weiss langsam nicht mehr weiter.....ausbildung zur erzieherin

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von maggyogq 24.01.11 - 00:11 Uhr

guten abend,ich hoffe ,dass ihr vielleicht mir irgendwie helfen könnt.so meine geschichte,ich bin 24und habe ein sohn,2,5...Mein Sohn geht seit september in kiga,er hat sich ziemlich schnell eingewöhnt,leider fehlt er sehr oft da er sehr oft krank wird,was ja normal ist im kiga...vor meiner schwangerschaft hatte ich jahrespraktikum in einem kindergarten absolviert.nach dem praktikum habe ich mich für eine ausbildung als erzieherin entschieden.,musste dafür aber zuerst die kinderpflegeausbildung absolvieren.Ich wurde im ersten ausbildungsjahr schwanger und habe darauf wegen risikoschwangerschaft meine ausbildung abgebrochen...Nach zwei jahren elternzeit habe ich mich wieder für die ausbildung als kinderpflegerin beworben und wurde auch genommen,leider könnte ich die ausbildung nicht beginnen,da der kiga von meinem sohn später angefangen hat.Ich war erst sehr traurig,im nachhinein bin aber froh,dass ich dieses jahr noch zu hause geblieben bin,da ich sonst sehr oft in der schule fehlen würde,....ich war fest entschlossen mich wieder dieses jahr für die ausbildung anzumelden!nur weiss ich leider im moment überhaupt nicht was ich machen soll...ich habe total panik davor,dass ich es irgendwie nicht schaffe,dass mein sohn wieder oft krank wird,dass ich ihn vernachlässige,und mein grösste angst ist,dass ich nach der fünfjähriger ausbildung kein job als erzieherin finde:-(((ICH WEISS überhaupt nicht was ich machen soll,weil ich sonst auch nicht weiss was ich sonst noch gerne als ausbildung machen würde...mein traumberuf wäre auch kinderkrankenschwester,op-schwester oder hebamme,was alles schichtarbeit ist und mit einem kleinkind überhaupt nicht funktionieren würde! ich bin alleinerziehend und meine eltern sind beide berufstätig,also können sich mich mit der betreung meines sohnes nicht unterstützen......vieleicht habt ihr oder hattet ähnliche probleme und könnt mir davon berichten,freu mich über alles antworten.....liebe grüsse maggy

Beitrag von derhimmelmusswarten 24.01.11 - 06:34 Uhr

Du kannst aber nicht immer den Kopf in den Sand stecken, nur weil dein Kind krank ist. Dann musst du Fehltage entweder nacharbeiten und die Schulsachen von Mitschülern holen oder du musst dir im Vorfeld eine Betreuungsmöglichkeit für deinen Sohn suchen. Mit einer Erzieher-Ausbildung hättest du wohl recht gute Chancen auf eine Arbeitsstelle. Zumindest in meiner Region werden aufgrund des Krippenausbaus (Rheinland-Pfalz) und des Kindergartenplatzanspruchs ab 2 Jahren permanent Erzieher gesucht.

Dass man ohne familiäre Unterstützung eine Ausbildung als Krankenschwester hin bekommt, halte ich für zweifelhaft. Da müsstest du, wenn du alleinerziehend bist, schon in einer Großstadt leben, wo es Kitas gibt, die so früh öffnen und so lange abends auf haben. Abgesehen davon hat man im Kindergarten wahrscheinlich noch etwas mehr Verständnis, wenn eine Erzieherin wegen Krankheit des Kindes ausfällt als im medizinischen Bereich, wo das Personal eh knapp ist.

Beitrag von sweetfrog 24.01.11 - 08:48 Uhr

Hallo,

wieso soll es mit Schichtarbeit nicht klappen? Wie schaffen es denn die ganzen anderen Mütter die Schichten arbeiten;-) ?

Ich habe meine Ausbildung als Altenpflegerin gemacht, bin im 3ten Jahr SS geworden- habe eine Jahr pausiert, bin im 3ten Leehrjahr wieder eingestiegen und habe es mit 2 alles bestanden. Und ich bin auch Schichten arbeiten gewesen;-) und es war auch nicht immer leicht.
Gut ich habe noch Schweigereltern die sich mal drum gekümmert haben aber hast du denn keine Eltern, ne Freundin die dich unterstützt?

