warum bleibt die milch aufeinmal bei allen weg?

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Beitrag von agra 04.02.11 - 19:38 Uhr

huhu

ich war eben zum ersten mal im rückbildungskurs.

und über die hälfte stillt nicht mehr, weil die milch dann weg blieb.bei allen so um die 12 woche rum.
woran liegt das?
3 monate vollgestillt und dann bleibt die milch weg.
wie kommt sowas?

ich stille voll und wir sind bei der 12 wochen angelangt, aber bei mir läufts und läufts...bei meinem sohn weiß ich noch da hatte ich um den dreh auch still probleme.aber ich hatte ne super hebamme.3 tage ins bett mit dem kleinen, dauer gekuschelt und gestillt.nach 3 tage lief es wieder.

liegt das am 12 wochen schub?

danke euch!

Beitrag von muffin357 04.02.11 - 19:46 Uhr

die milch bleibt nicht einfach "weg", sondern es ist nach aussen hin eine bequeme aussage und vielleicht auch ne entschuldigung von sich selbst...

oftmals sind stillmamis nicht bereit, in einem großen schub, meist um die 12te woche rum, auch mal stündlich anzulegen und interpretieren einfach rein: "ich hab nicht genug" oder "mein kind wird nicht satt" -- tja: und dann gibts ein Fläschen, dann zwei und dann hat man unabsichtlich bzw. ungewollt abgestillt ... logisch, denn wenn nix gefordert wird, kommt auch nicht mehr nach ...

ist bequem - und viele hebammen oder kIAs sind ganz schnell bei der aussage "es reicht nicht" obwohl es nicht stimmt...

#winke tanja

Beitrag von flaemmchen 04.02.11 - 20:38 Uhr

ähem?

tschuldige, aber bei mir blieb sie wirklich weg,konnte niieee richtig meine kleine satt bekommen mit meiner Milch und in der 5. Woche wars dann weg..

Also bitte, ja, verallgemeinere nicht. Wir haben echt alles probiert!

lg Andrea

Beitrag von belala 04.02.11 - 20:43 Uhr

Hallo Andrea,

was habt ihr alles probiert und über welchen Zeitraum?

Die Milch bleibt nicht einfach weg und es gibt Zeiten in denen man das Baby stündlich anlegen muß.

LG, belala

Beitrag von bine0816 04.02.11 - 19:47 Uhr

war die milch wirklich weg, oder hatten alle das gefühl, dass sie nicht mehr reicht? Um die 12. woche ist nochmal ein wachstumsschub und milchumstellung und da haben die kleinen bären hunger und wollen öfter trinken, da denkt man schonmal, sie reicht nicht mehr...

in solchen fällen viel trinken, immer wieder anlegen und dann läufts wieder;)

Beitrag von sala-coco 04.02.11 - 19:50 Uhr

Hallo!
Ich denke ehr,dass sie dachten es kommt nix mehr. Bei vielen nimmt der Brustumfang ab, aber Milch kommt trotzdem. Oder sie denken,dass das baby nicht satt wird, dabei steckts in einem wachstumsschub und BRAUCHT einfach mehr, daran muss sich die Brust erstmal gewöhnen... es muss ja mehr gebildet werden. Ich denke,da steckt oft Ungeduld dahinter... zigmal am tag anlegen ist manchen auch einfach zu viel.
So sehe ich das mal. Es kann natürlich sein,dass es bei manchen wirklich,warum auch immer, nicht mehr geht, aber es kommen soooo viele mit dem satz "Es kommt nix mehr, ich kann nicht stillen...." das KANN gar nicht sein,dann wären früher, vor der Flaschenmilchzeit dreiviertel der Babys verhungert...
Naja... ist nur meine Meinung...

Beitrag von wir3inrom 04.02.11 - 19:50 Uhr

Eine Freundin von mir hatte auch bei beiden Kindern plötzlich nach 3 Monaten keine Milch mehr. Als sie neulich bei mir zu Besuch war und ich Merle so alle zwei Stunden mal kurz angelegt habe, meinte sie, das wäre ihr ja zu anstrengend gewesen, so oft zu stillen.

Ich schätze, wenn man nicht wirklich voll stillen ~will~, sondern den Kindern nur in der Anfangszeit "die gute Milch" mitgeben will, erledigt das Unterbewusstsein den Rest von alleine. Da werden längere Stillpausen eingelegt, das Kind mit Schnuller oder Spazierengehen hingehalten, zugefüttert und schrittweise, weil ja die Milch plötzlich unerklärlicherweise weniger wird, auf Flasche umgestellt.

