Schulreifetest war der bei euch auch so - Hart???

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Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von mami05-08 22.01.11 - 16:28 Uhr

Hallo,

mich wurmt seit ein paar Tagen diese Frage. Viele die mich fragen wie der Schulreifetest lief und was dran kam sind, schockiert wenn ich erzählen was für Aufgaben es waren.

Meine Tochter musste...

Erzählen wie sie heißt: Vor und Nachnamen
Wo sie wohnt: Straße Hausnummer mit Ort.
Wann sie Geb hat: mit Geb. Jahr.

gut denke das ist noch ok.
weiter ging es dann mit.

Memory spielen, also Gedächtnistraining
5 Mathe Aufgaben lösen im 10er bereich
Das Alphabet von A-Z aufsagen
und ihr wurden Bilder gezeigt zu denen sie die Artikel ergänzen sollte.
Bild mit einem Haus / der die das.....



Sagt mal, ist das NORMAL? das ein Vorschulkind so was können muss?
War es bei euch auch so? Ich kann mir gut vorstellen das Kinder die vor der Schule kein großes Interesse an Mathe aufgaben oder Buchstaben hatten das doch gar nicht lösen können??
Meine Tochter hat alles soweit gut hin bekommen dennoch frag ich mich ob das nicht eher ein Eignungstest der 2. Klasse wäre???
Wozu gehen die Kinder denn noch in die 1. Klasse wenn vorher schon erwartet wird das sie das alles können?

Was ist wenn ein Kind das nicht lösen kann? Wird es dann einfach nicht eingeschult?
Mich interessiert einfach einfach wie es bei euch war.

Wir kommen aus Schleswig-Holstein und meine Tochter ist dieses Jahr ein "kann" Kind.


LG

Beitrag von lena10 22.01.11 - 16:37 Uhr

Hallo!

Außer den Matheaufgaben und dem ABC würde ich alles normal nennen.

Diese beiden Dinge dienten wahrscheinlich einfach dazu zu schauen, ob das Kind das kann oder nicht (vielleicht für die Statistik) - es hatte mit Sicherheit nichts damit zu tun, ob es eingeschult wird!

Gruß, Lena

Beitrag von ilva08 22.01.11 - 17:17 Uhr

Ich denke auch, nicht alle Fragen stellen die Schulreife in Frage, wenn das Kind die AW nicht weiß.

Zur Beruhigung: Wenn im ersten Schuljahr das Thema "Zeit" ansteht, basteln wir immer einen Geburtstagskalender. Und bei weit über der Hälfte der Kinder muss ich den Geburtstag (! nicht das Jahr !) nachschlagen, weil sie ihn nicht wissen.
So einige wissen nicht einmal, in welchem Monat sie Geburtstag haben.

Gilt auch für leistungsstarke Kinder. ;-)

Beitrag von froehlich 22.01.11 - 19:54 Uhr

Nein, ich denke das ist nicht normal - würde mir aber an Deiner Stelle auch keine großen Gedanken drum machen. Unser Schultest (Bayern) bestand aus folgenden Aufgaben: kleine Geschichte erzählen (z.B. .."was habe ich gestern im Kiga gemacht"...), Farben und Formen erkennen (wobei ausdrücklich gesagt wurde, daß die Kinder die Formen nicht können MÜSSEN..), ein Bild ausmalen, den eigenen Namen schreiben. Nach rechts und links wurde gefragt. Und ein paar motorische Übungen gemacht. War ziemlich schnell vorbei...

Natürlich müssen die Kinder weder rechnen noch lesen noch schreiben können - wird ja auch immer extra erwähnt. Das lernen sie schließlich alles in der Schule. Aber vielleicht ist's ja einfach spielerisch gemeint. Laß Dich nicht verunsichern.

LG, Babs

Beitrag von sannylove 22.01.11 - 23:02 Uhr

Hallo,


Bei uns (NRW) war dieser Test ähnlich. Ich würde mir da aber keinen Kopf drum machen, das Ergebnis bekommst du sicher bald. Ein Kind muss ja nicht alle Aufgaben lösen können.

Mein Sohn musste diesen Test schon im Oktober vorigen Jahres beim Gesundheitsamt machen, da er einen integrativen Kigaplatz hat. Er alles mit Bravour bestanden.

