kratzt und beißt, so dass ich ihn runtersetzen muss...

Beitrag von hopelove 20.01.11 - 14:17 Uhr

Oh ok das kann ich verstehen.
Wer rät dir denn das zu Ignorieren? Hast du mal beim Kinderarzt nachgefragt? Es ist ja nicht gerade gesund wenn er seinen Kopf auf den Boden haut.

Lg hopelove

Beitrag von amy_lee 21.01.11 - 14:21 Uhr

ich bekomme dan direkt eine kopfnuss.leide

Beitrag von pegsi 20.01.11 - 14:05 Uhr

Du Arme!

Meine Schwester hatte das Problem auch mit ihrem Sohn, ich stelle es mir furchtbar vor!

Tatsächlich sollte man den Wutanfällen nicht nachgeben, da das Kind sonst lernt, Dich damit unter Druck zu setzen. Meine Schwester hat das so gelöst, dass sie den Knirps dann auf eine weiche Unterlage (Matratze oder so, je nachdem, was verfügbar war) gepackt hat bis er fertig war, damit er sich wenigstens nicht verletzt.

Beitrag von derhimmelmusswarten 20.01.11 - 14:53 Uhr

Meine Tochter macht sowas auch. Sie hat sich schon mit ein paar Monaten die Flasche vor den Kopf gehauen, wenn ihr was nicht gepasst hat. Ignorieren oder ablenken und bei Gefahr hoch nehmen. Was soll man mehr tun?! Mir ist es manchmal richtig peinlich, wenn sie in der Öffentlichkeit solche Ausraster bekommt. Ich blicke dann immer neidvoll auf Mütter, die ihre kleinen Knirpse an der Hand haben... Während meine Tochter weg rennt und schreit...

Zuletzt hat sie im Schlecker in ein Regal geschlagen. Waren zum Glück nur Deoflaschen. Und letzte Woche hatte sie im Krankenhaus einen Wutanfall, weil sie vor der Notaufnahme einen Rollstuhl gesehen hatte, den sie für einen Puppenwagen hielt und den sie haben wollte. Ich hab Blut und Wasser geschwitzt.

Beitrag von hope001 20.01.11 - 16:23 Uhr

Unser Junior kann das auch. Wenn er wieder mal seinen Wutanfall bekommt neben wir ihn hoch und legen ihn auf seinen riesen Teddy "Thor", damit er sich nicht verletzt. Mittlerweile heißt der Teddy eigentlich nur noch Wutbär;-)

Die Wutanfälle werden schon immer leichter. Du musst Geduld haben.

LG, Hope mit Finn 14 Monate

Beitrag von sandonna 20.01.11 - 18:13 Uhr

kann ich leider bis dato nicht bestätigen. Meine Tochter wird nächstes Monat 3 und die Anfälle werden nicht weniger. Ich versuche einfach dafür zu sorgen das sie sich nicht verletzen kann u lasse sie erstmal u versuche danach mit ihr zu reden. Wobei sich mittlerweile ihre Ausraster gegen Gegenstände richtet wo sie weiss, dass Mama reagieren muss (gegen Glastüre schlagen oder Spielzeug dagegen werfen)
Ich gebs zu ich weiss oft nicht weiter...

Beitrag von hope001 20.01.11 - 20:47 Uhr

Ok, aus dem Alter der Babytrotzanfälle müsste sie dann raus sein und steckt in der Trotzphase die so mit 2 Jahren ist.
Diese Zeit ist für die meisten Eltern schwierig und es ist richtig einzugreifen, wenn sich dein Kind droht zu verletzen oder Dinger zerstört. Du machst deine Sache so richtig. Es gut, dass du nach so einen Wut-/Trotzanfall mit ihr sprichst.
Ich weiß nicht, wie ich in 1-1,5 Jahren reagieren würde/werde, wenn Finn das machen sollte. Ich bin von Beruf aus Erzieherin und bei fremden Kindern fällt es mir viel leichter zu reagieren, weil ich dann gefühlsmäßig nicht involviert bin, aber bein Finn bin ich einfach nur Mama und keine Fachkraft mehr.
Wenn es bei euch mal zu schlimm wird, kannst du mal mit den KiA sprechen oder dir Tipps bei der Erziehungsberatung holen, die sind da um einem zu helfen und das hat nichts mit der Qualität als Mutter zu tun, sondern das Gegenteil ist der Fall.

LG und alles Gute,

Hope