Es gibt auch Kindergärten die 24 Stunden auf haben, nur mal als kleiner Tipp. Das wäre ja dann eine wunderbare Option für dich. Da musst mal schauen wo so einer bei dir in der Nähe wäre und dann würd ich mein Kind dort anmelden.


Liebe Grüße.

Beitrag von maggyogq 24.01.11 - 13:03 Uhr

ja weil ich ja auch nicht dafür mein kind bekommen habe,dass er morgens bis nachmittag im kiga ist und dann bei der tagesmutter ,weil mama arbeiten muss.....ich habe halt eine alternative gefunden,die erzieherausbildung,und das passt ja auch besser mit einem kleinkind...werde ja auch feiertage,we und ferien in der ausbildung haben!!!danke dir für deine antwort

Beitrag von vwpassat 24.01.11 - 09:14 Uhr

Mein Vater hat schon Recht, dass die heutige Jugend total verweichlicht ist.

Beitrag von maggyogq 24.01.11 - 13:05 Uhr

tja so ist das eben!SCHÖN,dass es bei dir alles anders gelaufen ist

Beitrag von bruchetta 24.01.11 - 09:19 Uhr

Erzieher werden händeringend gesucht, da brauchst Du Dir wirklich keinen Kopf machen.

Sollte Dein Sohn krank werden (das wäre ja der zweite Punkt), mußt Du halt mal fehlen, suchst Dir jemand aus dem Bekanntenkreis, fragst das Jugendamt, ob sie für den Fall die Kosten einer Betreuung übernehmen oder, oder, oder.

Ich rate Dir DRINGEND, eine Ausbildung zu machen, sonst werdet Ihr Dein Leben lang im Hartz 4 Niveau rumkrebsen.

Beitrag von maggyogq 24.01.11 - 13:11 Uhr

Das freut micht das zu hören,dass erzieher dringend gesucht werden,nachdem ich gestern bei googlen auf andere antworten gestossen bin......über tagesmutter,zusätzlich habe ich auch schon nachgedacht,in dem fall,dass mein sohn krank wird.....
Ne ich will auch endlich raus Hartz 4,und will ja auch auf jeden fall eine ausbildung machen und mich nicht mir nur irgendwelchen nebenjobs zufrieden geben!mir wäre das allein schon peinlich,wenn mein sohn in der schule sagen müsste,dass seine mama kein beruf hat....

Beitrag von snowwhite1974 24.01.11 - 14:47 Uhr

Die Frage ist nur, ob sie als Erzieherin soviel mehr hat... Als alleinerziehende Hartz IV Mutter haste nämlich so manche Vergünstigung, als Berufstätige nicht.

Gruß snowwhite

Beitrag von sweetfrog 24.01.11 - 18:15 Uhr

:D war so klar dassowas kommen muss. Aber sollte man nicht einfach mal daran denken ersteinmal eine Ausbildung üerhaupt zu haben und sie auch zu absolvieren? Und ich muss sagen Erzieher ist jka jetzt nicht der schlechtestes Job und sie wird definitiev auch nicht aus Hartz4 raus sein wenn sie die Ausbildung beginnt;-) Somit hat sie da ja auch schonmal Vergünstigungen.

Ich hatte damals wie schon oben geschrieben meine Ausbildung im 3ten Leehrjahr wieder begonnen, hatten einen Tagespapa der wurde vom Amt getragen nur das Essensgeld musste ich bezahlen. Das war wirklich eine Erleichterung pur. Denn die sind ja nicht billig- Kindergrippe hab ich nicht bekommen waren voll.

Beitrag von letoline 24.01.11 - 16:39 Uhr

Hallo!

Ich mach seid September eine Ausbildung als medizinisch technische Laborassistentin und Fachhochschulreife, bin alleinerzihend und mein Sohn war/ist krebskrank und ist deswegen schwerbehindert. Ich habe aber das Glück, das meine Schwester auf ihn aufpassen ann, wenn er mal eine erkältung oder öhnliches hat. Arztbesuche und besuche in der Uniklinik muss ich aber selber machen, sprich ich hab auch fehlzeiten wegen ihm.
Steck deinen Kopf nicht in den Sand! Überleg mal was du in 20 Jahren denkst vielleicht "misst hät ich das doch mal durchgezogen".
Deine zweifel kann ich aber verstehen, die hatte ich auch vor beginn.
Aber du wirst nicht jünger und was willst du in 10 Jahren machen wenn du jetzt die Chance nicht ergreifst?