Ein generelles Interesse an Mathe und Buchstaben sollte aber vorhanden sein, ansonsten würde ich mir meine Gedanken machen, ob ich mein Kind eher einschulen lasse.

LG Sanny

Beitrag von zaubertroll1972 23.01.11 - 11:33 Uhr

Eignungstest für die 2. Klasse! Machst Du Witze?
In der 2. Klasse kommst Du damit nicht weit!
Ich denke schon daß dies ganz normale und übliche Dinge sind die ein Schulanfänger wissen und können sollte.

LG Z.

Beitrag von sina236 23.01.11 - 12:17 Uhr

aha #aha! dann war es ja dumm von mir zu denken, dass die kinder solche dinge dann in der ersten klasse lernen #klatsch.

aber ganz ehrlich, bei uns im kindergarten gibt es keine schulvorbereitung. sie klatschen mal silben, das wars aber auch. ich beantworte meiner tochter alle fragen, die sie hat. mal fragt sie nach zahlen oder buchstaben, dann mal ne zeitlang nicht. warum solle sie auch, sie ist grad mal fünf jahre alt. und sie ist ein musskind, obwohl sie zur einschulung immer noch fünf sein wird. ich habe kein verständnis dafür, dass kinder das können sollen, BEVOR sie eingeschult werden. sicher können alle den namen schreiben, ein paar zahlen addieren etc. aber viel wichtiger wäre, dass die in die kigas kommen würden, sich das verhalten der kinder untereinander im spiel anschauen und dann entscheiden, ob schulreif oder nicht. nicht umsonst ist das lernen in den ersten klassen so schwierige hier, weil die kinder soooooo unterschiedlich sind von den voraussetzugen und während einige schon im einschulungsjahr noch 8 werden, sind die anderen noch nicht mal 6. DAS sollte mal maßstab sein.

Beitrag von froehlich 23.01.11 - 13:02 Uhr

Jetzt mach dich doch nicht kirre - und lass dich nicht verunsichern von irgendwelchen schlauen Kommentaren hier. So ein Quatsch! Kein Kind muss rechnen können, bevor es in die Schule kommt, so ein bisschen rumzählen und aus Spaß zusammenaddieren machen ja viele Kinder auch schon mal mit 5 (aber auch nicht alle! Kommt auch immer sehr auf den Kiga an und was dort so im Vorschulprogramm angeboten wird) , aber das kommt dann alles, wenn sie in der Schule sind. Mein Sohn hatte ne ziemlich luschige Erzieherin, die wirklich kaum was mit den Kinder "vorgeübt" hat und trotzdem kommt er in der Schule super mit und hat überhaupt keine Probleme.
Und klar ist der Maßstab eigentlich ein anderer: nämlich zum Beispiel daß ein Kind es schafft, mal ein paar Stunden ohne rumzuzappeln sitzen zu bleiben und zuzuhören, daß es nicht gleich in Tränen ausbricht, wenn mal was nicht sofort klappt, daß es einigermaßen sozial veranlagt ist und mit den anderen Kindern klarkommt etc. Darauf legen Erstklasslehrerinnen viel mehr Wert als darauf, ob so ein Stepke nun schon Buchstaben und Zahlen kennt. Und JA - ich finde auch, daß der Unterschied zwischen einem 7-jährigen und einem 5-oder knapp 6-jährigen Einschulkind eklatant ist - DAMIT schlagen sich Lehrerinnen heutzutage rum, nicht so sehr mit den angeblichen Unterschieden im Vorwissen. Die relativieren sich nämlich erfahrungsgemäß ganz schnell!

Gruß, babs

Beitrag von zaubertroll1972 23.01.11 - 13:58 Uhr

Auch bei uns gab es keine Vorschule für die Kinder. Man hat weder Zahlen noch Buchstaben kennengelernt und scon gar nicht Silben geklatscht. Also das ist wirklich Sache der Schulkinder und gehört absolut nicht in den Kindergarten.
Ich denke auch nicht daß es ausschlaggebend ist ob das Kind nun schon alle Zahlen addieren kann oder alle Buchstaben kennt. Viele kennen sie aber weil einfach das Interesse schon da ist.
Mein Sohn war gerade 6 als er zur Schule kam. Absolut kein Überflieger, konnte nicht lesen ( wie so viele andere schon! ) oder sonstige Dinge.
Aber er kannte schon seine komplette Anschrift und Telefonummer und auch die Buchtstaben waren ihm bekannt. Bis 10 konnte er addieren. Das ist nicht besonderes...sowas passiert einfach im Alltag.
Warum regst Du Dich überhaupt auf?!

