1,5 Jahre Schlafentzug fordern ihren Tribut - Nur noch am Ende!!!

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von superfertig 31.01.11 - 08:46 Uhr

oh mann das wird hoffentich nicht zu lang....
Schreib das jetzt anonym, gehört normalerweise in die Kleinkind oder Schlafen Abteilung, aber ich muß meine Ballast loswerden.
Ich weiss, niemand kann mir helfen. Vielleicht werde ich wenigstens eine tröstende Antwort erhalten.

Ich bin sowas von fertig. Mein Sohn, 1 1/2 Jahre ist ein sehr schlechter Schläfer. Er weint oft nachts, allein kann er nicht schlafen. Er schläft also bei mir im Bett in seinem umgebauten Kinderbettbalkon direkt neben mir.

Ich muß ihn mind. 4x nachts beruhigen, stille immer noch nachts. Flaschen anrühren würd ich nicht auch noch verkraften, da ist stillen leichter. Und er ist schneller beruhigt, als wenn ich es nur mit beruhigenden Worten versuche. Körperkontakt und Nähe hat er ja eh. Also das fehlt auch nicht.

JEdenfalls bin ich verheiratet. Mein Mann ist ein Kindskopf (Momentan würde ich lieber böseres schreiben, aber ich versuche mich zu beherrschen)
Er hat noch NIE seit der Geburt eine Nacht alleine mitgemacht mit unserem Sohn. Gut, die Brust geben kann er nicht, aber wenigstens da sein, ihn mit beruhigen (stille ihn ja nicht IMMER zum beruhigen)
Er ist Schichtarbeiter. Bei der Nachtschicht ist er ergo logischerweise nicht da und da mache ich die Nächte eh alleine.
Tagsüber schläft er dann im Kinderzimmer (wir haben nur 2 Zimmer. Im Kinderzimmer steht noch ein Erwachsenen Bett, Im Wohnzimmer ist die Schlafecke mit Kinderbettbalkon)
Und wenn er Frühschicht hat schläft er auch im Kinderzimmer, weil er nur mit Weckerkonzert aufwacht und um 4 h aufstehen muss.
So und in der spätschicht, da könnte er ja eigentlich bei seiner Frau sein, aber Pustekuchen, ist nicht! Er will seine Ruhe haben, in Ruhe durchschlafen.

Unser Deal, der nach ca 9 Monaten nach der Geburt unserers Sohnes beschlossen wurde, ich darf wenigstens noch bissal liegen bleiben, wenn unser Sohn wach ist. Sofern das erst ab 9h ist. Da unser Kleiner meist solang geschlfafen hat (auch er wird wohl fertig sein, von den Nächten, also wenigstens bissal länger am Morgen Ruhe)
Dann durfte ich noch so 2 Stunden liegen bleiben.
So wurde die Spätschicht für mich zur guten Schicht. Verzichte zwar auf Ehemann im Bett, dafür wenigstens noch bissal Erholung am Morgen.
Dann hat sich der Schlaf logischersweise verändert und unser Sohn wachte immer so ca 8h auf. Nach paar Wochen Spätschicht (unterbrochen von Nacht oder Frühschichten, wo ich sowieso null Erholung nach den Horrornächten bekam) jhat er begriffen, das er eben um 8h helfen muss.

Jetzt seit paar Tagen wacht unser Sohn schon um 6.30-7h auf. Und ich muss dann bis 8 warten, bisich meinen mann wecken darf.... Bis dahin, obwohl total fertig und hundemüde, kann ich nicht mehr in der Schlaf finden.
SChlafen tut unser Sohn so ca 22h. Vorher ist er nicht müde. Und Mittagschlaf so ca 1,5 Stunden. Da leg ich mich meist mit hin, um zu mir zu kommen, kann da aber nie einschlafen.