Aber mal eine andere frage wieso musst du erst die Ausbildung zur Kinderpflegerin machen? Kann man nicht auch direkt anfangen als Erzieherin oder ist das heutzutage anders.

lg daniela

Beitrag von maggyogq 24.01.11 - 17:52 Uhr

Ich komme aus nordrhein-westfalen,und hier ist das so,dass man erst kinderpflege acht, danach erzieherin...mit einem fahabitur oder abitur kann man auch sofort in die erzieherausbildung, da ich aber leider nur realabschluss habe, muss erst in die kinderpflegeausbildung.....
es tut mir sehr leid, dass es mit deinem sohn so gekommen ist und ist echt schön, dasss du deine ausbildung durchziehst!#pro

Beitrag von jo-hanna- 24.01.11 - 17:07 Uhr

Hi Maggy!

1. Wenn man etwas will, dann schafft man es auch!!!
2. Warum musst du zuerst die Ausbildung zur Kinderpflegerin machen??? Du meinst bestimmt die Ausbildung zur Sozialassistentin, oder?
3. Ich kenne mehere ERzieherinnen, die Familie und Ausbildung unter einen Hut bekommen haben. Es geht also! Natürlich ist es anstrengend, aber durchaus machbar... Außerdem hast du ja auch zumindest die ersten 4 Jahre recht viele Ferien und auch nicht jeden Nachmittag Unterricht.
4. Ich finde es toll, dass es dir wichtig ist auch noch Zeit für deinen Sohn zu haben - er sollte immer vorgehen! Aber ich glaube nicht, dass es einem Kind schadet die Kita ganztags zu besuchen, wenn Mama danach wirklich Zeit hat....
Und: Im Normalfall werden die Krankheitstage auch wieder weniger... Im ersten Jahr ist das immer extrem ;-)
5. Sorry, noch eine Anmerkung zum Schluss: Deine Art zu schreiben empfinde ich als sehr anstrengend...Wie wäre es mal mit Groß- und Kleinschreibung???? #kratz

LG
Johanna #klee

Beitrag von maggyogq 24.01.11 - 17:57 Uhr

#hicks:-[SOrry gross- und kleinschreibung geht bei mir im moment leider nicht, zumindest nicht immer, weil über meine tastatur cola verschüttet wurde....

man kann sofort in die erzieherausbildung wenn man fachabitur oder abitur hat...da ich aber nur realabschluss habe, muss ich erst kinderpflege machen bzw.heisst es auch sozialpädagogische assistentin, bei uns heisst es aber immernoch kinderpflege:-)

Beitrag von jo-hanna- 24.01.11 - 18:35 Uhr

#kleeOK OK!!! War ja nicht böse gemeint... Ich finde es nur immer sehr anstrengend zu lesen!

Wie ist denn bei Euch die Ausbildung zur Kinderpflegerin gestaltet?
Bei uns sind die 2 Jahre Sozialassistent bis auf 2 Praktika a 6 Wochen "nur" Schule und damit relativ planbar???

Hast du denn Eltern, Freunde oder so für mal einen gelegentlichen Nachmittags- oder Wochenendausflug - gerade dann, wenn Klausuren anstehen?

Bin mir aber sicher, dass alles lösbar ist! Für dich und deinen kleinen Mann!!!

Alles Gute!!!

Beitrag von 225 24.01.11 - 19:04 Uhr

Hallo !
Wir haben eine Berufspraktikantin in unserem Kiga, die hat die Ausbildung als Fernstudium gemacht.
Ich kann Sie ja mal fragen, wie das war und wo genau.
Hatte bisher noch keine Zeit mit ihr darüber zu sprechen.
Freundliche Grüße Katja

Beitrag von maggyogq 24.01.11 - 20:57 Uhr

danke schön,das wäre ja echt lieber,kannst mich dann auch gerne über die vk anschreiben.lg maggy

Beitrag von 225 26.01.11 - 22:34 Uhr

Mach ich !!!
VG Katja

Beitrag von schnecki82 24.01.11 - 20:38 Uhr

Hallo Maggy,

also wenn Du das wirklich möchtest, dann schaffst Du das ganz sicher auch.

