Monate nach Magen-Darm-Grippe noch immer schwallartiges Erbrechen

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Beitrag von lion1984 03.02.11 - 12:45 Uhr

Hallo.

Mein inzwischen 9-Monate alter Sohn hatte Mitte Dezember letztes Jahr (wie wir alle) sich mit der Magen-Darm-Grippe angesteckt. Das ganze hielt 7 Tage bei ihm an.

Seither ist das Erbrechen nach den Mahlzeiten jedoch erhalten geblieben. Es ist auch unabhängig von der Art und den Inhaltsstoffen der Nahrung. Habe auch schon die Breie gewechselt (so wie jeder andere halt auch Abwechslung reinbringt), sprich ich hab jetzt nix HA oder so gegeben.

Nun ist es so, dass sobald er seine Flasche mit 2er-Milch oder seine Schorlen leer hat oder eben seinen Brei gegessen hat, er entweder noch während oder spätestens 5 - 10 Minuten nach dem Essen schwallartig alles wieder ausbricht. Er scheint auch appetitlos, aber ansonsten topfit zu sein. Dies geschieht mal sogar ohne vorheriges Würgen / Verschlucken oder sonstige Anzeichen. Er nimmt auch normal zu und ist lt KÄ gesund (waren am Mo dort). Und er nimmt danach auch seine Flasche an mit Trinken (Wasser), ihm ist nicht übel. Er schreit auch nicht, hat keinen Blähbauch oder so. Er erbricht lediglich (banal gesprochen).

Im Moment ists halt noch schlimmer geworden, da er derzeit an einer Bronchitis leidet, war aber vorher auch ebenso stark mit dem Erbrechen, halt also nix mit der Ursache selbst zu tun.

Nun hab ich jetzt schon 1 stunde rumgegoogelt und nur dieses hier gefunden:

-Pylorusstenose (Verengung des Magenausgangs): was ich schon sehr passend hier finde, kann nur nicht sagen, wie sein Erbrochenes riecht, da ich beim Aufwischen die Luft anhalte um nicht selbst zu brechen
-Magenpförtnerkrampf (Krampf im Bereich des Mageneingangs): halte ich für unwahrscheinlicher,
-Nahrungsmittel-Allergie: da keine in unseren Familien Allergien hat, scheint das auch eher als unwahrscheinlich,
-Zucker- oder Milcheiweiss-Unverträglichkeit: kommt nur infrage, wenn auch hier betroffene schwallartig erbrechen, was ich jedoch nicht rausfinden konnte und keiner aus unseren Familien hat eine dieser Intoleranzen
-Reflux: eher unwahrscheinlich, da kein Schreien oder Unruhe beim / nach Trinken
-spastisches Erbrechen (hat eher mit Bronchitits als Ursache zu tun).

Ich weiß, dass einiges via Ultraschall / Blutabnahme abgeklärt werden kann, aber ich will den Kleinen natürlich allenmöglichen Tests aussetzen und die KÄ nicht alles mögliche testen lassen, die es zur Ursachenklärung gibt, denn wie gesagt kann Erbrechen vielerlei Ursachen haben. Und umso schneller die Ursache gefunden ist, desto besser für meinen Kleinen.

Was könnte es noch sein oder was scheint euch am wahrscheinlichsten?

Ich weiß ihr seid keine Ärzte und ich muss ihn nochmal zur KÄ schleppen. Allerdings meinte sie - trotz der Erwähnung und Erläuterung dieser Umstände - er sei vollkommen gesund. Und dann könnte ich ihr halt sagen, auf was sie mal spezieller gucken könnte, denn Erbrechen kann ja viele Ursachen haben und vielleicht haben ja einige von euch mit manchen möglichen Ursachen schon ihre Erfahrungen gemacht, von denen ich hier sozusagen profitieren könnte, vor allem auf Bezug der Spätfolgen einer Magen-Darm-Grippe.

Bei unseren beiden Familien gibt es keinerlei Allergiker o. Ä.

Danke für eure Hilfe,
lion1984

Beitrag von freno 03.02.11 - 13:38 Uhr

hallo

Also ich kann dir leider auch keinen echten Ratschlag geben.

Aber vielleicht versuchst du ihn erstmal Kinesiologisch austeten zu lassen. Das tut nicht weh und ist noch die harmloseste Variante an das problem ranzukommne.

Viel Glück

Freno

Beitrag von lion1984 04.02.11 - 01:05 Uhr

Hallo.

Danke für deine Antwort. Leider hilft es mir wirklich nicht weiter und an dieses Kinesiologische (musste erst danach googeln) kann ich nicht wirklich glauben, scheint ja noch relativ neu zu sein.