So und jetzt bin ich heute morgen total ausgeflippt, habe meinen Mann mit Kind auf Arm wach gerufen, um kurz vor 8h. Er total genervt, mann ich weck ihn schon so früh usw. ich habe ihm end die Vorwürfe gemacht. Und wenn er bald allein erziehend sein möchte, dann kann er so weiter machen, weil ich dann nicht mehr da sein werde, weil ich drauf gehen werde usw.
Ich hab mir sogar ein Bier aufgemacht und ein Glas getrunken, totaler Ausfall echt!!! Ich hab mich im Wohnzimme eingesperrt und jetzt sitze ich heulend hier und schreibe.....

Sorry und danke fürs Ausk....
LG

Beitrag von berta.in.schwarz 31.01.11 - 08:57 Uhr

Das Schlafverhalten deines Sohnes ist doch völlig normal.


Was macht dich wirklich fertig, dein Sohn bzw. daß du nachts von ihm geweckt wirst und ihn beruhigen und zum Einschlafen bringen mußt
oder das bescheuerte Verhalten deines Mannes mit seiner Ignoranz?

Beitrag von mami2kids 31.01.11 - 09:03 Uhr

#liebdrueck

Deswegen musst du doch nicht in schwarz schreiben! Ich denke, jede Mama kommt mal an ihre Grenzen

Du bist einfach komplett überfordert momentan, durch die Müdigkeit, Abgeschlagenheit verschlimmert es sich noch.

Dein Mann arbeitet, Wechselschicht (was auch für ihn nicht immer leicht ist) und ich verstehe teilweise das er dann nach seiner harten Schicht etwas Ruhe haben will

Kennst du denn niemanden, der dein Kind mal einen Vormittag etc nehmen könnte, so das du dich mal ausschlafen kannst?

Rede mit deinem Mann, aber vernünftig. Sag ihm das du es natürlich verstehst, das er viel arbeitet, aber es so nicht mehr weiter geht wie es momentan läuft. Ihr müsst da einen Kompromiss finden

Beitrag von rittmeisters 31.01.11 - 09:06 Uhr

Also, das du am Ende bist kann ich ja Verstehen, aber du bist doch Mutter, du wusstest doch vorher was auf dich zu kommt...

Unserer Tochter ist 5 und hat bis vor 2 Jahren nie Durchgeschlafen, dann kam unser Sohn zur Welt 2009 und der hat bis jetzt noch keine Nacht durch geschlafen soll heißen, weder mein Mann noch ich haben in den letzten 5 fast 6 Jahren keine Woche am Stück durchschlafen können....

Wir fühlen uns auch manchesmal sooo Scheiße, sind Müde, gereizt und wissen nicht mehr weiter, aber so ist es halt..... Irgendwann kommen wieder bessere Zeiten!!!

LG

Beitrag von sandra7.12.75 31.01.11 - 09:39 Uhr

Hallo

Es könnten aber auch schlimmere Zeiten kommen.

Schön das du 6 Jahre bisher durchgehalten hast,andere packen es nur 3 Jahre.

Ich habe das volle Programm durch und bin froh wieder schlafen zu können.

S.

Beitrag von thyme 31.01.11 - 10:01 Uhr

" aber du bist doch Mutter, du wusstest doch vorher was auf dich zu kommt... "

:-[#klatsch
Ich kann diesen bescheuerten Spruch ECHT NICHT MEHR HÖREN!!!

Nein, man weiss NICHT, was auf einem zukommt. Wer nicht gerade ein paar Jahre in der Isolationshaft verbracht hat, kann nicht erahnen, wie erschöpft man ist, wenn man wochen- oder gar jahrelang nicht mehr durchzuschlafen kann.

Man weiss vorher nicht, wie schnell einem Kinder an die Grenzen bringen können und hätte nie erwartet, dass es Momente geben könnte, an denen man sein geliebtes, zweijähriges essenschmeissendes Kind am liebsten aus dem Fenster kippen würde. Oder geahnt, welche Wut in einem steckt, wenn der vierjährige Trotzkopf die kleine Schwester mit Wasser nass spritzt, wenn man für die Arbeit eh schon wieder viel zu spät dran ist.

Niemand, wirklich niemand, den ich kenne, war darauf vorbereitet. Man denkt, man ist einigermassen gefestigt und merkt dann, dass es Seiten gibt, die man wirklich erst beim Elternwerden kennenlernt.