Ich habe mein Studium auch geschafft. Ich bin auch alleinerziehend. Es ist auf jeden Fall sehr stressig, es wird auch harte Zeiten geben, aber nutze die Chance.

Dein Sohn wird vermutlich auch hier und da mal ein wenig zurück stecken müssen. Hinterher wird es sich doch aber lohnen ... !?

Ich habe versucht, soviel wie möglich zu schaffen, während meine Tochter noch in der Kita spielte. Wenn wir gemeinsam zuhause waren, haben wir viel gespielt und gequatscht usw. und abends wurde halt wieder gelernt und ein wenig Haushalt gemacht. Am Wochenende hat man für Kind und Haushalt sowieso Zeit und abends wieder zum Lernen.

Schwer wird die Examenszeit, aber diese Zeit ist ja auch absehbar. Dort solltest Du Dir ein Netz von Müttern aufbauen, die Dir den Kleinen mal zum Spielen abnehmen können, auch einfach mal für Dich zum Durchatmen.

Kneife den Hintern mal fest zusammen. Dein Sohn und Du werdet das schon meistern udn hinterher hast Du auf jeden Fall was in der Tasche. Es hat auch tolle Nebeneffekte. Man lernt neue Leute kennen, man strengt sein Köpfchen mal wieder so richtig an und an Zeiten, an denen meine Tochter ein wenig kränkelte oder die Kita zu war, habe ich sie einfach mitgenommen. Gehört habe ich nur immer: Die ist ja soooooooooo süß !!!

LG und viel Glück und vor allem toi toi toi!!!

Sabine

Beitrag von maggyogq 24.01.11 - 20:59 Uhr

Danke!!!:-)ja freuen tue ich mich jetzt auch wieder auf die ausbildung nach den ganzen beitragen,vielen lieben dank:-)))

Beitrag von schnecki82 24.01.11 - 21:04 Uhr

Nichts zu danken ! Das schaffst Du ganz sicher !!! Es wird Dir gefallen. Ich fand die Zeit wirklich toll, auch wenn sie hier und da mal stressig war.

Und mal so unter uns:

Babysitter sind in dieser Zeit doch schnell gefunden. Horche Dich mal in Deiner Klasse rum. Das habe ich auch gemacht. Wenn ich mal wieder rumnörgelte, dass mir alles über den Kopf wächst (und das darf man auch mal), hatte ich immer ein paar liebe Menschen aus meiner Semestergruppe, die mir Emmi für einen Nachmittag abnahmen oder so.

Klappt schon, klappt immer irgendwie ... Und wenn Dein Sohn krank ist, dann ist er eben krank. Es gibt ja E-Mails. Mir wurde immer alles an Materialien mitgenommen. Ab und an vorbei gebracht oder eingescannt und per Mail geschickt. Wenn Mäuschen geschlafen hat (und das können Kinder ja gut, wenn sie krank sind) hat man wieder ein bisschen Luft, um wieder etwas zu machen. Klappt alles - wirst sehen !!!

Beitrag von anatoli 24.01.11 - 22:05 Uhr

Hi,
ich kann dir nur sagen mache die Ausbildung!!!! Die ersten 2 Jahre ist ja überwiegend eine schulische Ausbildung. Dann kannst du dir die Themen der versäumten Stunden besorgen und nacharbeiten. Erzieherin ist bestimmt ein Beruf mit Zukunft. Bedenke dass im Moment die ganzen U2 Plätze ausgebaut werden. Es werden auch wieder neue Kindergärten eröffent (statt wie bisher geschlossen) Erzieher werden in Zukunft gefragt sein. Und je nach dem kannst du ja immer noch eine Zusatzausbildung machen. Logopädin, Heilerzieherin etc. In diesem Bereich gibt es sooooo viele Möglichkeiten. Ohne familäre Unterstützung eine Krankenschwesterausbildung etc zu machen geht glaube ich gar nicht. Ich habe eine Freundin, die gerade eine Krankenschwesterausbildung macht. Selbst mit der Unterstützung von der Familie ist es sehr schwer.
Kopf hoch und durch!!!
ich wünsche dir alles Gute
LG
Anatoli

Beitrag von maggyogq 24.01.11 - 23:01 Uhr

hey anatoli,vielen dank für deine antworT....