Und dann ist halt eines Tages wirklich nicht mehr genug da, das Kind schreit die Brust wütend an und dann gibt man einfach auf. Mutter Natur hat's ja so gewollt.. #augen

Liebe Grüße
Simone

Beitrag von blockhusebaby09 04.02.11 - 19:58 Uhr

Also ich sag mal bei 75% aller Mütter ist es sicher nur eine normale Stillkriese und die mangelnde Lust oder Energie um da sich wieder rauszukämpfen.
Wenn plötzlich das durchschlafende Kind wieder alle Stunde trinken will und der schöne Rhythmuss wieder hin ist,ist die Verlockung groß zur Flasche zu greifen.Normalerweise geht die Milch nicht einfach so weg.
Aaaaaber es gibt auch wirklich Fälle wo die Milch aus unerklärlichen Gründen plötzlich versiegt.
Bei einer Bekannten, die wirklich sehr gerne gestillt hat, und auch gerne weiter gestillt hätte ,ist das Kind an der Brust bald verhungert.
Die Maus hat mit ihren ohne hin nur mageren 5000g nochmal fast 1 Kilo abgenommen und auch kaum noch nasse Windeln gehabt.Sie sah wirklich schlimm aus.Sie hat dann natürlich die Flasche gegeben,auch Stilltee und co. haben nix mehr gebracht.
Sie hat dann auch von Jetzt auf Gleich abgestillt und es war auch nach 24h
ohne Anlegen nix mehr in der Brust:-(
Also ganz verallgemeinern kann man das Thema halt auch nicht,damit könnte man einigen Müttern echt Unrecht tun.#nanana

Liebe Grüße#herzlich

Beitrag von isilay09 04.02.11 - 20:34 Uhr

Hallo

Bei mir war das genau so :-(

Und Nein das ist/war keine ausrede....
Meine Periode ist genau im Neu Jahr gekommen ,ich habe abgepumt seit Geburt hatte immer 200-250ml und auf einmal ging nichts mehr,ich hab mich mit einer netten Stillberaterin in Verbindung gesetzt,haben alles probiert,ich hab die Kleine jeden 1,5-2std angelegt auch Nachts mit wecker (manchmal habe ich die kleine auch Schlafen lassen) ich hab probiert :

Stilltee
Malzbier
Massiert
Warme Wickel
alles was im I-Net steht
Alles probiert die Milch kam nicht 3 Wochen lang habe ich alles probiert.
Und in der Zeit musste ich natürlich auch die Kleine zufüttern,weil ich nichts hatte.Dann wollte sie auch keine mumi mehr,und ich war in der Zeit nur am Stress.

Es kann schon mal vorkommen das die Milch weg bleibt.

Beitrag von flaemmchen 04.02.11 - 20:39 Uhr

genau #pro

Beitrag von thalia.81 04.02.11 - 20:35 Uhr

Pass auf, wenn ihr euch dann um den 4. vollendeten LM der Kinder noch mal trefft, hat der Rest plötzlich keine Milch mehr #augen ;-)

Mich gucken immer alle mit ganz großen Augen an, weil ich immer noch Milch habe und sie alle nicht mehr - bla bla


LG
Thalia, die seit dem 12-Wochen-Schub im Schnitt 12mal täglich stillt

Beitrag von haseundmaus 04.02.11 - 22:25 Uhr

Hallo!

Das ist doch nur eine Ausrede. Milch bleibt nicht eben mal weg. Ich hab über ein Jahr gestillt und die Milch blieb nicht plötzlich weg, sondern wurde langsam weniger.

Wenn man nicht stillen will, dann kann mans so auch sagen. Finds affig, sich da solche abenteuerlichen Geschichten zu auszudenken.

In unserer Müttergruppe haben alle bis auf eine in der 12. Lebenswoche noch gestillt. Die meisten so um ein Jahr rum, eine stillt jetzt noch.
Wieso bei euch keine mehr Lust dazu hat, ist mir ein Rätsel. Naja, muss natürlich jede selber wissen, aber wie gesagt, ich find man kann ehrlich sein.

Manja mit Lisa Marie *18.09.2009 #verliebt

Beitrag von anakri 04.02.11 - 22:57 Uhr

Wachstumschub, klar. Einige stillende Frauen merken die Schübe vielleicht nicht so sehr, aber für andere (mich inklusive) sind die echt krass.

Schade ist, dass diejenigen, die gerne weiterstillen würde, oft nicht wissen, dass das Stillen immer einfacher wird! Ich fand es bis zur 6. Woche anstrengend, dann immer besser und nach den 3 Monaten wurde es richtig puppieinfach!
Hab trotzdem nach 5 1/2 Monaten abgestillt, als der Kleine langsam an Beikost rangeführt wurde und ich mehr zu arbeiten angefangen habe.

Liebe Grüsse, Ana