LG thyme, die ihre Kinder bisher noch nicht aus dem Fenster geschmissen hat

Beitrag von katiebaby2511 31.01.11 - 11:43 Uhr

#pro#pro#pro

Unterschreibe ich voll und ganz!!

Endlich mal eine, die es ausspricht ;-)

LG Kathrin

Beitrag von superfertig 31.01.11 - 11:45 Uhr

DANKE#herzlich
LG von superfertig

Beitrag von luzie71 31.01.11 - 11:55 Uhr

#pro

Lg,Luzie

Beitrag von ayshe 31.01.11 - 12:13 Uhr

Das sehe ich auch so.


Selbst wenn man 20 kinderreiche Paare eng um sich hatte, so ist das eigene Leben mit dem eigenen individuellen Kind doch eine Überraschung.

Ich wußte auch nicht vorher, daß meine Tochter 6 Monate lang nur schreit und schreit, weil sie solche Koliken hat und daß sie mich jeden Abend bis um 1.30 damit wachhält usw.
Daß sie erst mit 3 durchschlafen würde, habe ich auch nicht vorher gewußt, und vieles mehr auch nicht.

Beitrag von susa31 31.01.11 - 12:47 Uhr

"aber du bist doch Mutter, du wusstest doch vorher was auf dich zu kommt..."

so ein scheiß. als wenn man ab dem moment, wo man ein kind bekommt, die eigenen bedürfnisse und befindlichkeiten abgibt.
und dass es leute gibt, die üüüberhaupt kein problem damit haben, nicht mehr zu schlafen und sich stattdessen supidupi fühlen, hilft der te keinen schritt weiter.

Beitrag von luzie71 31.01.11 - 11:53 Uhr

Ich denke nicht das man vorher weiß was auf einen zukommt!Und auch eine Mutter darf mal erschöpft sein...

Lg,Luzie

Beitrag von rittmeisters 31.01.11 - 12:47 Uhr

Ich bin der Meinung das wenn Frau/Mann sich auf das Abenteuer Eltern sein einlässt, diese Person schon im vorfeld damit rechnen muss, das es auch einfach Schwierigkeiten geben wird.

Viele Menschen gehen davon aus, das Babys immer süß und Niedlich sind und gaaaanz viel Schlafen und ganz einfach zu Handhaben sind!

Aber sie sind es nicht.

Wie gesagt wir haben seit 6 Jahren ca. nicht mehr durchgeschlafen und wir haben unsere Kinder so manchesmal Verflucht (immer so das sie es nicht mitbekommen haben) Unser Jüngster schläft auch jetzt noch nicht durch und er wird im März 2, unsere KiÄ schickt uns sogar mit Ihm zur Hospitz Ambulanz zu einer Psychologin, da ein Trauma bei Ihm vermutet wird etc.pp!!!

Aber dennoch wusste ich bevor unsere Grosse vor fast 6 Jahren zur Welt kam, das es nicht leicht sein wird, das sich mein Leben ab dem Tag wo sie in meinem Bauch so derart Verändern wird........
Und mir war auch vollkommen bewusst das ich vermutlich die nächsten Jahre wenig Schlafen werde!!!

LG

Beitrag von susa31 31.01.11 - 13:06 Uhr

na, dann hast wenigstens du ja alles richtig gemacht. diese klugscheißerei hilft jemandem, der aktuell gerade total fertig ist, aber nicht weiter.

Beitrag von 12ina508 31.01.11 - 09:34 Uhr

#liebdrueck lass dich mal drücken,

ich glaube hier können dich viele Mamas verstehen auch wenn es einige ausnahmen gibt und wieder mal solche sätze kommen wie " du weist doch was auf dich zu kommt und#bla

Ich denke du bist zu Erschöpft und ausgepauert weil du ALLES aleine machen musst. Dein Mann ist ein Idiot. Er geht Arbeit ja schön das gehen wir auch alle und müssen auch in der NAcht aufstehen. Er will seine Ruhe und Ausschlafen!!!! HAllo du etwa mal nicht. Würde dem was erzählen von wegen er will seine RUhe.