Grüße Z.

Beitrag von froehlich 23.01.11 - 21:30 Uhr

Weil ich aus dem ein oder anderen Kommentar ein bisschen Überheblichkeit herausgelesen habe, darum. Und ich habe all die Mütter satt, die ständig damit herumprahlen, was ihr Kind schon alles konnte im Vorschulalter. Wenn die Addiererei und die Buchstaben etc. "nichts besonderes" sind, warum erwähnst z.B. DU es dann? Ja, klar - natürlich spielen viele Kinder schon früh mit Zahlen und Buchstaben rum, aber das war glaube ich auch nicht der Punkt der Posterin.

Beitrag von zaubertroll1972 23.01.11 - 22:18 Uhr

Du kannst hier durch alle Postings gehen...nirgends wirst Du lesen daß ich jemals mit meinem Sohn herumgeprahlt habe. Wieso auch?! Er kann nichts besonderes, ist nicht hochbegabt oder hat andere Talente aber trotzdem ist er ein super Schüler.
Wenn DU persönlich ein Problem hast dann können andere nichts dafür.
Die TE hat gefragt wie andere die Tests fanden und jeder beurteilt das anders. Eben nach dem Stand des Kindes. KInder sind unterschiedlich und jede Mutter beurteilt anders.

Z.

Beitrag von froehlich 24.01.11 - 12:04 Uhr

Guck doch mal Dein eigenes Posting ein bisschen kritisch an - und auch die Reaktion der TE darauf....dann weißt Du vielleicht, was ich meine...

Beitrag von zaubertroll1972 24.01.11 - 19:17 Uhr

Das KInd der TE ist ein Kann-Kind, somit nicht schulpflichtig. Vielleicht kommt es ihr deshalb so schwierig vor.
Keine Ahnung aus welcher Motivation es soviele Eltern gibt die ihr Kind unbedingt in der Schule sehen wollen und sich nachher beklagen daß alles so schwer ist.
Ich beende hiermit die Diskussion da ich keine Lust habe hier weiter zureden.
Jeder darf hier seine Meinung kund tun. Wer das nicht vetragen kann ist hier falsch.

Z.

Beitrag von mami05-08 24.01.11 - 23:55 Uhr

Ich habe nie geschrieben das ich mein Kind unbedingt in der Schule sehen möchte.

Mein Mann und ich waren uns eigentlich immer einig unsere Tochter NIE vorzeitig Einzuschulen. Der Kiga ist dem sehr unschlüssig.
Wir waren vor zwei Woche bei der U9 und der Kinderarzt und auch die Arzthelferin (sie hat den 1 Stündigen U9 Test gemacht) waren so davon überzeugt meine Tochter sei unterfordert und müsste unbedingt DIESES Jahr noch zur Schule. Wir waren total verwirrt weil wir eigentlich ihr das Jahr noch geben wollten. Lange haben mein Mann und ich gesprochen, was wohl richtig sein wird.

Letztendlich sind wir dazu gekommen, das wir sie den Test machen lassen wollte und wir uns danach entscheiden ob wir sie einschulen oder erst nächstes Jahr.


Normal wollte oder müsste ich mich hier nicht rechtfertigen, allerdings hab ich es auch satt ständig irgendwelche Vorwürfe oder Vorurteile von außen stehenden die unsere Situation nicht kennen zu hören.


Meine Frage hatte also auch nichts damit zu tun ob ich richtig oder falsch handle mit meinem "Kann" Kind.



LG

Beitrag von traurig0810 23.01.11 - 12:44 Uhr

Hallo

frag mal andere Eltern, ob bei Ihnen der Test genauso ablief.

