Milcheinschuss, diesmal sooo schmerzhaft....

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von kiki-2010 23.01.11 - 20:29 Uhr

Hallo Ihr Lieben!

Unser Neuzuwachs ist jetzt 4 Tage alt, gestern ging's bei mir mit dem Milcheinschuss los.

Soweit so gut, da er viel schläft trinkt er zur Zeit so alle 3 Stunden ungefähr. Die Stilldauer ist unterschiedlich, da er manchmal auch wieder einschläft und manchmal auch ein bisschen am nörgeln ist wegen der Verdauung.

Aber mein Milcheinschuss ist diesesmal sowas von fies! Ich habe so aufgepumpte Brüste, sie platzen bald. Ich streiche morgens und abends immer ein bisschen was an Milch unter der Dusche aus aber ich bin mir nicht sicher ob das wirklich was bringt. Kalte Umschläge mache ich auch, denn mittlerweile bekomme ich schon superschnell kleine Verhärtungen.

Habt ihr Tipps was man machen kann um gegen diese Schmerzen und den Druck anzukommen? Oh man, ich explodiere!!!!! :-[

Danke & Gruß

Kiki

Beitrag von icknick 23.01.11 - 20:40 Uhr

Das ging mir beim letzten Kind auch so. Sehr unangenehm.
Ein guter Tipp von meiner Hebamme war: Rotlichtlampe auf die nackte Brust richten und einfach laufen lassen. Ich saß dann immer wenns schlimm wurde so ne halbe Stunde vor der Lampe und danach gings schon viel besser. Es liefen richtige Rinnsale aus der Brust raus, habe das in eine Stoffwindel laufen lassen. Man hätte die gute Milch wohl sinnigerweise auch auffangen und in die Gefriertruhe stellen können. Das läßt zum Glück bald nach. Alles Gute!

Beitrag von estherb 23.01.11 - 20:44 Uhr

Hallo Kiki,

ich hatte das bei meiner großen Tochter ganz schlimm, ich hätte Fünflinge stillen können. Mach Quarkwickel.

Vor dem Stillen: Mit einer Wärmflasche oder einem Kirschkernkissen die Brust anwärmen, nach dem Stillen: Sofort kalte Quarkwickel drauf. Dafür einige EL Magerquark (es muss Magerquark sein) zwischen zwei Zewa legen und das auf die Brust. Hilft selbst, wenn man schon Fieber hat. Ich hatte beim Milcheinschuss 39,5 und hab es mit der Methode hinbekommen. Wenn du die Brust vor dem Stillen immer anwärmst (bei mir waren auch nasse, warme Waschlappen toll), lassen sich die Milchknoten auch besser ausstreichen.

Wenn es eine absolute Katastrophe ist, hilft eine Tasse Salbeitee (oder, etwas milder, Pfefferminztee). Mindert die Milchbildung. Aber nicht zu viel, du willst dich ja nicht abstillen! Und natürlich kein Glas Sekt auf den Nachwuchs mehr trinken, das regt die Milchbildung noch an.

Retterspitzumschläge helfen auch (Retterspitz äußerlich, Apotheke). Aber der Quark hilft besser.

Meine Hebamme hat mir damals auch Phytolaca gegeben (homöopathisches Zeugs, ich glaub eigentlich nicht dran, aber es hat damls wirklich geholfen). Lass deine Hebamme auf jeden Fall auf die Brust schauen, nicht dass aus dem Milchstau eine Brustentzündung wird.

LG Esther

Beitrag von estherb 23.01.11 - 20:47 Uhr

Ach verflixt, jetzt fällt mir wieder ein, aus welchem Zusammenhang ich dich schon kannte. Spanien. Du kommst nicht an Magerquark oder Retterspitz und hast keine Hebamme, urghhh.

Kalte Kohlwickel helfen auch. Also kalte Kohlblätter auflegen, das hat wie Magerquark einen entzündungshemmenden Effekt. Hat meine Freundin in Madrid gemacht, es hat ihr geholfen.

LG Esther