Meine kleine war auch bis sie 1 1/2 war in der nacht bis zu 4x Wach, klar schlaucht das und das kann keiner abstreiten aber mit der Zeit wurde es Besser. Und selbst jetzt wo sie fast 3 ist, weint sie öfters in der Nacht oder will was anderes.

Verwöhn dich mal mit einem schönen Tag. Dein Mann ist nicht nur dein Partner sondern auch Papa und das musst du ihm mal klar machen. Ansonsten schies ihn ab......

lg

Beitrag von sandra7.12.75 31.01.11 - 09:44 Uhr

Hallo

Da machst du gerade echt was mit.

Versuche mal mit deinem Mann zu sprechen.Meiner hat zwar erst ab Sommer Schicht aber es muß die möglichkeit dasein das du auch zur Ruhe kommst.

Wie sieht es mit einen Babysitter aus???
Und dann ist es auch wichtig das du noch was anderes machst ausser putzen,waschen,bügeln.Mach was für dich.Sport,joggen,das weckt die Lebensgeister.

Sonst bleibst du im Hamsterrad.

Was mir hilft wenn ich nicht einschlafen kann weil ich nervös bin dann mache ich Muskelentspannung oder lese was.KLar kannst du nicht einschlafen weil du ja schon drauf wartest das das Kind wieder wach wird.

Dein Mann arbeitet in Schichten aber ihr müßt irgentwie sehen das ihr beide nicht zu kurz kommt.

Alles Gute.

lg

Beitrag von ciocia 31.01.11 - 10:03 Uhr

Hallo

du tust mir leid. Meiner Cousine geht es wie dir. Sie hat zwei Kinder- 3 und 1 Jahr alt. Sie steht abwechselnd für beide nachts auf, mehrmals. Morgens um halb sieben steht sie schon auf um sich für die Arbeit fertig zu machen. Sie ist 1,77 groß und wiegt gerade mal 55 Kilo, ist auch ständig krank.

Aber sie ist optmistisch und ist immer gut gelaunt wenn ich sie anrufe (das bewundere ich so an ihr) Wie oft ihr Mann nachts aufsteht, weiß ich nicht. Ich glaube aber viel weniger als sie.

Übrigens: als ich meine Tochter abgestillt habe, hat sie die Nächte durchgeschlafen. Sie ist damals eigentlich der Brust und der Nähe wegen aufgewacht (da war sie schon 2,5)

alles Gute

Beitrag von thyme 31.01.11 - 10:09 Uhr

Ich kann dir ein bisschen nachfühlen. Meine Kleine hat in ihren 1.5Jahren auch noch nie durchgeschlafen, sie weckt mich auch 2-3x pro Nacht.
Sie wird nächstens in ihr eigenes Zimmer umziehen, ich habe nämlich den Verdacht, dass wir uns gegenseitig wecken. Sie wird gleich das grosse Bett erhalten, damit ich notfalls bei ihr weiterschlafen kann. Mal sehen, ob es klappt, mein Sohn hat jedenfalls sofort besser geschlafen, als er in sein eigenes Zimmer kam.

Ansonsten: Versuche dir, ein paar Freiräume zu schaffen, kleine Momente für dich alleine. Am besten verschwindest du ausser Haus, gehst eine Stunde Spazieren, eine Runde schwimmen etc.

"Ich hab mir sogar ein Bier aufgemacht und ein Glas getrunken, totaler Ausfall echt!!! Ich hab mich im Wohnzimme eingesperrt und jetzt sitze ich heulend hier und schreibe....."

Cool, das wäre schon mal ein Anfang. Wenn du noch das heulen streichst und statt dessen versuchst, den einsamen Moment zu geniessen, dann bist du schon auf gutem Weg.

LG thyme

Beitrag von sniksnak 31.01.11 - 15:08 Uhr

Das ist bei uns mit M auch so! Wir wecken uns schlicht gegenseitig.
Somit bekommt sie gleich zum 1. Geburtstag ihr eigenes Zimmer - sind wir nicht spendabel? ;-)

@ TE: Ich kann dich gut verstehen!