Aber wie gesagt, danke.
LG

Beitrag von freno 04.02.11 - 07:10 Uhr

Hallo

Ich weiß, wenn man mit sowas keinen Kontakt hatte, dann ist man squeptisch, das bin ich auch.

Aber gerade die Kinesiologie kannst du sogar an dir austesten.

Stell dich ganz gerade hin und denke ganz feste an etwas sehr schönes. Du wirst entweder nach hinten oder nach vorne kippen mit dem Oberkörper. Dann denkst du an etwas "Schlechtes" mit Nein. und es geht in die andere Richtung. Dann kannst du dir verschiedene Situationen oder Esssachen denken und du kippst in die eine oder andere Richtung. Also in die Schöne oder Schlecht.

Jetzt sagst du dir sicher, das rede ich mir doch ein. Ich weiß ja wohin ich kippe. Da hast du recht. Aber du weißt dann wie es funktioniert und dann probierst du es bei anderen aus. Denen sagst du aber nicht, dass du schaust wohin ihr Oberkörper kippt. Das Kippen ist ganz minimal.

Ich bin auch nur zu solchen Sachen gekommen, weil ich mir mit meinen Großen nicht mehr helfen konnte, da es in der Schule ganz große Probleme gab. und wenn ich ohne Psychologen und wöchentliche Termine beim Therapeuten auskomme und das ander auch hilft, dann nehme ich gerne die (vielleicht mir suspekte) Methode, die halt hilft.

Trotzdem viel Glück für euch

Freno

Beitrag von lion1984 04.02.11 - 12:50 Uhr

ja, das prinzip klingt einfach und man kippt tatsächlich (das weiß ich, ohne es auszuprobieren ;-) ).

aber wie soll mir das bei der ursachenforschung auf allergien oder magenproblemen helfen bzw dem kleinen? ich will ja schon was konkretes (mit namen etc) haben, damit ich weiß wie es weitergeht mit ihm und seiner kotzerei. das muss ja mal nen ende haben. und er kann weder stehen noch alles dafür nötige verstehen um auf fragen reagieren zu können, er ist ja erst 9 Monate. ich denke das ist eher was für größere kinder ab 2 oder 3?!

abr danke trotzdem,
ich versuchs aufm normalen weg.
nächste woche zur KÄ und Ultraschall, dann sehen wir weiter.

lg

Beitrag von myimmortal1977 04.02.11 - 00:52 Uhr

Hallo!

Bei Babys ist der Muskel für den Verschluss des Mageneingangs noch nicht voll oder nicht stark genug ausgebildet. Ganz extrem ist es bei Speikindern, wozu Deiner dann ja zählen würde.

Das Problem liegt am Verschluss zum Mageneingang von der Speiseröhre aus. Das spricht auch dafür, dass er nicht würgt. Das Essen schießt ihm wirklich so hoch, da er es im Magen nicht halten kann.

In wie weit das bei Deinem Kind in dem "Alter" noch normal ist, weiß ich allerdings nicht. Dazu müsste ein Arzt befragt werden, ob noch die Chance besteht, dass es irgendwann mal von selbst besser wird.

LG Janette

Beitrag von lion1984 04.02.11 - 01:23 Uhr

Hallo.

Also scheinst du mir zumindest in meiner gegoogelten ;-) Meinung übereinzustimmen.
Dann ist die Abklärung, ob es daran liegt ja ganz einfach, denn da brauchts lediglich nen Ultraschall an der betreffenden Stelle.
Und sollte es das sein, dass es eben nicht mehr normal ist, wird die KÄ sicher darüber Auskunft geben können.

Dass er das in dem hohen Babyalter erst bekommen haben soll, verwirrt auch mich, da sich darüber nix finden lässt - nur für Neugeborene bis max. 2 Monate. Aber es kann ja nicht von irgendwo kommen oder lediglich als Spätfolge der Magen-Darm-Grippe abgetan werden. Ich hab lediglich nen Zäpfchen als Vorsorge gegen das Erbrechen bekommen, doch das hilft mir ja nicht weiter bei mehrfachem täglichen Erbrechen.

Und auch ein Arzt ist nur ein Mensch und kann nicht alles wissen. Nur weil sie mir sagt, er sei gesund, ist ers nicht zwangsläufig. Ich glaube fast, sie hat es nicht in dem Ausmaße verstanden aus welchen Gründen auch immer, aber mir lässt es eben keine Ruhe, denn auch dauerndes Erbrechen ist sicher nicht gesund und zieht ja auch so viel nach sich im allgemeinen Sinne.

Danke auf jeden Fall für deine Antwort, war doch schon hilfreich.
LG