Da deine Tochter ein "KannKind" ist, haben sie ihr vielleicht schwierigere Aufgaben gestellt, wie für die schulpflichtigen eigentlich vorgesehen. Dan von den "KannKindern" laut UNSERE Schulleiterin MEHR verlangt wird, sprich, das sie schon ALLES können sollen #klatsch Wozu gehen sie dann noch in die 1. Klasse #gruebel#kratz

Lg

Beitrag von butler 23.01.11 - 13:32 Uhr

Das liegt daran um den Übereifer mancher Eltern in den Schatten zu stellen. Zum Wohle der Kinder.
LG

Beitrag von zaubertroll1972 23.01.11 - 13:59 Uhr

So sehe ich das auch!

Beitrag von zickentwins 24.01.11 - 09:49 Uhr

Hallo!

Mag sein.

Aber meine Erfahrung ist auch, dass die Schwierigkeit des Einschulungstests davon abhängt, wieviele Muss-Kinder es im nächsten Jahr gibt.

Ist die bisherige Zügigkeit gefährdet, gibt es einfache Einschulungstests auch für Kann-Kinder.
Ist eher zu erwarten, dass die Klassen voll sind, gibt es speziell für Kann-Kinder besonders schwierige Tests, die fast nur Kinder schaffen, die dann das erste halbe Jahr in der Schule gar nichts Neues lernen.
Oder die Leistungen werden anders gewichtet, was dann bei der Schulärztin abhängig vom Geburtsdatum zu unterschiedlichen Wertungen bzgl. der Schulfähigkeit führt.

Im Endeffekt also bestimmt die kommunale Schulpolitik, ob dein Kind schulfähig ist oder nicht.

Ich spreche aus eigener Erfahrung. Und dies ist mir auch später von einer Grundschullehrerin bestätigt worden.

Gruss,
zickentwins

Beitrag von s30480 23.01.11 - 14:59 Uhr

Es ist ja nicht so, dass wenn die Kinder das alles gefragt werden, auch schon wirklich alles können müssen. Sie müssen ja einen breiten Bereich abdecken, wo die Kinder die unterschiedlichsten Sachen können müssen.

Bei uns war der Test ähnlich, allerdings noch ein bisschen länger mit ausschneiden und Würfelbildern und dann noch auf einem Bein hopsen und einen Ball fangen.. aber alles ohne Eltern, nur am Anfang konnte man mit rein gehen, wo es eben um Namen und Geburtstag ging... den Rest mussten die Kinder alleine machen


LG Sandra

Beitrag von schnecki82 23.01.11 - 16:22 Uhr

Hallo!

Nein, unser Schulreifetest war nicht so.

Meine Tochter sollte bis 20 zählen, ein Bild malen, erzählen was sie auf Bildern sieht usw.

All die von Dir genannten Dinge wurden bei uns nicht abverlangt, außer Name sagen und so ...

LG Sabine

Beitrag von tammyli 24.01.11 - 09:05 Uhr

Hallo,

bis auf die Matheaufgaben würde ich das als normalen Test bezeichnen. Es gibt aber einen Unterschied zwischen 1+1=2 oder 10=3+7. Das Alphabet aufsagen wird bei uns schon in der Vorschule geübt. Das hat ja noch nichts damit zu tun ob sie die Buchstaben auch wirklich kennen. ;-) Sie lernen es nur auswendig.

Auch sollte es kein Problem für ein Vorschulkind sein, das Haus anstatt der Haus zu sagen.

Das wäre niemals ein Eignungstest für die 2. Klasse. Da rechnen sie schon lange im 20er Bereich, können durchaus lesen und schreiben. Die würden Dich auslachen :-D

Ich würde mich an deiner Stelle eher fragen warum in der Vorschule bei Euch nicht einmal ansatzweise so etwas gemacht wird. Unsere hatten einmal in der Woche 45 min Vorschule. Das hat gereicht.

Du brauchst Dir keine Sorgen machen, deswegen fällt noch kein Kind durch.


Beitrag von mami05-08 24.01.11 - 23:58 Uhr

Wieso soll ich mich Fragen ob was mit der Vorschule nicht stimmte???

Ich hab doch geschrieben meine Tochter hatte mit allen dem keine Probleme....


LG

Beitrag von berta.in.schwarz 24.01.11 - 11:06 Uhr

Es ist normal.
Nein, ein Kind muß das nicht alles können.
Der Test dient doch auch dazu, die Kinder einzustufen und da es immer welche gibt, die mehr können als andere, legt man eben das level entsprechend hoch an, sonst bräuchte man keinen Test.