LG
sniksnak

Beitrag von miss-bennett 31.01.11 - 10:12 Uhr

Hallo!

Ich habe nicht alles gelesen, mir war das zu lang (verständlicherweise schreibt man eben so viel bei solchen Gefühlen), aber mir ging es ähnlich wie Dir. Mein 6. Kind schlief nicht. Jetzt ist sie fast 5 und schläft manchmal durch und das ist jetzt okay. Aber am Anfang war das so schlimm, dass ich einfach nur noch erledigt war.

Keine Mutter braucht in der Lage Sprüche nach dem Motto: Erzieh dein Kind. Natürlich geht das in meisten Fällen, aber Du hast gar keine Kraft dafür! Versuch Deinem Mann klar zu machen, wie schlimm es wirklich ist und beantrage eine Kur. Lass Dich vom Arzt nicht abschrecken, das was Du durchmachst ist keine Kleinigkeit mehr!

Dein Mann muss für die Arbeit fit sein, ist auch klar. Aber wenn Du nicht mehr "funktionierst" wird alles zusammen brechen!

Ich wünsche Dir viel Kraft #klee

LG Miss Bennett

Beitrag von ayshe 31.01.11 - 10:39 Uhr

##
Dein Mann muss für die Arbeit fit sein, ist auch klar.
##
Ich finde es nicht okay, wenn sich Männer immer nur hinter ihrem Job verstecken dürfen und verhätschelt werden.
Es gibt genug Frauen, die auch arbeiten, ich gehöre auch dazu, schon seit Babyzeiten meiner Tochter.
Man muß sich deshalb nicht aus allen Unannehmlichkeiten herausziehen.

Beitrag von miss-bennett 31.01.11 - 17:46 Uhr

"Man muß sich deshalb nicht aus allen Unannehmlichkeiten herausziehen"

Das war auch nicht so gemeint!

Beitrag von wemauchimmer 31.01.11 - 10:13 Uhr

Also ich würde Dir zuallererst mal raten, an dem Schlafverhalten Deines Kinds zu arbeiten.
Mit 1,5 Jahren sollte er eigentlich nicht mehr nachts gestillt werden. Das ist ja auch total schlecht für die Zähnchen, wenn sie da so die ganze Nacht von Milch umspült sind. Also mal abgesehen vom Schlafmangel für Dich und für ihn.
Normalerweise sollte er körperlich ohne weiteres in der Lage sein, nach einem entsprechend sättigendem Abendbrot (Stillen hält halt nicht lange vor), die Nacht durchzuschlafen ohne Nahrungsaufnahme. Das heißt, es geht hier nur um Gewohnheiten und nicht um körperliche Bedürfnisse.

Du bist an einem Punkt angelangt, wo Du so nicht mehr weiterkannst. Das mußt Du Dir nun immer vor Augen halten. Du mußt jetzt Deinem Sohn diese Gewohnheiten abgewöhnen, sonst werdet ihr nicht glücklich. Für ihn ist es ja auch im Grunde sehr schlecht, immer wieder aufzuwachen.

M.E solltest Du ihm also - nach entsprechender Abendmahlzeit - die Brust nachts verweigern. Maximal darf er Wasser trinken. Und Du solltest ihm das auch klipp und klar vorher sagen, auch wenn Du vielleicht denkst, das versteht er noch nicht - er versteht vermutlich viel mehr als Du denkst. Und dann mußt Du halt auch mal 2, 3 Nächte hart bleiben. Dann wird es sich aller Wahrscheinlichkeit nach erledigt haben. Und danach kannst Du dann - mit entsprechend besserem Nachtschlaf für Dich - überlegen, ob und was Du in Bezug auf Deinen Mann bzw. ändern willst.

Ach ja und Stillen und Bier ist übrigens auch nicht so ganz das Wahre. Also wage den Schritt, fang an, Dein Kind zu erziehen, bevor Du noch länger solche zerstörerischen Wege beschreitest.

