Was ist besser, pre-oder probiotisch?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von 240600 25.01.11 - 08:40 Uhr

Hallo...
Meine Frage steht ja schon oben :-).
Ich meine mal gelesen zu haben, dass prebiotisch besser sei?! Nur frag ich mich warum dann die meisten Milchnahrungen probiotisch sind #kratz
Prebiotiok ist ja bislang nur in Milupa enthalten.

Ich habe gelesen, dass Hipp im März eine neue Milch auf den Markt bringt, diese soll beides sein (also pre+pro). Ist das eher gut oder schlecht?

LG #winke

Beitrag von lhyra 25.01.11 - 08:58 Uhr

Huhu,
probiotisch enthält Milchsäurebakterien die die Darmwand stärken sollen. Prebiotische Milch unterstützt die Bakterien beim Wachstum.
Ob diese Milchen wirklich sinnvoll sind, stellen verschiedene Stellen in Frage. Grundsätzlich würde ich sagen: Informiere Dich genau, wenn Du eine solche Milch geben möchtest.
Gruß,
L.

Beitrag von berry26 25.01.11 - 09:01 Uhr

Hi,

ich hoffe ich erklär das jetzt richtig....

Probiotics sind Mikroorganismen (Bakterien) die die Darmflora günstig beeinflussen.
Prebiotics sind Ballaststoffe die das Wachstum von probiotischen Bakterien in der Darmflora anregen! Also quasi Hilfe zur Selbsthilfe!

Soviel ich weiß sind die Prebiotics in der Milchnahrung durch Milupa geschützt. Es darf also kein anderer Babynahrungshersteller so verwenden.

LG

Judith

Beitrag von lhyra 25.01.11 - 09:12 Uhr

Zitat "Naturheilmagazin.de":
>Probiotika enthalten so genannte „gute Bakterien“. Probiotische Lebensmittel enthalten lebende Milchsäurebakterien, welche sich günstig auf die menschliche Darmflora auswirken. Sie können ungehindert durch die Magen-Dünndarmpassage bis in den Dickdarm gelangen, wo sie, geschützt vor pH-Wert-Schwankungen und Verdauungsenzymen, kurzfristig die Dickdarmschleimhaut besiedeln und die Darmflora positiv beeinflussen können.

Präbiotika sind relativ neu auf dem Markt. Sie enthalten Nährstoffe, die die Vermehrung der förderlichen Darmbakterien anregen sollen. Auch sie entziehen sich der Verdauung durch die Magensäure und gelangen ebenfalls in den Dickdarm, wo sie die Darmflora mikrobiologisch positiv beeinflussen sollen.<

Zitat "Wikipedia.org":
>Die intensiv beworbenen, angeblich gesundheitsfördernden Eigenschaften verschiedener probiotischer Stämme sind nur zu sehr geringen Teilen wissenschaftlich nachgewiesen; es besteht in vielen Bereichen noch großer Forschungsbedarf. Eine der vielen Schwierigkeiten hierbei liegt darin, dass die Eigenschaften von Probiotika jeweils stammspezifisch sind. Das heißt, ist ein förderlicher Effekt bei einer Erkrankung (z. B. Verstopfung) für einen bestimmten Bakterienstamm nachgewiesen, bedeutet dies keinesfalls, alle probiotischen Bakterienstämme würden über diese Wirkung verfügen. Auch sind die schädigenden Effekte der zugeführten Bakterien in die Gesamtbeurteilung mit einzubeziehen, was bisher kaum beachtet wird. So kam auch der Ernährungswissenschaftler Martijn Katan (Amsterdam) in einer Studie zu dem Schluss, dass sich weder die Häufigkeit noch Art des Stuhles bei Menschen ändert, die den Joghurt Activia aßen.[5]

Teilweise positive Ergebnisse brachten Untersuchungen an einigen probiotischen Bakterienstämmen bezüglich
Förderung der Lactose-Verdauung
Unterdrückung einiger krankheitserregender Keime im Darm
Wirksamkeit gegen bestimmte Formen von Durchfall, besonders durch Viren verursacht

Versuche, eine Wirksamkeit nachzuweisen, schlugen bislang fehl bezüglich
vermehrtem Infektionsschutz
Senkung des Cholesterinspiegels
Eindämmung oder Prävention von Dickdarmkrebs

Zu bedenken ist auch, dass traditionelle Milchsäurebakterien ähnlich positiv im Darm wirken können.<

Dann noch was nettes von den Netzathleten:
http://www.netzathleten.de/Sportmagazin/Gesundheits-Ernaehrungs-Fitness-Mythen/Was-heisst-eigentlich-probiotisch/564169028243218692/head

Liest sich alles nicht so positiv, wie in der Werbung dargestellt.

Beitrag von laboe 25.01.11 - 10:41 Uhr

Ich würde von beidem abraten. Meinem Kind hat das Zeug nur Bauchweh und Druchfall gemacht. Ich nehme seit dem eine stinknormale Milch (Babyvita).

Beitrag von 240600 25.01.11 - 10:53 Uhr

Du meine Güte, ist das alles verwirrend #gruebel.
Und wenn man das alles liest sehe ich KEINEN Vorteil Milchnahrung damit zu geben, zumindest probiotisch nicht.
Und prebiotisch ist ja auch nicht langzeit erforscht.
Ich habe mich sooo verrückt gemacht, welche Nahrung mein Kleiner bekommen soll (mit MuMi konnte ich leider nur 7 Wochen "dienen", auch nur teilweise #schmoll).
Am Anfang hatte ich mich für Milupa Pre entschieden. Aptamil hat mein Sohn nicht getrunken (zum Glück hab ich nur eine Probepackung gekauft) und von Milupa hat er lange Bauchweh gehabt. Zumal beide Sorten extrem schäumen.
Ich habe dann auch einfach Bebivita Pre genommen, weil ich davon viel Gutes las und ich komplett überfordert war mit dem risen Sortiment.
LCP sollte man aber doch schon geben, oder auch nicht wichtig?
Ich habe meinen KiA angesprochen, aber der hat anscheinend keine Ahnung #augen. Er sagte ich solle doch meine Milch mit einer mischen die LCP enthält, also 2 Löffel von jeder Sorte #rofl#klatsch#schock

LG