LG und alles Gute

Beitrag von ayshe 31.01.11 - 10:31 Uhr

##
Also ich würde Dir zuallererst mal raten, an dem Schlafverhalten Deines Kinds zu arbeiten.
Mit 1,5 Jahren sollte er eigentlich nicht mehr nachts gestillt werden. Das ist ja auch total schlecht für die Zähnchen, wenn sie da so die ganze Nacht von Milch umspült sind.
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Nein, das stimmt nicht.
Es sind Ammenmärchen.
Stillen ist durchaus auch in dem Alter normal.

http://www.rabeneltern.org/index.php?option=com_content&view=article&id=324:stillen-und-zahngesundheit&catid=57:erfahrungsberichte&Itemid=71
http://www.velb.org/docs/ls-3_2003-stillen-und-zahngesundheit.pdf

http://www.still-lexikon.de/66_zahngesundheit.html

http://www.stillen-schlafen-tragen.de/stillen/stillen.html#054c4c9b7512be81b


##
Das heißt, es geht hier nur um Gewohnheiten und nicht um körperliche Bedürfnisse.
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Stillen bedeutet ja auch viel mehr als nur blanke Ernährung.


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Für ihn ist es ja auch im Grunde sehr schlecht, immer wieder aufzuwachen.
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Warum?
Das machen sehr viele Kinder in dem Alter, ohne daß ihnen irgendwie schlecht geht.


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M.E solltest Du ihm also - nach entsprechender Abendmahlzeit - die Brust nachts verweigern. Maximal darf er Wasser trinken. Und Du solltest ihm das auch klipp und klar vorher sagen, auch wenn Du vielleicht denkst, das versteht er noch nicht - er versteht vermutlich viel mehr als Du denkst. Und dann mußt Du halt auch mal 2, 3 Nächte hart bleiben. Dann wird es sich aller Wahrscheinlichkeit nach erledigt haben. Und danach kannst Du dann - mit entsprechend besserem Nachtschlaf für Dich - überlegen, ob und was Du in Bezug auf Deinen Mann bzw. ändern willst.
##
Völlig bescheuerter Tipp!


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Ach ja und Stillen und Bier ist übrigens auch nicht so ganz das Wahre.
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Weiß sie siche selbst, aber weißt du denn überhaupt wie oft und wann sie stillt und wann sie nun dieses eine Bier getrunken hat?


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Also wage den Schritt, fang an, Dein Kind zu erziehen, bevor Du noch länger solche zerstörerischen Wege beschreitest.
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Deine furchtbaren Vorstellungen von Kindererziehung sind mir schon oft aufgefallen.


Wie wäre es denn damit, daß der Mann einfach seinen extremen Egoismus ablegt und sich wie ein Vater benimmt, anstatt sich ganz aus allem herauszuziehen.

Andere Leute arbeiten auch und trotzdem beteiligen sie sich auch an anstrengenden Teilen, die ein Kind mit sich bringt.

Beitrag von wemauchimmer 31.01.11 - 11:16 Uhr

Liebe ayshe,
warum denn immer so verallgemeinernd und beleidigend? Du weißt ja gar nichts von meinen Vorstellungen zur Kindererziehung! Ich habe diese Probleme nicht, die die TE hat. Ich überlege nur, wie sie sie lösen könnte.
Sicher sollte der Mann helfen und es ist unsagbar schlecht, daß er sich raushält. Aber er scheint hier nicht der Kern des Problems zu sein. Es wird ja auch nicht besser davon, wenn beide wach bleiben.
Es geht hier darum, daß ein Verhalten eingerissen ist, daß die Eltern, bzw. die Mutter, aufreibt ("in den Alkohol treibt")
Es geht nicht darum, daß es andere Familien gibt, die damit klarkommen, wenn die Kinder öfters nachts mal wach sind.
Quasi zu raten: "Ach, das ist doch alles vollkommen normal, da musst Du halt durch, Pech gehabt mit Deinem Alten" wird der armen Frau nicht viel helfen.

Und bitte, bitte, keine Links zu rabeneltern.org! Das ist doch nun wirklich eine vollkommen weltfremde Community dort.
LG

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